Die peinlichste Nacht meiner Soldatenzeit

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Masturbation Trunksucht Schamlosigkeit Peinlichkeit Zivi & Bund Zweibrücken

Vergangenen Dezember war ich (m/19) noch bei der Bundeswehr und wir hatten die Weihnachtsfeier unserer Kompanie. Da ich gegen meinen Willen in eine andere Einheit versetzt wurde und der freiwillige Wehrdienst sowieso Zeitverschwendung ist, freute ich mich auf mein Dienstzeitende zum ersten Januar. Die unfreundlichen Kameraden in dieser Einheit machten es nicht besser, sogar die beiden heißen Stripperinnen und das Flatratesaufen konnten mich nicht aufheitern.
Als dann irgendwann, so gegen drei bis vier Uhr, nur noch der harte Kern da war, sind wir alle in ein Taxi gestiegen und beschlossen noch zum Puff zu fahren. Ich war zwar noch nie im Puff, aber der Alkohol sagte mir "warum nicht?"!
Als wir an der Sparkasse ankamen, um Geld abzuheben, war mein Zugführer bereits im Taxi eingeschlafen und mein Gruppenführer hob gerade sein Nuttengeld ab. Er war ein erfahrener Puffgänger, obwohl er zwei kleine Kinder hat und drei Wochen vorher erst geheiratet hatte. Ich habe es beim besten Willen nicht geschafft Geld abzuheben, weil ich mit EC- und Kreditkarte durcheinander gekommen bin und im Alkoholrausch nicht mehr den jeweiligen Pin zur jeweiligen Karte wusste.

Ich beschloss dann zurück zur Kaserne zu laufen, was schon der eine oder andere Kilometer zu laufen war, während die Kameraden ins Freudenhaus fuhren. Mein Weg führte mich durch den Zweibrücker Rosengarten. Der ganze Parkboden war zugefroren und ich bin zwei Mal fast hingefallen. Dann war da diese Parkbank und ich dachte mir, wieso nicht. Ich setzte mich hin, öffnete meine Hose und holte mir bei Minusgraden zu einem Porno, den ich auf dem Iphone hatte, einen runter. Der Park ist sehr übersichtlich und eine stark befahrene Straße verläuft daneben. Als dann sogar ein Auto auf meiner Höhe anhielt, war die Situation perfekt. Ob mich jemand gesehen hat, weiß ich nicht.
Sobald ich fertig war, setzte ich meinen Weg zur Kaserne fort.

Ich beichte, dass ich zu besoffen war um Geld für den Puff abzuheben und mir stattdessen auf einer Parkbank einen runtergeholt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031134 vom 05.05.2013 um 21:38:36 Uhr in 66482 Zweibrücken (13 Kommentare).

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Meine Angst vorm Telefonieren

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Manie Lügen Verzweiflung Telefon

Ich (22) habe bittere Angst vorm Telefonieren. Wenn das Telefon klingelt, renne ich panisch hin, gucke, wer anruft und hebe grundsätzlich nie ab. Die einzigen Ausnahmen sind meine Eltern und meine Schwester. Nicht einmal bei meinen besten Freunden gehe ich ran. Ich bin immer gerade, wie es der Zufall will, auf dem Klo, unter der Dusche oder im Garten. Schon, wenn ich diese abstoßenden Klingelgeräusche irgendwo anders höre, wo es mich überhaupt nicht betrifft, schlägt mein Herz wie verrückt und ich halte die Luft an, bis es aufhört. Ich habe noch nie einen Verwandten angerufen, wirklich noch nie. Meinen Omas und Opas schicke ich immer Briefe und Karten, das finden die eh viel schöner. Mit meinen Freunden kommuniziere ich nur über das Internet oder über tagelang vorher angekündigte Telefonate, die dann aber auch auf die Minute genau zur ausgemachten Zeit stattfinden müssen. Ein Handy habe ich natürlich nicht und ich hatte auch nie eins, obwohl mir immer alle eins schenken wollen. In meinem Alter ist das ja total seltsam und ich wirke wie ein pseudo-alternativer Aussteiger. Alle denken, dass ich Telefonieren einfach nur nicht mag, dabei habe ich eine Riesenangst davor.
Für das Berufsleben ist die ganze Sache sehr hinderlich und hier kommt auch meine Beichte: Ich lüge die Menschen um mich herum an, obwohl ich eigentlich ein ehrlicher Mensch bin. Aber immer, wenn ich irgendwo anrufen muss, dann erzähle ich immer nur, dass ich es getan hätte. Ich mache es nur in den seltensten Fällen. Termin ausmachen beim Arzt? Das macht immer meine Mutter für mich, weil "ich gerade keine Zeit habe". Meine Familie hat erst seit 1995 ein Telefon, die Zeit davor muss wirklich traumhaft gewesen sein. Da hätte ich nicht lügen müssen. Ich schäme mich wirklich dafür. Dieses Telefon macht mich noch irre, es ist doch gruselig mit jemanden zu reden, der weiß Gott wie weit weg ist.
Nebenbei bemerkt, genauso suspekt ist mir unser Fernseher, ich fürchte mich vor ihm. Das Radio hat meine Familie wegen mir schon vor vielen Jahren abgeschafft. Ich fahre nur sehr widerwillig in Autos mit, in denen der Fahrer sich weigert, das Radio auszumachen. Ich fühle mich unserer Gesellschaft nicht gewachsen. Herr im Himmel, warum bin ich nur so ein Freak?

