Sind alle Frauen dämlich?!

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Vorurteile Zorn Schamlosigkeit Ekel Gesellschaft Dresden

Sind alle Frauen dämlich?!
Ich muss gestehen, dass ich inzwischen in allen Frauen etwas Schlechtes sehe oder ihnen mangelnde Intelligenz unterstelle. Die meisten Frauen, die ich kennenlerne, sind "leichte" Frauen und haben gefühlt jeden Tag einen anderen Kerl im Bett - oder noch schlimmer, gleich die sogenannte Freundschaft mit Vorzügen, also ein auserkorener einzelner Mann fürs Bett, wenn das Getriebe mal wieder Öl braucht. So etwas finde ich ekelhaft! Wo sind da die Liebe, das Vertrauen und die Intimität? Schlimm sind auch die selbst erkorenen Feministen, zu denen man beispielsweise sagt, dass man keine Frau mit ONS oder einer Freundschaft sucht, und deren erste Reaktion dann ist, dass Männer doch genauso seien und ich wohl eine Jungfrau erwarten würde! Tja ihr Pflaumen, sie muss keine Jungfrau sein, sie darf von mir aus auch rumgezwitschert haben so viel sie wollte - es zählt schließlich das hier und jetzt, nicht die Vergangenheit.

Weiter geht es mit Frauen die gerade 20 Jahre alt sind, keine Lehre oder einen Job haben, aber unbedingt Kinder wollen. Wtf?! Noch besser sind die Frauen, die schon im Terminkalender stehen haben, dass sie in einem bestimmten Alter Kinder haben wollen. Was geht in solchen Frauen vor? Was erzähle ich später meinem Kind? Ja, klar warst du ein Wunschkind, du standest in Mamas Terminkalender. Nein, das ist Mist! Ein Kind ist etwas Besonderes. Da sage ich nicht: "Ja, wenn wir zwei Jahre zusammen sind, bin ich 24 und dann ist Zeit für ein Kind!" Ihr Nulpen, das braucht Zeit, dann habt ihr nach zwei Jahren Beziehung ein Kind, merkt aber, dass es doch nicht passt, und trennt euch. Und das arme Kind wächst bei zwei Elternteilen mit deren Partner auf - aber nicht in einer Beziehung die wenigstens hält, bis das Kind 18 Jahre alt ist und alles verstehen kann.

Was mich auch stört, sind Frauen, denen man ständig alles aus der Nase ziehen muss! Ich weiß, für manche ist das vielleicht abwegig, aber es gibt so etwas wie "Konversation." Das beinhaltet, Fragen zu beantworten und auch zu stellen. Irre, oder? Man könnte auch sagen, dass man Interesse zeigt. Irgendwie habe ich das Gefühl, bei Frauen fehlt es an Hirnmasse, weil sie nach dem Motto: "Es gibt eh genug Typen. Wenn der mich nicht will, gehe ich eben zum nächsten Mann. Die Schlange ist lang." leben. Was auch Unsinn ist, ist Alkohol als Ausrede für ONS zu nehmen. Betrunken sein ist für mich ein Zustand, den ich selber beeinflussen kann. Man kann beispielsweise sagen: "Okay, drei Bier, das reicht mir", oder man fühlt sich wie ein Fußballer im Torrausch und singt lallend: "Einer geht noch, einer geht noch rein!" Ich bin weder eifersüchtig auf Leute, die solchen Sex haben, noch sonst etwas. Ich will einfach eine Beziehung, in der man sich normal kennenlernt - ohne dass die Frau, die man gerade nett findet, sich abends von Typ XY nageln lässt.

Beichthaus.com Beichte #00038358 vom 11.06.2016 um 08:55:43 Uhr in 01219 Dresden (22 Kommentare).

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Das Gesicht im Türrahmen

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Boshaftigkeit Rache Gewalt

Als ich in der siebten Klasse war, hatte ich eine Mitschülerin, die ich absolut nicht leiden konnte. Sie war arrogant, hat mich angeschrien, wenn ich sie angeguckt habe, während ich Schnupfen hatte, und hat mich, wann immer es ging, schlechtmachen wollen. Als ich sie einmal dabei ertappte, wie sie ihr Gesicht zwischen die Tür und den Rahmen gesteckt hatte, sprang ich mit voller Kraft dagegen und quetschte ihr Gesicht ein. Ich fand das lustig, sie eher weniger, da sie heulend zur Lehrerin rannte. Es tut mir einerseits leid, dass ich unnötige Gewalt angewendet habe, aber andererseits ließ sie mich danach in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00038335 vom 05.06.2016 um 13:34:58 Uhr (12 Kommentare).

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Meine Erfahrungen als Heimkind

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Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit Begehrlichkeit

Ich (m/35) bin in einer Jugendhilfeeinrichtung, kurz Heim, aufgewachsen. Dort hatte ich damals einen eher zweifelhaften Ruf als Schläger und auch als Frauenheld. Ich möchte beichten, dass ich den sieben Jahren von 13-20, die ich dort verbrachte (bis 20 wegen meiner Ausbildung), ca. 30-40 Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren zum Sex überredet und teilweise dazu genötigt habe, wenn auch nie mit richtiger Gewalt. Am Stolzesten war ich, wenn ich ein Mädel in ihrer ersten Nacht und natürlich als Erster geknackt hatte. Die anderen Jungs aus den Gruppen wollten zwar auch ab und an ran, aber wenn sich einer zwischen mich und eine Neue gedrängt hat, lag er danach heulend in seinem Zimmer, da kannte ich gar nichts.


Und die Mädchen dachten noch, ich hätte sie dann beschützt. Es lief immer gleich, ich sagte den Mädchen, sie sollten eine Stunde nach Beginn der Nachtruhe zu mir ins Zimmer kommen, nur ein Nachthemd oder Shirt mit nichts darunter an. Kamen sie nicht, weil sie Angst hatten oder eingeschlafen waren, schlich ich mich zu ihnen ins Zimmer. Abfuhren gab es natürlich, aber meine "Trefferquote" lag bei um die 80 Prozent. Und wenn keine Neue da war oder nicht wollte, ging ich halt zu irgendeinem anderen Mädchen. Ich hatte praktisch jede Nacht Sex, manchmal mit mehr als einer. Zudem gab es ein Mädchen, das fast genau so lange wie ich dort war und verzweifelt in mich verliebt war. Bei ihr musste ich nur sagen "Ich mag dich doch auch", schon bekam ich meine Befriedigung, mindestens per Hand oder Mund, meistens mehr. Sie war so ein bisschen das Mauerblümchen, nicht auffällig, aber eigentlich sehr süß, wenn ich heute alte Bilder betrachte. Eiskalt ausgenutzt habe ich sie. Ja, klingt ganz toll, nicht wahr? Fand ich damals auch. Meine Erzieher natürlich nicht.

Als ich 16 wurde, dachten meine Erzieher, mir wenigstens insofern Grenzen setzen zu können, dass sie mir drohten, wenn ich noch einmal ein Mädchen unter 14 anrühre, gehe ich in den Knast. Drei Tage später bekamen wir eine 13-jährige Notaufnahme, welche ich drei Stunden nach ihrer Einlieferung entjungfert habe. Passiert ist außer ein paar Drohungen nichts. Ich war selbst den männlichen Erziehern mit 15 körperlich schon weitgehend überlegen und irgendwelche anderen Strafen wie Zimmerarrest und Ausgangssperre habe ich schlicht ignoriert. Wer sollte mich aufhalten? Da ich mich aber davon abgesehen ordentlich benahm, nie straffällig wurde und die Finger von Alkohol und den meisten Drogen ließ, waren sie schlichtweg machtlos und beide Seiten wussten das. Das nur als Beispiel, wie mein Leben dort so ablief.

Außerdem hatte ich viel mehr Geld als die anderen, da meine Eltern dachten, unsere familiären Probleme mit größeren Summen wiedergutmachen zu können. Ich konnte mir die Zuneigung der Mädels auch kaufen. Zigaretten, mal eine eingeschmuggelte Flasche Sekt, CDs, Süßigkeiten, teureres Deo, mal ein Top oder schöner BH, all das, was man im Heim nicht gesponsert bekommt. Während die anderen um die 80-100 Mark Taschengeld monatlich bekamen und nur ein oder zwei Mal im Monat nach Hause konnten, wurde ich jeden Freitag mit dem Auto geholt und kam nie mit weniger als 150 Mark am Sonntag wieder zurück ins Haus. Wöchentlich. Fuhr ich mal nicht, man musste sich da am Mittwoch schon entschieden haben, wurde mir das Geld überwiesen. Dass ich so nebenbei auch noch den Geldverleiher gespielt habe und so auch finanzielle Macht über die anderen hatte, ist klar. Ich bekam es schon zurück, denn ich war mein eigener Inkassoservice. 20 Prozent mehr als ich verliehen habe natürlich. Auch das konnten die Erzieher kaum bis gar nicht unterbinden.

