Zerstörungswut

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Vandalismus Dummheit Schule Ludwigshafen

Das Ganze passierte während meiner Schulzeit, es ist also schon gut und gerne 16 Jahre her. Damals hingen mein Kumpel und ich nachmittags sehr oft auf dem Schulgelände rum. Das war nach Schulende immer verlassen, nur der Hausmeister war selten mal da. Wir stellten da immer ziemlichen Blödsinn an (zündeln, rauchen, Flaschen an die Wand werfen, Sex-Heftchen lesen etc.) aber wir richteten eigentlich nie ernsthaften Schaden an. Bis zu diesem einen Nachmittag. Wir hassten die Schule, da wir oft von den bekannten Schulschlägern fertig gemacht wurden. Wir hatten uns Steinschleudern und Sprühdosen besorgt, warum wussten wir eigentlich noch nicht.
Als wir auf dem Schulgelände ankamen haben wir angefangen, mit kleinen Steinen auf die Scheiben der Fenster zu den Chemieräumen zu schießen. Allerdings passierte dabei nicht viel, die Fenster waren ziemlich stabil. Also nahmen wir immer größere Steine, jedoch schafften wir es auch nicht mit dem größten Stein, welcher gerade noch in die Schleuder passte, die Scheibe zu zerdeppern. Irgendwann bekam ich einen Ausraster, fing an wie irre zu schreien, nahm einen Backstein, der auf einem Schutthaufen lag und warf ihn mit voller Wucht in die Scheibe. Das hat dann auch geklappt. Mein Kumpel lachte wie irre und wir freuten uns. Wir schauten uns erstmal um, ob auch wirklich keiner in der Nähe war, zu unserem Glück waren wir wirklich alleine. Also stiegen wir durch die zerdepperte Scheibe in den Chemieraum ein. Wir nahmen die Sprühdosen und sprühten das ganze Klassenzimmer mit Schweinereien voll (Penissymbole, Schimpfwörter, die Namen unserer Peiniger etc.) Wir waren wie im Rausch und begannen dann damit, die Einrichtung zu zerstören. Mein Kumpel schaffte es sogar, die Tafel aus der Wand zu brechen. Wir warfen noch alle Tische um, zerstörten Stühle und warfen diese in die Deckenlampen. Der Raum war schließlich völlig zerstört, wir lachten immer noch wie irre und pinkelten zum Ende noch alles voll.
Dann machten wir, dass wir rauskamen und rannten so schnell wir konnten. Am nächsten Tag kamen wir wie die Unschuldslämmer in die Schule. Es herrschte ein riesiger Aufruhr, die Lehrer diskutierten wild, die Polizei war da und hunderte Schüler wuselten um den Raum herum. Jeder wollte sehen, was da los ist.
Wir taten völlig schockiert und ließen uns nichts anmerken. Die Lehrer suchten wochenlang nach den Schuldigen und verdächtigten schließlich zwei der bekannten Schulschläger. Als wir befragt wurden gaben wir an, die beiden an dem Nachmittag auf dem Gelände gesehen zu haben. Schließlich wurden die beiden dafür bestraft, sie mussten Sozialstunden leisten und deren Eltern den Schaden bezahlen. Heute tut es mir sehr Leid, dass deren Eltern tausende von D-Mark für unsere Aktion zahlen mussten. Für die beiden Krawallbrüder empfinde ich aber nach wie vor kein Mitleid, eher immer noch Genugtuung.

Beichthaus.com Beichte #00029823 vom 27.02.2012 um 15:56:24 Uhr in 67069 Ludwigshafen (Mühlaustraße) (20 Kommentare).

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Kind, Geld und die Troublemakerin

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Dummheit Begehrlichkeit Feigheit Fremdgehen Partnerschaft Grebenau

Ich (m/29) muss beichten, dass ich nur noch mit meiner Freundin zusammen bin, wegen ihrem Kind und weil ich nicht die finanziellen Mittel habe, um mir eine eigene Wohnung zu suchen. Aber von vorne: Ich habe sie 2008 in der Diskothek, in der ich als DJ arbeitete, kennengelernt. Ich war Single und sie gefiel mir auf Anhieb durch ihre offene Art. Auch optisch war sie wirklich süß. Am zweiten Wochenende haben wir nach Feierabend, ich hatte einen Schlüssel zu dieser Disko, die Lounge total durcheinandergebracht. Ihr könnt euch sicher denken wie. Von diesem Tag an waren wir zusammen. Es lief auch alles erst sehr gut, bis wir viel zu früh nach zwei Wochen zusammengezogen sind. Es bot sich einfach an, da sie nur eine kleine Bude hatte und ich aus meiner WG raus wollte.