Beichthaus.com Beichte #00031133 vom 05.05.2013 um 17:16:22 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Livechat Sucht

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Sucht Verschwendung Masturbation Internet

Seit längerer Zeit habe ich schon ein schlechtes Gewissen und möchte es nun auf diesem Wege etwas erleichtern. Ich habe über einen Zeitraum von etwa fünf oder auch sechs Jahren knapp 10.000 Euro für Livecam-Chats ausgegeben. Das sind diese Seiten auf den man sich sogenannte "Coins" kauft und dafür dann mit einem Cam-Girl in einen Livechat geht. Die Girls ziehen sich dann auch aus oder man führt versaute Chats. Außerdem kann man sich selber auch per Kamera zeigen, und das Girl schaut einem dann beim Wichsen zu. Nach diesem Hobby war ich regelrecht süchtig. So kam dann auch die hohe Summe zustande. Ich habe nach jedem Chat immer ein schlechtes Gewissen gehabt und mich echt mies gefühlt, trotzdem kam ich nicht davon los und nach ein paar Tagen war ich wieder im Chat und das Ganze ging von vorne los.

Das Geld, das ich dort verbraten habe, hätte ich auch viel besser verwenden können. Jetzt habe ich deswegen sogar ungefähr 2500 Euro Schulden. Jetzt habe ich mir jedoch vorgenommen, es nie wieder zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00031115 vom 01.05.2013 um 18:44:58 Uhr (16 Kommentare).

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Die Schaukelkrankheit

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Selbstsucht Lügen Kinder Heiligensee

Die Schaukelkrankheit
Als ich ungefähr fünf Jahre alt war, war ich mit dem Kindergarten über ein paar Tage in einem Ferienlager. Die Schaukelsituation dort war ziemlich angespannt, denn es standen nur eine Handvoll Schaukeln für mehrere Kindergruppen zur Verfügung. Als ich mit einigen Freunden gerade die Schaukeln okkupiert habe, kamen nach einer Weile Kinder eines anderen Kindergartens auf uns zu. Sie vermeldeten selbstbewusst, dass wir ja nun lange genug geschaukelt hätten und sie jetzt an der Reihe seien. Mit einem bedauernden Gesichtsausdruck erklärte ich ihnen jedoch, dass ich an der Schaukelei ja gar keine Freude hätte. Im Gegenteil, ich hätte eine schwere Krankheit, zu deren Therapie täglich zwei bis drei Stunden Schaukeln nötig seien. Und wenn sie sich noch länger in meiner Nähe aufhielten, liefen sie Gefahr, angesteckt zu werden. Mit erschrockenen Gesichtern trollten sie sich und wir konnten in Ruhe weiter schaukeln.
Ich möchte also Beichten, andere Kinder um ihr wohlverdientes Schaukelerlebnis im Ferienlager gebracht zu haben. Wir haben tatsächlich weitaus mehr geschaukelt, als uns im Sinne der sozialen Gerechtigkeit zugestanden hätte.

Beichthaus.com Beichte #00031109 vom 01.05.2013 um 11:51:35 Uhr in Heiligensee (13 Kommentare).

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Menschen mit Smartphone-Sucht

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Hass Zorn Ignoranz Telefon Frankfurt

Menschen mit Smartphone-Sucht
Ich (m/47) gestehe, dass ich eine Aversion gegen Menschen habe, die durch eine Fußgängerzone laufen und gar nicht mitbekommen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert, da sie den Blick auf das Display ihres Smartphones gerichtet halten und dort dubiose Textbotschaften eintippen. Da ich es nicht als meine Pflicht ansehe, auf diese Menschen besonders acht zu geben, kam es in der Fußgängerzone schon des Öfteren zu Zusammenstößen. Ich bereue, dass vor Kurzem das Display eines solchen Geräts zu Bruch gegangen ist, weil der Benutzer nicht sorgfältig genug auf seine Umwelt geachtet und mich deswegen frontal angerempelt hat, worauf das Gerät aus seinen Händen geglitten und zu Boden gefallen ist.

Beichthaus.com Beichte #00031108 vom 30.04.2013 um 19:00:26 Uhr in 60313 Frankfurt (Zeil) (37 Kommentare).

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