Stunden-Scheißer

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Neid Engherzigkeit Selbstsucht Arbeit Tübingen

Im Büro ist das Herrenklo chronisch besetzt. Wenn ich weiß, dass sich gerade ein Stunden-Scheißer eingenistet hat, gehe ich wie folgt vor: Ich gehe zur Tür, drücke die Klinke einmal ordentlich runter und stampfe mit den Füßen so auf den Boden, damit Herr von und zu Klabusterbeere denkt, jemand würde wieder an seinen Platz gehen. Das wiederhole ich so lange bis ich höre, dass im Klo die Spülung betätigt wird. Der Rekord liegt bei 4 mal Klinkenrattern. Mal im Ernst: Wenn ich mir die Seele aus dem Leib scheißen will, kann ich das doch auch gemütlich zu Hause, anstatt meine Arbeitszeit mit dem großen Geschäft zu verschwenden.

Beichthaus.com Beichte #00029470 vom 27.10.2011 um 11:46:14 Uhr in Tübingen (26 Kommentare).

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14 Stunden eingesperrt

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Aggression Gewalt Partnerschaft Ex Westerland

Meine Ex und ich waren seit über vier Jahren zusammen. Die gesamte Zeit war nicht leicht, weil ihr Ex-Mann die Kinder aus der Ehe stark beeinflusste, sodass ich diese niemals kennen gelernt habe. Es kam immer wieder zu Streitereien. In diesen Phasen hat sie sich zum Teil völlig fremden Menschen anvertraut, sodass ich in der kleinen Gemeinde mehr und mehr im schlechten Licht erschien. Als Selbstständiger verlor ich damit fast 20 Prozent meines Jahresumsatzes. Die Eskalationen wurden immer dramatischer. Bei fast jeder drohte sie, dass sie sich umbringen würde. Das Muster war immer identisch. Sie wurde hysterisch und ich extrem ruhig. Aber alle Diplomatie half nichts. Es kam, wie es kommen musste. Diesmal schmiss sie mit Geschirr und schloss mich für 14 Stunden im Schlafzimmer ein. Ich musste zur Arbeit und drohte damit, die Tür einzutreten. Sie öffnete mit einem Messer in der Hand. Ohne zu überlegen schlug ich einmal mit aller Kraft zu. Ich traf sie unterhalb ihres rechten Auges und sie hatte natürlich ein gut sichtbares Veilchen die Tage danach. Das war dann das Ende. Mittlerweile ist sie weggezogen und wir haben uns noch einmal getroffen, um uns auszusprechen. Wegen meiner regelmäßigen Albträume, in welchen sich immer wieder dieser Schlag wiederholt, bin ich in einer freiwilligen Therapie, aber es wird wohl noch dauern. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich eigentlich hätte erkennen müssen, dass das Messer nicht mir galt. Es war nur Ausdruck ihrer Selbstmorddrohungen. Trotzdem habe ich zugeschlagen. Wäre das nur niemals passiert.

Beichthaus.com Beichte #00029416 vom 07.10.2011 um 06:05:49 Uhr in 25980 Westerland (Gaadt) (23 Kommentare).

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Lecker Tee beim Bund

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Rache Ekel Unreinlichkeit Zivi & Bund Boshaftigkeit