Irgendwann, so mit 17, habe ich mich dann auch mal verliebt, konnte das "Neue knacken" aber trotzdem nicht lassen. Danach haben mich die meisten Mädchen nicht mehr interessiert oder ich war halt in einer normalen Art mit ihnen befreundet. Vorwürfe machte mir nie eine, obwohl ich bis heute zu vielen Kontakt habe. Nur ich selbst mache mir inzwischen welche. Denn was habe ich damals damit überspielt? Genau das, was ich auch ausgenutzt habe. Einsamkeit und Angst. Liebe Eltern, wenn es gar nicht mehr anders geht, vermeidet wenigstens, eure Mädchen in Heime zu geben, die koedukativ sind, also auch Jungs haben. Egal wie alt, wenn sie untenrum schon Haarwuchs hat, ist sie nach drei Tagen keine Jungfrau mehr. Garantiert! Ich weiß, dass es heute noch genauso ist, teils eher schlimmer, da dann auch noch gefilmt wird und Fotos rumgehen. Und ich denke auch, dass sich manche lieber für jemanden aufgespart hätten, der sie geliebt hätte.

Ich habe mich inzwischen bei allen Mädchen, die ich noch kenne bzw. an deren Namen ich mich noch erinnerte, und die ich finden konnte, entschuldigt. Ein bestimmter Heimkindersuchdienst war da eine große Hilfe. Viele sehen es nicht mal eng, ich bekam sogar zwei Angebote, es doch zu wiederholen, aber ich ging darauf nicht ein. Ein paar fanden es aus heutiger Sicht zwar nicht gut, aber sagten, man könne es nicht mehr ändern, und wenn es mir wichtig sei, nähmen sie meine Entschuldigung an. Einige haben aber auch nie zurückgeschrieben und eine zurecht nur das Wort für den hinteren Schließmuskel in Großbuchstaben und mit drei Ausrufezeichen dahinter. Ratet mal welche, ich habe sie gesondert erwähnt. Ja, das Mauerblümchen. Ich verstehe sie. Aus heutiger Sicht sogar sehr gut.

Mein persönlicher Knackpunkt kam kurz nach dem Abschluss, ich kam raus in die große Welt und musste schnell einsehen, dass ich nicht nur ein junger Niemand war, wie jeder nach der Lehre, sondern mich auch noch stärker beweisen musste als andere. Man traute mir nicht zu, in meinem Beruf dieselben Kenntnisse und Fachwissen zu besitzen wie einer, der in der freien Wirtschaft ausgebildet worden wäre. Auch meinen Eltern ging es damals finanziell bei Weitem nicht mehr so gut wie früher. Also hieß es entweder arbeiten oder in der Gosse landen, denn Hartz-IV und Mietgarantie gab es damals noch nicht, das Sozialamt sagte mir, Mietbeihilfe könne ich vergessen, da ich keinen Grund hätte, in meinem (gut gesuchten) Job nicht zu arbeiten und das Arbeitslosengeld hätte hinten und vorne nicht dafür gereicht.

Ich schuftete teils 16 Stunden bis zum Umfallen, um mich meinem neuen Chef, der mich angeblich nur genommen habe, weil er eine soziale Ader habe, zu beweisen. Und das gelang mir nach einem Jahr fast ohne Urlaub und insgesamt keinen 70 freien Tagen auch. Im Gegenteil, er bat mich sogar weniger zu arbeiten, da ich ihn erstens recht teuer kam und er zweitens überzeugt sei. Und das hat meine Einstellung und Macho-Art schnell abgeschliffen. Ich begann die Realität zu sehen und zu erkennen, dass mein Leben im Heim eine Illusion gewesen war. Sozusagen noch in Watte gepackt. Lange hatte ich die Zeit dann auch verdrängt, aber irgendwie kam und kommt es immer wieder mal hoch. Das Schreiben hier tut mir jedenfalls gut.

