5696 Mit 30 Jahren wie ein kleines Kind behandelt

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Zorn Familie

Ich habe vorgestern mit meiner Familie gebrochen. Ich hielt es nicht mehr aus. Ich bin vor einigen Wochen 31 Jahre alt geworden und werde, obwohl mit beiden Beinen fest im Leben stehend, seit Jahren in einer festen Partnerschaft lebend und meinen Traumberuf ausübend, immer noch wie ein kleines Mädchen behandelt. Wer denkt, ich übertreibe - ich übertreibe leider nicht. Ich werde auf eine sehr liebevolle Art so behandelt, aber trotzdem leide ich darunter. Ich bin 31 Jahre alt, ich möchte als ein erwachsener, mündiger Mensch vor meinen Eltern und Großeltern stehen. Liebevoll ja, so behandele ich sie auch, aber nicht wie ein schutzbedürftiges kleines Kind.

Diese Behandlung hat eine Vorgeschichte. Ich wurde als Frühchen geboren, wochenlang bangte meine Familie um mein Überleben. Als ich über dem Berg war, war ich trotzdem immer zarter und kleiner als die anderen Babys, erst im Alter von etwa drei Jahren hatte ich körperlich aufgeholt. Auf geistiger Ebene hatte ich, zum Glück, nie Probleme. Diese ganze qualvolle Zeit ist an meinen Eltern und meinen Großeltern nicht spurlos vorbeigegangen. Als kleines Kind fiel es mir noch nicht auf, dass ich behandelt werde, als sei ich aus Zucker. Ich wurde älter und mehr empfand ich es als eine Art Demütigung. Ich bat meine Eltern, meine Oma und meinen Opa vor etwa drei Jahren inständig darum, mit mir eine Familientherapie zu beginnen, um diese dramatischen Erlebnisse endlich aufzuarbeiten. Und dann ein neues Leben zu beginnen, mit mir als erwachsener Frau, die mit ihrem Lebensgefährten demnächst Kinder plant.


Denn werde ich einmal selbst Mutter sein, kann es so nicht weitergehen. Meine Familie lehnte ab, meine Oma hat sogar geheult und war tieftraurig, quasi als gestörte Person hingestellt zu werden. Ich plante damals schon, den Kontakt zu beschränken, sollten sie meinen Wunsch nach einer solchen Therapie nicht erfüllen. Doch ich brachte es nicht übers Herz. Sie liebten mich ja. Aber ich fühlte mich erdrückt. Vorgestern war Schluss. Ich hoffe immer noch auf eine Veränderung. Aber sie muss von ihnen ausgehen. Sonst wäre ich auf die Dauer kaputtgegangen. Mein Lebensgefährte steht hinter mir, er hätte den Kontakt schon früher abgebrochen. Ich bitte um Absolution. Es ist meine Familie, aber es geht nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00035491 vom 19.04.2015 um 12:40:56 Uhr (12 Kommentare).

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5697 Zwei Mal im Jahr Sex

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Verzweiflung Masturbation Partnerschaft

Zwei Mal im Jahr Sex
Mein Partner zieht es scheinbar vor, sich selbst zu befriedigen, anstatt Sex mit mir zu haben. Der Sex in unserer Beziehung wird immer weniger, sodass wir schon auf zwei Mal in einem Jahr kommen, und das ist echt viel zu wenig. Wenn wir Sex haben, dann ist er wirklich gut und es gibt auch nichts daran auszusetzen. Ich versuche auf all seine Wünsche einzugehen, stehe Neuem gegenüber offen dar und probiere alles mit ihm aus, was er sich vorstellt. Auch teile ich ihm meine Fantasien mit und wir reden auch ab und an über solche Dinge, aber auch das ist immer weniger geworden. Ich versuche echt alles zu geben, doch wir haben immer weniger Sex. Er zieht es scheinbar vor, sich Pornos und andere Dinge im Internet anzuschauen und sich selbst zu befriedigen. Er hält das für richtig, ich hingegen nicht. Und ich kann einfach nicht mehr damit umgehen, denn schließlich möchte ich auch beachtet werden und möchte auch wieder viel mehr Spaß, in jeder Beziehung, mit ihm haben.

