Alle Menschen sind hässlich!

24

anhören

Neid Engherzigkeit Eitelkeit Begehrlichkeit Hamburg

Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde nahezu alle Menschen hässlich, egal welche Ethnie. Schwarze finde ich da noch am ästhetischsten. Mir ist in meinem ganzen Leben persönlich eigentlich nur ein einziger Mensch begegnet, den ich so anziehend fand, dass ich mir eine Beziehung mit ihm hätte vorstellen können. Allerdings konnte ich ihm optisch nicht das Wasser reichen. Und je älter ich werde, um so unansehnlicher finde ich die Menschen um mich herum, egal ob jung oder alt. Natürlich funktionieren die normalen Alltagskontakte, aber körperliche Nähe oder Sex mit irgendeinem von denen - komplett unvorstellbar. Da ich nun selber auch schon älter bin, ist die Chance, einen Partner zu finden, der mir gefällt und dem auch ich gefalle, nahezu Null. Und so verbringe ich eigentlich schon mein ganzes Leben in Einsamkeit und mittlerweile auch ohne Sex. Dafür schaue ich mir im Internet unentwegt Bilder schöner Menschen an, nur leben die alle nicht in Deutschland, sondern eher in Amerika.


Auch wenn man mich für oberflächlich hält oder für jemanden, der auf Äußerlichkeiten fixiert ist, so kann ich meine Augen und meinen Geschmack nun mal nicht belügen. Mir ist es ein Rätsel, wie die Menschen alle so einfach zusammenkommen und übereinander herfallen, aber bei all dem Zwist untereinander vermute ich auch eine heimliche "optische Unzufriedenheit" bei den anderen, es wird nur nicht zugegeben. Denn Schönheit ist ein Neidtabu bei den meisten, die selbst ja naturgemäß auch größtenteils hässlich sind. Warum gibt es nur so wenige schöne Menschen?

Beichthaus.com Beichte #00037798 vom 10.03.2016 um 21:46:27 Uhr in 20259 Hamburg (Fruchtallee) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ist das Leben noch lebenswert?

15

anhören

Verzweiflung Ungerechtigkeit Selbstverletzung Studentenleben

Ich (m/30/vergeben) habe keine Lust mehr. Eigentlich ist alles wunderbar. Aber leider wurde ich körperlich von evolutionärer Fehlentwicklung bestraft (körperliche Behinderungen), bin psychisch am Abgrund und werde trotz eines Schnitts von 1,7 im fast abgeschlossenen Studium (Sozialölkonomie) vom Arbeitgeber gedemütigt. Alles zusammen ergibt leider einen Cocktail von Demotivation und Depressionen. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte. Das Selbstbewusstsein lässt sich mal wieder nicht blicken, die Gehirnzellen brauchen für die - an sich gut vorangehende - Thesis stimmungshebende, flüssige Psychopharmaka (C2H6O) und das Leben zieht an meiner Negativität vorbei.


Einige mögen behaupten: Was will er denn mit Job, Freundin und Studium. Ich behaupte: Ist es denn noch lebenswert, wenn das Leben keinen Spaß mehr bringt und die letzten positiven Schwingungen der Therapie verflogen sind und ich nur noch lebe, um das letzte Quantum Leistung aus mir herauszupressen?! Wo ist der Sinn des Ausharrens, wenn die eigene Perspektive getrübt wird durch Negativität, Lustlosigkeit und Depressionen?

Beichthaus.com Beichte #00037780 vom 09.03.2016 um 15:53:55 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ständer-Andi und die heiße Lehrerin

15

anhören

Peinlichkeit Begehrlichkeit Schule

Ich (m/29) beichte, dass mir kurz vor dem Abitur etwas passiert ist, was mir bis heute noch manchmal extrem peinlich ist. Und zwar waren wir damals auf Klassenfahrt und eine der begleitenden Lehrerinnen war noch relativ jung, so Anfang 30. Fast jeder stand auf sie, da sie eine echt heiße norddeutsche Blondine ist und an vielen Tagen auch noch Stiefel trug, aber ohne dabei irgendwie nuttig zu wirken, nur sehr modisch eben. Sie war der feuchte Traum vieler Jungs und auch ich habe bei der Selbstbefriedigung sicher nicht nur einmal an sie gedacht. Aber auch ihre Art war beliebt, sehr selbstbewusst, aber dennoch immer freundlich und hilfsbereit.


Auf eben dieser Klassenfahrt wollte ich am Morgen des vorletzten Tages irgendwas Organisatorisches von ihr wissen und klopfte an ihre Tür. Sie rief mich herein, ich öffnete und ging auch rein. Sie stand mit dem Rücken zu mir am Fenster und sah nach draußen. Außerdem hatte sie gerade frisch geduscht und ihre schönen langen Haare hingen nass auf ihren Rücken. Sie ließ sie von Wind und Sonne trocknen. Dazu stand sie leicht nach vorne gebeugt auf das Fensterbrett gestützt und mit einem Bein angewinkelt da, was ihren nicht gerade schlechten und prallen Hintern in einer Jeans voll zur Geltung brachte. Der Anblick war extrem erotisch für mich und mein blöder pubertierender Körper hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als mir in meinen weiten Shorts eine gewaltige, steinharte Erektion zu verschaffen. Dass sie das Ganze auch ohne jeden Hintergedanken tat, ließ es noch erregender wirken.


