Thrift Shopping

30

anhören

Diebstahl Waghalsigkeit Habgier Shopping

Thrift Shopping
Ich (m/18) kaufe Anziehsachen öfters mal für weniger Geld, als sie kosten. Und zwar mache ich das, indem ich Preisschilder von billigen Klamotten zu teuren wechsel. Natürlich weiß ich, dass Diebstahl nicht gut ist, aber meine Mutter ist alleinerziehend und arbeitsunfähig. Also gehört sie nicht zu der asozialen Sorte der Harz IV Empfänger, die arbeiten könnten, aber zu faul sind. Ich mache gerade Abi und möchte anschließend studieren. Wenn ich dann anschließend verdiene, bin ich auch bereit meine Sachen ehrlich einzukaufen, aber momentan sehe ich keinen anderen Ausweg. Ich weiß, ich könnte mich auch mit den billigen Sachen zufriedengeben, jedoch entsprechen sie nicht meinem Geschmack und zweitens weiß doch jeder, wie wichtig teure Kleidung in unserer heutigen oberflächlichen Gesellschaft ist.

Beichthaus.com Beichte #00031084 vom 26.04.2013 um 22:03:24 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die böse Freundin meines Vaters

18

anhören

Hass Verzweiflung Neurosen Familie

Ich (w/18) bin nicht stolz auf das, was ich als kleines Mädchen erlebt habe und auf das, was darauf folgte. Ich beichte nun. Damals war ich zehn Jahre alt, als meine Mama mich und meinen Papa verließ. Das war damals schlimm für uns, aber sie war trotz allem noch da, beim Nachbarn untendrunter. Ein Jahr war vergangen, da hat sich mein Vater in Belgien so eine dumme Schrulle angelacht, die ich seit dem ersten Treffen nicht leiden konnte. Ich hatte da so ein komisches Gefühl und das sollte sich bestätigen. Die Alte war sau nett zu mir, anfangs. Doch sobald sie bei uns wohnte, ging es los: Mein Vater ist Chef bei einem großen Autokonzern, dementsprechend war er selten zu Hause. Das machte sich die Alte zu nutzen. In der ersten Zeit rannte sie erst in mein Zimmer und schrie mich an, ich solle die Hausarbeit erledigen, denn es wäre ja sonst keiner da, der es tun würde. Eine normale Szene in einer Hartz IV-TV-Sendung, aber da waren wir ja nicht. Auf jeden Fall wurde das alles immer schlimmer.


Irgendwann begann sie, mich zu treten und anzubrüllen, das steigerte sich dann immer weiter zu an den Haaren zerren und schließlich verprügelte sie mich, sodass ich sogar Blut spucken musste. Mein Vater? Nie etwas gemerkt, total blind vor Liebe. Meine Mutter? Hatte immer den Verdacht, aber unternahm nie etwas. Ich, ein kleines, mittlerweile 12-jähriges Mädchen? Nunja, dass man mit 12 schon Depressionen hat, ist wohl nicht normal. Und mit 13 folgte der erste Versuch, alles zu beenden. Dann wurde alles noch schlimmer. Ihre Worte hallen noch heute in meinen Ohren: "Du Ausgeburt der Hölle, so leicht wirst du dich nicht verpissen!" Sicher habe ich der Alten das Leben zur Hölle gemacht, habe ihre Fotos ins Feuer geworfen, habe ihre schönsten Klamotten zerfetzt, aber das war nur ein winziger Teil von dem, was sie mir antat. Seelische und Körperliche Gewalt über Jahre hinweg. Und nun drohte sie mir sogar, mich umzubringen und es aussehen zu lassen, es sei ein Unfall gewesen und dann würde sie sich von meinem Vater schwängern lassen, um mich zu ersetzen. Einmal hielt sie mir schon das Messer an die Kehle, ich hatte Todesangst. Heute sitze ich in der Therapie, mittlerweile sind meine Depressionen abgeklungen, nach meinem zweiten Selbstmordversuch fand mich mein Vater und hat es endlich gecheckt. Doch ich hasse es immer noch, wenn jemand mein Zimmer betritt oder mir zu nahe kommt. Meine Mutter ist leider verstorben, und wisst ihr was? Die Alte Schreckschraube ist elendig an einem Hirntumor verreckt. So und jetzt zur Beichte: Als ich das erfahren habe, habe ich es gefeiert! Ich habe die Hände in die Luft geschmissen und geschrien: "Schmore in der Hölle, Bitch!"
Auf dieses Szenario bin ich nicht stolz und ich hoffe, dass mir vergeben wird.

