Schweizer beim Einkaufen in Deutschland

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Hass Gesellschaft Shopping Geld

Schweizer beim Einkaufen in Deutschland
Ich (Schweizer/24) habe einen Hass gegen meine Landsleute, welche das Gefühl haben, sie müssen in Deutschland ihre Einkäufe tätigen. Seitdem der Schweizerfranken gestiegen ist, wird auch mein Hass größer. Häufig sind genau diese Leute im Service oder im Verkauf tätig und reklamieren ständig über ihren schlechten Lohn, aber dass sie damit der Schweizer Wirtschaft schaden, interessiert sie nicht. Auch die deutsche Verkaufsstrategie geht mir gegen den Strich. Insbesondere Möbelhäuser, welche nahe an der Grenze liegen, sind voll auf Schweizer Kundschaft aus, und dass diese Strategie von den Deutschen akzeptiert wird, verstehe ich noch weniger. Denn in diesen Geschäften sind die Deutschen ja nicht mal willkommen. Ich beichte also, dass ich in den Augen so mancher einen "Bünzli-Schwiizer" bin und manche meiner Landsleute und die Deutschen für ihre Rückgratlosigkeit hasse.

Beichthaus.com Beichte #00034902 vom 19.01.2015 um 09:42:42 Uhr (17 Kommentare).

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Die Katze auf der Landstraße

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Mord Ungerechtigkeit Dummheit Tiere Auto & Co.

Ich (m/22) möchte etwas beichten, was mir vor mehreren Wochen passiert ist. Ich war in meinem Weihnachtsurlaub Anfang Dezember eine Woche lang in Deutschland unterwegs und habe mir die verschiedenen Städte angeschaut. Ich bin auch viel durch die ländlichen Gebiete der Heide gefahren. Auf meiner Heimfahrt von München nach Mittelfranken habe ich auf einer Landstraße um ungefähr 22 Uhr eine Katze zusammengefahren. Ich weiß nicht mal, warum ich das getan habe, da ich sie schon aus knapp 50 Metern Entfernung gesehen habe. Auch habe ich nicht gebremst oder bin ausgewichen, da mein Hirn in den Momenten vor dem Aufprall auf Durchzug geschaltet war und ich die Katze gnadenlos mit knapp 110 Sachen über den Haufen gefahren habe. Ich habe auch nicht angehalten, um zu sehen, ob die Katze tot ist oder noch lebt, sondern bin einfach weitergefahren. Nur zu Hause überkam mich bei meiner "Gute Nacht"-Kippe auf dem Balkon eine Welle des schlechten Gewissens. Es tut mir auch leid für die Besitzer der Katze, dass ich auf ihr Haustier nicht achtgegeben habe und anstatt zu bremsen oder auszuweichen, wodurch die Katze wahrscheinlich jetzt noch leben würde, einfach stur weitergefahren bin. Ich beichte hiermit also, dass ich skrupellos eine Katze zusammengefahren und im ersten Moment nicht einmal mit der Wimper gezuckt habe. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034846 vom 12.01.2015 um 21:27:36 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Schokoladen-Nikolaus auf dem Festival

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Rache Ekel Zorn Trunksucht Musik

Ich (m/21) möchte etwas beichten. Seit 2010 bin ich regelmäßig auf dem Summer Breeze Festival in Mittelfranken anwesend. Für alle, die es nicht kennen: Das Breeze ist ein Metal-Festival mit überwiegend Bands aus dem Death Metal und Metalcore-Bereich. Seit meinem 17. Lebensjahr fahre ich gerne mit meinen Freunden dorthin - und bis jetzt hatten wir mit dem Wetter und unseren "Nachbarn" auf dem Campingplatz immer Glück. Tolles Wetter, immer warm und tolle Nachbarn, mit denen wir stundenlang in der prallen Sonne saßen und unsere Waschbärbäuche sonnten. Außer in diesem Jahr: Es war kalt, es war windig, es hat geregnet und unsere Nachbarn waren die größten Assis, die man sich vorstellen kann. Während wir uns darum bemühten, unseren Müll zusammenzuhalten, war es diesen Vollidioten scheinbar ziemlich egal, wo ihr Müll landet, solange er nicht bei ihnen blieb.


Die ganze Zeit wurde Techno-Musik bis tief in die Nacht hineingespielt und das nicht nur zum Spaß, da diese Leute überhaupt nichts mit Metal am Hut hatten, was man an der Kleidung erkannte. Und außerdem saßen sie den ganzen Tag auf ihren Campingstühlen, besuchten keine Bands und belästigten die anderen Festival-Besucher, besonders Frauen wurden des Öfteren diskriminierend und herablassend angepöbelt. Da in unserem Freundeskreis auch mehrere Frauen anwesend sind, waren auch wir vor ihnen nicht lange sicher. Auf unser mehrfaches Hinweisen, dass sie uns bitte in Ruhe lassen sollen, gingen sie gar nicht ein. So ging es schöne vier Tage lang. Wir gingen zu unseren Bands, versuchten, trotz des Wetters, ein schönes Wochenende zu haben und hatten auch eine ziemlich geile Zeit. Es wurde getrunken, gefeiert, Flunkyball gespielt und so weiter und so fort. Nur unsere Proll-Nachbarn waren uns immer noch ein Dorn im Auge.


