Von Kohlenhydraten und Veganern

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Engherzigkeit Zorn Falschheit Ernährung

Ich finde Veganismus doof. Grundsätzlich - jedem, wie er will. Ich für meinen Teil esse halt keine Kohlenhydrate - erstens wegen des Gewichts, zweitens hatten die Steinzeitmenschen damals auch keine Kohlenhydrate, sondern lebten von Beeren, Wurzeln und Mammuts. Also Fett, Eiweiß und Vitaminen bzw. Fruchtzucker. Allerdings zwinge ich diese Einstellung und Ernährungsweise keinem auf, ich esse halt einfach so. Wenn ich wo zum Essen eingeladen bin, kann ich auch mal eine Ausnahme machen, oder frage den Kellner im Restaurant, ob ich statt der Kartoffeln nicht bitte Gemüse haben kann. So viel zu mir. In unserem Freundeskreis kommt aber langsam der vegane Lebensstil. Und der ist für mich nur heuchlerisch. Ich meine, die wollen kein Fleisch essen, weil ihnen die Tiere leidtun. Ist gut, Tiere tun mir auch leid. Deshalb kommt mein Fleisch vom Bauernmarkt, alles biologisch. Aber wer kein Fleisch essen bzw. vegan leben möchte, der muss damit rechnen, dass er jetzt keinen Burger mehr essen kann. Wieso bitte schleppen meine Freunde mich dann in einen veganen Burgerladen? Wohl wissend, dass ich a) nichts mit veganem Essen anfangen kann und b) Soja und Tofu eklig finde.


Nach 15 Minuten Diskussion mit dem Kellner bin ich nach Hause gegangen. Veganer sind so verlogen, wirklich. Keine Tiere töten und keine Sachen essen, die die Pflanze irgendwie zerstört oder so. Aber wieso muss es dann dauernd Sojamilch sein? Gerade Soja ist für mich der Inbegriff des Bösen. Um überhaupt genießbar zu sein, wurde diese Pflanze genetisch verändert. Und um dieses Teufelszeug anzubauen, werden jährlich Tausende Quadratkilometer Regenwald abgeholzt. Das ist Lebensraum für Tiere, welche die Veganer jetzt halt indirekt "getötet" haben. Aber mit denen kann man nicht mal drüber reden oder ihnen meinen Standpunkt bezüglich Soja verständlich machen. Die kommen dann sofort mit "Fleisch ist Mord" und solchen Blödsinn. Ich sage euch eins, Kohlenhydrate werden nur deshalb als gesund und notwendig angesehen, weil man die Menschen nicht ernähren könnte, würden sie alle hauptsächlich Eiweiß und Fett essen. Und bevor ich mir so ein Tofu-Schnitzel antue, esse ich lieber ein Tier, das ein schönes Leben auf einem Bio-Bauernhof hatte. Ich beichte also, einem Kellner in einem veganen Restaurant den Tag unnötig schwer gemacht zu haben und meine Freunde für blöd zu halten.

Beichthaus.com Beichte #00034940 vom 25.01.2015 um 00:21:41 Uhr (26 Kommentare).

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Der Homie des Ex

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Selbstsucht Verzweiflung Begehrlichkeit Ex Partnerschaft Bad Homburg

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich eine Schlampe bin. Ich nahm immer an, dass nur Assi-Tussen so sind, aber da habe ich mich getäuscht. Vor einem anderthalben Jahr hatte ich eine grauenvolle Beziehung mit einem arroganten Schnösel, dem ich egal war und dem nur seine "Homies" wichtig waren. Nachdem ich mich von ihm getrennt hatte, bekam ich immer wieder Beleidigungen und Mobbing-Attacken seinerseits zu spüren. Eines Tages traf ich rein zufällig in der Stadt seinen besten "Homie". Wir verstanden uns auf Anhieb super und trafen uns dann öfter. Wir wurden richtig gute Freunde. Bis sich irgendwann mehr daraus entwickelte - wir wollten beide keine Beziehung und beschlossen, eine Art Freundschaft mit Zusätzen. Er fühlte sich seinem Kumpel, meinem Ex, gegenüber total schuldig, denn der bekam irgendwann Wind von der Sache. Ich fand das Ganze nur herrlich, da der Kumpel - auf den er so gebaut und mir vorgezogen hatte - ihm so in den Rücken fiel. Doch nach gut einem halben Jahr entwickelte ich Gefühle für den "Homie" meines Ex. Er beendete die Sache dann jedoch und brach mir das Herz. Objektiv betrachtet geschah mir das Recht. Das ist jetzt schon fast zwei Jahre her und ich bin immer noch nicht ganz darüber hinweg. Ich hatte schon zwischendurch eine Beziehung, doch so geliebt wie ihn habe ich seitdem keinen.

Beichthaus.com Beichte #00034858 vom 14.01.2015 um 15:03:49 Uhr in 61350 Bad Homburg (Königsteiner Straße) (9 Kommentare).

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Die Schnäppchen-Furie

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Aggression Habgier Selbstsucht Shopping Nürtingen

Ich gehe ausschließlich alleine shoppen. Warum? Immer wenn ich einen Laden betrete, verwandle ich mich in eine Schnäppchen-Furie, die am Liebsten jedes Teil nur für sich beanspruchen würde. Das hat bis jetzt noch keiner meiner Freundschaften ausgehalten.

Beichthaus.com Beichte #00034788 vom 06.01.2015 um 07:33:56 Uhr in 72622 Nürtingen (Steinenbergstraße) (1 Kommentare).

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Die Wahrheit über Schönheits-OPs

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Falschheit Lügen Morallosigkeit

Wenn ich mit meinen Freundinnen über Schönheits-OPs rede, sage ich immer, dass ich das total schlecht finde und man seinen Körper so nehmen soll, wie er ist. Eine Freundin hat mal über eine Bruststraffung nachgedacht, hat das aber hauptsächlich wegen mir nicht weiterverfolgt. Auch ein Argument war das viele Geld. Mittlerweile habe ich meine Schamlippen verkleinern lassen und möchte meine Brust ganz wenig ausfüllen lassen. Davon weiß nur mein Mann. Meine Freundinnen würden mich steinigen, wenn sie das alles wüssten.

Beichthaus.com Beichte #00034719 vom 29.12.2014 um 08:09:19 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Zimmerarrest für Studenten

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Peinlichkeit Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Studentenleben Nürnberg

Vor drei Jahren war ich (w/23) im dritten Semester und bewohnte seit sechs Monaten ein Zimmer in einem Einfamilienhaus. Der Vater war ein Oberstleutnant und selten da, seine Frau meine Untervermieterin. Die Kinder waren 11 und 16, ein älterer Sohn war schon ausgezogen und ich hatte das alte Zimmer der 16-jährigen Tochter. Ich war in einer Lebensphase, in der sich bei mir mehrere Probleme anhäuften. Diese, kombiniert mit latenter Unordnung, hatten den Effekt, dass ich anfing, das Zimmer immer mehr zu vernachlässigen. Ich putzte nicht mehr, räumte nicht mehr auf. Klamotten lagen wild herum, monatealte Slips, Skripte, Unmengen Blätter, wochenlang nicht abgespülte Teller etc. Kurz: ein richtiger Saustall. Irgendwann hing ein Zettel an der Tür. Meine Vermieterin hatte das Zimmer inspiziert und war in Ohnmacht gefallen. Ich bekam um 19 Uhr einen Termin bei ihr. Um 18 Uhr klopfte der 11-jährige Sohn. Er hatte mitbekommen, dass es dicke Luft gibt und dass seine Mutter mich rausschmeißen will, gab mir aber den Tipp, dass sie erfahrungsgemäß auch verhandlungsbereit ist, wenn man richtig "Bitte Bitte" macht und dass er bei so etwas üblicherweise Zimmerarrest bekommt. Er warnte mich auch vor seiner Schwester, die bereits die Messer wetzt.

Danach war ich pünktlich, schuldbewusst und zerknirscht bei meiner Vermieterin, die mich sogleich aufgebracht damit konfrontierte, meine Eltern anrufen und mich rausschmeißen zu wollen. Ich geriet sehr in Zugzwang, weil ich das unter allen Umständen vermeiden wollte, und mir blieb nichts anderes übrig, als den Rat des Sohnes zu befolgen und um besagte Abmilderung zu betteln. Als sie nach einigem Überlegen tatsächlich zusagte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Wir einigten uns auf einen drei Wochen andauernden Zimmerarrest (Pfingstferien eine Woche Vorlesungszeit) mit Bettpflicht um Punkt 21 Uhr. Umfangreicher Putzplan. Aufs Klo darf man kurz über den Flur, zum Baden wird man geschickt. Und schließlich gibt es am Ende eine Note, wenn die nicht passt: Rausschmiss. Da ich tatendurstig meine Schuld abtragen wollte, beeilte ich mich, bei den Details diensteifrig zu nicken und gelobte mit Händedruck beste Noten abzuliefern. In den Folgetagen gewöhnte sie mich dann an den Arrest. Als aber am vierten Abend statt der Mutter plötzlich die Tochter erschien, die Hände in die Hüften stemmte und mich richtig ins Bett scheuchte, fiel es mir mit offenstehendem Mund erst auf, dass wir ja nicht abgemacht hatten, wer meine Pflichten kontrolliert.

Da es das alte Kinderzimmer der Offizierstochter war, das ich zugesaut hatte, diese deshalb natürlich richtig sauer war und Genugtuung einforderte, trat die Mutter nun auffallend in den Hintergrund und ich durfte meine Noten die nächsten 16 Tage meist bei der Tochter abliefern - einer resoluten und ehrgeizigen Persönlichkeit, die auch laut werden konnte, wenn ich z.b. Putzdienst hatte und die, wie nun klar wurde, über meine Endnote entscheidet. Obwohl mir die peinliche Situation bewusst war, ich aber beste Noten gelobt hatte empfand ich es sogar selbst als gerecht und respektierte sie deshalb. Den Sohn hat es gefreut. Bisher war immer er die Kröte - nun konnte er es mir morgens auf dem Flur vorm Klo genüsslich unter die Nase reiben, dass er um 22 Uhr noch TV schaut, während ich um 20 Uhr 59 unter Schwesterchens unerbittlichem Blick Richtung Bett flitze. Er ersparte es mir auch nicht, dass kürzlich beim Kaffeetrinken mit der Nachbarin die Mutter die Tochter lobte, weil sie beim Putzen und in-die-Wanne-schicken "nur noch einmal etwas sagen muss" und es klappt tadellos und ohne Widerworte. Ich muss also beichten, dass ich im dritten Semester noch so unselbstständig war, dass ich Zimmerarrest bekam und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034712 vom 28.12.2014 um 12:18:10 Uhr in 90451 Nürnberg (23 Kommentare).

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