686 Studentin als Gogo-Tänzerin

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Falschheit Lügen Arbeit Studentenleben Heidelberg

Ich beichte, dass ich mein gesamtes Studium als GoGo-Tänzerin finanziert habe. Drei bis vier mal in der Woche habe ich das gemacht. Es gab einen guten Lohn, rund 100 Euro, später dann auch 150 Euro pro Abend. So konnte ich mir alleine eine 3-Zimmer-Wohnung in Heidelberg leisten und hatte nie Geldsorgen. Mir hat es auch echt Spaß gemacht, es ist ja nichts Schlimmes dabei, man tanzt nur und die Leute fassen einen ja nicht an. Meine Familie und meine Freunde haben keine Ahnung gehabt. Sie dachten ich hätte immer Jobs gemacht, wie auf langweiligen Messen den ganzen Tag arbeiten oder im Café kellnern. Alle haben sich gewundert, warum ich so viel Geld hatte. Meinen Eltern habe ich erzählt, ich hätte eine wohlhabende Mitbewohnerin und meine Freunde dachten, meine Eltern würden mich so stark finanziell unterstützen. War echt eine chillige Zeit. Das einzige wovor ich Angst hatte, war dass mich einer meiner Freunde oder Studienkollegen beim Arbeiten sehen könnte. Kam aber zum Glück nie vor.

Beichthaus.com Beichte #00027631 vom 18.03.2010 um 21:18:45 Uhr in Heidelberg (30 Kommentare).

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687 Kein Müll im Eimer

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Verschwendung Arbeit Friedeburg-Reepsholt

Kein Müll im Eimer
Ich (m) muss heute auch mal was beichten. Ich mache zur Zeit ein Praktikum in einem Unternehmen im Verwaltungsbereich und komme da ziemlich gut zurecht. Nur was ich traurig finde ist unser dunkelhäutiger Putzmann, der jeden Montag bei uns durchwischt und die Mülleimer leert. Da in meinem Praktikanten-Büro nicht viel zum Aufräumen ist und ich selten Papier wegschmeiße, hat dieser nette und freundliche Mann bei mir nie viel zu tun. Jedes mal kommt er in mein Büro rein und lächelt mich an, seine Ausstrahlung ist wirklich top, aber wenn er in meinem Mülleimer keinen Müll sieht, ist er irgendwie immer traurig und enttäuscht darüber, dass da kein Müll drin liegt, den er entsorgen kann. Es zerreißt mir immer wieder das Herz, ihn dann so traurig zu sehen. Meine Beichte ist nun, dass ich angefangen habe extra leeres Papier zusammenzuknüllen und wegzuschmeißen, nur damit er was zu arbeiten hat und glücklich ist. Es klingt vielleicht leicht bekloppt, aber ich habe das Gefühl, ihn damit glücklich zu machen. Ich weiß selbst nicht woran es liegt, aber nur das stillt mein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Der Umwelt tut es sicherlich nicht gut. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030095 vom 16.07.2012 um 14:31:13 Uhr in Friedeburg-Reepsholt (26 Kommentare).

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688 Meine Freundin und mein Nachbar

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Fremdgehen Schamlosigkeit Verrat Partnerschaft Nachbarn Friesenried

