Pop statt Schlager

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Rache Betrug Boshaftigkeit Nachbarn Musik

Ich war schon von klein an davon überzeugt, dass ich später mal Elektriker werden will - mein erstes Wort war nicht Mama oder Papa, sondern Licht. Letzten Endes bin ich das später auch geworden, aber so kam es, dass ich als Jugendlicher bereits mein Zimmer voll mit Elektronik hatte und auch etwas davon verstand. Diese Eigenschaft habe ich mir zunutze gemacht, denn ich hatte einen Nachbarn, der immer laut einen Schlagersender im Garten hörte. Also habe ich einen Messsender dazu benutzt, um auf derselben Frequenz immer einen Popsender zu spielen. Der alte Mann konnte sich das natürlich nicht erklären und hat immer wieder Geräte wie Sender gewechselt, während ich mich vom Balkon aus an dem Treiben vergnügte. Irgendwie tut er mir leid, aber Strafe muss eben sein.

Beichthaus.com Beichte #00035066 vom 11.02.2015 um 19:43:38 Uhr (7 Kommentare).

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Asylbewerber oder Wirtschaftsflüchtling?

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Verzweiflung Misstrauen Vorurteile Gesellschaft

Ich (w/18) bin gerade dabei mein Abitur zu machen. Und ich beichte, dass ich Angst habe, alleine aus dem Haus zu gehen. Der Grund? Die "Asylbewerber". Ich schreibe deshalb in Anführungsstrichen, da diese Menschen Wirtschaftsflüchtlinge sind. Sie benehmen sich wie Arschlöcher. Ich wohne zudem genau in der Nähe eines kleinen Ladens und sehe diese "traumatisierten" Menschen dort täglich klauen und Leute belästigen. Ich habe diese Leute satt! Sie sehen mich an, als wäre ich ein Ding! Sie haben mich auch schon im Bus und in besagten Laden begrapscht. Und ich ziehe mich ganz normal an. Es ist unter aller Sau, dass diese Menschen sich so benehmen und wenn ich meinen Unmut äußere, werde ich gleich als "Nazi" abgestempelt. Tolle Meinungsfreiheit! Viele Kinder in der Gegend haben inzwischen Angst rauszugehen.


Ein Beispiel von mir: Ich war gegen 20 Uhr auf dem Weg nach Hause. Ungefähr fünf "Asylbewerber" sind mit mir ausgestiegen. Ich ging, ohne sie zu beachten, wie immer meinen Weg, denn ich brauche nur knapp vier Minuten von der Haltestelle bis zu mir. Schon im Bus habe ich bemerkt, dass sie mich immer öfter anschauten und mich schmierig anlächelten. Ich war schon fast zu Hause, als mich einer dieser Bewerber auf einmal ansprach. Natürlich weder auf Deutsch noch auf Englisch. Ich schaute ihn an und ging ohne ein Wort weiter. Er sprach weiter mit mir - seine Kumpels hielten sich im Hintergrund - und ich sagte ihm, er solle mich doch bitte in Ruhe lassen und weitergehen. Auf Deutsch und Englisch. Auch fing ich an, schneller zu laufen, dieser Mensch legte nun jedoch seinen Arm um mich und zog mich zu sich. Ich boxte ihn in den Bauch, schubste ihn weg und schrie ihn an, dass er sich doch verpissen solle. Sein Gesichtsausdruck war richtig wütend. Ich rannte schnell zu meinem Haus, durfte mir allerdings noch: "Komm zurück du deutsche Nazi-Nutte!" anhören. Ungelogen. Ich wurde auch schon gefragt, wie teuer ich denn bin, und das nicht als Einzige - die Verkäuferinnen aus dem Laden können da auch einiges zum Besten geben.


Seit diesem Abend schaue ich alle Asylbewerber so hasserfüllt wie möglich an, damit sie mich in Zukunft in Ruhe lassen. Ich weiß, dass es auch viele Menschen gibt, die fliehen müssen. Aber diese Leute bei mir im Heim sollten so schnell wie möglich verschwinden. Das Asylbewerberheim ist übrigens zehn Minuten weiter. Und alle in meinem Viertel haben Probleme mit diesen "Fachkräften". Ich unterstütze inzwischen Pegida und alle Ableger. Auch wenn ich manche Punkte noch etwas abändern würde. Aber an alle Gutmenschen: Ihr wohnt garantiert nicht in der Nähe eines solchen Heimes und ihr habt bestimmt keine Angst, im Dunkeln alleine nach draußen zu gehen. Eure Autoscheiben wurden bestimmt noch nicht eingeschlagen und ihr wurdet bestimmt noch nicht angegrapscht und belästigt! Ihr wurdet bestimmt auch noch nicht als Nazi beschimpft! Und wenn ihr diese ach so traumatisierten Menschen hier haben wollt, dann lasst sie doch bei euch in der Wohnung wohnen!

