3981 Fliegende Sperma-Bomben

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Rache Ekel Schamlosigkeit

Ich beichte, dass mir die Jugendlichen, die eine Woche lang jede Nacht um ein Uhr in meinem Vorgarten Sex hatten, ziemlich auf den Sack gegangen sind. Den Nachbarn aus meiner Straße ging das vermutlich genauso auf den Sack wie mir, weshalb in der dritten Nacht auch die Polizei gekommen ist, die sie auch tatsächlich inflagranti erwischt hat. Allerdings hat es sie nicht davon abgehalten, nächste Nacht noch mal wiederzukommen. Dann habe ich am nächsten Morgen ihre benutzten Kondome aufgesammelt, mit Wasser aufgefüllt, und gewartet, bis sie dann in der Nacht wiedergekommen sind. Als sie dann irgendwann zum Höhepunkt kamen, habe ich das Fenster aufgemacht, und die benutzten, mit Sperma und Wasser gefüllten Kondome aus dem vierten Stock auf sie geworfen. Ich gebe zu, dass die ganze Aktion weder nett, noch besonders lecker für die beiden war, allerdings finde ich, dass sie das dann doch ein bisschen verdient haben. Danach sind sie übrigens nicht wiedergekommen. Ich hoffe, ihr erteilt mir Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036579 vom 07.09.2015 um 20:33:41 Uhr (13 Kommentare).

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3982 Wer zuletzt lacht, lacht am besten

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Engherzigkeit Neid Familie

Die Eheprobleme meines älteren Bruders erfüllen mich (m) mit einer gewissen Schadenfreude, obwohl er mir ja eigentlich leidtun sollte. Wir standen uns leider nie besonders nah, vielleicht auch, weil wir sehr unterschiedlich sind, sowohl körperlich als auch geistig. Während mein Bruder schon immer sportlich war, war ich immer recht klein und schmächtig. Während er immer selbstbewusst war, war ich schüchtern. Aufgrund meines schmächtigen Äußeren und meines schüchternen Auftretens wurde ich auch öfter geärgert. Leider hat mein Bruder mir nie geholfen, sondern war oft derjenige, der mich rumgeschubst und mir meine Sachen weggenommen hat.
Als wir Teenager waren, war mein Bruder der Star der Fußballmannschaft der Schule und alle Mädels waren hinter ihm her. Ich hingegen hatte Schwierigkeiten auch nur mit Mädchen in Kontakt zu kommen. Auch hier hat er sich immer nur darüber lustig gemacht und gemeint, ich würde nie eine abbekommen. Da hat er sich zum Glück geirrt, denn irgendwann traf ich meine große Liebe und jetzige Ehefrau. Trotzdem hörte er nicht auf, sich lustig zu machen, und darauf hin zu weisen, dass seine Freundin ja hübscher wäre als meine. Seine Freundin sähe schließlich aus wie Claudia Schiffer und meine wäre eine durchschnittliche Brillenschlange. Meine Frau sieht tatsächlich sehr schlecht und trägt deshalb eine dicke Brille, aber ich finde, sie sieht damit sehr süß aus.

Inzwischen sind jedoch einige Jahre vergangen und er hat keinen Grund mehr zu lästern. Während meine Frau nämlich fast noch wie damals aussieht, nur halt ein bisschen gealtert, ist aus seiner Claudia Schiffer eher Cindy aus Marzahn geworden. Kurz nach der Hochzeit hat sie sämtliche Bemühungen aufgegeben, attraktiv zu sein. Nach zwei Schwangerschaften hat sie jetzt ungefähr 30 Kilo mehr drauf und macht nicht einmal den Versuch, diese wieder abzunehmen. Sie schminkt sich kaum noch und zum Friseur geht sie auch nur noch, wenn es gar nicht anders geht. Arbeiten geht sie auch nicht mehr, denn sie hat ja so viel mit den Kindern und dem Haushalt zu tun. Dabei sind die Kinder die meiste Zeit des Tages im Kindergarten oder bei einem Babysitter und mehr als eine achtzig Quadratmeter große Wohnung muss sie auch nicht sauber halten. Stattdessen sitzt sie wohl die meiste Zeit in Jogginghose vorm Fernseher und futtert Pralinen. Selbst wenn wir zu Besuch sind, macht sie sich kaum mal die Mühe, ihre gammelige Jogginghose gegen eine ordentliche Hose zu tauschen. Ich weiß, dass mein Bruder darüber sehr unglücklich ist und das dieses Thema oft zu Streit zwischen ihm und seiner Frau führt. Einerseits tut er mir leid, andererseits bin ich etwas schadenfroh, weil ich weiß, dass er neidisch ist, dass ich eine Frau habe, die trotz Ehe und Kind immer noch versucht, für mich so attraktiv wie möglich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00031306 vom 30.05.2013 um 02:07:22 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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3983 Missbrauch der Generalschlüssel

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Betrug Morallosigkeit Arbeit

