24836 Waschverrückte Gesellschaft

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Schamlosigkeit

Ich (m/25) beichte, dass ich seit ein paar Jahren fast nichts mehr in puncto Sauberkeit mache. Ich habe es noch nie gemocht, mich zu waschen und zu duschen etc. Ich habe es als Jugendlicher schon möglichst lange herausgezögert. Als ich mit 20 zum Studieren umgezogen bin, ist es extremer geworden. Ich bin einfach zu faul. Ich sehe den Sinn nicht darin. Klar, man will gepflegt sein, aber mir ist das egal. Anfangs habe ich so circa ein bis zwei Mal die Woche geduscht. Um mich an den duschfreien Tagen zu waschen, bin ich zu faul. Ich nehme nur Deo. Die Haare habe ich mir ganz kurz rasiert, damit sie nicht so schnell fettig werden. Zum Zähneputzen bin ich auch zu faul. Die Zahnbürste habe ich nur selten benutzt und als sie abgenutzt war, habe ich sie weggeworfen und einfach keine Neue mehr gekauft. Seit ca. vier Jahren putze ich mir die Zähne gar nicht mehr. Ich habe dann auch angefangen, die Abstände zwischen den Duschen zu verlängern. Ich dusche nur noch etwa zwei Mal im Monat, mehr ist absolut nicht drin. Viele denken jetzt vielleicht, wie eklig das ist und vielleicht stimmt das ja auch, aber es ist mir eigentlich egal.


Ich weiß, dass ich schwitze und dass man den Schweiß riechen kann, weil ich ja auch meine Klamotten nicht mehr wasche, sondern nur noch mit Deo einsprühe. Meine Kopfhaut glänzt vom vielen Fett und ich habe Schuppen ohne Ende, egal, auch wenn es juckt. Meine Zähne sind total gelb und teilweise braun und ich habe Karies, Mundgeruch und kann kein Eis mehr essen, weil die Kälte wehtut. Ich werde natürlich auch von anderen Leuten angesprochen auf meine Ungepflegtheit und im Bus setzen sich die Leute oft weg, aber ich habe auch einen Kumpel, ein Kommilitone, der es ähnlich hält wie ich. Ich bekenne mich zu meiner Faulheit und ich weiß, dass es meiner Gesundheit schadet, aber ich will trotzdem nichts ändern, weil ich mich wohlfühle. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht für unsere waschverrückte Gesellschaft gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00035804 vom 27.05.2015 um 21:58:26 Uhr (25 Kommentare).

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24837 Die faulen Rolltreppennutzer

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Hass Faulheit Gesellschaft

Ich (m/24) empfinde eine starke Abneigung gegenüber Menschen, die die Rolltreppen benutzen, welche sie meiner Meinung nach gar nicht benutzen sollten. Ich muss mehrmals die Woche von einem großen deutschen Hauptbahnhof vom oberen Gleis bis nach ganz unten zum U-Bahn-Gleis […]
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Beichthaus.com Beichte #00040198 vom 18.08.2017 um 17:21:35 Uhr (20 Kommentare).

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24838 Der Glaube hat meiner Tochter die Oma genommen!

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Verzweiflung Zwang Familie Gütersloh

Ich habe seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter. Der Grund ist, dass ich mich damals für ein eigenes Leben außerhalb der Glaubensgemeinschaft meiner Mutter entschieden habe und diese Gemeinschaft meiner Mutter nun verbietet, Kontakt zu mir zu haben. Da ich damit aufgewachsen bin, hatte ich nie eine Wahl und bin dort dann auch Mitglied geworden. Mit gerade einmal 14 Jahren. Meine Schwestern, meine Mutter, Oma, Tante, Cousin und Cousine haben meine mittlerweile 5-jährige Tochter noch nie kennengelernt. Mein Vater war nie in der Gemeinschaft und daher habe ich noch Kontakt zu ihm. Ich weiß nicht, ob er einige Fotos z. B. von meiner Hochzeit oder von meiner Kleinen gezeigt hat.

Er kann sie auch nicht mal mit zu meiner Mutter nehmen, um sie ihr vorzustellen, da sie vor drei Jahren in die Schweiz gezogen sind. Meine Kleine hat heute einen Oma-Opa Spielenachmittag im Kindergarten. Da mein Vater wegen seiner Firma aus der Schweiz nicht weg konnte und die Mutter meines Mannes bettlägerig ist, konnte unsere Tochter niemanden zu dem Spielenachmittag einladen und ist zu Hause geblieben. Sie hat geweint und ist unter Tränen eingeschlafen. Jetzt sitze ich hier, ein Zimmer weiter, und heule, weil mein süßer Engel keine Großeltern hat. Sie malt Bilder mit Mama, Papa, beiden Omas und Opa. Ich weiß mir keinen Rat. Ich will meine Tochter nicht unglücklich sehen und denke nun darüber nach, ob ich der Glaubensgemeinschaft wieder beitreten soll, und wenn auch nur zum Schein, damit meine Tochter eine Familie hat und damit sie wenigstens zur Einschulung nächstes Jahr Oma und Opa neben sich stehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00040582 vom 03.11.2017 um 15:12:58 Uhr in Gütersloh (17 Kommentare).