Meine Freundin und mein Nachbar
Mein Vergehen liegt schon ein paar Jahre zurück und mittlerweile ist es mir eigentlich nur noch peinlich. Ich war mit meiner ersten richtigen Freundin ein reichliches halbes Jahr lang glücklich zusammen. Sie war sehr hübsch, intelligent und alle mochten sie. Mit unserem ersten Mal wollten wir noch eine Weile warten, weil sie sich noch nicht bereit dazu fühlte, wie sie sagte. Ich akzeptierte das natürlich anstandslos. Eines Tages, in den Sommerferien, wir badeten gerade bei meinen Eltern im Pool, kam unser Nachbar herüber und fragte, ob meine Eltern da wären, weil er sich von meinem Vater die Heckenschere ausleihen wollte. Mein Nachbar war ein echt toller Typ, den ich immer bewundert hatte, er war noch relativ jung, muskulös und wirklich verdammt gut aussehend. Er hatte nie eine feste Freundin, bei ihm gingen die Frauen ein und aus. Ich bemerkte sofort, dass mein Nachbar meine Freundin, die nur einen Bikini trug, ziemlich eingehend taxierte. Das störte mich schon etwas, aber ich war eigentlich eher stolz darauf, dass ich eine Freundin hatte die ihm gefiel. Mein Vater lieh ihm natürlich die Heckenschere, weil er meinem Vater im Gegenzug zu Gartengeräten und dergleichen ab und an mal sein Motorrad oder seinen damals brandneuen Porsche lieh. Die beiden verstanden sich überhaupt ziemlich prächtig. Kurz nachdem er mit der Heckenschere verschwunden war, begann er auf seiner Seite des Zauns auf einer Leiter die Hecke zu verschneiden, natürlich oberkörperfrei. Mir fiel auf, dass meine Freundin öfter verstohlene Blicke auf ihn warf. Er schien es aber nicht zu bemerken. Irgendwann wurde ich eifersüchtig, weil ich ja schließlich ihr Freund war, und bekam schlechte Laune. Ich sprach sie darauf an, dass ich das Gefühl hatte sie ihn begaffte, was sie natürlich alles abstritt. Wir badeten noch mehrmals in diesem Sommer im Pool und ab und an arbeitete unser Nachbar im Garten, aber meine Freundin hörte auf ihm Blicke zuzuwerfen.

Eines Tages, als es besonders heiß draußen war, fragte mich meine Freundin, ob ich nicht mit dem Roller Eis holen fahren könne. Sie konnte leider nicht mitfahren, da ich ja die Kühlbox mitnehmen musste. Ich fuhr also los um Eis zu holen und war relativ schnell wieder da. Meine Freundin war jedoch verschwunden. Ich suchte sie eine Weile lang. Irgendwann kam ich auf die Idee, sie bei meinem Nachbarn zu suchen und siehe da, sie saß bei ihm im Garten und die beiden unterhielten sich. Das fand ich schon ziemlich mies von ihr, ich ließ mir aber nichts anmerken. Schließlich gingen wir wieder zu uns herüber und ich stellte sie zur Rede. Sie sagte, es wäre alles ganz harmlos und ihr sei halt langweilig gewesen, außerdem würde sie sicher nichts mit einem Typen anfangen, der rein biologisch gesehen ihr Vater hätte sein können, er war zu dem Zeitpunkt reichlich doppelt so alt wie wir.

An ihrem 16. Geburtstag feierten wir eine riesige Gartenparty bei mir, auf die auch der Nachbar eingeladen war. Er ging aber schon relativ früh wieder. Zu fortgeschrittener Stunde, nach einer Menge Alkohol ihrerseits, war sie schließlich nirgendwo mehr aufzufinden und ich suchte überall nach ihr, weil ich mir Sorgen machte. Weil sie bei uns nirgends war, ging ich rüber zu meinem Nachbarn, um herauszufinden, ob er sie eventuell gesehen hatte. In seiner Garage brannte Licht und das Tor stand halb offen, also dachte ich, er sei darin und ging hinein. Das Bild, dass sich mir bot werde ich nie vergessen: Meine Freundin saß nackt auf der Werkbank, während mein Nachbar vor ihr stand und rhythmisch in sie stieß. Mir wurde ganz flau im Magen und ich bekam eine Mordswut auf die beiden. Erst wollte ich blindlings irgendein Werkzeug von der Wand reißen um ihm den Schädel einzuschlagen, aber dann überkam mich plötzlich eine eiskalte Ruhe. Ich ging wieder zur Party, holte den Fotoapparat und nahm ein paar der Gäste unter dem Vorwand, ich müsste ihnen etwas zeigen mit zur Garage des Nachbarn. Wir betraten die Garage und ich begann ohne Vorwarnung Fotos der beiden zu machen. Die beste Freundin meiner damaligen Freundin, die ich mitgenommen hatte, begann wie am Spieß zu kreischen und bekam sich erst einmal nicht wieder ein. Der Gesichtsausdruck meiner Freundin wandelte sich von Lust zu Entsetzen und mein Nachbar sah mich hasserfüllt an. Dann versuchte er mir die Kamera wegzunehmen, aber daran hinderten ihn einige der anderen, die ich mitgenommen hatte.