Ich lebe heute in einer glücklichen Beziehung, in der Sex zwar wichtig, aber bei Weitem nicht alles ist und habe einfach oft mit meinem Gewissen wegen damals zu kämpfen. Ich habe mit meiner Verlobten eine kleine Tochter mit jetzt gerade mal vier Jahren und würde es auch nicht so für sie wollen. Meine Verlobte und ich werden auch alles tun, um zu vermeiden, dass unsere Tochter jemals ein Heim als Insassin von innen sieht. Diese Vorstellung ist ein Albtraum. Ich habe all das auch mal einem Psychologen erzählt, wisst ihr, was der mir sagte? Ich solle mich doch nicht beklagen, denn ich hätte ja offenbar das Beste aus meiner Situation gemacht und die Zeit dort genossen. Ich sehe das aber anders. Ich habe Einsamkeit und das Fehlen eines gesunden Umfeldes kompensiert, und das auf Kosten anderer. Ich hätte ein Vorbild sein können, aber war ein Drecksack. Ich bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038269 vom 21.05.2016 um 04:07:07 Uhr (13 Kommentare).

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Mit Kopftuch in der Schule

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Vorurteile Ignoranz Engherzigkeit Schule

Ich (w/20) habe in den letzten Jahren meine Lebenseinstellung ziemlich verändert. Mein großer Grundsatz ist jetzt, dass jedes Leben wunderschön und wertvoll ist und die Welt ein besserer Ort wäre, wenn wir uns alle gegenseitig akzeptieren und wertschätzen würden. Früher habe ich nicht so gedacht, ehrlich gesagt war ich ein ziemliches Arschloch. Zwar habe ich nie jemandem wehgetan, aber ich schäme mich für so einige Gedanken. Es gibt eine Erinnerung, die mich einfach nicht loslässt. Es muss so ungefähr in der achten Klasse gewesen sein. Da haben wir über Kleidung in der Schule, Schuluniformen, etc. im Englischunterricht gesprochen.

Es waren im Buch einige Kleidungsstücke abgebildet, von denen wir entscheiden sollten, ob es angebracht ist, sie in der Schule zu tragen. Eines davon zeigte eine Gruppe Mädchen mit Kopftuch. Wie gesagt, heutzutage würde ich mich fragen, warum das für jemanden ein Problem sein sollte. Aber damals habe ich mich ernsthaft gemeldet und vor der ganzen Klasse meiner etwas schockierten Lehrerin gesagt, dass ich das absolut unpassend finde, und dass sie das doch wenn überhaupt zu Hause tragen sollen. Zwar finde ich heute immer noch, dass es ein Unding ist, dass Frauen in manchen Kulturen gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen, und könnte mir auch selbst nie vorstellen eines zu tragen, aber wenn sie es aus freier Entscheidung tun und damit glücklich sind, hat niemand das Recht etwas dagegen zu sagen. Keine Ahnung, was mich damals geritten hat, aber ich hoffe von Herzen, dass sich keiner meiner damaligen Klassenkameraden daran erinnert!

Beichthaus.com Beichte #00038248 vom 18.05.2016 um 10:08:38 Uhr (40 Kommentare).

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Geh mal in die Sonne, du Kellerkind!

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Hass Zorn Engherzigkeit

Geh mal in die Sonne, du Kellerkind!
Ich habe eine sehr helle Hautfarbe. Im Sommer werde ich eher rot als braun. Und die Beichte? Ich hasse all jene, die mit dämlichen Kommentaren wie "Kellerkind" und "Geh doch mal in die Sonne" ankommen. Die meisten meinen es lustig, aber früher durfte ich mir das sogar von Lehrern, heutzutage sogar von Dozenten anhören. Verständnis habe ich dafür nicht mehr. Ich gehe ja auch nicht zu einem Afrikaner und frage ihn, ob er zu lange in der Sonne gelegen hat.

Beichthaus.com Beichte #00038245 vom 17.05.2016 um 19:13:46 Uhr (20 Kommentare).

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