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24839 Warum mein Bruder ein verwöhntes A-Loch ist

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Hochmut Falschheit Familie Heidelberg

Mein Bruder wollte sich mit 16 das Leben nehmen. Pulsadern aufgeschnitten. Er hat knapp überlebt, es ging um Sekunden. Wir alle sind so dankbar, dass uns das Schlimmste damals erspart geblieben ist. Das Problem ist nun aber, dass die ständige unterbewusste Angst, ihn noch mal verlieren zu können, also dass er sich wieder abkapselt, die ganze Familie daran hindert mit ihm normal umzugehen. Sprich auch mal alltägliche Kritik entgegen zu bringen.

Er ist leider ein verwöhntes Arschloch geworden, undankbar, nimmt alles für selbstverständlich, nimmt keinerlei Verpflichtungen ernst (mehrere Arbeitgeber haben ihn rausgeschmissen). Kurzum es geht um ihn. Seit ein paar Jahren kommt jetzt die Esoterik Schiene bei ihm dazu. Nun ist ihm Kommunikation ganz wichtig und jeder sollte seine Worte 10 mal überdenken, sie können ja so viel anrichten. Kommunikation hilft ihm aber nicht weiter solange er nicht versteht, dass er sich oft asozial verhält. Fremden, Freunden & Familie gegenüber.

Fakt ist, dass durch das ganze Arsch pudern (vor allem von unserer wahnsinnig liebevollen Mutter) er ein hypersensibles Arschloch geworden ist, dem alles schnell zu viel ist und der ständig auf der Suche ist. Nach sich Selbst. Nach immer währendem Glück. Doch als geselliger offener Mensch braucht er dazu andere, und verscherzt er sich oft mit ihnen, sobald ihm jemand nicht nach dem Mund redet.

Und wenn man sich nicht für seinen Scheiss interessiert ist man "nicht offen genug für Neues". Ich halte diese Belehrungen nicht mehr aus, und es geht alles in eine komplett falsche Richtung.

Ich liebe meinen Bruder, er hat wenn er gut drauf ist eine wahnsinnige Lebensenergie die ansteckend ist, aber er will eben auch für alles Applaus.Hält sich für wahnsinnig kreativ, und kann einfach einen Scheiß. Er will niemanden auf Augenhöhe, er möchte Fans. Und ich merke, dass mich das langsam nur noch anpisst, anstrengt und ich mich dem entziehen möchte. Und das merkt er glaube ich schon auch, er sagt auch er möchte, dass wir alle wir selbst sind und ehrlich zueinander. Was noch mehr schmerzt, weil ich weiß, dass ich das auch gern so hätte, aber ER derjenige ist, der damit nicht umgehen könnte. Denn bei dem ganzen Getue merkt man dennoch immer große Unsicherheit durchblitzen, bei allem was er tut.

Es gab auch schon Streits, wenn ich denn mal ehrlich zu ihm war - und es war die Hölle. Es ist furchtbar mit jemanden zu argumentieren, der sich aber für den Klügsten von allen hält. Er hat uns auch versprochen sowas wie damals würde sich nie mehr wiederholen. Dennoch bleibt immer ein unangenehmes Gefühl im Hinterkopf, und ich bin wahnsinnig traurig, dass dieses Gefühl mich & auch den Rest der Familie daran hindert je wieder eine normale Beziehung zu ihm haben zu können. Ohne Angst etwas falsch zu machen. Ohne ihn zu verhätscheln.

Beichthaus.com Beichte #00041527 vom 31.08.2018 um 01:05:58 Uhr in Heidelberg (8 Kommentare).

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24840 Oberstufler, die gerne quatschen statt zu lernen

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Ignoranz Hochmut Schule

Ich bin Lehrerin und beichte, dass ich es Leid bin, Schüler noch in der Oberstufe immer wieder zu ermahnen, wenn sie im Unterricht während Arbeitsphasen quatschen. Ich sehe auch nicht ein, warum ich bestimmte Oberstüfler noch auseinandersetzen muss, weil sie miteinander nur quatschen anstatt z.B. die Aufgaben zu bearbeiten. Das ist einfach nur Kindergarten. Sollen sie sich doch zusammensetzen und quatschen, anstatt zu arbeiten. Ich ermahne sie nicht mehr und trage den Quatschen einfach allen eine 6 ein. Ich habe anfangs immer wieder ermahnt und einige von ihnen schon persönlich darauf angesprochen, mehr kann ich jetzt auch nicht mehr tun. Und trotzdem werden sie wahrscheinlich bei der ersten Notenverkündung geschockt sein.

Ich kann mir vorstellen, dass sie bei strengeren Lehrkräften braver sind und man könnte mir jetzt vorwerfen, dass ich nicht autoritär genug bin und meine Schüler nicht im Griff habe. Aber ganz ehrlich, in dem Alter sollte ihnen ja wohl klar sein, dass man im Unterricht zu arbeiten, nicht zu quatschen hat und die Arbeitsanweisungen befolgen soll, egal was für eine autoritäre/strenge Ausstrahlung die Lehrkraft hat. Ich bin es Leid, dass die Fehler immer bei den Lehrern gesucht werden. Am besten sind die Eltern, die über Lehrer lästern, die die Klasse nicht im Griff haben. Dabei sind die wahren Schuldigen/Unfähigen sie selber, weil es ihnen offensichtlich nicht gelungen ist, ihre Kinder zu erziehen und ihnen Respekt vor Erwachsenen beizubringen.

Beichthaus.com Beichte #00041564 vom 22.09.2018 um 16:14:13 Uhr (18 Kommentare).

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