4866 Die Grausamkeit der eigennützigen Offenheit

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Boshaftigkeit Falschheit Verrat

Ich weiß alles. Ich kenne all ihre schmutzigen Geheimnisse. Meine Freunde, meine Verwandten, Bekannte, Kollegen, ja manchmal sogar Fremde in der Bar. Sie alle erzählen mir ihre dunkelsten Geheimnisse, ihre schmutzigsten Fantasien, kranke Verlangen und jedes ungewöhnliche Erlebnis. Denn ich strahle eine selbstverständliche Offenheit aus und meine verständnisvolle Art gibt jedem Menschen in meiner Nähe das Gefühl, dass ich ihn/sie nicht verurteilen werde. Und natürlich verrate ich diese Menschen nicht. Aber ich muss beichten, dass ich das nicht ganz uneigennützig mache. Versteht mich nicht falsch, ich höre den Leuten furchtbar gerne zu, denn ich weiß, wie hart es ist, wenn man niemanden zum Reden hat.

Aber eigentlich warte ich stets darauf, dass einer von ihnen mich hintergeht oder mich genug verärgert, um mir eine berechtigte Gelegenheit zu geben, all das gegen ihn zu verwenden. Das habe ich bereits ein paar Mal gemacht. Ein lautes Streitgespräch, eine riesige Szene in einer Gruppe und sobald sie meine Familie oder Freunde in den Dreck ziehen, spreche ich plötzlich viel ruhiger und sage mit kalter und klarer Stimme nur ein Wort oder ein paar Sätze. Niemand anderes versteht den Sinn dahinter. Aber mein Gegenüber versteht den Fingerzeig auf ihre perversen Geheimnisse, die in meinem Kopf gespeichert sind und dass ich bereit bin, sie gegen ihn/sie zu verwenden. Das schockierte Gesicht, die plötzliche Stille, diese Angst vor meiner Macht - das erregt mich schon fast. Alle halten mich für einen wunderbaren und guten Menschen, dabei warte ich nur darauf, sie fertigzumachen. Es tut mir so schrecklich leid, aber ich weiß nicht, wie ich das kontrollieren kann und ich warte extra immer, bis sie sich wirklich aufs Extremste gegen mich und die Menschen, die ich liebe, wenden, bevor ich mir selbst die Erlaubnis gebe, so grausam zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00035523 vom 22.04.2015 um 02:16:30 Uhr (12 Kommentare).

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4867 Kinderpornos in der Nachbarschaft

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Betrug Falschheit Hass Ungerechtigkeit Polizei

Ich muss beichten, dass ich meinen Nachbarn hasse. Er war ein guter Freund, der auch viel Blödsinn gedreht hat. Letztes Jahr hat er es allerdings übertrieben. Eines Morgens um sechs Uhr stand die Kripo bei ihm vor dem Bett und nahm ihn fest. Kurz darauf wurde seine […]
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Beichthaus.com Beichte #00038340 vom 06.06.2016 um 22:00:16 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

4868 Der Kerl am Fluß

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Dummheit Ignoranz Feigheit Kinder Linz

Vor langer Zeit habe ich etwas schreckliches beobachtet, was mir letztlich einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich war damals vielleicht 7 oder 8 Jahre alt - vielleicht sogar erst 6, ich weiß es nicht mehr. Ich bin jetzt 21, es ist also schon sehr lang her. Ich war damals mit einem Freund draußen spielen - meistens haben wir auf so einer Art Damm gespielt. Man muss sich das wie einen künstlichen Strom vorstellen, der zwischen zwei schrägen Hängen verlief. Wir waren oft ganz oben auf dem Damm, so dass wir auf die andere Seite des Stroms sehen konnten.
Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, gesehen zu haben wie irgend so ein Kerl auf der anderen Seite des Flusses, eine ziemlich schlaff wirkende Frau dort hochgeschleppt hat. Ich kann mich nicht mehr an viel erinnern, aber was ich noch weiß ist, dass die Frau zumindest an den Beinen mit einem Gürtel gefesselt war - die Füße waren zusammengebunden. Er hat sich dann über sie gebeugt. - Also eindeutig bereit zu einer sexuellen Handlung, bzw. was ich glaube, die Frau zu vergewaltigen. Wir haben die ganze Zeit über die Klippe gelugt und das kichernd verfolgt und "uuuuuuhouuuuu" gerufen. Der Kerl hat das gehört und ist dann mit der Frau woanders hin. Mir ist das erst vor gar nicht allzu langer Zeit wieder eingefallen. Meine Fresse, wir hatten ja keine Ahnung was da vor sich ging! Ich weiß nicht, ob wir etwas hätten tun können - wahrscheinlich nicht. - Trotzdem würde ich gern wissen was da vorgegangen ist. Ich schäme mich dafür das mitangesehen zu haben ohne den Makel an diesem Geschehen zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00029414 vom 06.10.2011 um 19:09:05 Uhr in Linz (Auwiesen) (11 Kommentare).

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4869 Unveröffentlichte Beichten

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Internet Deidesheim

Ich hätte große Lust, die Beichten zu lesen, die hier nicht veröffentlicht werden. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00003264 vom 16.12.2005 um 22:17:54 Uhr in Deidesheim (7 Kommentare).

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“Folge

4870 Keine Erinnerung

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Missbrauch Verzweiflung Familie

Ich (w/20) habe gestern von meinen Eltern erfahren, dass es sein kann, dass mein Opa mich vor circa 16 Jahren sexuell missbraucht hat. Ich kann mich erinnern, dass ich als kleines Kind beim Psychologen war, da ich, obwohl ich eigentlich trocken war, mich nach einiger Zeit wieder eingenässt habe, als ich 4 Jahre alt war. Meine Eltern sind mit mir von Arzt zu Arzt, und halt auch zum Psychologen aber es kam nie raus was der Grund war geschweige denn eine Lösung für mein Problem. Zu dieser Zeit war sexueller Missbrauch auch noch ein riesiges Tabu-Thema, weshalb niemand in diese Richtung gedacht hat. Vor 8 Jahren kam dann raus, dass mein Opa meine Uroma sexuell missbraucht hat, darauf hin sind meine Eltern wieder mit mir zum Psychologen, damit er etwas raus bekommt. Mein Opa hat alles geleugnet und bei mehrfacher Nachfrage wollte er nicht mehr drüber sprechen.

Meine Familie hat ihn dann unter Druck gesetzt und ihm gesagt er solle eine Therapie machen oder man würde ihn anzeigen. Der Psychologe hat jedoch aus mir nichts raus bekommen. Darauf hin haben meine Eltern über Jahre den Kontakt abgebrochen und ab diesem Tag hatte sich das Problem mit dem Einnässen erledigt. Wir haben mittlerweile wieder Kontakt zu meinen Großeltern aber nur sporadisch, wir sehen sie nur an Geburtstagen und das war es. Aber ich habe seit Kindheitstagen eine Ablehnung gegen meinen Opa. Ich kann es nicht haben, wenn er mich umarmt oder neben mir sitzt. Mittlerweile bin ich wegen Depressionen in Behandlung, aber auch dafür gab es bis jetzt keinen schwerwiegenden Grund. Ich lag heute die ganze Nacht wach und habe mich selbst dafür verachtet, dass ich als Kind nichts dazu gesagt habe, weder ja noch nein und mich auch an nichts mehr erinnern kann. Ich musste das gerade einfach los werden.

Beichthaus.com Beichte #00031345 vom 04.06.2013 um 08:23:56 Uhr (16 Kommentare).

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