Das Staubsauger-Alibi

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Faulheit Verschwendung Falschheit

Als ich (m/35) vor 12 Jahren mit meiner damaligen Freundin (jetzt Frau) zusammenzog, haben wir auch die Aufgaben im Haushalt aufgeteilt. Ich wurde zuständig für das Staubsaugen, was ich jeden Samstagmorgen pflichtgemäß erledigte. Meine Freundin duschte während der Zeit und putzte danach das Bad. Ich habe gründlich gesaugt, aber mich trotzdem dabei auch beeilt. Meine Freundin hörte dann natürlich, wenn der Staubsauger nicht mehr lief, und kritisierte mich immer, ich würde nicht gründlich genug saugen und zeigte mir Stellen, die ihrer Meinung nach nicht sauber genug waren. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, den Sauger einfach laufen zu lassen, wenn ich fertig war, und habe dann in der Zeit Zeitung gelesen. Ich konnte ja ungefähr abschätzen, wie lange sie noch im Bad bleiben würde. Und siehe da: Von dem Tag an war sie sehr zufrieden mit mir und ich wurde stets gelobt, wie gründlich ich doch saugen würde. Meine Beichte? Im Laufe der 12 Jahre habe ich so den 1.200 Watt Sauger unzählige Stunden sinnlos laufen lassen und so unsere Stromrechnung nach oben getrieben und der Umwelt geschadet.

Beichthaus.com Beichte #00034992 vom 01.02.2015 um 12:12:52 Uhr (10 Kommentare).

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Unerkannte Schläge in der Vorzeige-Familie

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Missbrauch Gewalt Zorn Familie Kinder Iserlohn

Ich (w) habe mich breitschlagen lassen, auf meine kleine Cousine (7) aufzupassen, während ihre Eltern nicht da sind. Ihre Eltern wollten weggehen und ich sollte ihr ein Abendessen machen und sie dann ins Bett bringen. Gesagt getan, ich habe mich um die süße Kleine gekümmert, sie ins Bett gebracht und neben ihr geschlafen - im gleichen Zimmer, auf der ausziehbaren Couch. In der Nacht hörte ich die beiden dann hinaufpoltern, dachte mir nichts weiter und schlief wieder ein, denn meine Cousine schlief tief und fest. Dann ging das Gepoltere allerdings doch wieder los - viel lauter und offensichtlich aus dem gegenüberliegenden Schlafzimmer, denn sie hatten offensichtlich Sex. Da meine Cousine schlief, stöpselte ich meine Kopfhörer ein und ignorierte das Ganze, bis ich bemerkte, dass die Kleine doch aufgewacht war. Sie wimmerte ganz komisch und ich erkundigte mich, was los sei. Nachdem sie mir nicht antwortete, erklärte ich ihr, dass ihre Eltern nichts Schlimmes machen und dass sie keine Angst haben müsse, da ihre Eltern das nur machen, weil sie sich lieben.


Sie konnte allerdings nicht schlafen und irgendwann fand ich heraus, dass sie wohl schon einmal zu ihren Eltern rübergegangen ist und dann gefragt hat, was sie da machen und wurde von ihrem Vater dann nur rüde angeschrien. Am nächsten Tag hat er ihr scheinbar gedroht, dass sie sich nie wieder über den Krach beklagen dürfe, denn sonst würde er das auch mit ihr machen. Sie wusste ja nicht, was ihre Eltern da treiben, und stellte sich anscheinend das Grausamste, vor was es gibt. Ich gab ihr meine Kopfhörer und nach kurzer Zeit schlief sie auch schon wieder ein. Mich beschäftigte die Sache allerdings noch länger. Ihre Eltern waren immer superlieb zu ihr, weshalb ich mir das Ganze nicht wirklich vorstellen konnte. Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und ich sprach das Thema laut an und witzelte mit ihnen, dass sie das nächste Mal nicht so laut sein und die Türe gescheit zumachen sollen, weil ihre Tochter sonst wieder zuhören muss und ihr das nicht gefällt. Die Mutter lief rot an und versprach Besserung.


Ich ging kurz danach - auf dem Weg fiel mir allerdings auf, dass ich mein Handy vergessen hatte, weshalb ich wieder zurückging. Die Tür war noch angelehnt und was ich dann sah, werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Der Vater schlug auf die Kleine ein, was ihr einfalle, sich zu beschweren und sie könne sich noch auf was gefasst machen. Ich platzte rein und ging dazwischen, dann rief ich die Polizei. Es stellte sich heraus, dass der Vater seine Frau seit Jahren schlug und das Mädchen in seinem kurzen Leben schon einiges erleiden musste. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich das nicht früher bemerkt habe. Ich ging praktisch bei der Familie ein und aus und habe über all die Jahre nichts mitbekommen. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034991 vom 31.01.2015 um 20:55:03 Uhr in Iserlohn (14 Kommentare).

