Die verhasste Professorin

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Rache Ekel Boshaftigkeit Studentenleben Munderkingen

Ich (m/23) bin Student an einer großen Universität in Deutschland. Ich bin ein guter Student und habe viele Hobbys, aber ich verpasse trotzdem keine Party. Natürlich gibt es immer mal den einen oder anderen Professor oder die eine oder andere Professorin, den oder die man nicht ausstehen kann - so ist das auch bei mir. Nicht, weil sie mir schlechte Noten gibt, sondern weil ihre Vorlesungen einfach für den Arsch sind. Sie verlangt zwar keine Anwesenheitspflicht, aber vergibt nur gute Noten an Studenten, die immer pünktlich zum Seminar erscheinen. Der Seminar- bzw. Vorlesungsinhalt könnte banaler nicht sein. Die Frau ist die reinste Steuerverschwendung und ich muss mittwochs immer von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr ihre geistigen Ergüsse hören, die sich auf das Ablesen eines Buches beschränken - von den vielen Hausarbeiten ganz zu schweigen. Als ich eines Tages von einer Studentenparty heimging, kam ich zufällig an dem Fakultätsgebäude meiner Professorin vorbei. Da die Straße menschenleer war, habe ich kurzerhand beschlossen, vor die Eingangstür zu kacken. Das hat mir eine solche Genugtuung gegeben, dass ich im Verlauf der nächsten Wochen immer wieder einen Abstecher gemacht habe, um vor ihrer Tür genüsslich meinen Darm zu entleeren.


Was als Hobby begann, hat sich mittlerweile zu einer Sucht gesteigert. Ich kacke nun nicht mehr nur vor das Fakultätsgebäude, sondern auch vor ihre Hofeinfahrt, auf ihre Motorhaube oder stecke Scheiße in ihren Briefkasten. Ich bestelle massenweise Kataloge über Windeln an ihre Adresse, oder bekunde unter ihrem Namen großes Interesse an einem Gespräch mit den Zeugen Jehovas. Die Frau sieht mittlerweile echt fertig aus, aber ich will dennoch nicht aufhören. Gerade eben habe ich eine Pizza in das Hörsaalgebäude bestellt und gestern habe ich ihr ein Paket mit vakuumierter Scheiße geschickt. Ich weiß zwar, dass sie sehr vielen Studenten schlaflose Nächte bereitet hat und sehr viele das Seminar ihretwegen grundlos wiederholen mussten, aber ich glaube, ich bin dennoch zu weit gegangen. Es tut mir ernsthaft leid und ich werde sofort damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00034398 vom 24.11.2014 um 14:43:35 Uhr in Munderkingen (10 Kommentare).

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Die Genusskackerin

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Falschheit Schamlosigkeit Verschwendung Straußfurt

Ich (w/18) bin eine Genusskackerin. Ich gehe nur ein bis zwei Mal pro Woche groß aufs Klo. Meine Darmtätigkeit hat sich mittlerweile so an meinen Tagesablauf angepasst, dass ich jede Woche am selben Tag praktisch zur selben Zeit merke, dass mein Darm sich entleeren will. Dadurch, dass ich nur so selten aufs Klo gehe, sehe ich durch meine schlanke sportliche Figur fast aus, als ob ich ein Babybäuchlein hätte, wenn ich nicht kacken war, und wurde auch schon öfters darauf angesprochen. Ich ernähre mich gesund und abwechslungsreich und treibe viel Sport. Dadurch, dass ich auch viele Ballaststoffe zu mir nehme, sammelt sich die Woche über ganz schön was an. Wenn es dann so weit ist, mache ich fast ein Ritual aus dem Gang zum stillen Örtchen. Ich lege mir Zeitschriften zurecht, mein Telefon wird ausgeschaltet und das Tablet kommt mit, damit ich mir Serien ansehen kann. Die ganze Prozedur kann sich dann schon mal ein bis zwei Stunden hinziehen, denn ich bin ja, wie gesagt, eine Genusskackerin.

Jetzt aber zum eigentlichen Problem, welches ich beichten möchte: Dadurch kommen da gigantische und steinharte Ausscheidungen zum Vorschein, welche jede Meterwurst auf der Kirmes in den Schatten stellen. Das Problem dabei ist, dass diese Würste regelmäßig das WC verstopfen, weil es scheinbar einfach zu viel ist. Der Vermieter hatte mich schon beschuldigt, dass ich Binden oder Tampons ins Klo werfe, weil er keine Lust hatte, zum dritten Mal die Rohrreinigung zu bezahlen, aber meine Hygieneartikel kommen nach Benutzung in den Müll, weil ich weiß, dass so etwas auch ganz fies die Rohre verstopfen kann. Der Klempner fand aber nichts, was nicht ins WC gehörte und somit konnten nur die Rohre an der Verstopfung schuld sein und mein Vermieter musste wieder mal für den Einsatz aufkommen. Es tut mir leid, dass aufgrund meiner Ess- und Kackgewohnheiten regelmäßig mein WC verstopft ist und mein netter alter Vermieter dafür aufkommen muss. Herr W. es tut mir leid. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034396 vom 24.11.2014 um 07:39:49 Uhr in Straußfurt (15 Kommentare).

