3986 Motivation zahlt sich nicht aus

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Faulheit Trägheit Verzweiflung Arbeit

Hiermit möchte ich beichten, dass ich mich nun seit dem letzten Jahr arbeitstechnisch zu einem extrem faulen Mitarbeiter entwickele. Warum? Schon im Studium war ich immer sehr fleißig und lernbegierig, weil ich einfach unglaublich viel Spaß am Studium, aber auch am Lernen selbst hatte. Seit ich jedoch mein Studium abgeschlossen habe, habe ich bei meinen bisherigen Arbeitgebern gesehen, dass motiviertes Arbeiten überhaupt nicht honoriert wird. Jedes Mal bin ich von total demotivierten Mitarbeitern umgeben, die zwar unglaublich nett und freundlich sind, aber sich vor der Arbeit einfach nur immer drücken. Das Problem ergibt sich allerdings dann, wenn allgemeine Aufgaben übernommen werden müssen. Hier wird natürlich immer der Mitarbeiter eingespannt, der motiviert arbeitet. Das ist natürlich auch einfacher, als einfach mal die faulen Mitarbeiter einzuspannen. Da es für alle Mitarbeiter immer das gleiche Lob und Anerkennung gibt, sehe ich es nun mittlerweile nicht mehr ein, überhaupt motiviert zu arbeiten. Ich werde es nun meinen Kollegen gleich tun, und die Arbeit einfach schleifen lassen. Leider haben sich meine Hoffnungen, dass sich meine Motivation und Lernbegierigkeit oder die Faulheit meiner Kollegen auszahlt, nie bestätigt. Schade, aber was soll's. Dann werde ich in diesem System halt auch nur ein faules Puzzlestück.

Beichthaus.com Beichte #00031734 vom 12.08.2013 um 17:14:48 Uhr (16 Kommentare).

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3987 Mit einer Maus gegen die Ungerechtigkeit

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Boshaftigkeit Ekel Rache

Mein Mathe-Lehrer hat mir, ohne erkennbaren Grund, eine mündliche Sechs gegeben. Zwei Tage später brachte unsere Katze eine tote Maus mit nach Hause. Diese habe ich dann unserem Lehrer in die Jackentasche gelegt. Das Dreckschwein hat es nicht anders verdient!

Beichthaus.com Beichte #00024673 vom 06.09.2008 um 19:12:50 Uhr (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

3988 Frau Doktor, bitte machen Sie sich frei!

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Peinlichkeit Gesundheit

Frau Doktor, bitte machen Sie sich frei!
Mein Hausarzt ist seit einigen Monaten im Ruhestand. Nachdem die Praxis einige Zeit lang unbesetzt war, wurde sie nun von einer jungen Ärztin übernommen. Da es hier in der Gegend kaum Hausärzte gibt, waren alle froh, als die Praxis wieder eröffnet wurde. Ich habe mir zunächst nicht viele Gedanken darüber gemacht, da ich selten krank bin und seit der Eröffnung im September auch noch nicht dort war. Leider hat auch mich die aktuelle Grippewelle erwischt und mir blieb der Gang zu Frau Doktor nicht erspart. Ich (m/27) werde nicht gerne von Frauen behandelt. Man könnte ja auch mal Probleme an intimen Stellen haben und ich habe eigentlich nicht das Bedürfnis, mit einer Frau über Probleme zwischen meinen Beinen zu reden. Die Untersuchung bezüglich meiner Grippe stellte ich mir zunächst eher harmlos vor. Sie wäre auch harmlos gewesen, wenn ich es nicht vergeigt hätte.

Im Behandlungszimmer erwartete mich eine junge, hübsche Ärztin, vermutlich um die 30 Jahre alt. Irgendwie wendete sich meine Abneigung gegenüber Ärztinnen in eine Art Glücksgefühl. Sie begann mit der üblichen Untersuchung mit dem Holzstäbchen, soweit war alles gut. Dann war Abhören angesagt. Sie forderte mich auf, meinen Pulli hochzuschieben: "Machen Sie sich bitte mal frei." Irgendwie ist mir in diesem Moment eine Sicherung durchgebrannt und aus mir ist herausgerutscht: "Sie zuerst." Scheinbar gar nicht mal schockiert antwortete sie ganz banal: "Ich ziehe mich erst heute Abend für meinen Freund aus." Ich bin vermutlich knallrot angelaufen und konnte mich nicht mal entschuldigen, weil es mir so peinlich war. Sie gab mir ein Rezept und hat gesagt, ich solle in ein paar Tagen wiederkommen, wenn es nicht besser wird. Ich hoffe, es wird besser.

Beichthaus.com Beichte #00035184 vom 03.03.2015 um 12:34:28 Uhr (29 Kommentare).

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3989 Sonnenschirme im Teich

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Vandalismus Diebstahl Falschheit Altenstadt

Ich bin früher oft mit Freunden in Schrebergärten eingebrochen um Schnaps und Bier zu klauen. Einmal haben wir dabei betrunken alle Sonnenschirme im Teich aufgespannt und sind gegangen. Zwei Wochen später habe ich während eines Ferienjobs im Baumarkt in diese Gartenanlage ein neues Teichbecken geliefert weil das alte völlig durchlöchert war. Der Gartenbesitzer war immer noch völlig außer sich. Ich habe immer brav genickt, das Riesending abgeladen und mit auf die Saukerle geschimpft, die so etwas machen - der Schrebergärtner hat mir 20 Euro Trinkgeld gegeben, weil ich so ein netter Junge wäre.

Beichthaus.com Beichte #00026518 vom 16.06.2009 um 16:42:42 Uhr in Altenstadt (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3990 Ich verachte die meisten Frauen

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Falschheit Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich (w) beichte, dass ich die meisten Frauen verachte. Bis zu meinem 10. Lebensjahr wollte ich ein Mann sein und benahm mich auch dementsprechend. Geschenkten Barbies wurde der Kopf abgerissen, pinke Kleidung zerschnitten, etc. Ich spielte lieber draußen im Dreck, prügelte mich spaßeshalber mit den Jungs und brachte so meine Mutter an den Rande des Wahnsinns. Mit 8 bis 10 Jahren wurde ich von der weiblichen Hälfte der Klasse gemobbt, unter der Dusche fotografiert und musste sonst noch so einiges ertragen. Dadurch habe ich auch das letzte bisschen Achtung vor Frauen wie diesen verloren. Ich habe also kaum weibliche Freunde, da ich a) schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht habe und b) die meisten Eigenschaften, die vielfach bei Frauen vorkommen, nicht ertragen kann. Solche Dinge wie rumzicken, tratschen, stundenlang auf dem Klo vor dem Spiegel stehen oder Liebesschnulzen schauen sind für mich unverständlich. Ich meine damit keinesfalls alle Frauen, sondern lediglich einen Großteil in meinem Umfeld und diejenigen, die zum Klischee der Blondinen, Schlampen und Tussen beitragen. Ich achte ja auch auf mein Aussehen, stehe aber hingegen auf Action- und Kriegsfilme, Autos, Motorräder, handwerkliche Arbeit in der Freizeit. Ich beichte auch, dass ich trotzdem seit meinem 10. Lebensjahr versuche mein "wahres" Ich zu verstecken, oberflächliche Beziehungen zu Frauen pflege, die ich nicht leiden kann, versuche mich wie eine "normale" Frau zu benehmen und nur eine einzige wirkliche Freundin habe, die mit mir aufgewachsen ist und ungefähr gleich tickt. Nur wenige wissen, wie ich wirklich bin, denn ich kann nicht mehr ich selbst sein, seit ich dafür gemobbt wurde. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028685 vom 27.02.2011 um 10:03:54 Uhr (29 Kommentare).

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