7181 Sehnsucht nach der wilden Zeit

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Trunksucht Drogen Waghalsigkeit Last Night Schlüchtern

Ich (m/41) hatte vor 20 Jahren eine richtig wilde Zeit. So ziemlich jeder kennt das, wenn man in seiner Ausbildung das erste Mal sein eigenes Geld verdient und so nach und nach mit seinen Kumpels in die große weite Welt hinauskommt und Abenteuer erlebt und Erfahrungen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034922 vom 21.01.2015 um 22:18:38 Uhr in Schlüchtern (24 Kommentare).

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7182 Die Spanner auf dem Baum

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Neugier

Mein bester Kumpel und ich waren als Schüler sehr schüchtern gegenüber Frauen und haben erst mit über 20 die erste Freundin gehabt. Wir waren auch nicht so der Frauenschwarm und die hübschen Mädchen aus unserer Schule waren natürlich mit dem muskelbepackten Tennis-Ass oder dem extrovertierten Supermacho zusammen, also unerreichbar für uns arme kleine Wichte. Da es uns quälte, dass die Top-Frauen der Schule für uns unerreichbar waren, verfolgten wir jahrelang ein Ritual: Abends trafen wir uns am Baum nahe ihrem Fenster und kletterten hinauf, um unsere Angebetete wenigstens einmal nackt beim Umziehen zu sehen.


Während wir auch im Winter bei Minusgraden auf den Ästen hockten, feierten die Mädels drinnen am Wochenende wilde Partys, wo wir uns gar nicht ausmalen wollten, was da wohl alles so passiert. Mein Kumpel saß oben in der Krone, ich immer unter ihm. Der Baum war unser Reich und wir schwangen uns wie die Affen flink durch das Geäst. Das praktizierten wir vier Jahre lang fast jeden Abend. Im entscheidenden Moment nach drei Jahren Wartezeit, als das schöne Mädchen sich tatsächlich einmal bei hochgezogener Jalousie am Fenster auszog, passte mein Kumpel gerade nicht auf und konnte die Videokamera nicht schnell genug anmachen. Danach gab es nie wieder so einen Moment. Ich beichte also, dass wir gespannt haben, weil wir auch mal sehen wollten, wie hübsche Mädchen nackt aussehen.

Beichthaus.com Beichte #00034628 vom 18.12.2014 um 01:52:49 Uhr (8 Kommentare).

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7183 Mein ekelhafter Nachbar

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Ekel Feigheit Zorn Nachbarn

Mein Nachbar ist ein Schwein. Er wiegt sicher 200 Kilo und stöhnt jedes Mal wie ein Tier beim Wasserlassen. Also kein befreiendes "Aaah", sondern ein tiefer, angestrengter Laut, ja, beinahe schon ein Brüllen. Generell höre ich alles, was er im Bad von sich gibt, auch bei geschlossenen Fenstern und Türen. Jetzt, da es wärmer ist und die Fenster meist geöffnet, sowieso. Fast jeder Schritt ist mit diesem Stöhnen begleitet und beim Duschen rotzt er zusätzlich pausenlos rum. Ich hoffe, dass er bald die Treppen in den dritten Stock nicht mehr schafft und deshalb ausziehen muss. Ich wohne schon seit über einem Jahr hier und es ist fast nicht auszuhalten, so ekelhaft ist das. Nur gut, dass ich viel zu tun habe und oft unterwegs bin und es deshalb nicht den ganzen Tag zu hören bekomme. Ich traue mich nicht, anzuklopfen und ihn darauf anzusprechen. Und beim Vermieter anschwärzen gehört sich irgendwie nicht. Dabei hatte ich bei dem Fußballer, der beinahe täglich ein anderes monoton kreischendes Mädel vögelte - die Geräuschkulisse war vergleichbar mit einem Formel-1-Rennen inklusive Crashs - keine Probleme, einfach anzuklopfen. Genau, wie ich mir auch wünschen würde, darüber in Kenntnis gesetzt zu werden, wenn ich jemanden störe. Ich meine, ist er sich seiner "Lebensgeräusche" etwa nicht bewusst, oder macht er das sogar absichtlich? Meine Beichte ist meine Feigheit und dass ich dem Kerl sogar neulich einen Herzinfarkt gewünscht habe, als ich zu Hause etwas länger für die Uni lernen musste.

Beichthaus.com Beichte #00031443 vom 16.06.2013 um 22:55:43 Uhr (14 Kommentare).

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7184 Ist Aussehen doch nicht alles?

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Eitelkeit Selbstsucht Hochmut Meschede

Ich (w/21) war schon immer ziemlich oberflächlich, was mir aber nie wirklich bewusst war. Ich fand es einfach normal, mir viele Gedanken um mein Aussehen zu machen und auch bei anderen Menschen sehr aufs Äußere zu achten. Ich habe immer auf meine Ernährung geachtet, nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern um meine schlanke Linie zu halten. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, nicht, weil es mir Spaß macht, sondern um eine noch attraktivere Figur zu bekommen. Ich gehe nicht ohne Schminke aus dem Haus, habe immer schön gestylte Haare, gehe regelmäßig shoppen und ziehe mich immer attraktiv an. Ich habe mich immer nur mit gut aussehenden, attraktiven Menschen umgeben. Ich bin auch immer davon ausgegangen, dass sich jeder seinen Partner nach dem Aussehen aussucht und die, die weniger attraktive Partner haben, nur nichts Besseres abbekommen haben. Diese Meinung war ziemlich verfestigt, bis ich vor zwei Wochen herausgefunden habe, dass mein Freund mich mit einem übergewichtigen Mädchen betrogen hat.


Ich war so dermaßen geschockt – hauptsächlich wegen ihres weniger attraktiven Aussehens – dass ich gar nicht richtig sauer sein konnte. Ich fiel einfach aus allen Wolken und verstand die Welt nicht mehr. Mir war es unerklärlich, wie ein Typ, der mich hatte, freiwillig mit so einer ins Bett ging. Da ich das Ganze so kurios fand, habe ich weder meinen Freund noch Fat Amy zur Rede gestellt. Für meinen Freund empfand ich einfach nur Mitleid, denn wie fertig muss man sein, wenn man mit so einer freiwillig ins Bett geht? Ich wollte dann einfach weitermachen wie bisher, fremdgehen mit so einer Hässlichen zählte für mich nicht als richtiges Fremdgehen, denn sie war ja mit ihren geschätzten 70 kg auf 1,65 m keine Konkurrenz für mich. Tja, denkste! Mein Weltgefüge brach dann endgültig zusammen, als mein Freund mir eröffnete, dass mit uns Schluss sei und er jetzt mit seiner 70-Kilo-Braut zusammen sei. Seit dieser Erfahrung habe ich begonnen, mir Gedanken über meine Einstellung zu machen und meine Ansichten zu überdenken. Langsam fällt mir meine bisherige Oberflächlichkeit wie Schuppen vor Augen. Ich beichte, dass ich ein extrem oberflächlicher Mensch war, und gelobe Besserung.

Beichthaus.com Beichte #00035834 vom 01.06.2015 um 15:42:22 Uhr in Meschede (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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7185 Misshandeln die Nachbarn ihre Tochter?

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Missbrauch Misstrauen Nachbarn

Gestern Abend war ich (w/20) alleine zu Hause. Mein Freund war beim Männerabend. Ich zockte ein wenig Black Flag, sah dann fern und beschloss, gegen zwei Uhr morgens, ins Bett zu gehen. Als ich das Licht abdrehte und schlafen wollte, hörte ich ein lautes Schreien. Es kam von oben, also aus der Wohnung über uns. Zufällig weiß ich, dass dort Mama, Papa und ein schätzungsweise vier- bis fünfjähriges Mädchen wohnen. Das Kind höre ich schreien, seit wir hier eingezogen sind, also gut ein Jahr. Dazu kommt, dass unser Haus ein Neubau ist, also die Wände alles andere als hellhörig sind. Das Mädchen schrie wie am Spieß und ich überlegte, ob ich etwas tun sollte oder nicht. Einerseits schreien Kinder halt, und man kann nicht viel tun, außer gut zureden. Andererseits höre ich das öfters. Nur selten so laut und durchdringend. Die Eltern sehen außerdem etwas ungepflegt aus, beide sind auch ein wenig dick. Aber ein Kind misshandeln können auch gepflegte gut situierte Leute.


Ich googelte herum und las auf Foren von Eltern, deren Kinder andauernd heulten und schrien, ohne dass sie geschlagen wurden. Ich wusste nicht, ob ich etwas tun sollte, und wenn ja, was. Alleine traute ich mich nicht, anzuklopfen und zu fragen. Wer weiß, wie die reagieren, und gleich die Polizei rufen wäre doch ein wenig heftig. Um vier Uhr kam mein Freund nach Hause. Ich erzählte ihm davon und da das Schreien immer noch zu Hören war, gingen wir nach oben und klopften. Der Vater öffnete die Tür und entschuldigte sich sofort. Er meinte, seine Tochter hätte Schmerzen, sie wüssten nicht warum, aber sie würden ihr sicher nichts tun. All das sagte er in einem freundlichen Ton. Mein Freund und ich entschuldigten uns für die Störung und gingen wieder.


Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Im ersten Moment war ich natürlich erleichtert, aber der Vater kam so übereifrig rüber. Wahrscheinlich übertreibe ich einfach, weil ich bei Gericht arbeite und dort solche Sachen wie Kindesmisshandlung auch mitbekomme. Vielleicht sollte ich der Familie einen Entschuldigungs-Kuchen backen. Bei der Gelegenheit kann ich vielleicht einen Blick in die Wohnung erhaschen. Ach was, ich mache mich nur verrückt. Ich fühle mich irgendwie schlecht, weil ich den Eltern zugetraut hätte, ihr Kind zu schlagen. Aber was, wenn sie es doch tun?

Beichthaus.com Beichte #00035992 vom 21.06.2015 um 20:43:15 Uhr (14 Kommentare).

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