Beichthaus.com Beichte #00035057 vom 09.02.2015 um 19:57:19 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Nebenwirkungen von Schmerztabletten

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit

Ich bin gerade total erschüttert, weil ich mich eben versehentlich eingekackt habe. Ich hatte heute sehr starke Kopfschmerzen und habe mich nur von Schmerzmitteln ernährt, die mir wohl etwas auf den Magen geschlagen sind. Eigentlich sollte das Ganze ja nur ein Furz werden. Achja, ich bin weiblich, 30 und gerade so etwas von erleichtert, dass ich meinen Freund wegen der Kopfschmerzen für heute ausgeladen habe. Die sind übrigens mittlerweile weg.

Beichthaus.com Beichte #00035052 vom 08.02.2015 um 23:13:03 Uhr (8 Kommentare).

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Strafe für den homophoben Rassisten

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Rache Engherzigkeit Falschheit Vorurteile Teichel

Einer meiner Kumpels (20, geistig 10) scheint einen ziemlichen Dachschaden zu haben. Scheinbar ist er schwul und hat eine Vorliebe für Afroamerikaner mit großen Schwengeln. Das würde zumindest erklären, warum er mit 20 Jahren noch Jungfrau ist, von seinen 120 Kilo auf 1,80 Metern und seinem ungepflegten Erscheinungsbild mal abgesehen. Jedenfalls war er seit mehreren Wochen auf dem Trip, mir zu unvorhersehbaren Zeiten Bilder von homosexuellen Afroamerikanern zu schicken, die gerade dabei sind, es richtig krachen zu lassen. Ich denke, ich muss nicht noch mehr ins Detail gehen, damit ihr wisst, worum es geht. Auch bin ich nicht der Einzige - auch einem meiner Freunde schickte er regelmäßig Bilder davon, wie es zwei schwarze Männer heftig treiben. Auf unsere mehrfachen Bitten, es zu lassen, ging er nicht ein und machte munter weiter. Und wenn man ihm aus "Rache" auch etwas geschmacklosere Bilder schickte, auf denen etwas fragwürdigere Dinge zu sehen sind, kamen gleich Kommentare, dass man doch krank sei und man sich einweisen lassen sollte. Ich übertreibe wirklich nicht, diese Doppelmoral seinerseits ist wirklich so ausgeprägt.


Nach mehreren Tagen des Überlegens kamen ich und mein Kumpel auf die Idee, ihm eine Falle zu stellen. Also beschlossen wir, uns über seinen Namen auf einer Chatseite für Homosexuelle anzumelden. In der Beschreibung beschrieben wir ihn ziemlich passend und gaben an, dass er eine enorme Vorliebe für Schwarze mit etwas überdurchschnittlichem Gehänge hat. Schon nach ein paar Stunden meldeten sich ein paar Kandidaten, die sein Profil sehr ansprechend fanden. Nach einiger Zeit fanden wir auch jemanden, der bereit war, sich mit uns - also mit ihm - zu treffen und ihm zu zeigen, wo der Hammer hängt. Also verabredeten wir uns für den darauf folgenden Samstag um 18:00 Uhr abends. Da unser Kumpel ein ziemlich fauler Sack ist und den ganzen Tag nur in seiner Wohnung sitzt, war es absolut vorhersehbar, dass er an diesem Abend zu Hause sein würde und dabei war, seine Tastatur mit seinen mit fettverschmierten Fingern zu betatschen. Wir setzten uns in mein Auto und fuhren zu seinem Wohnhaus und parkten etwas abseits mit gutem Blick auf den Eingang. Um Punkt 18:00 Uhr tauchte auch schon der "bestellte" Lustknabe auf und ging ins Haus hinein, da man bei meinem Kumpel unten am Haupteingang einfach ein- und ausgehen konnte.


