Der Code *2767*3855

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Boshaftigkeit Vandalismus Internet Telefon

Ich habe den Code *2767*3855# in einem Samsung Android Forum gepostet und gesagt, dass der bei vielen Samsung-Geräten mit Android ein cooles Easteregg freischaltet. In Wirklichkeit führt die Eingabe des Codes bei vielen Samsungs zur sofortigen vollständigen Löschung des Gerätes. Das Gerät wird in den Auslieferungszustand versetzt und alle Infos wie Fotos, SMS, Kontakte, Apps usw. werden halt gelöscht.
Es hat nicht lange gedauert, da hagelte es Verwünschungen, Flüche und Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen, weil offenbar wirklich viele Leute einfach den Code in ihr Handy eingetippt haben. Ich fand die Idee anfangs saukomisch, im Nachhinein tut mir das leid, weil offenbar auch einige aufgrund von nicht vorhandenen Backups z.B. ihre Urlaubsfotos unwiderruflich verloren haben.

Beichthaus.com Beichte #00030290 vom 26.09.2012 um 13:29:51 Uhr (38 Kommentare).

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Feuerwasser

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Vandalismus Urlaub Peru

Ich (m/31) gebe eigentlich nicht viel auf Alkohol. Doch immer wenn wir die Familie meiner Freundin in Iquitos/Peru besuchen, brennen ihre Brüder (5 an der Zahl) auf ein Gelage mit mir. Nichts bot sich besser an als besagten Herren hochprozentigen Stroh 80 (mit 80% vol.) mitzubringen, als heimische Spezialität zu loben und Manneskraft fördernd an zu preisen. Bevor wir die Flasche anbrachen suggerierte ich listig, dass es in Österreich und Deutschland brauch ist ein ganzes Limonadenglas in einem Zug zu trinken. Nachdem ich das Gebräu zuvor in der Kühltasche hatte, entfernte ich unbemerkt das nasse Etikett, welches den Alkoholgehalt auswies.
Der scharfe Nachgeschmack sei neben dem Alkoholgehalt auf spezielle Alpenkräuter zurückzuführen erklärte ich.
Ich erhoffte mir dadurch Rache für das Gelage mit ihrem selbstgebrannten Pisco vom letzten Jahr. Dabei hatten Sie mich eiskalt erwischt. Geschwächt von meiner langen Anreise und auf nüchternen Magen musste ich den Herrn damals paroli bieten.

Doch diesmal würde ich zum Zuge kommen. Da in einer Männerrunde dieser Macho-Gesellschaft keiner beim trinken den Schwächling markieren will, schenkte ich absichtlich allen die Becher randvoll. Aufgrund der geringeren Körpermasse meiner Wettstreiter und meiner fettigen Vorspeise erhoffte ich mir einen Vorteil als Europäer. Die Indiobande brannte darauf den Saft zu kosten. Wir prosteten und kippten das braune Gebräu. Ich dachte mir hätte jemand Feuer im Hals gelegt und dazu würde jemand meine Innereien herausreisen. Den anderen ging es wohl nicht viel besser. Der erste musste sich auch gleich übergeben, bat mich aber nachdem das Glas erneut zu befüllen um verlorenes nachholen zu können.
Angefeuert vom Getränk wollten manche gleich in die Stadt gehen um einen Aufriss zu starten. Da manche schon Bier vorgelegt hatten entfaltete sich die Mischung im Auto als böse Überraschung. Es wurde über die Ladefläche des Pickups gereiert. Der Fahrer musste selbst anhalten um zu kotzen. Nichts desto trotz bestanden die Meisten darauf die nächste Flasche Stroh80 anzubrechen was Sie auch taten. Irgendwie kam einer auf die Idee vorher nochmal einen Kasten Bier zu besorgen, also machten wir noch einen kleinen Umweg zum Haus meiner Schwiegereltern.


An der Auffahrt von der Hauptstraße zum Haus mussten wir irgendwie vom Weg abgekommen und haben den Holz-Pavillion meines Schwiegervaters mitgenommen. Die Herren ließen das Auto mit Plattfuß so als ob nichts geschehen wäre stehen und wir torkelten weiter um das Bier zu holen und packten noch ein paar Pullen Pisco ein. Anschließend versuchten wir mit dem Fahrrad in die Stadt zu gelangen. Wir teilten uns 3 Fahrräder durch 6. Weiter als zur Auffahrt an die Hauptstraße kam keiner (diese liegt circa 400 Meter weiter unten am Grundstück). Einer meiner Schwager ist dann mit dem Rad gegen das Haupttor gefahren und hat sich den Arm verstaucht (welches schwarz gestrichen ist und in der Nacht wohl schlecht sichtbar war). Soweit bin ich erst gar nicht gekommen und flog in der zweiten Kurve samt Bierkasten und auf dem Lenker Schwager raus. Wir suchten die Pullen zusammen und törkelten ohne Rad weiter nach unten und trafen die verunglückten zwei am Haupttor wieder. Die letzten zwei mussten auf der Strecke irgendwie vom Weg abgekommen sein. Wir tranken uns mit den Resten Mut an und versuchten die anderen zu finden. Irgendwie habe ich es in dieser Nacht nicht mehr zum Haus hoch geschafft und wachte in eigenem erbrochenen im Poolhaus wieder auf. Mein Kopf fühlte sich an als ob ein Panzer darüber gerauscht wäre, mich hatten Megaschnaken angefallen und mein Gesicht war durch die Stiche angeschwollen.
Ich weiß überhaupt nicht wie ich dort hingekommen bin. Wegen dem Pavillon bekam mein Schwager mit dem Pickup richtig Ärger, zum Glück konnten wir die Versicherung bescheißen.

Im Nachhinein ging der Schuss nach hinten los und ich werde mich hüten in jeglichen Tropengebieten wieder Alkohol anzurühren. Ärger von meiner Frau gab es allemal. Insgesamt hatten die kleinen Waldgeister den Suff besser weggesteckt als ich. Um meine fehlgeschlagene Rachsucht tut es mir Leid ich bitte daher von euch um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029864 vom 15.03.2012 um 18:07:33 Uhr in Peru (Iquitos, Loreto) (42 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


3 jahre arbeitslos

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Faulheit Trägheit Habgier Betrug Arbeit Wien

Ich weiß nicht wieso, aber ich sollte unbedingt beichten, dass ich ein paar Jahre perfekt vom Arbeitslosengeld gelebt habe. Meine Ausbildung mit Reife- und Diplomprüfung in einer technischen Lehranstalt wurde von mir 2002 absolviert (guter Erfolg). Ich habe in einem sehr großen österreichischem Rechenprogrammhersteller zuerst ein Jahr im technischen Helpdesk gearbeitet und wurde dann befördert zum Teamleiter, als welcher ich auch mehr als 3 Jahre tätig war. Nachdem diese Firma Ende 2006 dann aufgekauft und Implementiert wurde, gab es eienn riesen Belegschaftswechsel. Mitunter wurde der Leiter der IT Abteilung desintegriert und durch eine Witzfigur ausgetauscht, eine Witzfigur die mir die Chance auf eine weitere Beförderung versaut hat.

Die Witzfigur war faul, desorientiert, unfähig (die Teamleader unter mir werdens schon richten) und der Sohn des Bekannten der Freunden des Hundes des Haustiers oder irgendwie so. Ein richtiger unemanzipierter Depp eben. Nur dass er was zu sagen hatte und um die 600 Euro mehr als ich verdiente. Er kam und ging auch wann er wollte. Aber das brauche ich ja nicht erläutern. Nunja, jedenfalls wurde mir so richtig die Lust auf meinen Job versaut und ich ging. Alles war gut - perfektes Dienstzeugnis und ich hatte meine 60m2 Wohnung für mich allein, da mich meine Freundin (die Beziehung war eh schon länger ein Griff ins Braune) verlassen hat.
Was jetzt? Ich nahm mir vor, sofort einen Job zu suchen, aber erst, wenn ich mal deftig einen drauf gemacht habe! ich bekamm exakt 1.170 Euro Arbeitslose und hatte schon über 6.000 Euro auf der hohen Kante. Also war ich mit einem Kumpel über 7 Wochen in Amsterdam unterwegs, wo wir uns bei seiner Großmutter einquartiert hatten und uns nebenher als Straßenmusiker (ich Spiele Saxophon und er beherrscht die 12-saitigen Gitarren perfekt). Es war saugeil! Pilze, Rauch und Frauen wie nie!


Nach diesen 7 Wochen und 3.000 Euro ärmer bzw. ein Keilwerth SX90 Tenorsaxophon und einige echt coole Klamotten reicher sind wir zurückgekommen und waren mit der Jobsuche beschäftigt. Ich fand auch recht schnell einen in einer Computerfirma (er ging aufs Schiff als Kellner - er wollte die Welt sehen und blieb dann mehr als ein Jahr weg). Nur bockte mich das Arbeiten überhaupt nicht ud ich ging noch in der Probezeit.
Dann war ich erstmal ein paar Monate damit beschäftigt, mir die neuesten technischen Apfelerrungenschaften zu besorgen und meine Kenntnisse zu erweitern. Als ich dann aber in die Notstandshilfe kam und nur noch 690 Euro frei zur Verfügung hatte (ich musste sonst mein letztes Erspartes anzapfen), musste ich handeln - ich kannte da noch einen alten Kerl der in Wien 12 Restaurants besitzt und immer wieder Probleme mit der EDV hatte. Ich bot natürlich sofort an als "freier Mitarbeiter" dort tätig zu sein und sowohl seine "Computerprobleme" zu lösen als auch bei der Neuanschaffung behilflich zu sein. Nunja, jetzt wartete ich sein System in Wien und fuhr des Backups wegen hin und wieder zu seinen Restaurants und er überwies mit pünktlich jeden 28. satte 1.100 Euro! Für eine Milchbubenarbeit!


Ich hatte also im Monat einen Haufen Geld zusammen und lebte wie Sonnenkönig Ludwig XIV! Es war super! keine Verantwortung, massenhaft Zocken, hin und wieder Verreisen (ein zweimal im Jahr), meine Wohnung ist nun zu einem Apfelturm mutiert mit allen erforderlichen Synthesizern und Keys die mir ermöglicht haben, mit meinen Saxophonen und Bassklarinetten wahre Meisteraufnahmen zu produzieren! Nebenher gab ich auch für 20 Euro die Stunde Unterricht, aber das stellte ich aber schnell wieder ab da mir die kleinen Gören gewaltig auf den Senkel gingen. Ich habe mich auch weitergebildet und war kurz an der Uni und bin seit zwei Jahren im Fitnesscenter.


Kurzum: Die Kündigung und die Arbeitslose hat mich aufgeweckt und ich bin ein total glücklicher Mensch geworden! Meine Familie hat natürlich geglaubt dass ich Arbeitstätig bin, klar wie könnte ich mir auch sonst das alles leisten? Aber wie sagt Nick Cave in einem seiner Lieder? "Al things move toward their end". Irgendwie merkte ich dann doch, dass ich bald das dreißigste Jahr erreichen werde und es so (so toll es auch war) nicht weitergehen kann. Seit März bin ich wieder als Informatiker tätig und habe netto 1.500 auf der Kralle. Am Anfang war es extrem wenig Geld für mich, aber ich habe wieder Verantwortung und mir macht der Job extrem viel Spaß, durch meine Hobbys bin ich vielen anderen Kollegen weit überlegen und ich warte auf meine Beförderung. Bei den Restaurants helfe ich natürlich nicht mehr aus.
RIP 3 Jahre Arbeitslose. Aber das Leben geht weiter! Danke fürs lesen und seid mir nicht böse!

