Die Rache einer Prostituierten

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Prostitution Rache Lügen Ex Hamburg

Ich (w/24) arbeite als Prostituierte. Ich weiß, jetzt werden viele Menschen mich gleich verurteilen, aber für mich ist das ein Beruf wie jeder andere auch, der es mir ermöglicht, Geld zu verdienen. Ich mache das weder, weil es mir Spaß macht, noch aus Geldnot. Aber zurück zur eigentlichen Beichte: Vor einiger Zeit kam ein junger Mann zu mir, um meine Dienste in Anspruch zu nehmen. Er war so ungefähr mein Alter und ich nahm ihn mit aufs Zimmer, bereit, meine Pflichten zu erfüllen. Wir küssten uns dann auch eine Weile, aber er fuhr nicht fort, sondern hörte irgendwann auf, und fragte mich, ob ich einfach neben ihm sitzen könnte, um mich mit ihm zu unterhalten.


Ich habe natürlich eingewilligt, es spricht ja nichts dagegen, schließlich hatte er bezahlt und muss wissen, wofür er sein Geld ausgibt, und wir haben dann noch eine Weile da gesessen und geredet, bis er schließlich gehen musste. Eine Woche später dasselbe Spiel, wieder bezahlte er, schlief aber nicht mit mir, sondern wir unterhielten uns nur. Das passierte einige Male, und schließlich musste ich mir eingestehen, dass ich mich verliebt hatte. Wir sahen uns nie außerhalb meiner Arbeit, und ich schlug ihm vor, das doch zu ändern - was wir taten. Wir trafen uns einige Male außerhalb der Arbeit und ich war vollkommen verliebt, ihm schien es genauso zu gehen. Vor zwei Wochen kam er dann zu mir, er wisse nicht, wie er anfangen solle, und das klänge jetzt sehr komisch, aber er wolle nicht mit einer Nutte zusammen sein, das sei ihm vor seinen Arbeitskollegen und generell und überhaupt zu peinlich. Ich war total geschockt, schließlich hatte er mich ja als Prostituierte aufgesucht und kennengelernt, und das hatte ihn nicht gestört. Ich fragte ihn in meiner Liebe sogar, ob es etwas helfen würde, wenn ich meinen Job beenden würde, aber nein, das wollte er mir auch nicht antun, das sei zu viel für eine junge Liebe.


Ich habe ihn zwei Tage später mit einer anderen Frau erwischt, wild knutschend in der S-Bahn, und da war mir klar, dass es nicht an meinem Job lag. In meiner Wut habe ich etwas getan, wofür ich mich sehr schäme, ich habe bei ihm im Büro angerufen - bei seiner Sekretärin - und gemeint, ich riefe als Escort-Dame an, sie sollte doch bitte ausrichten, das Thomas doch keine Sackratten hatte, und ob er nicht nächste Woche wieder zum Schwulentreff käme. Ich weiß nicht, ob ich mich schlecht fühlen muss, oder nicht, aber es hat schon gut getan, vor allem, weil ich weiß, das seine Sekretärin ein Klatschmaul ist. Er hätte schon sagen können, warum es aus ist.

Beichthaus.com Beichte #00035674 vom 09.05.2015 um 20:57:01 Uhr in 20359 Hamburg (Reeperbahn) (14 Kommentare).

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Kein Geld für Bettler

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Zorn Engherzigkeit Gesellschaft

Ich gebe Bettlern grundsätzlich nie etwas, ich finde sie nur noch nervig und penetrant. Mitleid habe ich auch keins, wenn ich sie sehe. Sie stehen an jeder Ecke mit ihren Schildern, auf denen in falschem Deutsch steht, dass sie Hunger haben. Bietet man dann etwas zu essen an, werden sie aggressiv, weil sie nur das Geld wollen. Wenn ich so etwas sehe, bin ich mal wieder für scharfe Grenz- und Einwandererkontrollen und für temporäres Asyl. Nur weil man obdachlos ist, muss man immerhin nicht gleich Alki werden. Auch die Bettelmafia ist ein Grund, nichts zu geben, aber die Alkoholsucht eher. Die Caritas ist keine fünf Minuten von der Fußgängerzone weg, sie bietet sogar Mahlzeiten an. Ich verachte Menschen, die um Hilfe bitten und dann noch wählerisch und dreist sind, oder zu faul, um sich mit einem Gang zu einer Einrichtung zumindest für den Tag selbst zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00035673 vom 09.05.2015 um 11:45:54 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Mein Dreier mit Will Smith

