3301 Totalschaden im Unterholz

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Waghalsigkeit Dummheit Stolz Hochmut Auto & Co. Kelbra

Neulich habe ich, da ich beruflich in der Gegend war, mal wieder den Kyffhäuser motorisiert in Angriff genommen. Ich fahre einen teuren Benz, bei dem die Reifen alleine so viel kosten wie ein Kleinwagen. Schon bei der Anfahrt tauchte hinter mir ein Opel Corsa mit einem jungen Spund hinter dem Steuer auf. Ich wollte ihn dann einfach vorbeilassen, da ich mir dachte, dass er sein Gefährt ausprobieren möchte, und habe rechts geblinkt, was verdeutlichte, dass er mich überholen solle. Ich hatte an dem Tag nämlich wirklich alle Zeit der Welt, da ich mir die Kundentermine sehr großzügig eingeteilt hatte. Er hat allerdings keine Anstalten gemacht, mich zu überholen und nachdem er dann die erste Zeit an meiner Stoßstange geklebt hatte, dachte ich mir, dass mir das zu dumm ist, und habe von Comfort auf Sport geschaltet. Ich bin gefahren, als ob es um mein Leben ginge, und habe mein Gefährt durch die Kurven geprügelt.

Da ich schon mein ganzes Berufsleben mit dem Auto unterwegs bin und um die 70.000 Kilometer im Jahr fahre, habe ich auch dementsprechende Fahrpraxis aufzuweisen und die Assistenzsysteme tun ihr Übriges. Hinten versuchte der Corsa verzweifelt mitzuhalten, aber angesichts der Leistungsunterschiede kam er nicht wirklich hinterher. Plötzlich sah ich im Rückspiegel nur noch, wie der Kleinwagen in einer engen Serpentine in den Sträuchern verschwand. Ich wendete so schnell wie möglich, was angesichts der vielen Motorradfahrer nicht so einfach war, und bin zurück zur Unfallstelle. Der Fahrer war inzwischen von mehreren Motorradfahrern geborgen worden - ihm schien es gut zu gehen und er hatte äußerlich keinerlei Verletzungen. Aber sein Auto lag ihm Unterholz und sah nach einem Totalschaden aus. Ich möchte mein Gewissen erleichtern und beichten, dass ich so unvernünftig war und auf die Herausforderung des anderen Fahrers eingegangen bin, obwohl dieser aufgrund seines Alters und seiner Motorisierung keine wirkliche Chance hatte, mir zu folgen, und es vorauszusehen war, dass er seinen Wagen kaputt fährt. Es tut mir leid und ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00033244 vom 10.05.2014 um 21:40:15 Uhr in 06537 Kelbra (25 Kommentare).

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3302 Suche hässliche Mitbewohnerin

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Misstrauen Selbstsucht Eifersucht WG

Ich (w) möchte beichten, dass ich gerade eine Mitbewohnerin suche und meine Entscheidung allein von ihrer Optik abhängig machen werde. Weil ich nicht will, dass sie meinen gut aussehenden Freund anbaggert oder in Unterwäsche vor ihm her wackelt. Es tut mir leid für die hübschen netten Mädels, aber ich finde gut aussehende Menschen haben es eh schon leichter.

Beichthaus.com Beichte #00027858 vom 27.05.2010 um 20:14:52 Uhr (42 Kommentare).

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“Beichte

3303 Ach wie süß!

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Engherzigkeit Falschheit Kinder

Ich beichte, dass ich als Frau im gebärfähigen Alter absolut keinen "Ach wie süß"-Reflex kriege, wenn ich mir Bilder von den Neugeborenen meiner Freunde anschauen oder sie herzlich zur Geburt beglückwünschen muss. Ich hasse Kinder nicht, aber ich denke mir dann immer nur: "Ja, okay, du hast jetzt ein Kind. Und es ist nichts Besonderes, es gibt Millionen davon auf der Welt. In zwei Monaten jammerst du sowieso nur, dass du keine Freizeit mehr hast und immer aufs Geld gucken musst."

Beichthaus.com Beichte #00033895 vom 06.09.2014 um 20:24:10 Uhr (15 Kommentare).

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3304 Frühreif vs. Spätreif

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Neugier Neid Masturbation Verzweiflung Nachbarn Wilsum

Ich (w) bin mittlerweile 25 Jahre alt, hatte bisher noch nie einen Freund und bin auch immer noch jungfräulich. Nun wäre das bestimmt nicht ganz so schlimm. Nur hat mittlerweile jeder hier in meiner Nähe Sex. Und zwar so, dass man es auch mitbekommt. Das muss jetzt nicht nur Live-Sex sein. Auch werden die Gespräche über Sex in meiner Gegenwart immer deftiger und offener. Selbst meine Schwestern, die beide jünger sind als ich (und von der Zurückhaltung standen sie mir in nichts nach), zeigen offen in Gesprächen wie gut es ihnen in ihrem Sexualleben geht. Ebenso sieht es bei meinen Freunden aus. Mittlerweile hab ich so viele Penis-Gespräche geführt und gehört, dass ich echt kotzen könnte.
Um das Ganze noch zu toppen: Ein Nachbarsjunge, den ich mehr oder weniger habe aufwachsen sehen, hat mittlerweile eine Freundin. Dummerweise grenzt sein Schlafzimmer an meines. Es kommt was kommen muss: Ich habe mittlerweile schon unzählige Male das Stöhnen und Klatschen, teilweise auch Schmatzen, spätabends gehört. Nun zu meiner Beichte:
Auch wenn es mit ankotzt, erregt es mich doch jedes Mal wieder aufs Neue und deswegen befriedige ich mich regelmäßig dabei selbst und lausche sogar an der Wand dabei. Auch wenn ich mal nichts höre, rufe ich mir in Erinnerung, welche Geräusche sie von sich geben. Das schlimmste für mich dabei ist: Der Bubi ist 10 Jahre jünger als ich!

Beichthaus.com Beichte #00028578 vom 30.01.2011 um 00:47:16 Uhr in Wilsum (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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3305 Schneewittchen und die sieben Zwerge

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Falschheit Lügen Selbstsucht Morallosigkeit Schule

Ich (w/23) war in der elften Klasse total verknallt in Felix aus der 13. Klasse. Leider war ich zu der Zeit total schüchtern und traute mich nicht, ihn anzusprechen. Doch war mir klar, dass es ganz wichtig ist, dass ich meine Schüchternheit besiege. Dazu habe ich mich in der Theatergruppe der Schule angemeldet. Ich war völlig überrascht, auch Felix dort zu sehen. Es wurde das Stück "Schneewittchen und die sieben Zwerge" gespielt. Mein Schwarm spielte den Prinzen und meine Erzfeindin, die aufgrund meiner Schüchternheit immer auf mir rumhackte, war das Schneewittchen. Ich war leider nur ein Zwerg mit wenig Text. Die Rolle war völlig erniedrigend für mich. Am Schlimmsten waren der Bart und die rote Zipfelmütze. Klar, dass meine Erzfeindin das total witzig fand. Ich wollte viel lieber die Rolle des Schneewittchens, damit mein Schwarm mich endlich mal wahrnimmt. Meine Erzfeindin wurde glücklicherweise krank - es wurde dann zwei Mal ohne sie geprobt und dann sollte ich ihr sagen, dass noch eine Extraprobe stattfindet. Ich habe es ihr nicht gesagt.

Alle waren sauer, dass sie schon wieder nicht erschienen ist und ich behauptete natürlich, dass ich es ihr gesagt habe. Als Konsequenz flog sie aus der Theatergruppe. Ich bot an, die Rolle des Schneewittchens zu übernehmen, da ich den Text in den Proben automatisch auswendig konnte. Erst waren alle misstrauisch, aber es klappte ganz gut. Dann kam es endlich zur Aufführung und ich spielte das Schneewittchen und durfte meinen Schwarm auf der Bühne küssen. Wir bekamen riesigen Applaus und ich war so glücklich, obwohl ich es nicht wirklich verdient hatte. Felix fragte mich eine Woche später nach einem Date. Nach dem fünften Date wurden wir ein Paar und jetzt, nach acht Jahren, sind wir immer noch glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00034400 vom 24.11.2014 um 18:19:48 Uhr (11 Kommentare).

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