Beichthaus.com Beichte #00031078 vom 25.04.2013 um 23:39:53 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Panische Angst vor einer Schwangerschaft

34

anhören

Maßlosigkeit Neurosen Schwangerschaft Kalkar

ich (w/16) bin total paranoid, wenn es darum geht, meine Pille zu nehmen. Ich nehme sie nur mit einem Glas Wasser, um zu gucken, ob ich die Pille beim Trinken nicht irgendwie in das Glas gespült habe. Ich wache mehrmals in der Nacht auf, weil ich träume, ich hätte sie nicht genommen und sei schwanger. Dann muss ich nachgucken, ob das Fach in der Packung leer ist und selbst dann zweifel ich noch daran, ob ich sie wirklich genommen habe oder sie beim Schlafwandeln weggeschmissen habe oder irgendwelche anderen total absurden Dinge. Obwohl ich weiß, dass mein Freund auch dann bei mir bleiben würde, wenn ich schwanger werden würde - wir haben schon mal drüber geredet -, will ich auf keinen Fall schon ein Kind bekommen. Ich will mein Leben erst noch genießen und erst mit beiden Beinen im Leben stehen und meine Ausbildung fertig machen. Und auch schon ein paar Jahre gearbeitet haben, bevor es ans Kinderkriegen geht. Ich will meinen Kindern auch mehr bieten können als einen Realschulabschluss. in der Hinsicht bin ich total krank.

Beichthaus.com Beichte #00031070 vom 23.04.2013 um 21:08:43 Uhr in Kalkar (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine übertriebenen Ausraster

37

anhören

Aggression Verzweiflung Schwangerschaft München

Ich (w/22) muss mir jetzt mal etwas von der Seele schreiben. Ich möchte mein Verhalten gegenüber meinem Mann beichten. Wir sind ungefähr zwei Jahre zusammen und seit einem Jahr verheiratet. Im Juli erwarten wir unser erstes Kind, ich bin also im Moment in der 30. Woche schwanger. Mein Mann ist der liebste Mensch, den ich kenne. Ich könnte mir keinen besseren Mann vorstellen. Er tut wirklich alles für mich. Er ist mein Mann, Kumpel, Freund, Bruder, mein Ein und Alles. Im Moment raste ich aber ziemlich schnell aus, oft nur wegen Kleinigkeiten. Heute in der Früh, zum Beispiel, habe ich ihm eine halbvolle Thermoskanne Kaffee drüber geschüttet beziehungsweise fast auf ihn geschmissen, weil ich mir kurz vorher selber heißen Kaffee über meine Hand gegossen habe und sein Kommentar darauf war: "Ich muss ja keinen Kaffee mit auf die Arbeit nehmen". Ich wurde innerhalb von Sekunden so böse und habe nur noch Rot gesehen. Oft schreie ich ihn auch einfach so an, weil er zum Beispiel die Milchtüte leer in den Kühlschrank zurückstellt oder seine Sachen im Kleiderschrank total durcheinanderbringt, weil er sich ein einziges T-Shirt herausnimmt. Ich kann mich einfach sehr schlecht kontrollieren und wenn mir etwas nicht passt, sage ich es auch sofort, andernfalls würde ich wahrscheinlich vor Wut platzen.


Ich raste nicht immer so aus, aber manchmal sehe ich einfach Rot. Es fliegen dann auch Sachen durch die Gegend, ich habe Angst, mal etwas richtig Wertvolles durch meine Aggression kaputt zu machen. Heute hatte ich dann beispielsweise Kaffeeflecken an der weißen Wand und die Polster der Eckbank waren nass. Ich sehe meinem Mann auch an, dass er Angst bekommt, oft erschrecke ich auch über mich selbst und mein Mann tut mir dann so leid. Er ist ein ganz Ruhiger und würde mich nie so anfahren oder beleidigen wie ich ihn oder sogar handgreiflich werden. Ich beruhige mich dann aber auch sehr schnell wieder und im Nachhinein tut es mir dann sehr leid. Ich habe es jetzt schon besser unter Kontrolle, allerdings passiert es mir manchmal einfach wieder. Allerdings habe ich in den letzten sechs Monaten einiges an Lügengeschichten aufgedeckt. Mein Mann hat mich in vielen Sachen belogen. Er hat ein zweijähriges Fahrverbot und ist aber trotzdem, natürlich ohne, dass ich gewusst habe, dass er keinen Führerschein hat, mit meinem und seinem Auto gefahren. Er wurde kontrolliert, wir haben jetzt beide eine Anzeige am Hals und müssen Strafe zahlen. Einmal hat er ungefähr 400 Euro von meinem Konto abgehoben, ohne dass ich davon wusste, er hat mein Auto seinem Bruder geschenkt und zu mir gesagt, er hätte es seinem Bruder verkauft und er hat mir von einem Sparkontoguthaben von circa 5000 Euro erzählt, das er nicht hat.


Wir hatten am Samstag eine große Aussprache und er hat mir alles gebeichtet, auch seinen Eltern, die er genauso angelogen hat. Ihm ist ein sehr großer Stein vom Herzen gefallen, es geht ihm wieder besser, sein Kopfchaos ist jetzt raus (es ist natürlich anstrengend, seine Lügengeschichten immer zu jeder Zeit und vor jedem parat zu haben). Ich werde auch hinter ihm stehen, egal wie viel Scheiße er baut, ich liebe ihn über alles und werde 100 Prozent für ihn einstehen. Ich habe ihn geheiratet aus Liebe und ich bin der Ansicht, kaputte Sachen wirft man nicht weg, sondern repariert sie. Ich weiß, dass mein Mann manchmal meinen scharfen Ton oder einen Tritt in den Hintern braucht, da es sonst beispielsweise nie zu einer Aussprache zwischen uns und seinen Eltern gekommen wäre, aber um den Ausraster heute früh tut es mir sehr leid. Wir sprechen zum Glück sehr offen über diese Sachen und er weiß, dass ich ihm im Moment schwer vertrauen kann. Trotzdem denke ich mir manchmal, er hat so eine Furie wie mich nicht verdient. Ich hoffe, er wird mir meine Aggressionen verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00031066 vom 22.04.2013 um 13:21:25 Uhr in München (Chiemgaustraße) (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Verachtung für meinen Vater

18

anhören

Hass Ungerechtigkeit Familie Dortmund

Ehrlichkeit und Wahrheit waren mir schon immer unglaublich wichtig. Also möchte ich eines beichten, dass ich weder Bekannten, noch meinen engsten Freunden erzählen will. Folgendes:
Ich hasse meinen Vater. Von Herzen. Er ist mein leiblicher Vater und ich bin mit ihm aufgewachsen. Er und meine Mutter sind nach wie vor verheiratet und lieben sich. Das gönnen ich ihnen auch, keine Frage! Die Sache ist bloß, dass es einen gewissen Generationskonflikt zwischen uns gibt. Er war schon verhältnismäßig alt, als ich geboren wurde. Er hat sich immer gekümmert. Die Sache ist nur, nachdem ich in die Pubertät kam und auch, als ich daraus hinaus gewachsen bin, gehe ich ihm scheinbar immer mehr gegen den Strich. Er lässt einfach nicht mit sich reden. Egal, ob man mit einer persönlichen Sicht der Dinge ankommt oder mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen: Er lässt sich nicht von seiner Meinung abbringen. Und genau das bringt mich immer wieder zur Weißglut. Und, statt mich jedes Mal wieder auf eine Diskussion einzulassen, bei der ich weiß, dass er sich meine Sicht nicht einmal anhört, sondern sofort dagegen protestiert, verlasse ich grundsätzlich den Raum, um ruhig zu bleiben.


Konfrontationen bringen nichts. Diskussionen machen mich nur wütend, weil meine Seite überhaupt nicht interessiert. Vollkommen egal, worum es geht: Dritte Welt, seinen Kindern einen Klaps zu verpassen oder sonst etwas.
Darauf habe ich keine Lust mehr. Und ich hasse ihn für all die Wut und den Zorn, den ich wegen ihm verspüre. Ich bin nicht die Vorzeige-Tochter, die er vielleicht gerne hätte. Ich hasse ihn nicht einfach, ich verachte ihn, spreche ihn beispielsweise nur noch mit Vornamen an. Meine Beichte ist eigentlich, dass mir meine Mutter unglaublich leidtut. Sie kann meinen Vater nehmen, wie er ist. Ich nicht. Sie leidet mehr unter der Situation, als ich. Sie tut mir leid und ich weiß, dass ich sie mit meinem Verhalten verletze. Das tut mir wirklich leid! Ich werde mich nun nur deshalb intensiv um einen Job bemühen, um ausziehen zu können. Jemanden, der zu mir, als ich circa zehn Jahre alt war, sagte "Ich bin euch doch nur wichtig, weil ich Geld nach Hause bringe", kann einfach nur meine Verachtung ernten. Außerdem möchte ich beichten, dass mein erster Gedanke bei diesem Satz war "Halt die Fresse! So viel verdienst du nicht, dass uns nur das Geld interessieren kann. Da muss mehr bei sein!" Ich weiß, dass Familie wichtig ist, man hat schließlich nur eine. Aber ich ertrage das nicht länger.

Beichthaus.com Beichte #00031062 vom 21.04.2013 um 01:22:18 Uhr in Dortmund (Weiherstraße) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000