366 Rockstar

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Peinlichkeit Dummheit Feigheit Nachbarn Musik Mönchengladbach

Rockstar
Ich bin ein nachtaktiver Mensch, das liegt auch daran, dass ich in Wechselschicht arbeite und so oft Nachts die besten Stimmungen habe und kreativ bin. Ich spiele seit zwei Jahren E-Gitarre und habe mir extra, um in der Nacht spielen zu können, einen teuren, riesengroßen Gitarrenverstärker mit Kopfhöreranschluss geholt. Oft habe ich dann einen wahnsinnigen Spielrausch und spiele eine Stunde vor mir hin und vergesse die Welt dabei, weil man sich halt so gut dabei fühlt.
Vor einem halben Jahr war ich wieder so weit und rockte in der tiefsten Nacht in meiner Wohnung mit den Kopfhörern ab. Der Sound war zwar irgendwie anders als sonst, aber ich war so in meinem Element, dass mich das nicht störte. Ich wunderte mich erst, als durch meine halb offenen Jalousien Blaulicht schienen. Ich war neugierig und legte meine Kopfhörer ab und erschrak mich sofort über den Krach. Ich hatte beim Spielen den Kopfhörer aus der Buchse gezogen und so schaltete mein Verstärker automatisch auf Boxenbetrieb um, und der Amp war fast voll aufgedreht und hatte Konzertlautstärke. Ich hörte also die ganze Zeit während des Spieles nicht den Sound der nun toten Kopfhörer sondern den Sound der Boxen und diese waren so laut, dass ich den Unterschied nicht bemerkte.

Mir war das so peinlich, dass ich mich nicht traute der Polizei die Tür zu öffnen. Die verschwanden aber auch von alleine, nachdem sie merkten, dass ich aufgehört hatte. Ich weiß nicht wie lange ich meine Nachbarn mit meinem anfängerhaften, lauten und unsauberen Gitarrenspiel belästigt habe. Ich habe mich bei keinem meiner Nachbarn entschuldigt und seitdem tue ich mich mit dem Gitarrenspiel schwer.

Beichthaus.com Beichte #00028261 vom 02.11.2010 um 20:06:05 Uhr in Mönchengladbach (Pescher Straße) (29 Kommentare).

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367 Parkplatz-Terror

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Rache Auto & Co. Nachbarn Bausendorf

Parkplatz-Terror
Vor meinem Haus gibt es genau zwei Parkplätze und mein toller Nachbar hat natürlich drei Autos. Zwar hat er eine Doppelgarage, aber aus Bequemlichkeit stellt er zwei der Autos immer vor meinem Haus ab. Wenn ich Glück habe, kann ich dann noch ein paar Meter weiter parken, ansonsten muss ich sogar in eine andere Straße. Natürlich gehören die beiden draußen stehenden Autos seiner berufsuntätigen Frau und seinem Sohn, der noch auf die Schule geht. Das heißt, die Autos stehen, mit Ausnahme von ein paar Stunden, fast 24 Stunden darauf. Vor einem Monat hatte ich dann endlich eine Woche wohlverdienten Urlaub und konnte es kaum glauben, dass beide Parkplätze vor meinem Haus frei waren. Sofort bin ich aus dem Haus gestürmt, die Straße runter zu meinem Auto und habe mich quer auf beide Parkplätze gestellt (die Parkplätze sind nicht durch Markierungen getrennt).

Gegen Ende des Urlaubs entschloss ich mich dann dazu, mir eine Monatsfahrkarte zu kaufen und fahre seitdem nur noch mit dem Bus zur Arbeit. Zwar muss ich täglich ein paar Minuten laufen, aber das ist es mir wert, wenn ich meine dummen Nachbarn sehe, die dennoch täglich an den Parkplätzen vorbeifahren, ohne, dass ich das Auto seit einem Monat groß bewegt habe. Nur alle zwei Wochen wechsele ich mal die Richtung des Autos, damit keine Beschwerde wegen unerlaubten Abstellens reintrudelt. Zwar hatte ich anfangs Bedenken, dass ich das Auto ja dennoch wegen Einkäufe und Erledigungen brauche, allerdings kann ich dazu jederzeit das Auto meiner Freundin benutzen. Seit Neuestem haben wir jetzt beschlossen, dass ich und meine Freundin zusammenziehen, allerdings erst in drei Monaten. Ich bin gerade scharf am Überlegen, ob ich die Zeit weiterhin mit dem Bus fahren soll, schließlich musste ich mir den Parkplatz-Terror fast drei Jahren lang antun, nur weil die von nebenan zu faul sind, in ihre Garage zu fahren.

Beichthaus.com Beichte #00026547 vom 21.06.2009 um 01:35:23 Uhr in Bausendorf (39 Kommentare).

Gebeichtet von _Speedy_
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“Beichte

368 Der Schleimer

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Rache Zwietracht Kollegen

Der Schleimer
Ein Kollege kriecht und schleimt in widerlicher Weise beim Vorgesetzten. Er schwärzt regelmäßig Kollegen beim Chef an, wenn die mal die Mittagspause überzogen haben oder während der Arbeitszeit private Unterhaltungen führen oder privat telefonieren.
Als ich im Internet eine Karikatur gefunden habe, wo ein Mann seinem Chef in den Hintern kriecht, habe ich das Bild ausgedruckt, darunter den Namen des schleimenden Kollegen geschrieben und das Ganze ans schwarze Brett gehängt. Alle konnten es sehen und haben darüber gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00026606 vom 03.07.2009 um 16:15:47 Uhr (20 Kommentare).

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369 Süßigkeiten werfen

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Boshaftigkeit Zorn Hass Kinder Kinder Köln

Süßigkeiten werfen
Damals als ich circa 10 Jahre alt war, wurde ich von meiner Familie gezwungen an Karneval am Karnevalszug teilzunehmen. Mit dieser Situation, jetzt 5 Stunden durch die Kälte zu laufen und Süßigkeiten sinnlos durch die Gegend zu werfen, konnte und wollte ich mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00027213 vom 12.11.2009 um 16:59:55 Uhr in Köln (30 Kommentare).

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“Beichte

370 Meine geldgeile Mutter

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Geiz Habgier Falschheit Geld Familie

Zu meiner Mutter passt die Beschreibung "geldgeile Exfrau" echt perfekt. Um nach der Trennung von meinem Vater das Sorgerecht für meinen Bruder und mich (und somit auch die Alimente) zu bekommen, behauptete sie vor Gericht, mein Vater habe sie ständig geschlagen und sogar vergewaltigt. Völlig lächerlich, da mein Vater wirklich ein super lieber Kerl und ein totaler Frauenschwarm war und ist. Ich wohnte dann Jahre später nach einigem Hin und Her einige Zeit bei ihr und stand vor meiner Matura (Abi), als es um die Frage "Wie geht es nach der Matura weiter?" ging. Sie wollte natürlich, dass ich ein Masterstudium absolviere. Aber nicht etwa, weil mir das eine gute berufliche Zukunft bieten könnte oder so, nein, schlichtweg weil "dann dein Vater noch 5 Jahre für deinen Unterhalt aufkommen muss!" Ich entschied mich dann tatsächlich für ein Masterstudium, wurde aber kurz vor den Maturaprüfungen von Zuhause rausgeworfen, da sie mehr Geld von mir verlangt hatte, als ich aufbringen konnte und ich somit keinen finanziellen Gewinn mehr für sie abwarf. Zu Beginn des Studiums wurde ich auf die Frage nach ihrer finanziellen Unterstützung mit einem "Wenn du Geld willst, musst du vor Gericht gehen" abgefertigt. Ich beichte nun, dass ich demnächst Klage gegen meine Mutter einreichen werde, da sie genauso wie mein Vater berufstätig und daher verpflichtet ist, für meine Erstausbildung aufzukommen.

Beichthaus.com Beichte #00029508 vom 09.11.2011 um 13:50:42 Uhr (40 Kommentare).

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