Beim Bund hatten wir nach der Grundausbildung ein echtes A-Loch in unserem Zug. Er hat sich vor sämtlichen harten und unangenehmen Arbeiten gedrückt, musste nie eine Nacht in freien verbringen und machte sich auch noch über uns lustig, weil wir alles mit machten. Er war Heimschläfer, hatte aber trotzdem ein Spind in der Nachbarstube, von dem wir den Schlüssel hatten, falls er seinen mal vergisst. Als wir dann nach 3 Monaten mal wieder den Dienstschluss feierten, fuhr er wieder nach Hause. Wir haben seinen Spind aufgemacht, dann habe ich aus seiner Gesichtscreme circa 1/3 leergemacht und habe in die Dose gepinkelt bis sie wieder so voll war wie vorher. Außerdem hat er sich Kippen vorgedreht, die wir abends immer weggeraucht haben und ihm neue gedreht, allerdings mit allerhand Körperbehaarung, Klabusterbärchen und Muffenkrümeln. Wir haben auch seine Teebeutel aufgemacht, ähnlich gefüllt wie seine Kippen und wieder zugemacht.
Teeränder in seiner Tasse haben wir auch weggepinkelt. Bis zum Ende der Dienstzeit sah ich jeden Morgen, wenn ich zum rauchen raus ging, wie er vorm Spind stand und sich ordentlich das Gesicht eingecremt hat. Der Höhepunkt jeden Morgen war, als er frisch eingecremt zum rauchen raus kam, mit lecker Tee und den vorgedrehten Kippen!

Beichthaus.com Beichte #00029226 vom 04.08.2011 um 18:30:30 Uhr (30 Kommentare).

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Scheu wie ein Reh

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Neugier Tiere Rheinbreitbach

Ich (w) bin einmal mit einer Freundin ausgeritten. Am Rande einer großen Waldwiese ließen wir die Pferde grasen. Plötzlich rief meine Freundin: "Guck mal, da hinten ist ein Reh!" Ich sah hin, und auch mein Pferd (Araber), welches gerne Dingen auf den Grund geht, hatte das vermeintliche Reh schon entdeckt. Es riss den Kopf hoch und die Augen auf, blähte die Nüstern, hob den Schweif und warf sich total in Pose. Dann ging es im Stechtrab ab in Richtung Reh. Ungefähr auf halber Strecke konnte ich erkennen, dass es sich statt um ein Reh um ein nacktes Pärchen beim Schäferstündchen gehandelt hat, das wohl hoffte, da oben ungestört zu sein. Ich beichte, dass ich mein schnaubendes Pferd nicht zurückgehalten habe, sondern mich statt dessen vor lautlosem Lachen kaum noch im Sattel halten konnte. Kurz bevor ich da war, verschwand das scheue Pärchen übrigens mit wenigen Sätzen in dem kleinen Tannenwäldchen.

Beichthaus.com Beichte #00029043 vom 16.06.2011 um 09:44:32 Uhr in Rheinbreitbach (23 Kommentare).

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Die Lunte zwischen den Beinen

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Gewalt Boshaftigkeit Habgier Silvester Last Night Miltenberg

Zum Millennium 2000 gab es in Miltenberg die angeblich drittgrößte Silvester-Party in Deutschland. Ich war mit ein paar Kumpels dort und wir hatten gut einen sitzen. Ein Kumpel sammelte die Becher, für die es Pfand gab, wenn man sie zurück brachte. Als ich morgens gegen 6 oder 7 Uhr mit dem Zug nach Hause fahren wollte und er mich begleitete, sah ich dort zwei Jugendliche am Busbahnhof schlafend, mit auf die Brust gesenkten Köpfen, hocken. Einem von beiden klemmte so ein Becher zwischen den Beinen und mein Kumpel warf einen Blick drauf, traute sich aber nicht ihn zu nehmen. Mir kam die glorreiche Idee, meinem Kumpel den Becher zu beschaffen und so nahm ich einen meiner China Böller aus dem Rucksack, ging zu dem Burschen hin und zog ihm den Becher zwischen den Beinen raus und schob ihm als Austausch den Böller dazwischen, nah an seine Eier. Ich hörte meinen Kumpel schon von hinten flüstern, dass ich es sein lassen sollte, doch ich konnte nicht anders und so kramte ich auch noch nach meinem Feuerzeug und zündete die kurze Lunte an. Während wir weg rannten, warf ich einen kurzen Blick nach hinten und bekam noch mit, wie das Pummelchen beim Knall den Kopf wie aus Reflex wie ein Dummie beim Autoaufpralltest nach oben schleuderte.

Beichthaus.com Beichte #00028967 vom 24.05.2011 um 22:24:37 Uhr in Miltenberg (47 Kommentare).

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