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Masturbation Begehrlichkeit Urlaub

Ich (w/19) bin vor 1,5 Jahren für einige Monate ins Ausland gefahren und in einigen Ländern herumgereist. Zuvor muss man wissen, dass ich anfangs beim oder nach dem Sex ständig in Panikattacken ausgebrochen bin. Ich habe wirklich lange gebraucht, um es erträglich zu finden. Nun mache ich es mir seit ca. zwei Jahren täglich selbst, manchmal bis zu 30 Mal am Tag. Auf der Arbeit muss ich zwischendurch immer mal wieder auf die Toilette, um mich einzucremen, weil ich so wund bin. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte: Während meines Auslandsaufenthaltes habe ich zu meinem sehr ausgeprägtem Drang zu Masturbieren auch gefallen am Sex mit Männern gefunden, gelegentlich mache ich auch mal gerne mit einer Frau rum. Ich hatte Sex in einem öffentlichen Schwimmbad, während Kinder um uns herum spielten, bin in einem Hostel - 8-Bett-Zimmer, nachts zu einem Fremden unter die Decke gekrabbelt und habe ihn geritten, hatte Sex hinter Gebäuden, in dunklen Gassen, auf irgendwelchen Motorhauben - ich habe einfach nicht genug gekriegt.


Letztendlich war ich in einer Stadt und ziemlich betrunken. Als der Club dichtgemacht hat, also bin ich alleine zurück in Richtung meines Hostels gegangen und traf eine Gruppe von Typen - alle schwarz und der eine sah aus wie eine bessere, 23-jährige Ausgabe von Will Smith. Die Jungs fragten mich, ob ich noch Lust auf einen Drink hätte. Ich stimmte sofort zu! In ihrem Hotel angekommen, war der Großteil der Gruppe auf einmal verschwunden und ich war allein mit "Will Smith" und einem weiteren Typen. Nur war nirgends Alkohol zu sehen. Es stellte sich heraus, dass sie an einem Dreier interessiert waren, und ich dachte mir: "Why not? Wann wird sich so etwas noch mal ergeben?" Also ging es los. Die beiden waren groß und durchtrainiert. Ich hatte wirklich Spaß und fand es unglaublich interessant und geil - ich blies dem einen Kerl einen und der andere nahm mich im Doggystyle, wir probierten noch genügend andere Stellungen. Jedenfalls bis zu dem Punkt, an dem sie ständig schrien: "Who is your daddy?" Mit meinem Vaterkomplex nicht gerade vorteilhaft. Sie hörten aber nicht auf, obwohl ich sie mehrmals drum bat. Ich zog mich also an und währenddessen stellte sich noch heraus, dass sie Cousins waren und zusammen aufgewachsen sind. Ich war völlig schockiert und verließ das Zimmer.


Das Ganze passierte in einer Hauptstadt und ich dachte, ich würde sie nie wiedersehen. Nur war es Reykjavik - ich traf die beiden noch ca. 6 Mal in zwei Tagen an allen möglichen Orten und es war unheimlich peinlich. Dennoch liege ich jetzt im Bett, in Deutschland, und habe es mir grad vier Mal hintereinander selbst besorgt, obwohl ich mittlerweile einen Freund habe, und explodiere fast, weil es mir noch lange nicht reicht. Ich fühle mich manchmal wirklich schuldig wegen meiner sexuellen Unersättlichkeit und bin verzweifelt, weil ich sie einfach nicht gestillt kriege.

Beichthaus.com Beichte #00035671 vom 08.05.2015 um 19:55:23 Uhr (14 Kommentare).

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Mein Jahr in Brasilien

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Falschheit Lügen Selbstsucht Faulheit Urlaub Wittmund-Ardorf

Vor einigen Jahren war ich (m/24) in Brasilien, wo ich ein freiwilliges soziales Jahr in einer Schule absolviert habe. Hierfür musste ich mich bei einer Organisation bewerben und sehr viel Idealismus und soziales Engagement vorheucheln, um überhaupt eine Chance zu haben, genommen zu werden - was dann zum Glück auch geklappt hat. So wurden mir unter anderem die Reisekosten erstattet und monatliche Zuschüsse bezahlt, ohne die ich meinen Südamerika-Aufenthalt niemals hätte finanzieren können. Doch anstatt mich für die Kinder zu engagieren, habe ich bei der Arbeit nur das absolute Minimum gemacht und meine Freizeit hauptsächlich damit verbracht, fast jeden Abend harten Alkohol zu trinken, gelegentlich Gras zu rauchen und Disco-Schlampen zu vögeln. Ein paar Mal habe ich auch gekokst. Darüber hinaus habe ich mir weit mehr Urlaubstage genehmigt, als mir vertraglich zustanden, um mehr herumreisen zu können.


