Es gibt schlechtere Menschen als mich!

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Vorurteile Hochmut Gesellschaft München

Ich beichte, dass ich mich für einen weitaus besseren Menschen als 90 % der restlichen Menschheit halte. Ich habe viel darüber nachgedacht, aber wie ich es auch drehe und wende, ich komme immer zum selben Ergebnis: Ich bin sicherlich kein perfekter Mensch und habe auch Fehler, aber im Vergleich zu den meisten Menschen dort draußen sind das einfach Kleinigkeiten. Ich bin immer freundlich und höflich, nicht rassistisch, hilfsbereit, nicht pervers, habe Respekt vor allen, belästige niemanden, störe niemanden durch Lärm, halte zu meinen Freunden und meiner Familie, habe noch nie jemanden betrogen, halte mit fast allem Maß, bin tierlieb und könnte nie jemanden betrügen oder verletzen. Ich will nicht abstreiten, dass das vielleicht etwas arrogant ist. Aber wenn ich darüber nachdenke, wie viele Leute Verbrechen begehen oder einfach nur kein Benehmen haben, dann stimmt es einfach.

Jedes Mal wenn ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluss: Wenn mehr Leute so wären wie ich, wäre die Welt ein sicherer und schönerer Ort. Natürlich sind nicht alle Menschen schlechter als ich. Ich sehe auch ein, dass es Menschen gibt, die bessere Menschen sind als ich, aber es gibt wohl mehr schlechtere.

Beichthaus.com Beichte #00040265 vom 02.09.2017 um 16:36:00 Uhr in München (Berggasse) (11 Kommentare).

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Hilfe, mein Sohn war arbeitslos!

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Familie München

Ich habe meinen Sohn im Stich gelassen und ihn noch bestraft, als er arbeitslos wurde und man ihm sein Geld sanktioniert hatte. Er hat drei Monate weder Bargeld noch sonstiges Vermögen besessen. Ich habe damals geglaubt, dass die Leute, die über ihn schlecht geredet hatten, recht haben - dass er wirklich ein Schmarotzer sei. Erst hinterher, als er wieder eine Arbeit fand, habe ich ihn zu Hause bei uns reingelassen und er hat mir das alles erzählt. Ich fühle mich so erbärmlich. Hätte ich das früher gewusst, hätte er in unserer oberen Wohnung einziehen können. Zu dem Zeitpunkt haben wir die Wohnung vermietet.

Wir haben uns vor den Leuten geschämt, weil wir es nicht kennen, dass jemand in unseren Kreisen tatsächlich arbeitslos werden würde. Ich habe nur eine Freundin, die ist mal Teamleiterin in so einem Jobcenter gewesen, nun hat sie sich aber selbstständig gemacht und uns so einiges erzählt. Ich erschrecke mich, dass mein Sohn so leiden musste. Jetzt geht es ihm wieder besser - er fand eine sehr gute Anstellung und ist auch durch das Erbe abgesichert. Er soll nie wieder so eine erbärmliche Erfahrung machen. Mein Sohn hat Besseres verdient, als sich mit dem Jobcenter rumzuplagen.

Beichthaus.com Beichte #00040246 vom 29.08.2017 um 23:14:09 Uhr in München (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Beziehung mit einer Synchronsprecherin

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Peinlichkeit Neugier Dating München

Ich (m/26) war mit einer Synchronsprecherin zusammen - die Betonung liegt auf war. Als ich sie kennenlernte, kam mir ihre Stimme sofort bekannt vor, ich sprach sie darauf an. Ein wenig verlegen hatte sie mir dann von ihrem Beruf erzählt, ich war begeistert! Nicht nur, dass sie sehr sympathisch war, nein, sie verlieh einem weiblichen Charakter aus meiner Lieblingsserie ihre liebliche Stimme. Ich habe es geliebt, mich mit ihr zu unterhalten, als würde ich mit dem Charakter selbst sprechen und irgendwie war es auch lustig. Denn die Dialoge in Serien sind ja nie wirklich realistisch, aber diese Stimme sagen zu hören: "Ich gehe kurz auf die Toilette", das war fast schon magisch. Ich wurde übermütig und schrieb ihr banale Sätze auf, die sie mir vorlesen sollte, zum Beispiel: "Ich habe Durchfall, wo ist das Klopapier?", "Ich mag nackte, alte Männer", "Mama, ich habe in die Hosen gemacht!"

