86 Der Stalking-Kollege

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Zwietracht Neid Kollegen Bad Aibling

Der Stalking-Kollege
Ich habe gerade eine sehr krasse Sache hinter mir. Vor etwa einem Jahr fing bei mir in der Firma ein zwei Jahre jüngerer Mann (ich bin 33) an, den ich eigentlich sehr mochte. Er erzählte auch sehr freimütig, dass er im Heim aufwuchs, Drogenprobleme hinter sich hatte, im Gefängnis war, aber sein Leben jetzt auf der Reihe war. Naja, dachte ich, freut mich für ihn, es gepackt zu haben.
Nun, bei uns ist es eine Firmentradition, dass jeder mal zum Grillen einlädt, und das es dabei sehr lang dauert, also auch mal bis zum morgen getrunken und gefeiert wird, und auch beim Einladenden geschlafen wird, wenn möglich. Diesmal war ich dran. Der Kerl war auch dabei. Ich habe eine Frau und eine Tochter, und mit viel Arbeit und Liebe haben wir uns ein kleines Paradies geschaffen, ein Haus mit Garten und ausgebauten Nebengebäuden, der Schuppen ist eine Art zweite Wohnung, usw. Jedenfalls war der Kerl total erstaunt und fühlte sich sichtlich wohl bei soviel Nestwärme. Nun, wir feierten insgesamt bis 9 Uhr in der frühe, und dann gingen wir schlafen. Gegen Nachmittag gingen dann alle heim, nur er wollte irgendwie nicht, wie man merkte, und erst nach dem gemeinsamen Abendessen mit meiner Familie ging er dann auch.
Nach ein paar Tagen passierten dann plötzlich seltsame Dinge. Meine Frau bekam einen Anruf, ich würde fremdgehen, und vermeintliche Fotos, denen man den Photoshop auf drei Meter Entfernung ansah. Sie bekam auch Blumen geschickt, und alles war mit "Ein Freund, der Dein Bestes will" unterzeichnet. Zur selben zeit fing der Kollege an zu nerven, wann wir denn mal wieder in unserem Garten einen Trinken würden.
Auch meine Tochter wurde offenbar beobachtet, eine Kindergärtnerin sagte mir, ein Auto wäre immer da, wenn meine Frau die Kleine holte. Das ganze wurde mir unheimlich, aber der Zusammenhang war mir noch immer nicht klar. Bis ich dann auf eine Fortbildung fuhr und mein Kollege bei meiner Familie auftauchte, als ich weg war. Er behauptete, ich würde sie mit allen Frauen in der Firma betrügen, hätte eine Lebensversicherung auf sie abgeschlossen und plane, sie zu töten. Meine Frau warf ihn aus der Wohnung, doch er hörte nicht auf.
Die Polizei wurde informiert, doch es passierte trotz Anti-Stalking-Gesetz nichts. Mir fiel nichts ein, wie ich das beenden könnte, ohne Gewalt anzuwenden. Denn mittlerweile hatte er auch in der Firma angefangen, Lügen zu erzählen. Er konnte sehr überzeugend sein, wenn er wollte. Ich nahm ihn mir vor, und sagte mir lächelnd, ich habe so ein tolles Leben gar nicht verdient und er würde alles tun, um meine Familie, mein Haus und meinen Job zu kriegen. Es habe ja schon begonnen, und ich könne ja nichts dagegen tun, außer ihn zu töten. Was natürlich nicht in Frage kam!

Mir gingen die Ideen aus, denn ich bin ziemlicher Normalo und habe nie irgendwas ungesetzlicheres gemacht, als Mal ein Ticket zu kassieren oder Kippen wegzuwerfen. Aber mir fiel ein alter Freund aus Ausbildungszeiten ein, der ein Russe ist. Ich kontaktierte diesen, und er bat mich, zu ihm zu kommen und alle "nötigen Unterlagen" mitzubringen. Als ich zu ihm kam, sassen dort 4 Russen, jeder 3 Meter im Quadrat, aber saumäßig nett. Ich schilderte die Situation und bat um Gewaltlosigkeit. Um 2.000 Euro ärmer ging ich mit nagendem Gewissen nach Hause. Am Montag darauf kam er das letzte Mal zur Arbeit zur Arbeit, um zu kündigen. Er war äußerlich völlig unversehrt, und als er in mein Büro kam, entschuldigte er sich tausende Male und sagte, er würde in eine andere Stadt ziehen. Ich habe noch nie eine solche Angst in den Augen eines Menschen gesehen.
Ich weiß bis heute nicht, was diese Brecher ihm gesagt haben, aber ich tue alles für meine Familie und meinen Frieden, und das war es wert.

Beichthaus.com Beichte #00026650 vom 12.07.2009 um 16:51:38 Uhr in Bad Aibling (93 Kommentare).

Gebeichtet von ölpenis
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87 Mein Leihhandy

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Neugier Schamlosigkeit Shopping

Mein Leihhandy
Vor ein paar Tagen war ich beim iPhone-Diktator, also in meinem örtlichen T-M*bile-Shop, um mein Mobiltelefon zu reklamieren, welches ja schon immerhin acht Monate gehalten hat. Nachdem ich lang und breit erklärt hatte, dass ich das iPhone schnellstmöglich wieder bräuchte, da ich beruflich ständig unterwegs bin und auf meine E-mails angewiesen bin, wollte man mich mit "Ihr iPhone kommt dann in zwei Wochen wieder" abspeisen und nach Hause schicken. Ich habe also höflich, aber bestimmt, zu Verstehen gegeben, dass ich keine 89,00 Euro im Monat bezahle, um dann mal eben zwei Wochen auf mein Telefon zu verzichten und deshalb nicht ohne Leihgerät gehe. So einen hartnäckigen Kunden wie mich hatte man scheinbar schon lange nicht mehr. Nach einigen unsicheren Ausflüchte gab man mir letztendlich doch ein ehemaliges Ausstellgerät, ein Nokia. Scheinbar hatte die mich bedienende Servicekraft das Handy selbst eine Weile als Diensthandy genutzt, da sie dieses "noch zurücksetzen und die Speicherkarte löschen" musste. Besagte Dame war durchaus patzig, was mir ja schon einmal gar nicht passte. Demnach war ich froh, dass ich irgendwann gehen konnte, der Service war gewohnt schlecht und mein iPhone ist ewig weg. Zu Hause hat sich mein Eindruck dann aber doch deutlich verbessert: Die 256 Megabyte Speicherkarte konnte man ganz einfach wiederherstellen und die Bilder und Videos auf der Karte waren durchaus unterhaltsam: Die Verkäuferin, die zwar keine besondere Schönheit, aber dafür gut ausgestattet war, hat das Handy scheinbar überwiegend zur Erstellung privater Schmuddel-Videos genutzt. Sechs Golfbälle aus einer Körperöffnung zu pressen fand ich im übrigen durchaus beeindruckend. Seither freue ich mich auf den Tag, an dem ich mein Mobiltelefon wieder abholen darf. Ich werde besagte Dame dann fragen, ob sie immer noch so gerne Golf spielt. Nur noch eine Woche.

Beichthaus.com Beichte #00027098 vom 12.10.2009 um 14:34:23 Uhr (84 Kommentare).

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“Beichte

88 Meine strunzblöden Mitschüler

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Hass Hochmut Vorurteile

Meine strunzblöden Mitschüler
Ich (m/18) habe einen Schultag hinter mir, wie er besser nicht sein könnte. Wohin man in meiner Jahrgangsstufe blickt, es finden sich zu über 90 Prozent degenerierte Arschlöcher. Blöde, selbstverknallte Vollidioten von Kerlen, dumm und kulturbolschewistisch, geben […]
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Beichthaus.com Beichte #00021784 vom 20.05.2007 um 00:33:24 Uhr (105 Kommentare).

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89 Die drei Hauptschulabbrecherinnen

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Haunetal

Die drei Hauptschulabbrecherinnen
Ich habe gerade mein Abi gemacht und beginne am 1.10. meinen Grundwehrdienst. Da ich in dieser Zeit zwischen Abitur und Grundwehrdienst auch ein wenig Geld verdienen will und keine Lust auf dieses Hartz-IV-Dasein habe, arbeite ich bei meinem Onkel auf Baustellen. Er verlegt da Pflaster und ich bekomme einen kleinen Stundenlohn fürs helfen. Vorgestern waren wir in der Innenstadt und demnach sind viele Menschen an uns vorbeigekommen. Viele grüßen nett und einige Kioske oder Bäckereien geben einem bei so einer Hitze auch mal ein Getränk aus. Echt verständnisvoll die Passanten! Aber dann kamen drei typische Hauptschulabbrecherinnen daher. Alle drei waren mollig bis fett, laute Handymusik, geschminkt bis zum geht nicht mehr und natürlich am rumpöbeln. Wir waren ziemlich dreckig und auch verschwitzt und haben zu der Zeit gerade Mittagspause gemacht. Und plötzlich fangen die Drei laut an, über uns zu lästern "Bauarbeiter seien ja so faul, außerdem sind die immer dreckig und stinken, die machen ja mehr Pause als das sie arbeiten." Wir haben uns natürlich aufgeregt aber haben nichts zu denen gesagt.

Dann ging es wieder an die Arbeit und ich war überglücklich, als ich die Drei wieder zurückkommen sah. Die gingen direkt neben mir her als ich am Clipper (Gerät zum Steine zuschneiden) stand. Unauffällig hab ich die Wasserpumpe vom Gerät ausgestellt und sofort losgeschnitten. Wenn man mit dem Ding einen Stein schneidet, ohne dass die Wasserpumpe angeschlossen ist, dann staubt das wie verrückt.
Eine von ihnen konnte leider noch schnell genug zur Seite springen, aber die anderen beiden waren nicht so fix und standen dann da mit einer hellgrauen Schicht bedeckt und husteten sich die Lungen raus. Ich hab natürlich auf einen Defekt der Wasserpumpe verwiesen. Tut mir leid, dass ich mich auf so ein Niveau herabbegeben habe, aber wenn ihr euch über uns lustig macht, dann müssen wir uns doch irgendwie rächen!

Beichthaus.com Beichte #00027992 vom 18.07.2010 um 14:23:00 Uhr in Haunetal (59 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

90 Comic Sans MS

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Hass Medien

Comic Sans MS
Ich hasse die Schriftart "Comic Sans MS". Jedem, der diese Schrift benutzt, würde ich am liebsten mit einer stumpfen Axt das Gesicht bearbeiten.
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Beichthaus.com Beichte #00021992 vom 10.06.2007 um 08:06:27 Uhr (59 Kommentare).

Gebeichtet von Wurstgewitter aus Berlin
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