Von da an fingen die Probleme an. Wir waren viel mit Freunden unterwegs und immer wieder gab es heftigen Streit wegen eigentlich nur Kleinigkeiten. Solange bis meine Freunde irgendwann schon keine Lust mehr hatten uns zu besuchen. Silvester 2008/2009 wurde es dann aber richtig heftig. Nachdem Sie sich fürchterlich über eine Neujahrs-SMS einer früheren Freundin meinerseits aufgeregt hatte, bis mein Kumpel ihr etwas zu heftig die Meinung gegeigt hat, was ihr denn einfiele uns das Silvester zu versauen, rastete Sie völlig aus. Sie zertrümmerte die halbe Bude, so dass ziemlich genau gegen Mitternacht vier Polizisten in unserer Wohnung standen und sie zur Vernunft bringen mussten, was gar nicht so leicht war. Dass die Feier dann gelaufen war, brauche ich sicher nicht extra erwähnen.


Es folgte noch ein halbes Jahr voller Streit bis sie schließlich eines Tages ankam und mir sagte, dass sie sich in einen Kumpel verliebt hatte. Ich habe ihr dann sofort den Weg zur Tür gezeigt und hatte echt die Schnauze voll. Sie war dann anscheinend glücklich mit diesem Assi und ich hatte zwischenzeitlich auch eine neue Freundin etwas weiter weg von meinem Wohnort, so dass ich tatsächlich wieder dorthin ziehen wollte, um eben näher bei ihr zu sein. Gesagt - getan. Einen Tag nach Unterzeichnung des Mietvertrags fing diese unglaublich zu spinnen an und hat mich mehr oder weniger verlassen. Die Kaution für die einen Tag bewohnte Wohnung habe ich nur zur Hälfte wieder bekommen. Es sind mittlerweile drei Monate vergangen seit der Trennung. Wir kamen aus irgendeinem Grund wieder ins Gespräch und sie erzählte mir, dass es ihr nicht so gut ging. Sie war zwischenzeitlich ungewollt von dem Penner schwanger geworden und ich stand quasi auch vor dem Nichts. Also taten wir uns wieder zusammen und wollten uns wieder gemeinsam eine Wohnung suchen. Ich hoffte, dass ihre Wutausbrüche sich bessern würden, wenn das Kind da wäre. Ich muss dazu sagen, dass ich nie Kinder wollte. Das Kind ist nun fast 2 Jahre alt, ich war bei der Geburt dabei, von Anfang an war ich für das Kind der Papa. Der leibliche Vater hat die Vaterschaft angezweifelt. Er zahlt keinen Cent. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so eine intensive Beziehung zu einem Kind aufbauen könnte. Aber die Probleme sind eher noch schlimmer geworden. Ich gehe jeden Tag arbeiten, habe nichts von meinem Geld, wenn ich mit Kumpels weggehen will, gibt es nur Ärger, die Streitereien arten so dermaßen aus. Sie hat mir schon mehrmals ins Gesicht gespuckt und all solche Sachen. Ich will hier gar nicht alles schreiben. Wenn ich könnte wäre ich schon lange weg, aber das Kind und meine finanzielle Situation halten mich davon ab. Ich bin zwar gerade dabei eine Wohnung zu suchen, aber ich befürchte, dass ich wieder klein bei geben werde und mich noch ewig dieser Schikane aussetzen werde. Wie soll das nur weitergehen?

Beichthaus.com Beichte #00029822 vom 26.02.2012 um 02:59:52 Uhr in Grebenau (34 Kommentare).

Gebeichtet von Krebs
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“Beichte

Vorverurteilt

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich nach fünf Jahren immer noch meinem Ex hinterhertrauere. Als wir uns kennenlernten war ich siebzehn, und irgendwie der Meinung alle Beziehungen liefen wie bei GZSZ. Ich war jung, dumm und naiv, hielt mich aber selbst für unfehlbar und allwissend, eine fatale Mischung. Mein Ex ist ein Profisportler, etwa acht Jahre älter als ich, und er imponierte mir zu Anfang sehr. Er ist sehr gut aussehend, groß und muskulös, außerdem sanft und ein wirklich herzensguter Mensch. Es lief ungefähr ein halbes Jahr super, dann begann ich an ihm herumzuerziehen. Ich warf ihm Arroganz vor, wenn er Selbstbewusstsein zeigte, schmollte wenn er wegen des Trainings keine Zeit für mich hatte, war rasend eifersüchtig, so bald er von Frauen Fanpost oder Autogrammwünsche bekam und nörgelte an seiner Ordnung und seinen Manieren herum. Er sagte mir des Öfteren, dass er sich bemühte sich zu ändern, aber kaum hatte er eine Sache abgestellt, die mir nicht passte, fand ich die Nächste. Ich begann fremdzuflirten, um ihn eifersüchtig zu machen, und konstruierte aus jeder kleinen Meinungsverschiedenheit ein Beziehungsdrama. Irgendwann verweigerte ich ihm den Sex, nicht etwa weil es mir nicht gefallen hätte, sondern nur aus dem simplen Grund, um meine Macht über ihn zu testen. Er begann sich Stück für Stück von mir emotional zurückzuziehen und abzuschotten, was mich natürlich darin bestätigte, dass er sich mir zuliebe irgendwie ändern musste. Ich bemerkte nicht, dass ich der eigentliche Auslöser für sein teilweise sonderbares Verhalten war. Vor meinen Freundinnen redete ich oft schlecht von ihm, und als Konsequenz daraus rieten sie mir bald zur Trennung. Natürlich wollte ich auf keinen Fall eine Trennung, ich wollte einfach nur Drama und meine Launen ausleben, und ihn so erziehen, wie ich ihn haben wollte. Nur wusste ich eigentlich gar nicht wie genau das aussehen sollte. Eines schönen Tages war geplant, dass er mich nach seinem Training von meinen Eltern abholte. Er kam aber nicht. Am Anfang kochte ich vor Wut, aber freute mich auch insgeheim, dass ich einen Grund hatte ihn so richtig anzuzicken. Nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, schrieb ich ihm eine bitterböse SMS, dann versuchte ich ihn anzurufen, aber er ging nicht ran. Nach über einer Stunde schrie ich seine Mailbox an, ich wolle ihn nie wieder sehen und dass ich ihn hasste. Er meldete sich tatsächlich eine Woche lang nicht bei mir, und mein Zorn schlug relativ schnell in Sorge um, ich war aber zu stolz, um mich noch einmal bei ihm zu melden.


Schließlich rief mich eine Freundin an, und fragte mich, wie es ihm denn gänge. Ich sagte, dass mir das vollkommen egal sei, und dass er sich schon ewig nicht bei mir gemeldet hätte, und warum sie das überhaupt fragte. Ich erfuhr, dass er einen Trainingsunfall gehabt hatte und im Krankenhaus lag, das stand sogar in der Zeitung, aber die hatten meine Eltern nicht abonniert. Mir wurde schlecht, als ich das hörte. Ich rief ihn an, aber er drückte mich weg. Ins Krankenhaus zu fahren getraute ich mir nicht. Eine ganze Weile lang badete ich im Selbstmitleid, machte ihm aber auch den Vorwurf, dass er mich ja hätte ruhig zurückrufen können und mir erklären was los war. Eine weitere Woche lang schrieb ich ihm SMS und versuchte ihn anzurufen, aber er reagierte nicht im Geringsten. Als ich mich dazu endlich mit einiger Verzweiflung dazu durchrang, ihn im Krankenhaus zu besuchen, war er schon lange wieder zu Hause. Ich klingelte bei ihm, aber er öffnete nicht. Schließlich bekam ich von ihm eine Mail mit der Audiodatei meiner Mailboxnachricht, in der ich ihn so beschimpft hatte. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, wirklich hart und äußerst gemein gewesen war. Danach brach er den Kontakt ab, obwohl ich noch oft versuchte an ihn heranzukommen. Mittlerweile habe ich mehrere Kurzzeitbeziehungen hinter mir, die alle nicht das Richtige für mich und auch nicht annähernd so schön wie die mit meinem Ex waren, und mir gezeigt haben, dass meine damaligen Erwartungen an einen Partner und eine Beziehung vollkommen unrealistisch gewesen sind. Einer meiner anderen Ex-Freunde hat mir bei der Trennung sinngemäß gesagt, dass mir etwas recht zu machen genauso unmöglich sei, wie nachts die Sterne zu zählen und dass ich so ziemlich der Frau gewordene schlimmste Albtraum eines jeden Mannes sei. Das hat mich sehr verletzt, aber auch zum Nachdenken gebracht. Ab und an gehe ich in die Sporthalle und sehe meinem Ex beim Spiel zu, aber er tut so, als würde er mich nicht erkennen. Ich bin immer noch nicht wirklich über ihn hinweg, das merke ich, wenn ich mich daran erinnere, wie es war von ihm gehalten und geküsst zu werden. Er wird diese Saison aufhören, um als Trainer woanders zu arbeiten, vielleicht komme ich dann endlich los von ihm, obwohl ich immer noch von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm träume.

