25521 Keine Freundin mit 35

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Verzweiflung Feigheit Partnerschaft Familie München

Nach langem lesen vieler Beichten möchte ich (m/35) auch mein Herz erleichtern. Allerdings geht es bei mir um eine zukünftige Sünde für die ich um Absolution bitte. Ich habe beschlossen mir das Leben zu nehmen. Einen konkreten Zeitpunkt habe ich noch nicht festgelegt, dies kann ich noch nicht denn ich kann dies auf gar keinen Fall meiner Mutter antun. Mein Vater hatte sich selbst, aufgrund von Depressionen, beruflich ausgelöst, erhängt als ich 17 Jahre alt war. Meine Eltern hatten in einander wirklich die Liebe ihre Lebens gefunden und daher hat dieses Ereignis uns besonders mitgenommen. Eben vor allem meine Mutter, sie ist bis heute nicht ansatzweise über den Tod meines Vaters weg. Und deswegen werde ich warten bis meine Mutter den Gang allen irdischen gegangen ist.


Warum ich das mache möchte ich gerne ausführen. Wenn meine Mutter gestorben ist werde ich keine Familie mehr haben. Ich habe keine Geschwister und durch eine bizarre "Familientradition" habe ich bis jetzt schon ein Dutzend engerer Familienangehöriger zu Grabe tragen dürfen, angefangen bei meinem Opa als ich zwei war, bis zu einem Cousin, als ich Anfang 30 war. Ich habe eine ganze Reihe guter Freunde, eine Arbeit die mir Spaß macht, tolle Kollegen und Hobbys die mich erfüllen. Mir fehlt es an nichts, ich habe ein gutes Auskommen, kann mich frei entfalten und auch hin und wieder Sex mit der einen oder anderen Freundin. Aber eines hab ich nicht, eine Partnerin und das lässt mich mehr und mehr verzweifeln. Ich hatte schon Beziehungen und Freundinnen, so wie die meisten. Jedoch ist mit Mitte 20 meine letzte, wirkliche, ernsthafte Beziehung gescheitert und seitdem geht so gut wie nichts mehr. Ich lerne immer wieder tolle Frauen kennen, mit denen ich mich auch gut verstehe aber jedes Mal wenn ich signalisiere, dass ich tiefere Gefühle entwickle bekomme ich in der Regel immer das Gleiche zu hören, "ich sei ja so ein lieber Kerl aber sie wolle nur eine Freundschaft". Eine gute Freundin, auch sie hatte mich als Partnerin interessiert, schenkte mir in einer etwas alkoholgeschwängerten Laune reinen Wein ein. Von mir hätte sie alles haben können, mich hätte sie nicht mehr ändern müssen. Danke, das will man hören. Erst kürzlich ging wieder der Versuch eine tolle Frau zu gewinnen wurde mit einer Abfuhr belohnt, natürlich wieder eine mit der Freundschaft. Weil ich langsam wirklich nicht mehr weiter weiß, habe ich eben beschlossen mein Leben selbst zu beenden. Vergebung kann man dafür eigentlich nicht erwarten, vielleicht aber ein wenig Verständnis. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029160 vom 15.07.2011 um 15:12:52 Uhr in 80639 München (Wotanstraße) (68 Kommentare).

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25522 Geruchsbelästigung in öffentlichen Toiletten

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Ekel Boshaftigkeit Schamlosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Also ich noch jünger war, hatte ich ein tolles Hobby. Ich war der Rächer all derjenigen, die sich olfaktorisch, also geruchstechnisch belästigt fühlten. Ich ging in meiner Freizeit regelmäßig auf öffentliche Toiletten, meist am Bahnhof oder so. Dort habe ich mich in einer der Kabinen eingeschlossen und den ganzen, dampfenden und angestauten Lehm der letzten drei Tage auf einmal aus dem Rücken gedrückt. Danach habe ich absichtlich nicht gespült, den Klodeckel runtergeklappt und bin aus der Toilettenkabine raus und gleich in die nächste Kabine rein. Dort habe ich dann gewartet bis jemand anderes in mein zuvor präpariertes Klo ging und loslegen wollte.

