Ausraster im Baumarkt

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Aggression Zorn Peinlichkeit Shopping Neumünster

Ich (m/21) war vor circa 4 Monaten bei einem Baumarkt Faserkitt kaufen. An der Kasse stand hinter mir eine alte Frau in Designer-Klamotten, die einen Wagen für Holzplatten vor sich herschob, wo nur ein Paar Türgriffe drauflagen. Sie ist mir dreimal mit der unteren Kante des Wagens in die Hacken gefahren und ich hatte das Gefühl, sie macht das mit Absicht. Beim vierten Mal habe ich mich umgedreht und sie angebrüllt. Wenn sie mir noch einmal in die Hacken fährt, dann haue ich ihr hier mitten im Laden und vor versammelter Mannschaft einen vor den Koffer. Ich war so laut, dass alle sich umdrehten und es unangenehm still wurde. Sogar ein paar Köpfe guckten aus den Gängen hervor, um zu gucken. Die alte Frau hat mich sehr angsterfüllt angeguckt und hat sich mehrfach entschuldigt. Ich hatte das Gefühl, sie würde jeden Moment los weinen. Heute tut sie mir leid, ich hätte ihr das auch ruhig sagen können. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00030282 vom 23.09.2012 um 13:40:04 Uhr in 24536 Neumünster (Kieler Straße 399) (20 Kommentare).

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Visitenkarten am Auto

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Rache Vandalismus Auto & Co. Münster

Heute Vormittag bin ich (w) kurz zur Uni gefahren, um ein paar Bücher abzugeben. Weil Semesterferien sind, war nicht sonderlich viel los. Ich schlenderte über den Parkplatz der Uni im Hinterhof, als plötzlich ein alter, grauer Mercedes angerauscht kam und sich mittig auf zwei Behindertenparkplätze stellte. Zwei türkische Mitdreißiger stiegen aus und fingen in Windeseile an, allen Autos so kleine Visitenkärtchen an die Scheibe und unter die Scheibenwischer zu klemmen, auf denen ein An- und Verkauf von Autos angeboten wird.
Ich blieb stehen und fragte höflich aber bestimmt, was die Herren a) hier zu suchen hätten und b) warum sie ausgerechnet die zwei Behindertenparkplätze zuparken müssten. Daraufhin fingen sie an, mich auf übelste, wirklich unterirdischste Weise anzupöbeln.


Ich gab mich geschlagen, ging um die Ecke und wartete. Nachdem die zwei Experten an ziemlich viele Autos ihre Karten geheftet und sich über mich ausreichend kaputt gelacht hatten, ließen sie ihr Auto stehen und hinfort waren sie. Böser Fehler. Nun schlug meine Stunde! Ich sammelte alle Visitenkarten von den Autos, sprühte sie mit Haarspray ein (Haarspray gehört in die Handtasche). Ich klebte alle Karten auf die Scheiben ihres Autos, bis sie komplett zugekleistert waren. Die Seitenspiegel schmierte ich mit der bekannten Creme aus der blauben Metalldose ein und auf die Motorhaube schrieb ich mit rotem Lippenstift riesengroß "Achtung! Vollidioten!". Zufrieden mit meinem Kunstwerk packte ich meine sieben Sachen und zog mit heroischer Miene von dannen.
Ich habe noch nie so etwas gemacht - daher bitte ich um Absolution - und eigentlich entspricht es nicht meinen Prinzipien, zu solchen Mitteln zu greifen, aber ich hab mich so dermaßen über diese Leute geärgert, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen! Wenn die sich rausnehmen, mich anzumachen, dann nehme ich mir auch raus, ihre Karre zu verschönern.

Beichthaus.com Beichte #00030184 vom 19.08.2012 um 04:01:39 Uhr in Münster (Schlossplatz 2) (83 Kommentare).