Wir warteten noch eine Minute und stiegen dann aus, um ebenfalls hinterher zu gehen. Kaum waren wir im Haus, hörten wir unseren Kumpel auch schon lauthals rumplärren, was - ich zitiere - dem Neger einfallen würde, sich so eine Scheiße auszudenken, ob er noch alle Tassen im Schrank habe und dass er schleunigst wieder auf die Tür steigen soll, mit der er an Land gespült wurde und zurück zu Abdul und Utombo gehen solle. Zuerst waren wir etwas erschrocken über seinen Ton und seine Wortwahl, allerdings war es gerade zu gut, um wieder abzuhauen. Also stapften wir in den zweiten Stock des Hauses und überraschten unseren Kumpel bei seinem Wortgefecht mit dem deutlich irritierten Schwarzen. Sofort schoss ihm eine Röte ins Gesicht, wie ich sie noch bei keinem Menschen gesehen hatte. Zwar musste ich mir schon das Lachen verkneifen, fragte aber mit ernst gemeinter Stimme, ob er sich heute wieder ordentlich stopfen lassen würde. Den Schwarzen begrüßten wir vollkommen ahnungslos und überrascht. Jetzt kam unser Kumpel langsam auf 180 und fragte uns, ob wir total bescheuert sind und dass wir eigentlich wissen sollten, dass er nichts mit Schwarzen zu tun haben wolle und er ein stolzer Hetero wäre. Auf diese Aussage zückte ich mein Handy und zeigte ihm all die Bilder, die er mir im Laufe der letzten Wochen geschickt hatte.


Auf meine Frage, wieso er mir all das dann schicke und wieso er den netten Herrn hier so anschreit, raunte er uns an, dass wir uns gefälligst verdrücken sollten, und knallte die Tür vor unserer Nase zu. Nach ein paar Sekunden des Schweigens verdrückte sich der Schwarze wieder ohne ein Wort und wir brachen in schallendes Gelächter aus und konnten bei unserem Bier in der Stammkneipe kaum noch beruhigen. Nach dieser Aktion war dann Funkstille zwischen uns und es hat bei ihm scheinbar Klick gemacht, denn wir haben seit diesem Tag kein solches Bild mehr gesehen. Auch haben wir beschlossen, keinen Kontakt mehr mit ihm zu haben, da wir eingesehen haben, dass er als Mensch ein absolut widerwärtiges Ekelpaket und außerdem homophob und rassistisch ist. Bisher haben wir solche Äußerungen seinerseits immer als Witz abgestempelt, aber nach diesem Tag bin ich mir sicher, dass er einen ziemlichen Sprung in der Schüssel hat. Nur der nette Herr, der scheinbar äußerst irritiert wegen der Situation war, tut uns leid und wir finden es etwas gemein von uns, dass wir ihn dafür quasi missbraucht haben. Wir möchten uns hiermit in aller Form bei diesem Mann entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00035051 vom 08.02.2015 um 22:34:59 Uhr in Teichel (10 Kommentare).

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Streiche in der Pubertät

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Dummheit Vandalismus Schamlosigkeit Kinder Brenkenhagen

Wie jeder Mensch war auch ich (m/19) in der Pubertät. Ich habe mit meinem Freund ziemlich viel Schwachsinn gemacht. Es gibt aber zwei wesentliche Sachen, die mir auch heute noch ein schlechtes Gewissen bereiten. Ich fange mal mit dem Ersten an: Irgendwann im Sommer, vor drei oder vier Jahren, haben wir mit Wasserbomben gespielt. Wir haben nah an meinem Dorf eine Brücke, auf der immer Verkehr ist. Wir sind also dahin und haben beschlossen Autos abzuwerfen - dass dabei auch ein Unfall passieren kann, war uns noch nicht bewusst und wir haben auch nie ein Auto getroffen, sondern immer nur in die Nähe geworfen. Irgendwann hat dann einer angehalten und wir sind gerannt und gerannt, bis wir zu Hause waren. Dann haben wir uns dort versteckt und haben kurz danach mitbekommen, dass das Auto durch das ganze Dorf gefahren ist. Es tut mir leid, dass wir nicht über Konsequenzen nachgedacht und uns nicht gestellt haben.


Das Zweite ist Folgendes: Wir haben in unserem Dorf eine Frau, ich schätze sie mal auf über fünfzig. Meine Mutter hat mir erzählt, dass ihr Mann vor ein paar Jahren gestorben ist. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt Aluminiumrohre, durch welche wir angespuckte Papierkugeln geschossen haben, die haben wunderbar an Wänden geklebt. Wir haben dann ihre Fensterscheibe damit beschossen und sind weggerannt. Im Winter hatten wir Schnee und haben denselben Zirkus mit Schneebällen gemacht. Irgendwann hat sie den Mann von gegenüber angerufen und sie haben uns gemeinsam verfolgt, aber über den verschneiten Fußballplatz konnten wir schnell genug abhauen. Tags darauf haben wir ihr eine Entschuldigung in den Briefkasten geworfen, weil es uns leidtat. Ich hatte wirklich keine schlechte Kindheit, aber einige Sachen tun mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00035047 vom 08.02.2015 um 18:40:18 Uhr in 23743 Brenkenhagen (Grömitzer Straße) (2 Kommentare).

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