Am letzten Abend erkannte ich allerdings die Chance, auf die ich gewartet hatte. Irgendwie wollte ich es diesem Abschaum doch noch heimzahlen. Da das gesamte Pack plötzlich verschwunden war und sie ihren Pavillon, der an allen Seiten Zeltplanen als Wände hatte, nicht verschlossen hatten, machte ich kurzen Prozess. Meinem Kumpel erklärte ich meinen Plan und ich sagte ihm, dass er mich decken und notfalls warnen sollte, falls unsere Nachbarn zurückkommen sollten. Ich huschte, natürlich war es schon dunkel und ich etwas angetrunken, in den Pavillon, entledigte mich meiner Hose, stieg auf den Tisch, ging in die Hocke und stellte ihnen einen schönen Schokoladen-Nikolaus auf den Gartentisch. Und da man auf einem Festival mit Dixi-Klos immer irgendwie "muss", meldete sich auch noch meine Blase. Also schnappte ich mir, nachdem ich mein "großes Geschäft" erledigt hatte, eines der Bierfässer, die sie mitgebracht hatten, machte den Deckel oben auf, steckte meinen Lurch rein und ließ flüssiges Gold hineinregnen.


Am Schluss wischte ich mir mit einem ihrer Pullis noch genüsslich den Arsch ab. Anderthalb Stunden später sind wir dann nach Hause gefahren, ohne sie noch einmal zu sehen. So im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke, finde ich es schon etwas asozial von mir. Ich würde mich auch nicht gerade über einen solchen Schokoladen-Nikolaus freuen. Aber diese Proleten hatten es nicht anders verdient und ich hätte zu gerne ihr Gesicht gesehen, wenn sie den vollgeschissenen Tisch und den verschmierten Pulli gesehen und das köstliche Urinbier getrunken haben. Ich beichte hiermit, dass ich das schöne Bier mit meinem Urin verpestet habe. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034662 vom 22.12.2014 um 02:30:09 Uhr (14 Kommentare).

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Spenden auf dem Weihnachtsmarkt

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Betrug Habgier Schamlosigkeit Geld Weihnachten

Ich (m/18) wollte vor ungefähr sechs Jahren mit meinen Cousins einen örtlichen Weihnachtsmarkt besuchen. In dem Alter hat man, wie das halt so ist, nur das Taschengeld der Eltern zur Verfügung, um sich etwas zu kaufen. Wir überlegten uns also, wie wir mehr Geld bekommen würden. Die Eltern wollten uns natürlich nicht mehr geben, weil wir uns ja sonst nur Müll kaufen würden. Nach langem Denken fingen wir also an, Weihnachtsgedichte aus dem Internet zu kopieren, sie in Word einzufügen und die Dokumente anschließend mit weihnachtlichen Symbolen zu schmücken. Wir wollten also Gedichte verkaufen. Den Preis konnte der Käufer selbst bestimmen, denn den Betrag, den wir bekämen, würden wir dem örtlichen Behindertenheim spenden. Natürlich haben wir das Logo des Heimes auch auf die Seite gedruckt, sonst wäre das Ganze doch nicht so glaubwürdig! Schlussendlich gingen wir auf den Weihnachtsmarkt und machten je 200 Chf. Viele Leute gaben uns zehn oder zwanzig Franken pro Gedicht. Ich bitte um Absolution - obwohl es doch lustig und lukrativ war!

Beichthaus.com Beichte #00034438 vom 28.11.2014 um 07:45:53 Uhr (5 Kommentare).

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Die Schweizer und die deutsche Mehrwertsteuer

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Vorurteile Hass Zorn Maßlosigkeit Shopping

Die Schweizer und die deutsche Mehrwertsteuer
In unserer Kleinstadt gibt es etwa 15 große Supermärkte, die nur überleben, weil die Schweizer, die hier einkaufen, in Deutschland die Mehrwertsteuer zurückerstattet bekommen. Gerade am Wochenende ist unsere Stadt nahe am Verkehrsinfarkt. Drei Zollstationen der Schweizer stauen bis in die Innenstadt zurück und etwa 80 Prozent der Schweizer fahren große Limousinen oder SUVs. In der Mittagspause gehen wir immer in die Innenstadt, um dort etwas zu essen und stehen dann dreißig Minuten an, weil die arroganten Schweizer an der Kasse es sich nicht nehmen lassen, ihre 40 Cent wegen einer Nagelschere zurückerstatten zu lassen - der Kassierer muss dann nämlich ein Formular ausfüllen. Einmal hat sich allen Ernstes eine Frau mit einem heulenden Baby im Einkaufswagen vorgedrängelt, denn es müsse schneller gehen, sonst könne sie ihr Baby nicht beruhigen. Vorne angekommen sucht sie ihre scheiß Papiere raus, was gut fünf Minuten gedauert hat und fing an zu schreien, als die freundliche Kassiererin mich und meine Freunde vorgebeten hat, als sie dran war.

Noch schlimmer sind diese schlecht erzogenen Drecksgören, die sich lautstark mit ihrem albernen Dialekt unterhalten. Meine Fahrstunden sind danach orientiert, wann wie viel Andrang aus der Schweiz zu erwarten ist, nicht nach dem Berufsverkehr. Normalerweise habe ich immer gedacht, dass ich nicht rassistisch bin, aber vor knapp einem Jahr platzte mir der Kragen, als eine jüngere Frau mir eine 5-Franken-Münze angeboten hat, damit ich ihr helfe, ihr Zeug ins Auto zu heben. Ich habe freundlich und aus Stolz abgelehnt, als sie dann allen Ernstes etwas wie faules deutsches Pack oder so etwas Ähnliches gesagt hat. Der ganze Parkplatz stand hinter mir und hat sie dumm angeguckt, aber ihr fiel nicht einmal auf, dass sie etwas falsch gemacht hatte. Seither hege ich einen Hass gegen diese rücksichtslose, egoistische und absolut freche Haltung. Manche benehmen sich, als wären sie die Gönner des armen Deutschlands. Es tut mir wirklich leid für die freundlichen Schweizer, aber das geht so nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034131 vom 18.10.2014 um 14:17:46 Uhr (30 Kommentare).

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