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“Beichte

Mit Anzug in der Vorlesung

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Hass Zorn Studentenleben

Mit Anzug in der Vorlesung
Ich (m/20) studiere seit diesem Semester Jura. Das Studium an sich macht mir Spaß. Ich mag die klare Struktur und die rechtlichen Gedanken sehr. Es gibt kein Fach, das mich langweilt. Aber ein unfassbar hoher Anteil meiner Mitstudenten nervt mich. Sie sind Streber der allerschlimmsten Sorte und dabei ekelhaft arrogant. Aber sobald sie mal eine Frage beantworten sollen, die über den vermittelten Lernstoff hinausgeht, sitzen sie dumm da. Auch stellen sie recht oft dämliche Fragen, weil sie die simpelsten Sachverhalte, die der Professor erst fünf Minuten vorher ausführlich erklärt hat, nicht kapieren. Auch in persönlichen Gesprächen glänzen sie mit ziemlicher Naivität, Lebensfremde und Hochnäsigkeit. Da wird eine ganze Reihe Fachidioten ausgebildet. Dazu kommt noch ihr elitäres Gehabe. Einige kleiden sich schon seit dem ersten Studientag so, als ginge es gleich in die Kanzlei oder ins Großraumbüro. Über andere, die sich nicht so anziehen wie sie und die nicht jede vorlesungsfreie Minute in der Bibliothek verbringen, wird gnadenlos gelästert. Wie können Menschen um die 20 nur so werden? Wie geht das? Ich habe ganz ehrlich Angst davor, dass genau diese Leute später zur Elite unseres Staates gehören. Ich hasse sie!

Beichthaus.com Beichte #00034983 vom 30.01.2015 um 00:53:48 Uhr (26 Kommentare).

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Strafe für die Friendzone

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Vandalismus Rache Boshaftigkeit

Vor vier Jahren lernte ich (m) meine damals beste Freundin kennen. Wir hatten uns auf einer Klassenfahrt näher kennengelernt und daraufhin wurden wir ziemlich dicke miteinander. Jedoch dauerte es nicht lange und ich verliebte mich Hals über Kopf in sie. Man muss dazu sagen, dass sie einen wirklich wunderschönen Körper hat, aber auch ihr Charakter hat es mir komischerweise angetan, obwohl sie schadenfroh, narzisstisch und extrem oberflächlich war. Sie blieb lange meine beste Freundin, ich hörte ihren Problemen zu und habe mich nie gescheut, 15 Kilometer mit dem Fahrrad zu ihr zu fahren. Im Großen und Ganzen habe ich mir für sie den Arsch aufgerissen, damit sie mich beachtet und es vielleicht zwischen uns klappt. Sie wusste bereits seit Längerem, dass ich auf sie stand, das hat sie aber nicht weiter interessiert und sie hat die Freundschaft einfach fortgesetzt. Doch erst vor einem halben Jahr habe ich wirklich gemerkt, wie sie wirklich ist: Sie hat sich einen Scheiß um mich gekümmert, Hauptsache ich küsste ihr die Füße! Ich war nie ihr bester Freund, sondern durfte zusehen, wie ein riesiges Arschloch mir vorgezogen wurde. Sie hat mir nie zugehört, wenn ich Probleme hatte, und hat immer das Thema gewechselt.

Nachdem sie einige Kilometer wegzog, kam ihre wahre Seite zum Vorschein. Sie fing an, sich jedes Wochenende maßlos in einem bekannten Club zu besaufen, hurte rum wie die Nuttenkönigin und brach zu mir jeden Kontakt ab. Jetzt zu meiner Beichte: Diese Erkenntnis hat mich so derartig geschockt, dass ich gar nicht lange fackelte und den Entschluss fasste, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Ich hatte sämtliche spontanen Eingebungen aufgeschrieben und einen monatelang währenden Plan ausgetüftelt, der sie schlussendlich moralisch und psychisch schädigen sollte. Ihre Freundin hatte sich ihr Auto ausgeliehen, weil sie aus einem Lager Nagellackentferner in großen Kartons abholen sollte und diese kein Auto hatte. Ich nutzte die Gelegenheit, fuhr zu dieser Freundin - welche ich ebenso wenig leiden konnte - und verunstaltete den Lack des Autos mit Aceton und schmutzigem Karton, in den sich schon kleine Steine eingetreten hatten. Das Ergebnis war genial!

Nachdem meine ehemals beste Freundin dies bemerkte, stellte sie ihre Freundin zur Rede. Natürlich hatte ich vorher noch Gerüchte geschürt und Dinge erzählt, dass die Freundin mit dem Auto unvorsichtig umgegangen sei und damit auch einige Eskapaden erlebt haben sollte. Zwischen den beiden krachte es, denn der Freundin wurde nicht geglaubt. Weiterhin setzte ich das Gerücht in den Freundeskreis meiner ehemals besten Freundin, dass ein ehemaliger Liebhaber ihr Herpes angehängt hat. Sofort wurde sie gemieden wie ein Haufen Kot. Später fing ich an, sie nachts zu erschrecken und Paranoia in ihr Hirn zu pflanzen, also beschädigte ich ihren Briefkasten, steckte gefälschte Nachrichten hinein und warf Kieselsteine an ihr Fenster. Mit der Zeit wurde sie immer paranoider, meidet ihre Freunde und vertraute niemandem mehr. Heute hat sie ihre Stelle gekündigt und zieht demnächst in eine andere Stadt. Sie hat nie rausgefunden, dass ich dahinterstecke. Das kommt davon, wenn man mich schamlos ausnutzt!

Ich möchte eigentlich nur beichten, dass ich extrem übertrieben habe, wie ein kleines Kind handelte und einer Person ernsthaft psychischen Schaden zugefügt habe. Ich habe meine beste Freundin für immer verloren, konnte mich damit nicht abfinden, landete in tiefer Depression und Zorn und fühle mich kein bisschen besser. Das Schlimmste an der Sache ist, dass sie immer noch in meinem Kopf rumspukt und das einzige Mädchen sein wird, dass ich jemals so sehr lieben werde. Ich habe beschlossen, mich morgen selbst anzuzeigen und den restlichen Kontakt zu ihr abzubrechen, sowie sämtliche Dinge, die mich an sie erinnern, zu löschen, zu verbrennen oder zu vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00034982 vom 29.01.2015 um 21:45:31 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Strafzettel in Australien

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Selbstsucht Engherzigkeit Auto & Co. Urlaub Australien

Als ich (m/27) im Alter von 23 Jahren mit einem sehr guten Freund einen Sprachaufenthalt in Australien machte, haben wir Strafzettel im Wert von ungefähr 700 Dollar gesammelt, die von uns nie beglichen wurden. Es fing alles damit an, dass wir die English-School, die wir besuchten, spontan um die Hälfte der Zeit kürzten, um mehr Zeit für unseren Roadtrip zur Verfügung zu haben. So weit nichts zu beichten, wir haben Anreise, Schule, Unterkunft, etc. alles aus eigener Tasche bezahlt. Der Plan stand, von der Westküste über die Südküste bis hin zur Ostküste zu fahren und ab da zu schauen, wie viel Zeit noch übrig ist. Alles klar, wir haben uns also ausgerechnet, ob es günstiger ist, ein altes Auto zu kaufen oder eines zu mieten. Es lagen wirklich nur wenige Dollar dazwischen und der Komfort eines eigenen Wagens darf nicht unterschätzt werden.

Nun gut, wir machten uns auf die Suche, fanden ziemlich schnell einen günstigen Ford - 300.000 Kilometer, überall Rost, 4L Motor, gefühlte 100 PS. Aber egal, er lief und hatte Platz für zwei Personen im Kofferraum. Ebenfalls war ein komplettes Camping-EQ im Auto, wie perfekt für unseren Trip. Wir kauften den Wagen einem sehr netten, jungen französischen Pärchen ab, welche den spiegelverkehrten Roadtrip hinter sich hatten. Und hier beginnt die Beichte. Wir kamen wirklich gut mit den Franzosen aus, sie vertrauten uns sogar so weit, dass sie uns den Wagen mitsamt noch zwei Monate gültigen Papieren, welche natürlich auf ihre Namen liefen, übergeben haben. Mit der Bitte, dies schnellstmöglich umzuschreiben. Wollten wir eigentlich auch machen. Doch einen Tag später fuhren wir mit dem Wagen zum Strand und mussten feststellen, dass Parkplätze dort wirklich Mangelware sind. Aber naja - da gibt es ja noch die besonderen Parkplätze, direkt neben dem Zugang zum Strand, reserviert für was auch immer. Uns wurde klar, solange das Auto nicht abgeschleppt wird, können wir doch überall gratis parken. Um es ab hier kurz zu machen: Wir haben von diesem Zeitpunkt die ganzen zwei Monate lang nicht ein Mal für einen Parkplatz bezahlt und somit in jeder größeren Stadt Australiens insgesamt Strafzettel im Wert von 700 Dollar gesammelt.

Als unser Trip dann endete, brachten wir es nicht übers Herz, das Auto an einen Unwissenden zu verkaufen, weil wir genau wussten, dass dieser mitunter arge Probleme bekommt, sollte ihn die Polizei anhalten. So haben wir beschlossen, uns die Taxifahrt zum Flughafen zu sparen, sind mit unserem Auto los, ließen es mit gestecktem Schlüssel auf dem Flughafenparkplatz stehen und hofften darauf, dass das Schicksal entscheiden solle, wer diesen Wagen bekommt. Die Beichte? Es tut mir leid, gerade in einem so friedlichen Land, welches einen ganzen Kontinent einnimmt, als Ausländer einen Scheiß auf deren Regel gegeben zu haben. Okay, wir haben niemandem direkt geschadet, jedoch sicherlich indirekt!

Beichthaus.com Beichte #00034980 vom 29.01.2015 um 13:42:44 Uhr in Australien (Sydney) (12 Kommentare).

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