Ich betete heimlich zu allen Göttern, dass sie sich bloß nicht umdrehen solle. Da ich mich aber, der ungewollten Erregung wegen, mehrmals beim Sprechen verhaspelt habe, was bei mir unüblich ist, tat sie es natürlich doch und ihr Blick fiel auch fast sofort auf das sehr eindeutige Zelt in meiner Hose. Sie sagte leise "oh" und ich haspelte nur noch eine Entschuldigung raus und verließ das Zimmer. Leider sahen mich dabei auch zwei Mädels und ein Junge aus meiner Klasse und seitdem war ich nur noch der "Ständer-Andi" und es ging das Gerücht herum, dass etwas gelaufen sei, weswegen wir beide ins Direktorat zitiert wurden. Aber zum Glück blieb es ohne Konsequenzen. Unser Direktor glaubte uns und riet mir nur, mich ein wenig in Körperbeherrschung zu üben, das käme aber von selbst mit der Zeit. Sie ging mir seither aber trotzdem aus dem Weg, wenn es möglich war.


Das halbe Jahr bis zum Abi brachte ich dann auch noch irgendwie rum, vor allem weil es in der Prüfungszeit ab Mai eh Wichtigeres für mich und die Anderen zu tun gab und der Spitzname recht schnell wieder in der Versenkung verschwand. Wenigstens das. Kürzlich sah ich sie zufällig beim Einkaufen und wir sprachen kurz vor dem Geschäft miteinander und sie gab sogar zu, dass sie selbst von dem Anblick auf rein körperlicher Ebene nicht ganz unberührt gewesen wäre, aber natürlich keine Chance von ihrer Seite aus bestanden hat. Sie trug es mir aber auch nicht nach, sondern es war ihr eben einfach peinlich. Wir mussten beide grinsen und gingen unserer Wege.

Beichthaus.com Beichte #00037777 vom 08.03.2016 um 23:18:17 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Beim Joggen muss man nicht gut aussehen!

29

anhören

Zorn Eitelkeit Sport

Ich möchte hiermit beichten, dass mir meine Freundinnen in Sachen Fitness kräftig auf den Sack gehen! Ich gehe jeden Tag nach der Arbeit 10 Kilometer laufen, um mich in Form zu halten. Meine Freundinnen laufen unter der Woche höchstens mal der Straßenbahn nach, wenn sie davonfährt. Samstags laufe ich nicht, aber dafür am Sonntag gemeinsam mit meinen Freundinnen. Und da beginnt das Dilemma: Ich ziehe, ohne groß nachzudenken, am Sonntag meine Laufsachen an und los geht es. Bei den anderen muss am Samstag das "Outfit" zusammengestellt werden, mit welchem man sonntags läuft und gesehen wird. Am Sonntag früh schicken sich alle noch einmal Bilder, was sie heute anhaben werden und dann wird noch einmal verbessert, was nicht zusammenpasst und was man an der Zusammenstellung noch einmal ändern sollte, denn so kann man ja nicht auf die Straße. Alleine da bekomme ich schon die Krise! Es geht um körperliche Fitness und nicht darum, wer das schönste Laufoutfit hat.


Ich ziehe mir auch die bequemste Baumwollunterbuchse zum Laufen an, die ich habe. Die Anderen müssen alle einen String anziehen. Ich trage sonst auch fast ausschließlich Strings, aber doch nicht zum Laufen! Spätestens nach zwei Kilometern beginnen bei den ersten schon die Klagen, dass es kratzt und reibt im Schritt. Deren Einstellung ist aber: Hauptsache man macht eine gute Figur beim Laufen und die Männer schauen einem hinterher. Hallo?! Es geht um Fitness und nicht um eine Modenschau! Dann sind da noch die Schuhe, denn die anderen Mädels haben echt einen Schuhtick. Meine Laufschuhe halten immer so ein gutes Jahr. Richtig bequem werden sie erst nach rund zwei Monaten, wenn sie so richtig eingelaufen sind. Mein Herz blutet mir immer, wenn ich sie irgendwann entsorgen muss, weil sie durchgelaufen sind und ich weiß, wie schmerzhaft die neuen Schuhe sein werden, bis sie eingelaufen sind. Die anderen Damen müssen sich jeden Monat neue Laufschuhe kaufen, schließlich sehen die Schuhe nach vier Mal Laufen ganz furchtbar aus! Dann haben alle Blasen und aufgescheuerte Stellen an den Füßen. Aber unbedingt jeden Monat neue Laufschuhe kaufen! Welch ein Irrsinn!


Die zehn Kilometer schaffen sie meistens auch nicht und machen vorzeitig kehrt, wo hingegen ich sonntags immer bis zu 25 Kilometer laufe, was aber vom Wetter abhängig ist. Meine Freundinnen stellen ihr Modebewusstsein vor die sportliche Betätigung und das kotzt mich an! Ich sehe im Alltag auch nicht aus wie ein Kartoffelsack, aber beim Laufen ist es mir ziemlich egal, was andere von mir halten und denken. Ich bitte um Vergebung, dass mich die Art meiner Freundinnen so aufregt.

Beichthaus.com Beichte #00037761 vom 07.03.2016 um 08:12:17 Uhr (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Mein Vater hat sich in ein Monster verwandelt

22

Verzweiflung Hass Zorn Mord Familie

Mein Vater (50) ist an einer relativ seltenen Form von Demenz (FTD) erkrankt, durch die er sich in ein abstoßendes Arschloch verwandelt hat. Ich (w/17) habe ihn immer geliebt, doch seit er sich verändert hat, hasse ich ihn! Er war ein liebender Vater und Ehemann, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00037738 vom 02.03.2016 um 16:30:00 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge