3021 Meine Landsleute sind furchtbar!

20

anhören

Aggression Dummheit Zorn Vorurteile

Ich (w/19) habe einen großen Hass auf Türken, obwohl ich selbst Türkin bin. Und zwar regen mich einfach deren Mentalität, Weltansicht und Verhalten extrem auf! Es sind zwar nicht alle Türken so, aber wie ich selbst immer wieder erfahre - aus meinem Bekanntenkreis - sind es bestimmt 90 Prozent. Meine Mutter und mein Vater (beide Türken und beide in DE geboren) sind meiner Meinung nach das komplette Gegnteil voneinander. Während mein Vater sehr konservativ, ein bisschen patriotisch veranlagt, sehr intolerant gegenüber diversen Themen und allgemein sehr steinzeitmäßig und nostalgisch ist, ist meine Mutter sehr tolerant, denkt modern und passt sich generell gerne an ihre Umgebung und Menschen an. Außerdem orientiert sich meine Mutter an westlichen Werten, mein Vater hingehen lehnt diese eher ab.

Ich bin schon richtig genervt von meinem Vater, weil mich sein Steinzeit-Verhalten extrem nervt! Er meinte auch einmal, dass er dagegen wäre, wenn ich einen deutschen Freund hätte. Geht es noch? Was soll daran bitte schlimm sein?! Ist doch egal, welcher Nationalität oder Religion man angehört, solange der Mensch an sich gut ist. Außerdem mach ich immer wieder die Erfahrung, dass eben Türken oder allgemein Menschen aus dem Nahen Osten(?) extrem machohaft, notgeil bzw. triebgesteuert sind. Wenn ich z. B. draußen bin, glotzen die einen die ganze Zeit an, gucken so pervers und sprechen einen richtig ekelhaft an. Ich meine, okay, man kann eine Person kurz angucken, das macht man halt automatisch, aber man muss einen nicht mit Blicken ausziehen oder die ganze Zeit beobachten.

Zudem gehen Türken mir mit ihrem extremen Stolz und ihrer ach so tollen Ehre auf die Nerven! Worauf sind die bitte stolz? Haben sie etwas Neues entdeckt und was bspw. zum technischen oder medizinischen Fortschritt in der Welt beigetragen? Nein. Dann sollen sie mal leise sein. Dann sind da noch diese ganzen Erdogan-Anhänger, die meinen, die ganze Türkei islamisieren zu müssen. Oder sie sprechen immer von Respekt, dabei zeigen sie selbst keinen Repsekt. Und dann noch deren Aggressivität. Immer müssen sie gleich ausrasten und einen Streit oder gar eine Schlägerei anfangen, nur weil der eine den anderen schief angeguckt hat. Echt komisch. Manchmal schäme ich mich wirklich dafür, Türkin zu sein. Wie gesagt: ich spreche aus eigener Erfahrung und weil ich das alles so bisher oft erlebte, natürlich weiß ich aber auch, dass nicht ALLE so sind.

Beichthaus.com Beichte #00038889 vom 03.11.2016 um 13:43:41 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

3022 Meine Schwester in der Dritten Welt

42

anhören

Engherzigkeit Familie Kinder Mudau

Meine Schwester in der Dritten Welt
Meine Stiefschwester ist schon immer etwas seltsam gewesen. Sie ist sehr religiös und weltfremd, obwohl der Rest meiner und auch ihrer Familie eigentlich ganz normal geraten ist, und wir auch, außer ihr, keine weiteren Religionsfanatiker in der Familie haben. Nach dem Abitur ging sie ein Jahr in die Türkei, um dort in einer Organisation mitzuarbeiten, die Straßenkindern und Zigeunern hilft. Sie animierte uns ständig zum Spenden für diese Organisation, was wir ihr zuliebe auch bereitwillig taten. Ein Jahr später wiederum ging sie in den Kongo um Schulen zu bauen und soziale Projekte zu betreuen, auch wieder mit einer kirchlichen Organisation, der wir fleißig Geld in den Rachen warfen. Sie wünschte sich nie etwas zum Geburtstag, sondern wollte ihr Geld für Geschenke lieber an diese Institutionen fließen lassen. So und ähnlich zog sich das einige Jahre hin. Das wäre an sich gar kein Problem, wenn sie sich nicht immer nur dann gemeldet hätte, wenn sie wieder auf Spenden aus gewesen wäre.