Die Überraschung und der Ekel bei der anderen Person waren natürlich groß und ich nutzte den Moment, um eine ordentlich vollgestrullte Rolle Klopapier mit Schmackes und Pfeffer im Wurfarm über die Trennwand zu schmeißen. Wenn ich die Person traf, die gerade entsetzt auf meinen Monsterhaufen blickte, gab ich mir 100 Punkte. Wenn nur mein Urin aus der Klorolle die Person traf, gab ich mir 50 Punkte. Bei lautstarken Wut- und Ekelanfällen gab ich mir 150 Punkte. Um die Rache der getränkten Personen nicht abzubekommen, bin ich immer gleich nach dem Wurf stiften gegangen. Ich beichte, dass mir der Spaß meiner Jugend sehr fehlt und ich es gerne wieder tun würde - allerdings habe ich schlechte Knie und ich kann meinen Stuhlgang nicht mehr so lange sammeln und halten, um einen riesigen Haufen zu legen. Es waren schöne Jahre und über die Zeit habe ich mit meinem System über 2.500 Punkte erspielt. Die Leute, die öffentlich abgeknattert wollten, mussten sich nicht wundern, wenn so etwas passierte - so wie es da immer stank, war das nur gerecht.

Beichthaus.com Beichte #00040869 vom 11.01.2018 um 09:37:58 Uhr in Leipzig (18 Kommentare).

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“Beichte

25523 Wodka in der Wasserflasche

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Trunksucht

Ich habe gerade Wodka in eine Mineralwasserflasche umgefüllt. Warum? Ich fahre mit meiner Freundin für drei Tage ans Meer und da sie selbst keinen Alkohol trinkt, werde ich die drei Tage wohl oder übel abstinent bleiben müssen. Den Wodka habe ich nicht vor zu trinken. Ich packe ihn mir nur in die Tasche für den Notfall, dass plötzlich meine Hände anfangen zu zittern, schließlich möchte ich nicht, dass meine Freundin denkt, ich hätte ein Problem. In den letzten sieben Tagen habe ich es nicht einmal an einem Abend geschafft, nüchtern zu bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00039421 vom 03.03.2017 um 10:18:07 Uhr (15 Kommentare).

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25524 Unglücklich im Altenheim

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Engherzigkeit Zorn Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Ich arbeite in einem Altenheim als Putzkraft. Eigentlich bin ich für den Job meiner Meinung nach viel zu überqualifiziert, denn ich habe einige Semester BWL und Jura studiert. Dass ich nicht sonderlich glücklich bin, könnt ihr euch also vorstellen. Seit Neustem habe ich mir deshalb unter anderem angewöhnt, die Klobürsten vom ganzen Altenheim bei 30 Grad im Geschirrspüler zu reinigen. Sie sind danach immer schön sauber und beschwert hat sich auch noch keiner.

Beichthaus.com Beichte #00038207 vom 10.05.2016 um 09:15:31 Uhr (31 Kommentare).

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“Folge

25525 Plastik verbrannt

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Dummheit Vandalismus Ungerechtigkeit Falschheit Schule

Damals in der 7. Klasse der Gesamtschule hatte ich meine rebellische Phase und wollte mir von nichts und niemandem etwas sagen lassen, bis dann eines Tages ein Kollege ein Feuerzeug dabei hatte. Uns fiel dann auch direkt eine Verwendungsmöglichkeit ein. Wir rannten direkt auf die Schultoilette und zündeten eine Toilettenrolle nach der anderen an. Es machte uns soviel Spaß und wir konnten einfach nicht aufhören. Leider bemerkten wir erst zu spät dass unsere Billigtoiletten nur Plastikbrillen hatten. Direkt schmolz das schwarze Plastik. Game Over für den Lokus, der Feuermelder ging an und wir machten uns aus dem Staub. Jedoch wurden wir gesehen und prompt folgte eine durchsage und wir wurden ins Direktorzimmer beordert. Vor lauter Angst schoben wir die Schuld auf ältere Kinder, welche wir nicht mochten, da diese uns jeden Tag provozierten und ärgerten. Zu deren Nachteil waren diese bereits schulbekannt und an unserer Aussage kamen auch wunderlicherweise keine Zweifel auf. Da diese Kinder uns auch noch drohten wurden sie umgehend der Schule verwiesen. Mein Tag war gerettet.

Beichthaus.com Beichte #00030075 vom 04.07.2012 um 21:05:26 Uhr (7 Kommentare).

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