Nebenjobs in Berlin

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Habgier Morallosigkeit Geld

Ich (w/21) bin für meine Ausbildung nach Berlin gezogen. Nach kurzer Zeit wurde mir bewusst wie teuer es ist auf eigenen Beinen zu stehen (Miete, Versicherungen, Strom, Internet, Handy usw.). Meine Ersparnisse waren schon nach 2-3 Monaten aufgebraucht und auf meinem Konto stand auch immer öfter Soll statt Haben. Am Ende des Gelds war oft noch etwas Monat übrig und ich wusste nicht mehr wie ich etwas zu Essen kaufen sollte. Von meiner Mutter konnte ich auch nicht wirklich auf Unterstützung hoffen, da sie selbst nicht viel verdient und noch Schulden hat.
Die Suche nach Nebenjobs war auch nicht so wirklich einfach, ich habe verschiedenes ausprobiert (Kellnern, Putzen, Küchenarbeiten, Babysitting usw.). Irgendwann hatte ich das alles satt. Daraufhin habe ich mich aufgrund der Verdienstmöglichkeiten auf die Annonce eines Sauna-Clubs gemeldet. Den ersten Tag hat es mich ganz schön Überwindung gekostet, aber ich habe 450 Euro verdient. Seitdem gehe ich mehrmals im Monat dort meinem Nebenjob und Hobby nach, auf meinem Konto sieht es ziemlich gut aus. Schämen tue ich mich nicht dafür. Erzählen tue ich das trotzdem niemanden, schon gar nicht meiner Familie, die zum Glück etwas weiter weg wohnt. Es tut gut, dass mal irgendwo los zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00030142 vom 04.08.2012 um 17:34:47 Uhr (33 Kommentare).

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Oma und der Alkohol

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Zorn Diebstahl Trunksucht 50+

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig den vorhandenen Alkohol meiner 89-jährigen Großmutter, die unter uns wohnt, ins Klo kippe. Warum? Weil sie maßlos übertreibt. Sie nimmt regelmäßig starke Schmerzmittel ein und um ehrlich zu sein haben wir, also meine Familie und ich, auch gemeinsam mit ihrem Hausarzt versucht sie vom Alkohol abzubringen. Es bringt nichts, sie schleppt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mit dem Rollator zu einem nahe gelegenen Supermarkt und deckt sich ein. Der Inhaber sagt, ihm seien die Hände gebunden, und Frau X. wäre eben einfach eine sehr gute Kundin.


Natürlich hat man in diesem Alter Narrenfreiheit, das verstehe ich ja auch, und im Grunde dürfte ich mich auch gar nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, auch wenn mir mein gesunder Menschenverstand etwas ganz anderes predigt. Beim Alkohol spreche ich nicht nur von Wein und Bier, sondern leider auch von Korn und Wodka, je nach dem auf was sie gerade Lust hat. Es ist nicht so, dass sie täglich trinkt, sondern wirklich Phasen von 3-4 Tagen hat, in denen sie dann loslegt, 1-2 Flaschen Wein. Im Grunde kenne ich sie nicht anders, aber seitdem ich Übergangsweise wieder zu Hause wohne, fällt es mir wieder extrem auf. Ich habe bereits mit ihren Ärzten, zu denen ich sie meist begleite wenn ich hier bin, gesprochen, aber auch die sagen dass meine Oma mündig ist und ihre Entscheidungen selbst treffen darf. Meine Tanten und Onkel finden ihren Konsum indes total normal.


Tja was soll ich sagen. Wenn ich bei meiner Oma bin und Alkohol finde kippe ich ihn schlichtweg ins Klo, einfach weg. Ich weiß, dass ich mich dadurch in ihre Angelegenheiten mische, aber ich kann es ganz schwer ertragen sie betrunken zu sehen. Vielleicht liegt das ja auch an Kindheitserinnerungen, die dann wieder hochkommen, einfach Situationen, in denen ich sie damals betrunken erlebt habe. Zum einen ist die Sache einfach brandgefährlich, zum anderen hat sie am Tag danach teilweise extreme Schmerzen. Ich möchte gar nicht mal um Vergebung beten, dass ich den guten, teuren Alkohol einfach wegkippe, sondern dass ich mich so massiv in ihr Leben einmische. Es tut mir Leid, aber nach allem, was wir versucht haben, weiß ich mir teilweise nicht anders zu helfen, auch wenn ich weiß, dass sie sich ohnehin Nachschub holt, wenn sie bemerkt, dass etwas fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030141 vom 04.08.2012 um 17:18:11 Uhr (37 Kommentare).

