5701 Tickende Armbanduhren

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Verschwendung Falschheit Partnerschaft Welschneudorf

Ich (m/25) leide seit nunmehr sieben Jahren unter den teuren, sehr laut tickenden Armbanduhren meiner Freundin. Ich sage ihr immer, sie soll sich billigere Uhren kaufen, und vorher daran "Testhören", ob sie vernehmbar ticken. Das nützt aber nichts. Hiermit beichte ich, dass ich mir heute eine absurd teure Uhr gekauft habe - einfach weil sie mir gefallen hat, und das, ohne daran gehorcht zu haben. Meiner Freundin habe ich aber gesagt, ich hätte sie vom Discounter und hätte daran gehorcht. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meiner Freundin einrede, ich wäre konsequenter als sie, obwohl ich es gar nicht bin.

Beichthaus.com Beichte #00036518 vom 31.08.2015 um 22:15:03 Uhr in Welschneudorf (0 Kommentare).

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5702 Das Karma und die Mobber

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Engherzigkeit Rache Overath

Ich (m/32) stamme aus sehr einfachen Verhältnissen. Mein Vater war Gelegenheitsarbeiter, wir lebten in einer sehr kleinen Wohnung zu sechst, doch ich hatte ein großes Ziel: Irgendwann rauskommen aus dieser Spirale, aus diesen beengten Verhältnissen und diesem Ghetto. Schon in der Grundschule war das für mich klar, und so schaffte ich nach der vierten Klasse den Übertritt aufs Gymnasium. Dummerweise gab es in der Nähe unserer Siedlung kein Gymnasium, und so musste ich auf eine Schule, die in einem sehr gehobenen Wohnviertel lag, und die meisten meiner Mitschüler kamen aus ebensolchen Familien. Natürlich war schnell bekannt, dass ich aus ärmlichen Verhältnissen komme, und war ab diesem Zeitpunkt als das asoziale Dreckskind bekannt. Ich litt still, denn auf meine sachlichen Wehrversuche wurden lediglich mit Gelächter und weiterem Mobbing reagiert. Schlagen wollte ich nicht, denn mir war klar, dass ich dann endgültig als das böse, asoziale Kind abgestempelt war. Das psychische Mobbing - Gewalt war nicht dabei, aber Verbales kann genauso schlimm sein - ging die ganzen Jahre weiter, bestand nicht nur während der ersten Jahre, als man ja noch ein Kind war, sondern auch in den späteren Stufen als Jugendlicher. Und ich hatte denen ja nichts getan. Es war nicht jeder aktiv beteiligt, aber die Mitläufer lachten zumindest mit und das verurteile ich genauso. Ich überstand die Schulzeit, konzentrierte mich auf meine Leistungen, studierte und wurde Maschinenbauingenieur. Zu den beiden großen Klassentreffen, zu denen alle eingeladen wurden, ging ich nicht hin - warum auch. Scheinheilig.


Vor zwei oder drei Jahren brannte in einem anderen Ortsteil unserer Stadt ein großes Einfamilienhaus bis auf die Grundmauern aus. Todesopfer oder Schwerverletzte gab es zum Glück nicht, aber das junge kinderlose Ehepaar, beide im gleichen Alter wie ich und meine Frau, stand vor dem Nichts. Es war quasi nichts übrig. Ich fand das furchtbar, doch dann las ich in der Zeitung den Namen der Familie: XY. Moment einmal, den Namen kennst du doch, dachte ich, denn der Name ist recht selten. Ich fand heraus, dass es sich tatsächlich um meinen ehemaligen Klassenkameraden vom Gymnasium und einen der aktivsten Mobber, handelte. Ich erfuhr außerdem, dass die Guten nicht ordentlich versichert waren. Und das Haus war noch längst nicht abbezahlt, sie hatten es wohl während des Studiums fast ohne Eigenkapital gekauft. Ich beichte, dass ich an diesem Tag mit einem zufriedenen Grinsen ins Bett gegangen bin. Meine Frau hat den Leuten etwas gespendet, ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen. Ich bin kein Mensch, der an Rache denkt. Aber als dann ohne mein Zutun etwas geschah, spürte ich doch innere Zufriedenheit. Wären Kinder mit im Spiel gewesen, wäre das nicht so gewesen, das weiß ich. Ich bitte trotzdem um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036035 vom 28.06.2015 um 20:18:58 Uhr in Overath (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

5703 Unterentwickelte Menschen

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Zorn Ungerechtigkeit Tiere Nürnberg

Ich möchte beichten, dass mich die Menschheit zurzeit so richtig ankotzt. Jeder ist nur auf sich selbst konzentriert und unfreundlich zu anderen Personen. Muss das denn sein? Es ist doch um so viel einfacher, wenn man anderen hilft. Ist denn die Welt in der wir leben ein solch schrecklicher Ort geworden, dass es für Gefühle überhaupt keinen Platz gibt? Und wenn ja, warum? Ist der Mensch ein solch dummes und gefräßiges Tier, dass wir nicht einmal mit Unseresgleichen auskommen? Oder haben wir nur verlernt, ein soziales Leben zu führen? Selbst Krokodile und Löwen, die viele von uns Menschen als aggressiv und brutal einschätzen, schaffen es in einer "sozialen Umgebung" klar zukommen. Und wir, die wir um weiten intelligenter sind, - zumindest die meisten von uns - können uns nur um Dinge kümmern, wie zum Beispiel: Woher bekomme ich am billigsten einen Liter Milch? Oder warum muss mein Nachbar immer ein größeres Auto fahren als ich und wie kann ich das unterbinden?

Ist es von einer zivilisierten Spezies zu viel verlangt, dass sie Rücksicht nimmt auf den Anderen? Oder sind wir gar nicht die Spitze der Evolution? Vielleicht ist es eine ganz andere Kreatur auf unserer Erde. Vielleicht ist es sogar der Affe, der in einer perfekten Umwelt wohnt. Er verdreckt und zerstört seine Umwelt und die der anderen nicht. Er versorgt seine Alten und Schwachen und lebt in einem derart sozialen Umfeld, welches für uns wohl als erstrebenswert erwähnt sein möchte. Ich frage euch, ist der Mensch das höchstentwickelte Tier auf Erden oder hatten wir einfach nur Glück, dass wir nicht ausgestorben sind? Ich erbitte hiermit um Antwort. Vielen dank im Voraus.

Beichthaus.com Beichte #00025039 vom 02.11.2008 um 14:39:42 Uhr in Nürnberg (14 Kommentare).

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5704 Cheffe nix da!

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Wolframs-Eschenbach

Jedes Mal, wenn diese Mistvertreter an meiner Tür klingeln, um wieder Zeitungen und den ganzen Kram zu verkaufen, spreche ich mit einem ausländischen Akzent. Ich sage dann: "Cheffe nix da, ich Babysitter, du komme morge widda, dann Cheffe da, isch nix verstehe." Und die lassen einen garantiert in Ruhe und am nächsten Tag tauchen die sowieso nicht mehr auf.

Beichthaus.com Beichte #00006189 vom 09.03.2006 um 17:42:36 Uhr in Wolframs-Eschenbach (1 Kommentare).

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“Beichte

5705 Den Hund angepinkelt

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Rache Ekel

Mein Nachbar hat einen Hund - ein ganz liebes Tier, klein, schwarz und wuschelig. Er kommt immer gerne zu uns rüber und holt sich Streicheleinheiten ab. Einmal allerdings, ich traute meinen Augen kaum, hob er sein Bein an den 18-Zoll-Felgen meines Zafiras. Ich liebe mein Auto und wasche es gründlicher und öfter als meinen Penis. Als der Köter also nun fertig war, rief ich ihn herbei, streichelte ihn liebevoll und holte dabei meinen Lurch raus. Ich habe den Köter von hinten bis vorne komplett vollgenässt, hoffentlich lernt er daraus!

Beichthaus.com Beichte #00007602 vom 09.04.2006 um 05:19:10 Uhr (20 Kommentare).

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