Als ich ihm sagte, dass er süchtig nach Pornos und Selbstbefriedigung ist, meinte er nur, dass ich das nicht verstehen kann und dass alles normal sei. Aber ist es das wirklich? Ich kann ja verstehen, wenn er es auch "mal" macht, aber ganz ehrlich - sich mehrfach die Woche selbst zu befriedigen, aber nur zwei Mal im Jahr Sex haben, das steht in keiner Relation mehr. Und dabei haben wir doch immer so viel Spaß gehabt. Aber anscheinend habe ich da auch ein verzerrtes Bild von. Ich weiß es nicht. Und so langsam bin ich vollkommen ratlos, was ich noch tun kann, um ihn von seinen Filmen und Spielen wegzuholen, damit wir mehr Spaß zu zweit haben. Denn wenn man seinen Worten glauben schenken kann, dann möchte er eine gemeinsame Zukunft, aber ganz ehrlich mit zwei Mal Sex im Jahr kann ich das nicht und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036475 vom 27.08.2015 um 09:29:32 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

5698 Süchtig nach dem Geruch von Wick

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Maßlosigkeit Sucht Gesundheit

Ich bin süchtig nach Wicks Vaporub, ich liebe einfach den erfrischenden Geruch und das kühle Gefühl beim Einatmen, besonders im Sommer ist es eine gute Erfrischung. Andere haben ihre Zigaretten oder Alkohol und ich mein Vaporub und krank war ich schon viele Winter nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00036587 vom 08.09.2015 um 14:48:06 Uhr (8 Kommentare).

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5699 Pupsen im 10-Minuten-Takt

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Ekel Maßlosigkeit Partnerschaft

Pupsen im 10-Minuten-Takt
Ich (w/21) beichte, dass ich meinem Freund momentan den Sex verweigere, weil er mich anekelt. Er pupst ständig. Das allein ist ja nicht schlimm, es ist ja eine ganz normale Körperfunktion. Ich habe auch schon vor ihm gepupst. Aber mal abgesehen davon stinken seine so extrem, dass einem die Augen tränen. Er pupst im 10-Minuten-Takt den ganzen Tag und die ganze Nacht lang. Dementsprechend riecht es auch in unserer Wohnung und ich habe (gegen seinen Willen) durchgehend alle Fenster auf, auch im Winter. Ich weiß nicht, ob er das mit Absicht macht oder irgendeine Krankheit hat, aber jedenfalls ist mit ihm nicht zu reden. Zum Arzt will er nicht, und wenn ich ihm sage, wie sehr es mich stört, lacht er nur, weil er die Pupserei lustig findet (typisch Mann). Den Raum verlassen, um sich beispielsweise im Bad auszupupsen, hat er nicht nötig. Ich komme einfach nicht mehr in Stimmung bei diesem Geruch und den dazu gehörigen Geräuschen. Hoffentlich merkt er bald, dass es mich wirklich stört und ich nicht nur scherze. Mehr als ihn immer wieder drauf ansprechen kann ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032996 vom 04.04.2014 um 16:04:51 Uhr (26 Kommentare).

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“Folge

5700 Die Verteilung unseres Wohlstandes

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Geiz Habgier Zorn Geld Gesellschaft

Ich (m/45) möchte beichten, dass mir die Flüchtlinge tierisch auf die Nerven gehen. Ich weiß, die können nichts dafür und sie brauchen Schutz, aber es geht mir tierisch auf den Sack, dass wir denen Geld abgeben sollen. Ich erarbeite mir mein Geld hart - und nicht nur, um denen etwas abzugeben! Meine Rente wird somit auch immer weniger. Die Rente meiner Kinder wird dann später auch immer geringer. Nur weil wir etwas Wohlstand haben, sollen wir was abgeben. Den Wohlstand haben wir uns mit harter Arbeit verdient. Den Hartz-IV-Empfängern, die gar nicht arbeiten wollen, muss man schließlich auch noch Geld abgeben. Den Ostdeutschen muss ich auch etwas geben. Und die Griechen zahlen ihr Geld auch nicht wieder zurück! Und dann sind sie noch so frech und behaupten, dass wir sie ausbeuten.

Beichthaus.com Beichte #00035095 vom 16.02.2015 um 18:50:47 Uhr (19 Kommentare).

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