Reserviert für das Gepäck

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Bahn & Co. Heigenbrücken

Ich (w/31) mag es nicht, wenn in einem Fernzug jemand neben mir sitzt. Die kurze Erklärung lautet: schlechte Erfahrung. Ich hatte es mehrfach, dass vor allem männliche Passagiere ihre Beine extrem breitmachen. Ich verstehe bis heute nicht, warum Kerle so breit sitzen müssen. Oder Mitreisende, die mir ständig in den Laptop glotzen, wenn ich während der mehrstündigen Fahrt einen Film gucke. Oder wenn ich lese, wurde mir schon mehrfach ins Buch geglotzt. Ich werde nervös, wenn jemand ständig von der Seite guckt. Dann hatte ich auch schon im Sommer Leute neben mir, bei denen das Deo versagt hat. Kurzum: Ich reserviere seit einiger Zeit einen Platz mehr. Nämlich den neben mir - und so bleibt der Platz frei. Ich kann mich ausbreiten, meine Tasche neben mich legen, niemand muss aufstehen, wenn ich auf die Toilette muss und auch ich muss für niemanden aufstehen.


Schwierig wird es immer, wenn irgendwann die Reservierung nicht mehr auf dem Display sichtbar ist. Dann muss ich immer meine Reservierung vorzeigen, damit sich niemand hinsetzt. Oft komme ich mir dabei überheblich vor, aber ich habe ja für die Reservierung bezahlt. Zum Glück hatte ich es bisher noch nie, dass ein alter oder gebrechlicher Mensch, oder eine Schwangere im Zug herumsteht. Für einen solchen Menschen würde ich wohl den Platz freimachen, aber ich bin froh, dass die Situation noch nicht da war. Es waren bisher immer jüngere Menschen von guter Gesundheit, aber sie guckten mich zum Teil trotzdem sehr seltsam an. Würde ich wohl auch an ihrer Stelle, wenn jemand für sein Gepäck einen Platz reserviert. Aber es ist so bequem ohne Sitznachbarn!

Beichthaus.com Beichte #00033493 vom 21.06.2014 um 18:14:38 Uhr in Heigenbrücken (15 Kommentare).

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Vertreibung des betrunkenen Störenfrieds

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Vandalismus Boshaftigkeit Lügen Falschheit

Ich mache derzeit eine zwei Jahre andauernde berufliche Weiterbildung in Vollzeit. Die Schule in Vollzeit ist weiter weg und so bin ich in das angeschlossene Wohnheim gezogen. Als toleranter Mensch habe aber auch ich meine Grenzen - Partys um zwei Uhr nachts, betrunken in die Dusche pinkeln, in den Flur kotzen, sich über Tage nicht waschen und einen widerlichen Gestank. Von erwachsenen Menschen sollte man so etwas nicht erwarten. Beschwerden laufen regelmäßig ins Leere und haben keine Konsequenzen, also habe ich es jetzt selbst in die Hand genommen und den größten Störenfried erfolgreich vertrieben. Er wohnt im ersten Stock, neben dem Heim ist aber ein kleiner Carport, auf den man mithilfe eines Stuhles klettern kann und von dort durch das Fenster in sein Zimmer gelangt. Es war wieder so weit, er war auf Partytour durch das Heim unterwegs, und ich bin in sein Zimmer und habe es ordentlich verwüstet. Leere Bier- und Schnapsflaschen verteilt, Sachen aus den Schränken gerissen, Schulunterlagen aus dem Fenster geworfen. Und, worauf ich am wenigsten stolz bin: Ich habe mit seinen Kippen den Feueralarm ausgelöst. Der gesamte Löschzug ist angerückt und er konnte sich in betrunkenem Zustand nicht aus dem Chaos herausreden. Jetzt musste er 400 Euro für den Einsatz zahlen und ist aus dem Zimmer verwiesen worden. Er wird von seinem gesamten Umfeld schief angesehen und bei den Lehrern ist er jetzt endgültig unten durch. Es ist zwar nicht wesentlich ruhiger geworden, aber auf eine ziemlich falsche Art und Weise hat die Aktion gut getan. Dabei habe ich mich nicht nur kindischer als er verhalten, das Ganze war schlicht kriminell. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00033487 vom 20.06.2014 um 18:21:49 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alleine am Strand

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Trunksucht Dummheit Urlaub Last Night

Ich (m/21) beichte hiermit, dass ich der größte Idiot weltweit bin und wahrscheinlich eine gute Gelegenheit auf Sex, oder vielleicht sogar mehr, verpasst habe. Anfang Juni flog ich mit zwei weiteren Freunden nach Barcelona. Dort lernten wir eine große Gruppe Amerikaner kennen - wir tranken recht viel Alkohol und waren deswegen umso besser gelaunt. Alle waren zwischen 21 und 24 Jahren alt. Sie hatten soeben das College abgeschlossen und wollten gemeinsam noch einmal die Sau rauslassen, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Amanda (23) hat mir an diesem Abend den Verstand geraubt, weil sie unglaublich sexy und hübsch ist, mit ihren blonden Haaren und den blauen Augen. Wir haben lange miteinander geflirtet. Je länger der Abend wurde, umso kleiner wurde der Abstand zwischen unseren Körpern, Gesichtern und somit auch unseren Lippen. Es lag etwas in der Luft. Als uns während unseres Gespräches nur noch wenige Millimeter trennten, fragte sie mich, ob wir gemeinsam an den Strand wollten. So weit war alles in Ordnung. Nun kommt meine eigentliche Beichte. Durch den Alkohol war an diesem Abend mein Mund trocken und wahrscheinlich auch mein Verstand getrübt. Ich sagte ihr, ich würde schnell zwei Getränke für uns holen und gleich nachkommen. Ich sah dann noch, wie sie den Club verließ und sich auf den Weg zum Strand machte. Durch den großen Andrang an der Bar musste ich lange auf die Getränke warten. Nachdem ich sie dann endlich hatte, machte ich mich auf den Weg zum Strand. Ich habe sie bestimmt 30 Minuten lang gesucht. Nirgends habe ich sie gefunden. Im Club wurde ich ebenfalls nicht fündig. Ich habe schon viele Frauen in meinem Leben kennengelernt. Aber sie ist etwas Spezielles. Ich denke immer noch täglich an sie.