Beichthaus.com Beichte #00029817 vom 22.02.2012 um 11:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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Verliebt in eine Zicke

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich unglaublich, ich bin nur noch mit ihr zusammen weil ich befürchte, dass sie sich etwas antut, wenn ich mich von ihr trenne. Wir sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Sie erzählte mir fairerweise von Anfang an, dass sie sehr zickig werden […]
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Beichthaus.com Beichte #00029814 vom 20.02.2012 um 14:27:26 Uhr (72 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die brennende Gartenhütte

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Vandalismus Morallosigkeit Kinder Kaiserslautern

Ich (w/30) möchte beichten das ich vor Jahren mit meinem Bruder einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst habe. Ich war damals 12, mein Bruder 8. Leider hatte mein Meerschweinchen seinen letzten Atemzug getan und so machte ich mich gemeinsam mit meinem Bruder auf den Weg um eine schöne letzte Ruhestätte im grünen zu finden. Zu diesem Zeitpunkt, war knapp 200 Meter hinter unserem Haus eine stillgelegte Schrebergartenanlage mit verwitterten und alten Gartenhäuschen (in denen Nachts die Obdachlosen der Umgebung Unterschlupf suchten). Schließlich fanden wir eine schöne Stelle und vergruben dort unser Meerschweinchen, bauten ein kleines Kreuz und schmückten das Grab mit Blumen. Am nächsten Tag (wir waren öfters in den alten Gärten spielen mit den Nachbarskindern) sahen wir das das Grab "geschändet" war. Das Kreuz zerschlagen und der Kadaver des Meerschweinchens lag ein paar Meter weiter. Mein Bruder und ich waren uns direkt einig das mussten die Obdachlosen gewesen sein. Wir schmiedeten Rachepläne und so kamen wir darauf, eine dieser Gartenhütten abzufackeln. Wir gingen nach Hause besorgten uns heimlich Feuerzeug und Toilettenpapier und kamen zurück. Es war damals Hochsommer und hatte seit Wochen keinen Tropfen Regen getan. Dementsprechend trocken war alles! Wir setzten unseren Plan ohne größere Überlegungen in die Tat um, verteilten in der Hütte das Toilettenpapier und steckten dieses an, nahmen die Beine in die Hand und machten, dass wir weg kamen. Wir rannten nach Hause und fuhren auf unschuldig machend mit unseren Eltern zu einem Nahe gelegenen Baggerseee. Als wir abends zurück kamen stand die ganze Nachbarschaft in der Straße, überall Feuerwehr und Polizei. Meine Mutter fragte verängstigt was denn los sei. Das Feuer das mein Bruder und ich gelegt hatten, hatte sich durch das trockene Wetter schlagartig ausgeweitet und auf andere Gartenhütten übergegriffen! Die Polizei kam schnell darauf das es Brandstiftung war, beschuldigte dafür aber die Obdachlosen. Kein einziges mal wurden wir Kinder beschuldigt. Bis heute wissen es nur mein Bruder und ich. Das Gelände wurde vor Jahren abgerissen und neu bebaut. Ich möchte mich entschuldigen das ich damals das Leben meines Bruders, mir, anderen spielenden Kinder und der Obdachlosen riskiert habe einfach nur aus kindlicher Dummheit. Verletzt wurde damals Gottseidank niemand.

Beichthaus.com Beichte #00029813 vom 19.02.2012 um 21:26:20 Uhr in Kaiserslautern (Parkstraße) (19 Kommentare).

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