Beichthaus.com Beichte #00029373 vom 19.09.2011 um 13:23:39 Uhr in Wien (17 Kommentare).

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Mein Chef, der arrogante Sack

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Hass Waghalsigkeit Chef

Mein Chef, der arrogante Sack
Mein Chef ist ein arroganter Sack mit einem abstoßenden Standesdünkel: Seinem Vater hat wohl mal ein Verlag gehört, der irgendwann pleite gegangen ist, aber er spielt sich auf wie einer von den ganz Großen. Er ist ja mit Personal aufgewachsen, mit Kindermädchen und Butler etc. Er gönne sich nur das Beste. Widerwärtig. Außerdem tut er immer so, als hätte er auf jedem Gebiet mehr auf dem Kasten als die dazugehörigen Fachleute. Irgendwie habe ich rausbekommen, dass er keine Ahnung im Umgang mit Computern hat. Er kann zum Beispiel noch nicht mal einen neuen Ordner anlegen, tut aber immer so, als könnte er jedem Informatiker das Wasser reichen. Richtig arrogant und hochnäsig der Mann. Letzte Woche habe ich ihn schon vor versammelter Mannschaft bloßgestellt, ohne dass er es gemerkt hat. Ich habe einer Kollegin geholfen einige Backups zurückzuspielen, als er auf einmal hinter mir stand und fragte, ob es Probleme gibt und er helfen könne (Er hat natürlich drauf spekuliert, dass ich keine Hilfe brauche, er weiß ja, dass ich recht kompetent in dieser Sache bin). Ich sagte: „Danke Chef, aber ich muss nur noch die Localhost-Floppy-File auf das Systemcache-Scrambler-Backup respawnen, dann sollte der Shortcutconfigurator wieder funktionieren…“ (diesen Nonsens habe ich mir extra für eine Situation wie diese ausgedacht). Er nur so: „Dann ist ja gut, ich dachte schon es wäre was Schlimmeres.“, verlässt den Raum und alle liegen am Boden vor Lachen.
Heute morgen hat er mit seinem neuen Antivirenprogramm geprahlt (dass jemand anderes für ihn installiert hat), dass es das beste und sicherste von allen sei. Vor rund zwei Stunden habe ich mich über das Firmennetzwerk in sein System eingeklinkt und ihm ein paar harmlose aber lästige Scherzprogramme in den Autostart gepackt, denen ich vorher so richtig böse Virennamen wie „Systemblaster64Bit“ oder „Virus4.26“ gegeben habe. Außerdem habe ich ihm mitten auf dem Desktop eine Textdatei mit dem Namen „Systemscan.log“ abgelegt, in der sämtliche persönlichen Daten, Passwörter, Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen, die ich auf dem System gefunden habe mit dem Zusatz „Data succesfully transfered to…[und dann eine fiktive IP-Adresse, die angeblich irgendwo in der russischen Provinz liegt]“ aufgelistet sind. Das Ganze dann noch bisschen mit ASCII-Art ausgestaltet, dass es auch wirklich böse aussieht. Gerade eben habe ich ihn hektisch mit kreidebleichem Gesicht an meiner Bürotür vorbeihetzen sehen. Heute wird noch ein lustiger Tag…

Beichthaus.com Beichte #00025608 vom 20.01.2009 um 14:44:58 Uhr (47 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Zu seltene Backups

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Faulheit Trägheit Dummheit

Ich mache viel zu selten Backups von wichtigen Daten. Homerecording-Arbeit von zwei Jahren würde verloren gehen, wenn meine Festplatte crasht. Außerdem wasche ich zu selten ab und wechsle zu selten meine Bettwäsche. Ich verschleppe Papierkram bis in alle Ewigkeit und mache zu wenig Sport.

Beichthaus.com Beichte #00014257 vom 30.07.2006 um 19:58:41 Uhr (2 Kommentare).

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