Beichthaus.com Beichte #00033485 vom 20.06.2014 um 11:22:24 Uhr (10 Kommentare).

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Präventiver Anruf beim Jugendamt

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Unreinlichkeit Ekel Nachbarn Kinder Wörth-Schaidt

Normalerweise sollte man aufgrund des Aussehens und Körpergeruchs von Leuten nicht auf ihren Charakter schließen. Aber vor einigen Tagen habe ich aus diesen Gründen - und noch ein paar anderen - das Jugendamt angerufen. Ich studiere seit letztem Jahr und zog vor anderthalb Monaten in eine kleine Wohnung in einem Stadtteil einer deutschen Großstadt, der eine absolut bunte Mischung an den verschiedensten "Bevölkerungsschichten" beherbergt. Hier eine Hochhaussiedlung, auf der anderen Seite schon wieder Eigenheime. Ich bin Studentin und lebe selbstverständlich eher günstig. Hier in unserem riesigen Haus sind etliche Wohnungen auf jeder Etage, mit langem Gang und Ähnlichem. Man lebt sehr anonym. Doch die Nachbarin von schräg gegenüber fiel mir schon häufiger auf. Kaum Zähne in der Schnauze, die wenigen total verfault, sie ist extrem ungebildet - wenn sie den Mund öffnet, hat man das Gefühl, sie hat mit ihren Mitte 40 nie richtig sprechen gelernt. Sie stinkt, und das ist nicht untertrieben, sowohl nach Schweiß als auch nach diesem "Wochenlang nicht Gewaschen-Geruch". Auch ihre Klamotten sind dreckig.


Sie hat vier Kinder, das Älteste ist knapp sechs, das Jüngste ein Säugling. Die Kinder wirken jetzt nicht so extrem ungepflegt, sie haben häufiger mal fleckige Pullis, aber man merkt es bei Kindern ja noch nicht so recht, da sie ja noch nicht so "müffeln" und auch häufiger schmutzig sind vom Spielen. Man bekommt nicht viel mit von der Familie, da man sie kaum draußen antrifft, sondern nur mal im Flur. Daher weiß ich gar nicht, ob es auch einen Mann gibt. Aber diese Frau machte mir extrem Bauchschmerzen. Ich hatte ein sehr ungutes Gefühl, denn so gibt sich doch niemand, der Verantwortung für Kinder hat! Körper- und Zahnhygiene sind seit ewigen Zeiten Fremdwörter, sie wirkt generell, als sei sie gerade aufgestanden und zeigt anhand der wenigen Äußerungen, die ich bisher mitbekommen habe, dass sie wirklich sehr ungebildet ist. Aber vor allem das äußerliche Erscheinungsbild beeinflusste meine Vorahnung. Ich habe also nach einer Nacht Bedenkzeit anonym das Jugendamt angerufen. Sie kamen und jetzt sind die Kinder nicht mehr da und die Frau auch nicht. Ich habe mich erkundigt, aber man sagte mir nichts. Ich bin jetzt unsicher, ob ich das Richtige gemacht habe und frage mich, was mit der Familie jetzt ist - vor allem, da ja auch die Frau nicht mehr da ist, in der Wohnung wohnt niemand mehr.

Beichthaus.com Beichte #00033481 vom 19.06.2014 um 18:46:22 Uhr in Wörth-Schaidt (7 Kommentare).

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Besondere Qualifikationen für den Ausbildungsplatz

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Chef Arbeit

Ich würde gerne etwas beichten, das mir schon seit Längerem auf der Seele brennt. Ich (19) habe mich vor Kurzem bei einer Firma als Bürokauffrau beworben, obwohl ich wusste, dass ich keine Chancen habe, da mein Zeugnis mehr als schlecht und die beste Note meine Drei in Englisch ist. Ich habe mir aber einfach gedacht, dass ich eh nicht mehr bekommen könnte, als eine Absage. Aber das war falsch gedacht. Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und der Chef hat mir gesagt, dass Noten für ihn nicht alles wären und ich ihn ja anders davon überzeugen kann, mir den Job zu geben. Er hat mir dann mehr als deutlich gezeigt, dass er mich will und ich habe in dem Moment nur gedacht, dass mit eh nichts anderes übrig bleibt. Wir schlafen jetzt seit fast drei Monaten fast täglich miteinander und ich muss beichten, dass ich meine Entscheidung, mit ihm zu schlafen, nicht bereue. Er ist ziemlich attraktiv und kann so einiges im Bett, bei dem sich Jüngere ein Beispiel nehmen könnten. Ich finde es nur falsch, weil ich das Gefühl habe, besser geeigneten Leuten den Ausbildungsplatz wegzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00033478 vom 19.06.2014 um 12:59:28 Uhr (16 Kommentare).

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