Mit den Jahren wurde der Kontakt schließlich immer weniger. Wir bekamen so gut wie nichts mehr mit von ihr, außer immer mal einen knappen Brief, in dem sinngemäß stand, dass es ihr gut ginge, und wir doch bitte an Organisation XY spenden sollten. Kontodaten waren immer dabei. Wir spendeten, zugegebenermaßen teilweise eher widerwillig, ihr zuliebe jedoch insgesamt einen Haufen Geld. Irgendwann hörten wir schließlich gar nichts mehr von ihr. Vor etwa zwei Jahren stand sie jedoch plötzlich vor der Tür, mit einem kleinen, süßen Mädchen im Schlepptau. Wie sich herausstellte, war das ihre Tochter. Das Mädchen war damals etwa ein Jahr alt. Meine Stiefschwester sah gar nicht gut aus. Sie war abgemagert, ihr fehlten Zähne, außerdem hatte sie seltsame Narben im Gesicht und war vorzeitig gealtert. Meine Freundin und ich beherbergten die beiden einige Zeit lang, dabei bekamen wir mit, dass meine Stiefschwester ihre Tochter herrisch, überaus streng und distanziert behandelte. Meine Stiefschwester redete und erzählte auch nicht viel. Eines Tages war sie dann einfach weg. Mit dem kompletten Geld von unseren Konten und einigen anderen Wertgegenständen. Das kleine Mädchen ließ sie jedoch da. Meine Freundin und ich überlegten lange, was zu tun wäre, aber dann trafen wir eine Entscheidung. Obwohl wir beide uns nicht reif dazu fühlten, nahmen wir den Behördenkampf auf uns, und haben jetzt immerhin das Sorgerecht für die Kleine.
Meine Beichte ist: Seitdem das passiert ist, sind wir umgezogen und haben meinen Eltern verklickert, dass sie meiner Stiefschwester auf keinen Fall unsere neue Adresse verraten sollen. Ich will mit ihr in Zukunft nie wieder auch nur das Geringste zu tun haben. Und auch nicht, dass sie eines Tages bei uns aufschlägt und die Kleine zurückfordert. Wir behandeln sie wie unsere eigene Tochter und es würde mir das Herz zerreißen, wenn ich sie mit ihrer offensichtlich derart verantwortungslosen Mutter in irgendwelchen Dritte-Welt-Ländern wüsste. Sicherlich ist das, was meine Stiefschwester tut, gut und richtig. Dennoch kann man von einer erwachsenen Frau erwarten, dass sie auch mal vor der eigenen Haustür kehrt, anstelle immer nur vor den Türen anderer. Allerletzten Endes hat sie sich alles, was ab jetzt und in der Zukunft passiert, selbst zuzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00030790 vom 14.02.2013 um 12:14:12 Uhr in Mudau (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

3023 Die Kinderzeichnung

25

anhören

Peinlichkeit Lügen Falschheit Restaurant Bern

Ich war am Montag mit meinen beiden Kindern (4 und 2 Jahre) in der wohl besten Pizzeria von Bern. Der Oberkellner war wie immer ein Schatz und hat den beiden Kleinen Farbstifte und Papier gebracht. Die Kleinere hat einen krummen Strich aufs Papier gemalt und stolz gesagt, dass wäre eine Schlange. Ich habe ihr noch rasch so quer über den Tisch eine Maus darauf gezeichnet und ihren Liebling, einen Elefanten. Dazu ist noch anzumerken, dass ich bemerkenswert schlecht zeichnen kann. Dann kamen die Pizzen und wir haben die Zeichnungen zur Seite gelegt. Der Oberkellner hat sich dann die Zeichnung geschnappt und gefragt, ob dies ein Hund wäre, worauf mein Größerer ihn korrigiert hat. Dann ist der Oberkellner ganz beglückt mit der Zeichnung in die Küche gegangen und hat sie überall rumgezeigt. Ich möchte nun also beichten, dass die "Kinderzeichnung", welche neben dem Kücheneingang hängt, von mir ist. Aber ich wollte die Freude eines älteren Herrn nicht kaputt machen und auch nicht unbedingt zugeben, dass ich einfach nur grottenschlecht zeichnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029914 vom 04.04.2012 um 13:23:23 Uhr in Bern (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

3024 Meine depressive Ex-Freundin

17

anhören

Selbstverletzung Falschheit Misstrauen Ex Burgbernheim

Ich (m) beichte, dass ich mich in das Leben meiner Ex-Freundin einmische, obwohl mich das Ganze nichts mehr angeht. Meine Ex-Freundin hat ziemliche Probleme mit sich selbst. Das Ganze reicht von Depressionen bis zur Selbstverletzung und von extremem Selbsthass zu bipolarem Verhalten. Vielleicht kann man schon von Borderline sprechen, da ich mich damit aber selbst nicht so gut auskenne, halte ich den Ball da lieber flach. Schaut man sich mal ihre Schultern an, denkt man, sie wäre in einer Messerstecherei mit schlechten Messerstechern gelandet. Das Schlimme ist, dass sich ihre Ritzerei nun auch auf ihre Beine ausbreitet. Aufgrund der gut gewählten Stelle für ihr selbstverletzendes Verhalten haben ihre Eltern noch nichts davon bemerkt. Und da sie ihren Eltern sonst auch nichts erzählt, wissen sie auch nicht viel von ihren Problemen. Mal davon abgesehen, schiebt sie extremen Selbsthass, den sie auch auf andere Personen projiziert, was dann gerade als Freund nicht sehr schön ist.

Sie fragt sich ständig, wie Leute es mit ihr aushalten, wenn sie selber es nicht mit sich aushält. Ab und zu hörte man dann auch von ihr, dass alle Menschen scheiße seien, wir sowieso alle Lügner sind und sie nur oberflächlich mit Menschen zu tun haben möchte, was sich dann auch in der Beziehung geäußert hat. Sie hat sich im Grunde um nichts bemüht und mal ab und an die Beine breit gemacht. Ich war derjenige, der ständig auf sie zugekommen ist. Da ich nicht an sie rangekommen bin und sie mich mit runtergezogen hat, habe ich die Beziehung schnell beendet, was mir aber sehr schwer fiel, da ich wirklich starke Gefühle für sie hatte und ich auch noch eine Weile daran zu knabbern hatte. Sie ist zwar seit einer Weile schon in Therapie, allerdings lehnt sie diese komplett ab und sitzt nur stillschweigend vor der Therapeutin. Nun habe ich etwas getan, was ich wahrscheinlich bereuen werde: Ich habe einen anonymen Brief an ihre Eltern geschickt, in dem ich ihr Verhalten und das, was sie mit sich selbst macht, erläutert habe. Mit der Anweisung, sie sollen doch mal einen Blick auf die Schultern ihrer Tochter werfen. Auch wenn mich das Ganze nichts mehr angeht, konnte ich sie dennoch nicht komplett fallen lassen, da sie eigentlich ein ziemlich liebenswerter Mensch ist, was man an Tagen, an denen ihre Psyche nicht Amok gelaufen ist, auch gemerkt hat. Ich möchte nicht, dass sie an sich selbst zugrunde geht.

Beichthaus.com Beichte #00031571 vom 08.07.2013 um 13:10:31 Uhr in Burgbernheim (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

3025 Zeugnis im Klo

12

anhören

Feigheit Lügen Dummheit Schule Familie

Ich habe in der 9.Klasse mein Zeugnis das Klo runter gespült, weil die Noten nicht wirklich prickelnd waren. Meinen Eltern habe ich erzählt, im Sekretariat sei es verschlampt worden und es dauere, bis ein neues erstellt werden kann. Nach einer Weile hatten sie es vergessen und ich war erleichtert.

Beichthaus.com Beichte #00029111 vom 03.07.2011 um 03:18:27 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht