676 Mach doch!

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Brockel

Mach doch!
Vor einigen Jahren, als meine jetzige Frau noch meine Freundin war, trug sie ihr langes blondes Haar meist zu einem Pferdeschwanz. Sie fand es immer unheimlich witzig damit rumzuwippen oder mir damit durch das Gesicht zu pinseln. Obwohl ich (m/37) ihre langen Haare traumhaft schön fand, ging mir diese Macke ganz schön auf die Nerven. Ich habe ihr gefühlt eine Million mal gesagt, dass sie mich nicht immer mit ihrem Pferdeschwanz ärgern solle; andernfalls müsste ich diesen wohl abschneiden. Natürlich war das bloß als Witz gemeint; immerhin stand ich ja auf ihre Löwenmähne.

Eines Tages aber dann, als sie mich wieder mal mit ihren Haaren zur Weißglut trieb, habe ich sie mit der einen Hand an ihrem blonden Pferdeschwanz gepackt und mit der anderen Hand habe ich mir die Küchenschere, welche auf dem Tisch lag, gegriffen. Die Schere habe ich direkt am Haargummi angesetzt und gesagt, dass ich den Zopf abschneide, wenn sie nicht endlich aufhört, mich mit ihren Haaren zu ärgern. Ihre einzige Reaktion darauf war: "Mach doch!". Nachdem ich diverse Male sagte, dass ich es wirklich tun würde und meine Frau immer wieder erwiderte ich solle nicht reden, sondern anfangen zu schneiden, habe ich die Schere zugedrückt. Mit einem furchtbaren Geräusch fraß sich die Schere durch ihre Haare und ihr toller, langer Zopf war ab.

Auf den ersten Schock folgte schallendes Gelächter und meine Frau meinte nur ganz trocken: "Wurde eh mal Zeit für eine neue Frisur." Spätestens da wusste ich, dass ich diese Frau unbedingt heiraten möchte. Mittlerweile sind ihre Haare übrigens wieder lang, Scheren werden außerhalb meiner Reichweite aufbewahrt und wir können immer noch herzlich über die Geschichte lachen.

Beichthaus.com Beichte #00031447 vom 17.06.2013 um 14:10:29 Uhr in Brockel (50 Kommentare).

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677 Sexfantasien mit Männern

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Begehrlichkeit Masturbation

Ich bin seit 20 Jahren verheiratet und war immer treu. Dennoch muss ich gestehen, dass ich beim Sex in meiner Fantasie fremdgehe: Ich denke beim Sex mit meiner Frau und beim Masturbieren an Männer. Nur so komme ich zum Orgasmus. Dies ist allerdings nur in der Fantasie so, in der Realität bin ich heterosexuell und kann beim Anblick von Männern nichts empfinden. Ist so etwas schon Fremdgehen?

Beichthaus.com Beichte #00035396 vom 05.04.2015 um 11:26:49 Uhr (24 Kommentare).

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678 Die Rangordnung der Bundeswehr

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Boshaftigkeit Arbeit Zivi & Bund

Es ist fast zwanzig Jahre her. Damals war ich Reserveoffizier und hatte ein Jahr vorher meine aktive Laufbahn beendet. Danach habe ich ein Studium begonnen und dann ereilte mich das Glück, eine Reserveübung machen zu dürfen. Im Klartext: bezahlter Urlaub, zumal ich Semesterferien hatte. Ich sollte meinen direkten Nachfolger in einer reinen Grundausbildungseinheit vertreten, der im Sommer mit seiner Familie schlichtweg Urlaub machen wollte. Gesagt und getan - Seesack in den Kofferraum und losgefahren. Ich habe mich wirklich gefreut. Es war Quartalsbeginn und somit traf ich mit fast 900 neuen Rekruten in der Kaserne ein. Das Alter ging damals bis 27 für die Wehrpflicht. Ich war exakt 27 Jahre alt und kam mit einem alten Audi in Jeans an. Ich parkte auf meinem alten Platz, der nur Offizieren zur Verfügung stand. Ziemlich nahe bei der Einheit, welche ich die nächsten Wochen beglücken wollte. Damit wäre der Seesack nur kurz zu tragen gewesen.

Ich nahm meine Papiere und stieg aus. Ich war noch nicht ganz draußen, da brüllte mich jemand von hinten an. "Das ist nicht Ihr Parkplatz! Fahren Sie sofort zu den Rekrutenparkplätzen!" Es war ein Obermaat (Stabsunteroffizier), der nach meinem Ausscheiden in diese Einheit versetzt wurde. Überall liefen Rekruten in Zivil herum und wurden, verständlicherweise hellhörig. Grundausbildungen haben und hatten ja einen gewissen, aber falschen, Ruf. Da beging ich meinen ersten Fehler. "Na gut", dachte ich. "Das lässt sich später unter vier Augen klären. Aber wenn ich jetzt widerspreche, hat der Neue hier es etwas schwer in diesem Quartal. Also, lass es!" Ich habe dann umgeparkt und wegen der nun langen Wegstrecke nur meine Papiere mitgenommen. Auf dem Weg zum Personaloffizier des Stabes kam ich direkt bei meiner Einheit vorbei. Und so ging ich zuerst in dieses Gebäude, um die alten Ausbilder zu begrüßen. Mit meinen Papieren in der Hand betrat ich das Gebäude und musste an einer langen Reihe von Rekruten vorbei, die sich wegen der Einberufung im Geschäftszimmer zu melden hatten. Wer hatte gerade dort Aufsicht? Natürlich der besagte Obermaat. Natürlich brüllte er mich an, dass ich mich hinten anzustellen habe. Nun kam mein zweiter Fehler. Untergräbst Du nun seine Autorität, dann wird es wirklich ernst, war mein Gedanke. Also habe ich mich hinten angestellt und fast eine Stunde gewartet, bis ich ins Geschäftszimmer durfte.

Der Geschäftszimmerunteroffizier begrüßte mich schlichtweg mit: "Herr Oberleutnant. Schön, Sie wiederzusehen. Wir haben schon gehört, dass Sie Urlaubsvertretung machen." Nur zur Klarstellung: Ich hatte ein wirklich gutes Verhältnis mit den Kameraden dieser Einheit, als ich diese verließ. Ich drehte mich dann um und sah das hochrote Gesicht des besagten Obermaaten. Und nun kam mein schlimmster Fehler. Vor allen Rekruten und den anwesenden Ausbildern habe ich mich hinreißen lassen und ihm meinen Autoschlüssel überreicht. Das geschah mit den lauten Worten: "Sie wissen, wo mein Wagen zu stehen hat. Und mein Seesack ist spätestens in 15 Minuten in meiner Kammer, welche Sie abschließen werden und mir dann die Schlüssel übergeben!" Er hätte diesen Befehl nicht ausführen müssen, weil das so genannte Privatsachen sind. Das war mir in diesem Moment natürlich auch klar, aber ich war so sauer, da konnte ich einfach nicht mehr. Brüllen erzeugt keine Autorität. Man muss als Vorgesetzter das vorleben, was man von den Anderen erwartet. Das erzeugt eine natürliche Autorität, die auch beim Bund weitestgehend akzeptiert wurde. Aber der Obermaat tut mir wirklich leid. Er hatte bei den anderen Ausbildern danach einen schweren Stand. Mir war es zuerst ziemlich egal, da ich nur Urlaub machen wollte. Aber dieser Mann musste noch zwei Jahre dort arbeiten. Während meiner Reserveübung habe ich ihn genauso behandelt, wie alle anderen Ausbilder auch, aber stolz bin ich auf die Geschichte im Nachhinein nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030578 vom 14.12.2012 um 09:01:29 Uhr (19 Kommentare).

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679 Die Telefonnummern auf dem Klo

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Falschheit Telefon St. PeterOrding

Die Telefonnummern auf dem Klo
Als ich im Urlaub war, habe ich immer bei den Telefonnummern, die in die Klohäuschen geschmiert waren, angerufen und so getan, als sei ich von der Kurverwaltung und wolle Schadensersatz für den offensichtlichen Vandalismus. Ein paar Leute sind richtig panisch geworden, aber ich habe es leider immer versaut, weil ich losbrüllen musste vor lachen. Irgendwie schade.

Beichthaus.com Beichte #00025519 vom 06.01.2009 um 00:24:50 Uhr in St. PeterOrding (19 Kommentare).

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680 Last Man Standing

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Trunksucht Peinlichkeit Last Night

Last Man Standing
Ich (w/23) habe mich erst ein einziges Mal in meinem Leben alleine betrunken und werde das höchstwahrscheinlich auch nie wieder vergessen. Ich war alleine zu hause und hatte Lust Wodka-Feige zu trinken und langte zu. Vier Stunden später fanden mich meine Eltern oberkörperfrei auf dem Sofa wieder, auf welchem ich wie manisch Bruce Willis in "Last Man Standing" Rückendeckung gab und laute Schussgeräusche machte. Peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028584 vom 02.02.2011 um 01:08:14 Uhr (52 Kommentare).

Gebeichtet von macadamianuss
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