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“Beichte

Teurer Schachsport

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Diebstahl Geiz Habgier Schamlosigkeit Sport Münster

Ich spiele Schach. Öfters haben wir auch Mannschaftsspiele. Die Hälfte davon außerhalb. Solche Spiele können bis zu 6 Stunden lang dauern. Deswegen bietet jeder Gastgeberverein Kaffee, Getränke, Schokoriegel oder manchmal sogar belegte Brötchen als Verpflegung an. Gegen Geld versteht sich. Oft heißt es dabei "Essen und Getränke werden kostengünstig angeboten". Meist sind die Preise auch völlig in Ordnung, aber einige Vereine haben doch eine komische Vorstellung was denn "kostengünstig" ist. Oder sie meinen einfach "kostengünstig" für sich selbst. Wenn ich einen Euro für einen kleinen Schokoriegel, 1,50 für ein Tässchen Filterkaffee aus einer schäbigen Maschine, oder einen Euro für ein 0,2er Gläschen Cola zechen soll, fühle ich mich einfach nur abgezockt. Da ich natürlich nicht 6 Stunden nur von Luft leben kann, kaufe ich mir trotzdem etwas. Zahle aber nie den vollen Preis. Ich lege einen Euro in die Kasse, wenn ich mir einen Kaffee hole und nehme 50 Cent wieder raus. Eben so als hätte ich zwei Euro in die Kasse getan. Das Ganze mache ich dann bis zu 5-mal pro Spiel. Das funktioniert auch nur, weil die Gastgeber und übrigens auch mein Verein bei Heimspielen auf die Ehrlichkeit der anderen vertraut und man zum Bezahlen einfach die paar Münzen in eine Schale legen muss und sich dann, fast immer unbeaufsichtigt sein gekauftes Zeug nehmen kann. Mich freut dann immer die Vorstellung, wenn die tatsächlich glauben, ich würde den vollen Preis bezahlen. Nur darf ich mir nicht zu viel kaufen, sonst wird irgendwann jemand doch noch stutzig. Ich beichte also, dass ich andere Vereine beklaue, weil ich zu faul bin mir vor dem Spiel eine Stulle zu schmieren und eine Pulle Cola einzupacken.

Beichthaus.com Beichte #00029794 vom 12.02.2012 um 01:03:08 Uhr in 48143 Münster (21 Kommentare).

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Ich war jung und brauchte das Geld

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Prostitution Morallosigkeit Habgier Arbeit Münster

Ich (m/26) beichte hiermit, dass ich in einer Zeit, in der es mir finanziell nicht gut ging meinen Körper verkauft habe. Dabei bin ich absolut heterosexuell. Ich habe Anzeigen im Internet geschaltet und mich auf Seiten von Homosexuellen registriert. Es gab sehr viele Anfragen, so dass ich die Preise hoch ansetzen konnte. Meine Kunden (alle männlich) hatten verschiedene Wünsche. Manche wollten Französisch aktiv, manche Französisch passiv. Auch habe ich mich a*** nehmen lassen.
An guten Tagen habe ich so 200-300 Euro verdient. Mittlerweile biete ich es nicht mehr an und gehe normal arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00029344 vom 06.09.2011 um 18:00:41 Uhr in Münster (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das ist meine Mama!

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Eifersucht Zorn Aggression Gewalt Kinder Münster

Meine Mutter hat als ich noch jünger war öfters Pflegekinder aufgenommen, mit denen kam ich auch meist gut aus und habe mich gefreut da so immer jemand zum spielen im Haus war. Nun zu meiner Beichte: Einmal bekamen wir einen 6jährigen Jungen, dessen Mutter kurz vorher an Krebs verstorben war. Ich habe mich mit ihm angefreundet und wir haben immer schön zusammen gespielt. Das ging gut 4-5 Monate so bis er meine Mutter überall als seine Mama ausgegeben hat. Als er sich beim spielen im Sandkasten verletzt hat und lautstark nach meiner Mutter mit "Mama" geschrien hat, habe ich ihm mein Sandschäufelchen ins Gesicht gehauen und gesagt "das ist meine Mama!". Heute tut es mir Leid, dass ich dem armen Jungen damals die Nase gebrochen habe, obwohl er eine neue Mama wahrscheinlich nur gebraucht hat um seinen Verlust zu überwinden.

Beichthaus.com Beichte #00028956 vom 21.05.2011 um 21:30:03 Uhr in Münster (25 Kommentare).

Gebeichtet von Nightshade
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