Vor vielen Jahren habe ich bei einem Netzbetreiber als Starkstrommonteur gearbeitet. Dort hatte ich zur Ausübung meiner Tätigkeit mehrere Generalschlüssel, um die Umspannwerke, Trafostationen, Kabelverteilerschränke und Hausanschlusskästen sperren zu können. Vor meinem Ruhestand kam ich dann in den Innendienst und hatte, bis zu meiner Pensionierung, nicht mehr direkt an den Anlagen zu tun. Als ich dann in Pension ging, dachte im Unternehmen niemand mehr an die Schlüssel, die ich noch hatte - und auch ich dachte nicht mehr daran. Im Büro hatte ich nämlich nur berührungslose Zutrittskontrollen und brauchte keinen Schlüssel. Vor einigen Wochen traf ich dann einen Elektriker, der seine eigene Firma besitzt und welchen ich noch aus meiner Zeit im aktiven Betriebsdienst kenne. Er klagte mir sein Leid, wie teuer das Abschalten von Anlagen, an denen gearbeitet werden muss, durch den Netzbetreiber inzwischen geworden ist. Da die Elektriker keinen Schlüssel für die Anlagen haben dürfen, müssen sie dafür mehrmals pro Woche den Netzbetreiber verständigen, welcher für das Ein- und Ausschalten über 70 Euro Gebühren einnimmt. Und das für eine Tätigkeit, die vielleicht zwei Minuten dauert.


Da fiel mir wieder mein Schlüsselbund ein, und ich fragte, ob ich ihn ein bisschen unterstützen soll, indem ich selbst die Abschaltung für lau vornehme. Er willigte natürlich ein und so fuhr ich nach Hause, holte meine Schlüssel und wir trafen uns bei dem Haus, an dem er zu arbeiten hatte. Ich schaltete den Hausanschluss ab, er erledigte seine Arbeiten und zwei Stunden später, als er fertig war, setzte ich die Sicherungen wieder ein. Eigentlich wollte ich kein Geld nehmen, aber er war so dankbar und drückte mir 50 Euro in die Hand. Trotzdem ging ich von einem einmaligen Hilfsdienst aus, allerdings wiederholte sich die Sache und inzwischen rufen auch noch zwei weitere Elektrounternehmer bei mir an, damit ich ihnen einige Abschaltungen durchführe. Ich möchte deshalb beichten, dass ich einen großen, überregional arbeitenden Energieversorger schädige und mir damit etwas zu meiner Rente dazuverdiene. Ich bitte um Absolution für mein Handeln.

Beichthaus.com Beichte #00033556 vom 04.07.2014 um 20:23:39 Uhr (14 Kommentare).

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3984 Der, der in den Mantel scheißt

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Ich war noch vom Vorabend reichlich angedengelt und nahm zum ersten Mal überhaupt den Fahrstuhl, um die nur drei Stockwerke zu unserem Büro hochzufahren. Zwischen dem zweiten und dritten Stock blieb dieses Drecksteil stecken. Per Handy rief ich in der Firma an, sie organisierten den Hausmeister und redeten durch die geschlossene Tür mit mir und sprachen mir Mut zu. Auf einmal merkte ich, wie sich ein gewaltiger Bierschiss auf den Weg zum Ausgang machte. Der Hausmeister war unterwegs, bald würde ich befreit werden. Aber fünf Minuten später konnte ich es nicht mehr aushalten. Ich zog mir meinen Mantel aus, hockte mich drauf, und überließ der Darmperistaltik das Oberkommando. Es fehlte nicht viel und ich hätte auch noch an Ort und Stelle gekotzt. Konnte es aber gerade noch so unterbinden. Ich rollte den Mantel zusammen und wartete, bis der Fahrstuhl dann sanft nach unten glitt und der Hausmeister mich freundlich lächelnd begrüßte. Ich meldete mich für diesen Tag krank. Seitdem gelte ich als der, der Angst vorm Fahrstuhl fahren hat. Immer noch besser als der, der in seinen Mantel scheißt.

Beichthaus.com Beichte #00024707 vom 10.09.2008 um 17:09:37 Uhr (39 Kommentare).

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3985 Das gestohlene Smartphone

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Diebstahl Ungerechtigkeit Engherzigkeit Falschheit Studentenleben

Vor knapp einem Jahr war ich zufällig anwesend, als einer Studienkollegin das Smartphone gestohlen wurde. Da sie es schon häufiger in ihrer Tasche suchte, weil sie es verlegt hatte, dachte ich mir dabei nichts Schlimmes. Jedenfalls, bis sie mich per Mail darauf hinwies, dass ich ihr gefälligst ihr Handy wiedergeben solle, oder sie müsse die Polizei einschalten. Entsetzt und wütend wehrte ich mich gegen diese Anschuldigungen, ich ließ sogar eine Hausdurchsuchung über mich ergehen, um das Problem zu lösen. Doch die Anschuldigungen nahmen einfach kein Ende. Erst, als ich jeglichen Kontakt abbrach, kehrte Ruhe ein. Ich frage mich oft, wieso mir das passieren musste. Immer, wenn ich sie irgendwo auf dem Campus sehe, wünsche ich ihr, dass ihr eines Tages auch so eine Ungerechtigkeit zuteilwird. Im nächsten Moment bereue ich diesen Gedanken aber auch schon wieder. Denn sie wird wohl nie verstehen, was sie mir damit angetan hat.

Beichthaus.com Beichte #00032444 vom 23.12.2013 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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