Mein Freund benimmt sich wie ein Kind!

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Verzweiflung Bergisch Gladbach

Ich komme echt nicht mehr klar, seit ich mit meinem Partner zusammenwohne. Ich liebe ihn sehr, aber er macht mich wahnsinnig und ich stehe in letzter Zeit regelmäßig kurz davor, getrennte Wohnungen vorzuschlagen. Bevor wir zusammenzogen, hat er einen sehr aktiven, eigenständigen und weltmännischen Eindruck auf mich gemacht. Das hat mir sehr imponiert; ich stehe halt auf Typen, die ihr Leben im Griff haben. Diese Fassade ist vor zwei Jahren nach und nach zerbröckelt, denn seitdem leben wir in einer Wohnung und seitdem habe ich plötzlich ein Kind an der Backe - und zwar ihn! Dass er nie etwas wegräumt und überall seine Spuren hinterlässt, in all der gemeinsamen Zeit hier nie etwas saubergemacht hat, geschenkt! Aber mittlerweile ist der Mann, in den ich mich verliebt habe, zu einem stubenhockenden, ultrafaulen und alles in sich reinstopfenden Computerjunkie mutiert, für den ich alles managen und regeln muss, weil hier sonst überhaupt nichts mehr funktionieren würde. Alles, was für einen Haushalt eben so anfällt, muss ich alleine wuppen. Für mich selbst ist das überhaupt kein Problem, aber alles, was er nicht auf dem Schirm hat (also alles halt) fällt mir zusätzlich an.

Ich werde bald wahnsinnig, da ich einen sehr stressigen Job habe und mir einfach mehr Teamarbeit von seiner Seite aus wünsche. Das habe ich ihm auch schon gesagt; dann hatte es sich kurz gebessert, hielt aber nicht lange an. Dieser Zustand wirkt sich mittlerweile auch auf unser Sexleben aus - da ich alles alleine übernehmen muss, habe ich zum Einen wirklich keine Energie mehr. Zum Anderen empfinde ich einfach keine Lust mehr auf ihn - seine täglichen Ausflüge vor dem Computer in feinster Jogginghose und seine mittlerweile auch etwas ungepflegte Art bieten mir einfach keinen Anreiz mehr. Wenn wir dann doch miteinander schlafen, muss ich schon die eine oder andere Fantasie bemühen, damit ich überhaupt auf meine Kosten komme. Ich schäme mich schon sehr dafür und sage mir immer, dass ich alles einfach etwas lockerer sehen soll und dass ein gewisser Alltag eben auch normal ist.

Aber dann komme ich nach Hause, finde einfach nur ein riesiges Chaos vor und ihn - wie immer - vor dem PC (damit kein falscher Eindruck entsteht, auch er geht arbeiten). Dann war es das auch wieder mit meinen Vorsätzen. Ich liebe ihn, aber ein Zusammenleben wie in einer WG halte ich auf die Länge dann doch nicht mehr aus.

Beichthaus.com Beichte #00040395 vom 01.10.2017 um 14:58:46 Uhr in 51429 Bergisch Gladbach (Braunsberg) (9 Kommentare).

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Mein Chef hat den Untergang seiner Firma verdient!

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Rache Hochmut Arbeit Zorn Chef Laufenburg

Ich möchte beichten, dass mein Ausbildungsbetrieb den Bach heruntergeht und ich mich darüber jeden Tag mehr freue. Ich mache eine Ausbildung im Büro eines kleinen Handwerksunternehmens und komme demnächst ins dritte Lehrjahr. Das Unternehmen existiert bereits seit mehreren Generationen und ist regional bekannt. Anfangs fühlte ich mich noch wohl, aber schon bald entpuppte sich mein Chef als narzisstischer Tyrann, der mir das Leben zur Hölle machte. In den bisher zwei Jahren meiner Ausbildung entwickelte ich eine Depression und stand vor einiger Zeit auch kurz vor einem Burnout, von dem ich (durch Glück, nicht durch Erholung) wieder wegkam. Mein Chef zeigt einem immer wieder, welche Fehler man hat, was für ein wertloser Mensch man ist und dass dies ihm niemals passieren würde. Lob oder Anerkennung gibt es, trotz meines Einserschnitts in der Schule und meiner guten Arbeitsleistungen, nie.

Doch langsam scheint sich das Blatt für meinen Chef und das Unternehmen zu wenden. Hatte er vor etwa drei Jahren noch ein gut eingespieltes Team aus Mitarbeitern, die schon jahrelang für ihn da waren, so begann diese heile Welt plötzlich zu bröckeln. Plötzlich begannen alle unsere Handwerker zu kündigen - zwei machten sich selbstständig und sorgen seither für Konkurrenz, ein paar andere hatten keine Lust mehr und suchten sich andere Unternehmen. Nur mit Mühe und Not fand mein Chef wieder neues Personal (für dieses Berufsfeld ist gut gelerntes Personal Mangelware) und es schien wieder bergauf zu gehen. Jetzt, ein Jahr später, der Schock - nach und nach kündigen wieder fast alle. Nicht einmal die drei Auszubildenden, die dieses Jahr fertig wurden, bleiben. Unsere Auftragszahlen gehen stark zurück, finanziell rutscht der Betrieb langsam immer weiter hinunter und mein Chef weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ich spiele immer die verständnisvolle beste Freundin und höre ihm zu, wenn er mir sein Leid klagt - schließlich hat er ja nie etwas getan und alle anderen sind so böse zu ihm. Innerlich lache ich mich aber tot und freue mich jeden Morgen, wenn ich sein mittlerweile um Jahre gealtertes Gesicht sehe. Ihm geht es richtig schlecht und das gönne ich ihm von ganzem Herzen. Ich hoffe wirklich, dieses Unternehmen geht bald den Bach hinunter. Um meine Ausbildung habe ich übrigens keine Angst - durch meine perfekten Leistungen in der Schule kann ich meine Prüfung auch vorziehen, wenn ich merke, dass es brenzlig wird. Was auch kommt, ich bin auf der sicheren Seite. Und von der werde ich meinem Chef zuwinken, wenn sein Schiff mit ihm untergeht.

Beichthaus.com Beichte #00040063 vom 19.07.2017 um 14:56:23 Uhr in 79725 Laufenburg (Fridolin-Lauber-Straße) (8 Kommentare).

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Mit Mitte 30 noch Jungfrau

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Lügen Feigheit Nachbarn

Als ich (m/30) damals meine Handwerker-Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte, wusste ich das eine eigene Wohnung nun der nächste Schritt für mich wäre. Gesagt, getan, ich fand eine neue Bleibe in einem Haus, in dem vier Wohnungen untergebracht waren. Die Erste stand leer, in der Zweiten wohnte eine Rumänin mit ihrem Kleinkind, die allerdings so gut wie nie zu Hause war, sondern sich die meiste Zeit in ihrer Heimat bei ihrem Mann aufhielt. In der letzten Wohnung, im Obergeschoss war eine alleinstehende, gut aussehende blonde Frau in meinem Alter beheimatet. Über die ersten Monate hinweg liefen wir uns gelegentlich im Treppenhaus über den Weg und es blieb dabei immer bei einem freundlichen Hallo. Als wir aber einmal miteinander ins Gespräch kamen und dies damit endete, dass jeder dem anderen seine Wohnung zeigte, veränderte sich das Verhältnis grundlegend. Immer öfter klingelte es an der Tür und die nette Frau Nachbarin stand da. Mal fragte sie nach etwas Zucker oder sonstigen Sachen, mal wollte sie, dass ich ihr bei etwas helfe und manchmal wollte sie einfach nur plaudern. Bis zu jenem Abend...

Ich war gerade mit Essen beschäftigt, als es wieder an der Tür klingelte. Als ich aufmachte, stand sie da und meinte zu mir: „Störe ich gerade?“ Ich verneinte, und meinte, dass ich gerade fertig gegessen hätte. Sie erklärte, dass sie in ihrer Bude etwas zusammengebaut hätte und ob ich mir das mal ansehen könnte, da ich ja Handwerker sei. In meiner fürsorglichen Hilfsbereitschaft stimmte ich dem natürlich zu. Wir gingen hinauf, wo sie mich ohne Umwege in ihr Schlafzimmer begleitete. Natürlich eine interessante Situation für mich, weswegen mir beim Betreten sofort die verschlossenen Vorhänge und das Fehlen des Bettzeugs auffielen. Sie zeige auf ein Seltsames etwas, ein Gewirr aus schwarzen Seilen, das an der Decke mit Haken befestigt war. Ich fragte, was das denn sei und sie sagte: "Eine Schaukel." „Für was brauchst du den eine Schaukel im Schlafzimmer?“, fragte ich. "Na die ist zum Pimpern", meinte sie daraufhin. Ich wusste natürlich ganz genau, zu welchem Zweck dieses Gerät errichtet worden war.

Als mein Blick von der Schaukel in ihr Gesicht wanderte, sah ich, dass sie ihre Hände gefaltet vor den Mund gehalten hat und lächelte dabei. Jetzt fiel mir auch auf, dass sie sich wohl extra hübsch gemacht hatte. Sie rempelte mich dann leicht an und meinte: „Schon mal so etwas probiert?“ Wie elektrisiert spürte ich in diesen Moment ein Kribbeln am ganzen Körper, mein Herz pochte wie wild und das Adrenalin schoss durch meine Adern. Es wurden eins und eins zusammengezählt und zu diesem Zeitpunkt wusste ich genau, auf was es hinauflaufen würde. So sagte ich in meinen Gedanken zu mir selbst: "Nun ist der Zeitpunkt gekommen. Du musst flüchten!“ Von Panik geprägt versuchte ich dieser Situation zu entkommen, indem ich ihr stotternd erklärte, dass die Schaukel wohl ausreichend gesichert sei, ich aber nun wirklich wieder runtermüsste, da noch Besuch zu erwartet wird, der jederzeit eintreffen könnte. Völlig überrascht schaute sie mich unsicher an und muss die Welt nicht mehr verstanden haben.

So lief ich also im Eilgang aus ihrer Wohnung. Unten angekommen schloss ich die Tür hinter mir zu und dachte mir nur: "Glück gehabt!" Die folgenden Wochen über hoffte ich, ihr nicht zu begegnen. Und wenn, tat ich so als wäre ich im Stress und hätte gerade überhaupt keine Zeit für sie. Das Verhältnis begann mit der Zeit zu bröckeln und wurde immer kälter, bis es schließlich nicht einmal mehr zu einer Begrüßung kam. Das ist nur einer von vielen Geschichten, in denen mein gestörtes Verhältnis zu Frauen ganz offenkundig wird. Ich schaffe es noch nicht einmal, eine normale Beziehung einzugehen. Mag sein, dass ich manchmal überreagiere, aber es ist nicht immer leicht damit umzugehen, vor allem nicht, wenn man auch auf Frauen steht. Ich beichte hiermit, mit Mitte 30 selbst verschuldet und trotz mehreren Möglichkeiten noch Jungfrau zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00039099 vom 22.12.2016 um 20:37:25 Uhr (18 Kommentare).

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Ich bin sexuell eskaliert!

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Fremdgehen Feigheit Maßlosigkeit Partnerschaft

Als ich Ende 13 war, begann meine Beziehung mit meinem ersten richtigen Freund. Wir hatten unser erstes Mal miteinander und alles war perfekt. Die ersten 2,5 Jahre unserer Beziehung verliefen blendend. Kaum Streit und auch typische Eifersüchtelein waren nicht wirklich angesagt. Auf einmal änderte sich das allerdings und er betrog mich, indem er einen Monat lang eine zweite Freundin hatte, was das Schlimmste war, was ich bis dahin je durchgemacht habe. Da ich allerdings zu verliebt war und immer an eine Besserung beglaubt habe, habe ich ihm einfach verziehen und mir eingeredet, dass man das so macht und alles wieder wie früher werden wird. Durch seine mangelnde Aufmerksamkeit fing auch mein Selbstbewusstsein an zu bröckeln und wurde, durch noch häufigeres Fremdgehen, komplett ausgelöscht(insgesamt ging die Beziehung fünf Jahre). Langsam hatte ich das Gefühl, mich rächen zu müssen und als wir eine Beziehungspause hatten, habe ich innerhalb von einer Woche mit drei verschiedenen Männern geschlafen.

Ja, ich weiß, ich hätte schon beim ersten Betrug die Reißleine ziehen müssen, aber es ging irgenwie nicht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es mir mit diesem miesen Menschen, den ich ja liebte, immer noch besser geht als ohne. Das Schlimme für mich war allerdings, dass ich durch meine ersten sexuellen Erfahrungen mit anderen Männern mein Selbstbewusstsein wieder etwas aufbauen konnte. So wurde aus einem der drei Sexpartner meine Affäre, als die Beziehung weiterlief. Nach und nach habe ich eine Art Sucht nach neuen Sexpartnern entwickelt und wollte immer mehr erfahren und kennenlernen, denn es tat meinem Selbstbewusstsein gut und ich konnte mich rächen. Erwischt hat er mich nie. Als er es dann völlig übertrieben hatte, habe ich endlich einen Schlussstrich für diese Beziehung gezogen und bin danach, was Sex angeht, völlig esklaliert. Bis zu meinem 20. Lebensjahr hatte ich über 15 Sexpartner, wobei ich mit mehreren zur selben Zeit etwas hatte. Ich schäme mich zutiefst, dass ich mich zum Fremdgehen habe verleiten lassen, anstatt einfach den Mut zum Schlussmachen aufzubringen und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038616 vom 11.08.2016 um 03:49:42 Uhr (29 Kommentare).

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Mein Stiefbruder, der Vergewaltiger

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Missbrauch Hass Gewalt

Im Sommer 2005 zog ich, damals ein naives 13-jähriges Mädchen, gemeinsam mit meiner Mutter zu ihrem neuen Freund, der einen Bauernhof besaß. Er hatte auch einen damals 15-jährigen Sohn, braun gebrannt, muskulös, hübsch, ein echter Schönling eben. Leider war er […]
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Beichthaus.com Beichte #00034251 vom 04.11.2014 um 14:11:31 Uhr (22 Kommentare).

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