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“Folge

Geruch in der Bikinizone

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Peinlichkeit Dummheit Ekel Gesundheit Intim

Heute ist mir das Merkwürdigste in meinem Leben passiert und ich begreife immer noch nicht die genauen Umstände. Aber erst mal zur Vorgeschichte: Ich hatte schon seit dem Urlaub Beschwerden, weil ich (w) ständig einen merkwürdig unangenehmen Geruch in meiner Bikinizone […]
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Beichthaus.com Beichte #00030140 vom 05.08.2012 um 08:46:53 Uhr (53 Kommentare).

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Hier noch jemand zugestiegen?

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Betrug Schamlosigkeit Bahn & Co. Vilsbiburg

Ich stelle mich auf längeren Zugfahrten gerne schlafend oder ignoriere sämtliche "Hier noch jemand zugestiegen?"-Rufe der patrouillierenden Kontrolleure um zu vermeiden, einen Zangenabdruck auf die gnadenlos überteuerte Fahrkarte zu bekommen. Am Zielbahnhof angekommen lasse ich mir das Ticket dann von den freundlichen Mitarbeitern an den Schaltern erstatten. Im Nachhinein habe ich ab und zu ein schlechtes Gewissen, jedoch beruhige ich mein Engelchen auf der Schulter gerne damit, dass die Fahrkartenpreise in keinster Weise gerechtfertigt sind und das Teufelchen auf der anderen Schulter stachelt mich immer wieder an, weil es unglaublich Spaß macht, wenn meine Strategie aufgeht. Dennoch bitte ich um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00030139 vom 05.08.2012 um 08:39:53 Uhr in Vilsbiburg (32 Kommentare).

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“Beichte

Der Social Network Verweigerer

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Eitelkeit Vorurteile Internet

Ich bin nicht bei Facebook oder einem anderen Social Network angemeldet. An und für sich habe ich damit auch kein Problem und nicht im geringsten das Gefühl, dass ich irgendetwas verpassen würde. Einige meiner Freunde sind zwar auf solchen Networks angemeldet aber ich schaffe es trotzdem mit ihnen Kontakt zu halten und weiß, was so in ihrem Leben passiert. Wenn mich Leute fragen, ob ich bei Facebook angemeldet bin und ich dies verneine, gucken sie mich ungläubig an. Ich bin auch gar nicht böse, dass ich keinen Kontakt mehr zu einigen ehemaligen Klassenkameraden, Bekannten usw. habe, da ich der Meinung bin, dass man nicht mit jedem Menschen über eine lange Zeit in Verbindung stehen kann. Bei vielen möchte ich das auch gar nicht und es interessiert mich absolut nicht ob deren Katze das neue Streu nicht mag oder das Mittagessen nicht geschmeckt hat. Bei den Generationen vor uns war es doch auch so - man hat mit besonders guten Freunden Kontakt gehalten und einige wenige Freundschaften hielten bis zum Tod oder zumindest sehr lange und andere hat man dann aus den Augen und dem Sinn verloren. Ich denke nicht, dass es ihnen geschadet hat. Mit den wenigsten Menschen, die man in seiner Freundesliste in solchen Netzwerken hat, ist man auch so eng befreundet, dass sie auch auf selbige gehören.

Vor Kurzem habe ich auf der Homepage eines bekannten deutschen Magazins über den Attentäter aus Aurora gelesen. Die Leute gingen auf die Suche nach Gründen für seine Tat und mussten feststellen, dass dieser Mann auf keinem der einschlägigen sozialen Netzwerke vertreten war, und waren über diese Tatsache entsetzt. Ich allerdings war entsetzt darüber, dass man als social-network-Verweigerer als Sonderling gilt und nun - so wurde es dargestellt - als Verdächtiger gilt. Hiermit möchte ich beichten, dass ich mich trotzdem nicht auf einem sozialen Netzwerk anmelden werde, auch wenn ich nun quasi gefährlich bin.

Beichthaus.com Beichte #00030137 vom 03.08.2012 um 08:51:23 Uhr (33 Kommentare).

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