Die Rache für das Doppelleben

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Rache Diebstahl Vandalismus Boshaftigkeit Fremdgehen

Ich möchte beichten, dass ich mich mit meiner besten Freundin zusammen an ihrem Ex-Freund gerächt habe. Sie war bis vor einem Jahr mit ihm zusammen und führte eine recht turbulente Beziehung mit ihm. Dazu muss gesagt werden, dass er 14 Jahre älter ist als sie und ein paar schwerwiegende psychische Probleme hat. Das wäre an sich auch gar nicht schlimm, aber er redet nicht darüber und tut auch nichts dagegen, weshalb leider seine Umwelt unter seinen Handlungen zu leiden hatte. Bevor sie mit ihm zusammengekommen ist, war er mit einer Frau zusammen, die annähernd in seinem Alter war. Sie war Lehrerin an der Schule, an der meine Freundin damals Abitur gemacht hat und wo er auch Lehrer war. Man kann sich jetzt wohl denken, worauf das Ganze hinausläuft. Meine Freundin hatte ihn in ihrem Politikkurs als Lehrer. Nach kurzer Zeit ist dann der Funke übergesprungen, wobei sie wusste, dass er noch mit der Lehrerin zusammen war. Sie sagte ihm auch, dass sie nichts mit ihm anfängt, wenn er in einer Beziehung ist, und wies ihn über mehrere Wochen ab. Er sagte ihr immer wieder, dass die beiden nicht mehr zusammen seien und er frei für sie wäre. Da meine Freundin Angst hatte, als Schülerin etwas mit ihrem Lehrer anzufangen, wartete sie, bis die Abiturprüfungen vorbei waren. Die beiden wurden quasi unmittelbar danach ein Paar und waren auch sehr glücklich am Anfang. Meine Freundin merkte jedoch schnell, dass er ein paar seltsame Macken hatte. Unter anderem konnte er es gar nicht leiden, wenn sie unangekündigt bei ihm auftauchte. Auch war er sehr launisch und extrem auf Sex fixiert. Gefühle fielen ihm unglaublich schwer zu äußern und zudem wollte er partout nicht, dass sie seine Familie kennenlernt.


Ein paar Wochen später feierte sie ihren zwanzigsten Geburtstag, doch das sollte kein schöner Tag für sie werden. In ihrem Postfach lag nämlich eine E-Mail mit dem Betreff "Ein ganz besonderes Geschenk". Der Absender war eine gewisse Frau xyz, Lehrerin an ihrer ehemaligen Schule. Sie schrieb, dass sie einen Tag zuvor mit ihrem Freund Schluss gemacht hätte, nachdem sie erfahren hat, dass meine Freundin eine "Affäre" mit ihm führt. Sprich, ihr Ex-Freund hat über fünf Monate ein Doppelleben geführt und beide Frauen angelogen. Niemals werde ich vergessen, wie am Boden zerstört sie gewesen ist. Ich hatte selbst keine schöne Zeit, aber das verlorene Vertrauen und die Kränkung, die aus ihren Tränen gesprochen haben, werde ich nie vergessen. Meine beste Freundin hatte eine "Aussprache" mit den beiden Beteiligten, die jedoch zu nichts führte. Die Lehrerin heuchelte ihr Mitgefühl vor, obwohl sie noch lange danach schlecht über sie redete. Ihrem Ex-Freund schrieb ich voller Wut ein paar SMS, in denen ich ihn aufs Tiefste beleidigte. Eigentlich nicht meine Art, aber ich wusste selbst nicht, wie ich mit meinen Aggressionen ihm gegenüber fertig werden sollte.




Lange Rede, kurzer Sinn - heute ist meine Freundin mit einem lieben Mann zusammen, der ihr Vertrauen wiedergewinnen konnte. Der Schmerz über die vorhergehende Beziehung ist jedoch immer noch nicht komplett vergessen. Vor Kurzem waren wir in unserer Heimatstadt auf einem Festival. Zufälligerweise ist das Gelände des Festivals direkt neben dem Wohngebiet, in dem auch ihr Ex wohnt. Wir checkten kurz ab, ob er immer noch dort wohnt, und überlegten uns einen Plan. Ursprünglich wollten wir die gemeinsame Katze stehlen, die immer noch bei ihm wohnt. Aber sie war nicht da. Dann fiel mir eine Sache ein, die mir schon öfters in den Sinn gekommen ist. Kurzerhand montierte ich das Kennzeichen seines neuen Audi A4 ab und schenkte es meiner Freundin als Trophäe. Natürlich schön das Hintere mit der TÜV-Plakette. Wir wissen, dass das nicht rechtens ist, aber es tut gut und außer einem kleinen finanziellen Schaden ist ja nichts passiert. Das war es allemal wert!

Beichthaus.com Beichte #00031454 vom 17.06.2013 um 23:52:27 Uhr (25 Kommentare).

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Die Folgen meiner Persönlichkeitsstörung

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Feigheit Engherzigkeit Selbstverletzung Lügen Aachen

Ich (m/23) habe vor ein paar Jahren eine Afrikanerin in einem bekannten Chatportal kennengelernt. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt psychisch krank war und es selber nicht bemerkt habe. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir haben uns beim Chatten total gut verstanden und so entschlossen wir uns zu einem Treffen. Sie ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die Chemie zwischen uns stimmte und wir hatten einander viel zu erzählen. Wir gingen durch die Straßen, waren essen und hatten allgemein sehr viel Spaß. Eines Abends kam der Moment, in dem wir uns küssten. Es hat sich für mich sehr komisch angefühlt, weil ich sehr lange Single war, und meine Gefühle durcheinander waren. Am nächsten Tag schrieb sie mir, ob wir zusammen auf eine Party gehen sollten. Ich bekam in diesem Moment einen meiner Schübe und dachte, sie will mich ausnutzen oder mich beklauen. Ich habe ihr geantwortet, ob wir nicht einfach nur weiter miteinander chatten sollten. Sie antwortete mir natürlich, dass ich das Letzte wäre und mich nicht mehr zu melden bräuchte. Ein paar Monate später habe ich versucht mich umzubringen und ließ mich dann selbst in die Psychiatrie einweisen. Bei mir wurde eine paranoide Schizophrenie festgestellt. Ich wurde vor Kurzem entlassen und mir geht es seitdem besser und ich lebe mittlerweile symptomfrei. In letzter Zeit wurde mir klar, wie sehr ich diese Person verletzt habe. Ich wünschte, ich könnte es irgendwie wieder gut machen und hoffe, dass sie mir verzeihen wird. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031440 vom 16.06.2013 um 20:31:31 Uhr in 52062 Aachen (Peterstrasse) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Wochenende in Berlin

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Verschwendung Dummheit Fremdgehen Maßlosigkeit Morallosigkeit

Als ich (m) 18 Jahre alt wurde, bekam ich Post vom Bund, dass ich ab dem ersten Januar meinen Wehrdienst antreten muss. Ich dachte mir dann, dass ich es jetzt noch mal richtig krachen lassen muss, bevor ich da hinkomme. Ich habe daraufhin mit meinem Onkel ein Wochenende in Berlin gebucht. Wir waren in einem relativ bekannten Hotel, in dem sich im obersten Stockwerk ein Casino befindet. Nun ja, wir machten drei Tage einen drauf und besuchten jeden Abend das Casino. Um drei Uhr in der Nacht schloss das Casino und mein Onkel wollte ins Bett. Ich sagte zu ihm, dass ich noch etwas trinken gehen würde. Ich gab ihm auch noch mein Geld, bis auf 200 Euro, damit er es in den Safe legt. Ich bin dann an die Rezeption und ließ mir ein Taxi rufen. Ich fuhr in den nächsten Puff, und da die 200 Euro schnell weg waren, fiel mir meine EC-Karte ein, mit welcher man in dem Etablissement auch bezahlen konnte. Nun ja, da meine Freundin auch Zugang zu meinem Konto hatte, hat sie herausgefunden, dass ich 900 Euro im Puff auf den Kopf gehauen habe. Als ich dann wieder zu Hause war, war ich ein paar Tage später meine Freundin los und hatte meine hart ersparten 5000 Euro an einem Wochenende verjubelt. Zu allem Überfluss musste ich dann mit meinem lächerlichen Wehrsold auskommen. Es tut mir leid für meine Ex, denn ich habe sie wirklich geliebt. Ich Depp hätte wohl besser die Kreditkarte genommen. Zum Glück hat mich meine Familie während meiner Zeit beim Bund finanziell unterstützt.

Beichthaus.com Beichte #00031435 vom 16.06.2013 um 09:56:17 Uhr (23 Kommentare).

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Meine eisige Rache

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Morallosigkeit Ex Detmold

Ich (w/28) muss beichten, dass ich mich mit 16 ganz böse an einem Ex-Freund gerächt habe. Ich war damals noch relativ naiv und unbedarft, was Beziehungen betrifft und habe mich, warum auch immer, in einen ziemlich seltsamen Typen verliebt. Eigentlich nicht wirklich die Sorte Mann, auf die ich sonst stehe, aber wir waren ja alle mal jung und dumm. Nun, die ganze Beziehung war wie eine Achterbahn. Mal war er nett, mal war er gemein, mal trennten wir uns und waren dann doch wieder zusammen. Irgendwann begann er, meine Familie und mich zu beklauen. Das Geld aus dem Sparschwein meiner kleinen Schwester bildete so ziemlich die Spitze des Ganzen. Meine Eltern verlangten umgehend von mir, dass ich mich von ihm trenne, doch ich war so dumm und habe mich von ihm so lange bearbeiten lassen, bis ich ihm auch das verzieh, meiner Schwester das Geld von meinem Taschengeld zurückzahlte und mich dann heimlich wieder mit ihm traf. Ich war wirklich hohl. Natürlich war er bei der gesamten Familie unten durch, ist ja auch wirklich nachvollziehbar, aber wie man halt so als Teenager manchmal ist, will man genau das, was einem die Eltern verbieten möchten.


Irgendwann kam es jedoch dazu, dass ich zufällig herausfand, dass er mich hinter meinem Rücken mehrmals mit anderen Mädchen betrog. Für mich brach eine Welt zusammen, da ich ja alles getan hatte, um die Beziehung aufrechterhalten zu können. Doch diesmal ging er einfach zu weit, und in mir begannen die Wut und der Frust zu brodeln. Also beschloss ich, es ihm heimzuzahlen. Ich machte Schluss mit ihm und wartete erst mal genüsslich darauf, dass er sich wieder bei mir melden würde, um mir zu sagen, wie sehr er mich doch vermisst. Ich ließ ihn tagelang links liegen und ignorierte sein Sturmklingeln an der Tür. Ja, er war für mich gestorben. Eines schönen Winterabends jedoch war die Zeit reif. Ich guckte aus dem Fenster und sah, wie sich unser Garten langsam aber sicher in ein Winterwunderland verwandelte - wie die Steinstufen vereisten und es bitter, bitter kalt wurde. Und das war genau das, was ich jetzt brauchte. Schnell wählte ich seine Nummer und rief ihn zu Hause an. Ich bat ihn mit zuckersüßer Stimme doch vorbei zu kommen, da meine Eltern heute nicht im Haus waren. Ich wolle mich angeblich gern mit ihm versöhnen. Für ihn war klar, das gibt erst mal Versöhnungssex. Überrascht von meinem Anruf, und scheinbar schon vorfreudig, sagte er mir er wäre sofort da. Und was soll ich sagen?


Nicht einmal zwanzig Minuten später klingelte es an der Tür und ich ließ ihn lächelnd ins Haus. Wir unterhielten uns ein wenig und er schwor mir, so etwas würde niemals wieder passieren und ich wäre doch die Einzige für ihn. Ich solle ihm bitte vergeben und er hätte mich doch so sehr vermisst. Ich heuchelte ihm vor, dass es mir genauso gehen würde und dass ich froh wäre, dass er heute Abend hier ist, weil ich ihn auch so vermisst hätte.
Nun, eines kam zum anderen, wir küssten uns, machten etwas rum und ich merkte, dass mein Plan langsam aber sicher aufging, denn inzwischen war er wirklich willig, wie man eindeutig sehen konnte. Ich entledigte ihn langsam seiner Klamotten und machte ihn dabei so gefügig, dass er nicht mal bemerkte, dass wir uns inzwischen in der Küche vor der großen Terrassentür befanden, während seine Klamotten schön im Wohnzimmer liegen blieben. Geschickt öffnete ich die Terrassentür und auf seinen fragenden Blick hin antwortete ich: "Mir wird gerade ganz schön heiß, ich brauche ein bisschen kühle Luft". Er zuckte nur mit den Schultern und ließ sich weiter von mir verwöhnen, bis er fast kam. Endlich war es so weit - Zeit für Rache! Mit einer schnellen Bewegung ließ ich von ihm ab, gab ihm einen kleinen Schubs und schon stand er nackt, wie Gott ihn schuf, auf der Terrasse. Noch während er da stand und nicht gemerkt hat, was gerade geschehen war, trat ich einen Schritt zurück, schloss die Terrassentür ab und ließ den Rollladen mit den Worten: "Einen schönen Abend noch" grinsend herunter.


Nun stand er da, nackt, mit meiner unvollbrachten Tat, ohne Schlüssel, ohne Telefon - ohne irgendwas, in Schnee und Eis und hämmerte wie ein Bekloppter an den Rollladen und schrie meinen Namen. Ich solle doch bitte aufmachen, es wäre so kalt, was sollten denn die Nachbarn denken, das wäre langsam nicht mehr witzig, und so weiter. Aber doch, das war es.
Ich setzte mich ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an, ich musste ihn zwar etwas lauter machen, damit mich sein Geschrei nicht störte, aber ich genoss in vollen Zügen meine Tat. Nach einer Viertelstunde hörte er auf zu klopfen, eine weitere halbe Stunde später legte ich seine Klamotten in unserem Vorgarten auf die Mauer. Aber weit und breit war von ihm nichts zu sehen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist und ob ihn jemand so gesehen hat? Es war mir egal. Ich hatte, was ich wollte. Ob es mir leidtut? Nun, ein bisschen, schließlich hätte ihm ja was abfrieren können. Aber ich sah ihn schon eine Woche später wieder wohlbehalten in der Stadt. Er sagte kein Wort und wechselte nur die Straßenseite. Von daher glaube ich, es geschah ihm Recht und eigentlich bereue ich nichts, außer, dass ich so blöd war, mich damals in ihn verliebt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031417 vom 13.06.2013 um 14:06:15 Uhr in Detmold (14 Kommentare).

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Beziehungsfrust

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Wollust Masturbation Verzweiflung Partnerschaft Eppstein

Beziehungsfrust
Ich (w/Mitte 20) bin seit Jahren in einer festen Beziehung und eigentlich ist so weit auch alles in Ordnung. Wir haben schon alle möglichen Höhen und Tiefen miteinander durchlebt, sind uns wirklich sehr ähnlich und eigentlich kann ich mir gar nicht mehr wünschen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031411 vom 12.06.2013 um 17:44:06 Uhr in Eppstein (34 Kommentare).

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