Wenn meine Arbeitgeber damals irgendwas von meiner Sauferei, meinem Drogenkonsum oder meiner Anwesenheitsmoral mitbekommen hätten, dann hätten sie mich wahrscheinlich noch am selben Tag ins Flugzeug gesetzt und sofort zurück nach Deutschland geschickt. In der Folge meiner Ausschweifungen habe ich während meines Aufenthalts kein einziges Projekt zu Ende geführt, dass ich im Rahmen meines FSJs durchführen sollte, stattdessen habe ich in vollen Zügen mein damaliges Partyleben genossen und in der Zeit, in der ich eigentlich hätte arbeiten sollen, den halben südamerikanischen Kontinent bereist. Auf der einen Seite bereue ich nichts, weil es die geilste Zeit meines Lebens war, auf der anderen Seite denke ich, dass ich die Organisation, die mich unter Dutzenden Bewerbern ausgesucht hat, schon ziemlich verarscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00035669 vom 08.05.2015 um 15:51:07 Uhr in Wittmund-Ardorf (9 Kommentare).

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Der weltbeste Spion

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Engherzigkeit Zorn Ignoranz Gomadingen

Ich (31) bin nahezu unsichtbar. Ich wäre der beste Spion überhaupt! Natürlich nicht physisch unsichtbar, aber "für andere Leute" sozusagen. Schon als Kind wurde ich kaum geachtet, eher verachtet, wenn überhaupt wahrgenommen. Das zieht sich bis ins Erwachsenenalter. Wenn ich mich mit anderen Menschen unterhalte, dann nehmen sie mich nur so lange wahr, wie ich mit ihnen alleine unter vier Augen bin. Wenn eine dritte Person dazu kommt, bin ich sofort unsichtbar.


Es geht sogar so weit, dass ich etwas in einer Gruppe von Leuten sage, alle es hören und wahrnehmen. Ein paar Sekunden später wiederholt es eine andere Person aus der Gruppe mit genau dem gleichen Wortlaut und bekommt plötzlich Reaktionen darauf: "Haha, das ist aber lustig!" oder "Cool, so habe ich das noch nie gesehen!", wenn ich fünf Sekunden vorher für alle wahrnehmbar gesagt habe, obwohl mich die Leute in manchen Fällen dabei sogar angeschaut haben. Oft passiert es auch, dass ich mit einer Gruppe von Leuten etwas unternehme und am nächsten Tag vergessen sie, dass ich dabei war, und erzählen mir, wie toll es doch war und warum ich nicht dabei war: Sie sind dann extrem überrascht zu erfahren, dass ich dabei war. Das extremste Beispiel war, als ich mit meiner Familie zur Feier meines abgeschlossenen Abiturs essen ging. Bei diesem Fest war ich sozusagen die Hauptperson. Knapp eine Woche später fragt mich mein Onkel, warum ich nicht mitgekommen bin, weil es doch so ein gutes Restaurant war.


Ich überlege mir schon seit Jahren, wie ich dieses Phänomen als Karriere nutzen kann. Bis jetzt fiel mir nur ein, dass ich wohl der weltbeste Spion wäre. Ich bin anwesend, ich kriege alles mit, bin für alle sichtbar. Nach kurzer Zeit vergessen sie, dass ich dabei war, dass es mich überhaupt gibt, oder dass das, was sie gesagt haben eigentlich von mir stammte. Ich kann Leute Ideen einreden und sie denken sie sind selbst drauf gekommen. Und jetzt zu der eigentlichen Beichte: Ich bin sogar bereit, moralisch fragwürdige Dinge mit dieser Gabe zu tun, weil sich inzwischen eine ziemliche Wut aufgestaut hat. Wenn sie so dumm und unsensibel sind, dass sie mich vergessen, dann verdienen sie es auch nicht anders!

Beichthaus.com Beichte #00035667 vom 08.05.2015 um 06:59:54 Uhr in Gomadingen (17 Kommentare).

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