Ich zeigte die Aufnahmen am selben Abend noch meinen Eltern, worauf mein Vater zu meinem Nachbarn ging um ihn zur Rede zu stellen. Der Vorfall sprach sich in Windeseile im ganzen Ort herum, und auch, was noch schlimmer war, an unserer gesamten Schule. Seitdem war meine jetzt Ex-Freundin ausgestoßen und niemand wollte mehr etwas mit ihr zu tun haben. Mein Nachbar wurde indessen im Ort auf das Äußerste gemobbt. Er zog nach einigen Monaten weg, aber entschuldigte sich vorher wenigstens noch bei mir. Ich habe leider keinen direkten Kontakt mehr zu meiner Ex, aber es scheint ihr wohl jetzt, 8 Jahre danach, immer noch anzuhängen. Sie hatte seitdem wohl keinen festen Freund mehr und jobbt als Verkäuferin in einem Klamottenladen, obwohl sie eigentlich Medizin studieren wollte. Es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, dass ich sie dermaßen vorgeführt habe, eine einfache Trennung hätte schließlich auch gereicht. Ich konnte damals die eventuellen Konsequenzen des Ganzen nicht wirklich überblicken, sonst hätte ich sicher anders gehandelt.

Beichthaus.com Beichte #00029638 vom 21.12.2011 um 11:51:48 Uhr in Friesenried (74 Kommentare).

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689 Abgeknattert

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Peinlichkeit Arbeit

Abgeknattert
Wir sind vor ungefähr vier Jahren mit der Firma in ein neues Gebäude gezogen. Da ich die einzige Frau in dieser Firma bin, hatte ich auch das Glück ein eigenes Klo zu bekommen. Nur wenn wir weiblichen Besuch hatten, ging da jemand anderes drauf. Man muss dazu sagen, dass die Toilette direkt an ein Büro grenzt, in dem vier Kollegen sitzen. Eines schönen Tages musste ich also mal und eilte aufs Klo, da ich leider Durchfall hatte. Dementsprechend habe ich mir auch dem Klo, sagen wir es mal so, "ordentlich einen abgeknattert" und eine interessante Geräuschkulisse erzeugt. Ein paar Tage später hatten wir eine Kundin bei uns, die nach einiger Zeit nach der Toilette fragte. Ich zeigte ihr "mein" Klo und ging ins angrenzende Büro, um noch ein wenig mit den Kollegen zu quatschen. Dann hörte ich wie sich die Kundin auf dem Klo räusperte, und dachte mir nichts dabei, bis es dann "Klick" gemacht hat. Wenn man schon ein relativ leises Räuspern aus dem Klo nebenan hört, wie war das dann bei meiner Durchfall-Aktion? Peinlich peinlich, das war bestimmt eine Zeit lang der Gag auf der Arbeit und ich habe nichts mitbekommen. Ich habe daraus gelernt und bin jetzt auch in Extremsituationen fähig, ganz leise zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00025754 vom 26.02.2009 um 13:37:15 Uhr (25 Kommentare).

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690 Nächtliche SMS auf dem Handy meines Freundes

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Neugier Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Partnerschaft

Als mein Freund geschlafen hat, hat er eine sms um 3 Uhr nachts bekommen. Mich hat die Neugier gepackt, wer es wohl sein könnte um diese Uhrzeit. Die Nachricht war unwichtig, vom Handyanbieter irgendwas, aber als ich dann die nächsten sms gelesen habe, dachte ich, ich falle gleich um. Er schreibt ungefähr mit 4 Weibern aber mit 2 ganz intensiv. Das er sie mag und sie vermisst. Die sms waren 2 Tage alt. Ich habe mich angezogen, ihm 2 Bier geklaut für den Weg (5 km) und habe die Tür wo er schläft mit einem Schraubenzieher abgeschlossen, da er da in der Tür keine Griffe hat. Als ich auf dem halben Weg war, hat er versucht mich anzurufen. Ich habe ihn aber weggedrückt und mein Handy ausgemacht. Also in einer Stunde muss er zur Arbeit, aber ich denke mal, er kann sein geliebtes Zimmer in dem er alle wie es scheint flach legt jetzt erstmal nicht mehr verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00027321 vom 16.12.2009 um 06:42:54 Uhr (49 Kommentare).

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