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Angst vor einer Schwangerschaft

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Verzweiflung Verzweiflung Manie Neurosen Schwangerschaft

Ich (w/34) beichte, dass ich Angst davor habe, schwanger zu werden. Und das nicht im Teenager-Dr.Sommer-Stil, sondern mir macht einfach die Vorstellung Angst, dass es etwas in meinem Körper gibt, das ich nicht kontrollieren kann. Das fand ich schon in der Pubertät sehr beängstigend, als die Brüste anfingen zu wachsen und ich aufgrund der Hormone zwischendurch dicker wurde, ohne es irgendwie beeinflussen zu können. Dazu muss man sagen, dass ich ein ziemlicher Kontrollfreak bin, aber das ist vermutlich selbstredend bei meinen Problemen. Ich möchte Kinder und kann mir auch gut vorstellen, dass ich eine sehr gute Mutter sein kann, aber der Weg dahin ist für mich verdammt Furcht einflößend. Deswegen - und für meinen liebevollen Partner, der langsam mit seinem Latein am Ende ist - mache ich jetzt eine Therapie, um meinen Ängsten entgegenzuwirken und mit ihnen umzugehen. Ich hoffe, dass ich es schaffe, bevor meine biologische Uhr aufhört zu ticken, und dass ich meinen späteren Kindern sagen kann, dass ich die Schwangerschaft mit ihnen genossen habe.

Beichthaus.com Beichte #00034393 vom 23.11.2014 um 18:57:27 Uhr (14 Kommentare).

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Katzenkot vorm Fenster

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Aggression Mord Rache Ekel Tiere

Ich (m/26) wohne in einer Souterrainwohnung, das heißt, die Fenster von Wohn- und Schlafzimmer sind in etwa auf Bodenhöhe. Das Problem dabei ist, dass ich in einer Nachbarschaft mit vielen Katzen wohne. Jeden Tag scheißt eine ganze Armada von Katzen vor mein Fenster. Lüften ist somit unmöglich, da der Geruch der Fäkalien sofort und penetrant in die Wohnung zieht. In meiner Not habe ich schon einiges versucht. Ich habe Hasengitter aufgestellt, Katzenminze eingepflanzt, die Stelle dauerhaft feucht gehalten, habe sogar Maggi und Chili drübergeleert. Alles half nichts, so begann ich, die Katzen nach Monaten des Zugeschissenwerdens an der Stelle zu füttern, da sie ja eigentlich nicht dort kacken gehen, wo sie fressen. Jahre zogen ins Land. Alles vergeblich. Nun habe ich mir Rattengift besorgt. Ich bin es schlichtweg leid, den Kot fremder Katzen täglich wegzuräumen und nicht Lüften zu können. Ich muss dazu sagen, dass ich Katzen eigentlich liebe. Ich hatte mehrmals selbst welche, diese waren allerdings reine Hauskatzen und haben niemandem das Leben zur Hölle gemacht. Ich bin kein Tierquäler, aber genug ist genug und daher bitte ich um Absolution für das, was jetzt unausweichlich auf die Katzen zukommen wird.

Beichthaus.com Beichte #00034388 vom 23.11.2014 um 13:24:18 Uhr (27 Kommentare).

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FSJ im Flüchtlingslager

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Hass Schamlosigkeit Vorurteile Arbeit

Ich (m/20) habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Nun wollte ich mich aber nicht in irgendein Studium stürzen, nein ich wollte mal etwas Soziales machen. Deswegen beschloss ich, ein freiwilliges soziales Jahr (kurz FSJ) zu machen. Da in meiner näheren Umgebung alle attraktiven FSJ-Stellen vergeben sind, musste ich leider Gottes ins Flüchtlingsheim. Obwohl ich mich persönlich nicht als fremdenfeindlich bezeichnen würde, bekomme ich jedes Mal, wenn ich diese stinkenden und faulen Leute sehe, einen innerlichen Wutanfall. Diese Leute wollen einfach nur unser Sozialsystem ausnutzen und das nur, weil es in ihren Dritte-Welt-Ländern kaum Perspektive gibt. Dementsprechend behandle ich die Flüchtlinge auch. Wenn Mittag ist und ich an der Essensausgabe stehe, gibt es von mir kein "Guten Appetit", stattdessen schaue ich jeden hasserfüllt an.


Außerdem missachte ich die Hygienevorschriften beim Kochen. Meine Chefin fordert immer, dass ich Handschuhe anziehe, was ich auch tue. Nur sind es immer dieselben. Da die Flüchtlinge kein Deutsch können, mache ich mir auch immer den Spaß, ihnen üble Schimpfwörter nachzurufen. Dabei lächele ich immer, sodass sie tatsächlich denken, ich würde sie grüßen. Ich könnte noch vieles mehr berichten, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Falls ihr denkt, ich wäre nur ein unreifer rechtsradikaler Mann, nur zu. Jedoch vergesst nicht, dass diese Leute nie arbeiten werden und damit die Sozialausgaben in unserem Deutschland steigen werden. Und wer darf das bezahlen? Natürlich ihr naiven Steuerzahler! Ich beichte hiermit mein schlechtes Verhalten gegenüber den Flüchtlingen, verweise aber noch einmal auf mein eigentlich weltoffenes Wesen.

Beichthaus.com Beichte #00034382 vom 22.11.2014 um 21:14:04 Uhr (36 Kommentare).

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