Anfangs konnte sie noch schief darüber grinsen, doch irgendwann sprach sie mich verärgert darauf an. Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte, versprach ihr aber, damit aufzuhören. Wir hatten uns schnell wieder vertragen, aber ich konnte es nicht lassen, weshalb ich immer wieder seltsame Gespräche startete, in der Hoffnung, die gewünschte Antwort zu bekommen. Die Taktik ging auf, als ich allerdings wie ein Irrer lachte, wusste sie, dass ich mal wieder ihre Stimme missbraucht hatte. Nach dem achten Mal hatte es ihr gereicht und sie trennte sich per Sprachnachricht von mir.

Beichthaus.com Beichte #00040233 vom 27.08.2017 um 15:39:13 Uhr in München (16 Kommentare).

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Fanartikel des FC Bayern München

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Boshaftigkeit Verschwendung Sport Kulmbach

Ich habe 2015 ehrenamtlich in einer Notunterkunft Flüchtlinge betreut. Ich war auch dafür zuständig, die Kleiderspenden zu sortieren und unbrauchbare Klamotten auszusortieren. Unter den Spenden waren auch sehr viel gute Kleidung. Darunter auch diverse Fanartikel des FC Bayern München. Obwohl die Sachen noch echt gut und wertvoll waren, habe ich sie zum Abfall in den Schredder gegeben, weil ich die Bayern hasse!

Beichthaus.com Beichte #00040213 vom 23.08.2017 um 13:01:09 Uhr in Kulmbach (9 Kommentare).

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Geister, Vampire, Werwölfe und der Gestaltwandler

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Misstrauen Verrat Freunde München

Seit acht Monaten beschäftige ich mich mit paranormalen Ereignissen, Geistern, Vampiren und Werwölfen. Ich bin von deren Existenz überzeugt und würde meinen bockigen Großvater darauf verwetten, wenn mir jemand das Gegenteil beweisen würde. Die Menschen in meiner Umgebung halten mich für einen Irren, doch das interessiert mich nicht, denn ich habe eine Gruppe von Menschen gefunden, die meine Ansichten teilen. Auf einem Forum für Paranormales, Traumdeutung und Exorzismus haben wir uns gefunden, als hätte es eine höhere Macht gewollt. Fünf besondere Menschen, für uns war es Schicksal, weshalb wir nach einigen Monaten ein Usertreffen in meiner Heimatstadt organisierten. Ich lud die vier User in meine Wohnung ein, wir verstanden uns auf Anhieb gut, nur einer verhielt sich äußerst merkwürdig, was auch den drei anderen auffiel. Als er kurz vor die Tür ging, um zu telefonieren, sprachen wir unsere Gedanken aus und eins war klar: mit diesem User stimmte etwas nicht!

Unser Verdacht bestätigte sich, als wir um Mitternacht in einen Wald fuhren, um nach Naturgeistern und Werwölfen zu suchen. Der Mann verhielt sich äußerst suspekt, als hätte er ein paranormales Geheimnis. Ich wies ihn an, meinen Rucksack aus seinem Auto zu holen. Während seiner Abwesenheit schmiedeten wir einen Plan, um ihn zu entlarven, für uns war klar: er war ein Gestaltwandler. Als er wieder da war, rannten wir zu dritt auf ihn zu, warfen ihn zu Boden und hielten ihn fest. Er wehrte sich und schrie, nach einigen Minuten merkten wir an seinen Pupillen, dass er menschlich war. Wir ließen ihn frei und mussten uns eine bösartige Rede anhören, wir wären hochgradig gestört und sollten uns in psychiatrische Behandlung begeben. Ich bin mir sicher, dass Etwas sich in meine Gedanken geschlichen hat, um sich meinen Körper anzueignen, doch meine mentale Stärke war besser. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040191 vom 16.08.2017 um 23:45:24 Uhr in München (24 Kommentare).

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