24401 2000 Euro Netto soll ein gutes Gehalt sein?

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich selbst als wertlosen Versager empfinde. Trotz Ausbildung und Studium verdiene ich mit Mitte 30 nicht mal ganz 2.000 Euro Netto (Süddeutschland). Es reicht trotz Vollzeitjob gerade für die Miete und für das Nötigste für Frau und Kind. Meine Freunde verdienen trotz niedriger Qualifikationen erheblich mehr und realisieren sich alle ihre Wünsche und Träume, während ich durchgehend von Existenzängsten geplagt bin. Ich bin von Haus aus kein sehr materialistischer Mensch, fühle mich jedoch oft von unserer Gesellschaft gezwungen und genötigt, da oftmals nur der materialistische Vergleich inklusive Status zählt.

Beichthaus.com Beichte #00040470 vom 14.10.2017 um 21:05:21 Uhr (31 Kommentare).

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24402 Keine Geburtstagswünsche für meinen Chef

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Dummheit Peinlichkeit Arbeit

Ich (Azubi) habe versehentlich die persönliche Post meines Chefs geöffnet. Da es mir zu peinlich war, das zu gestehen und es sich "nur" um die Geburtstagswünsche eines Geschäftskollegen handelte, warf ich sie zusammen mit den restlichen Umschlägen in den Müll. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00040999 vom 19.02.2018 um 21:22:30 Uhr (5 Kommentare).

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24403 Wieso soll ich schwanger werden?

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Verzweiflung Feigheit Schwangerschaft Luzern

Ich beichte, dass ich panische Angst vor einer Schwangerschaft habe. Nein, ich bin kein unerfahrener Teenager, der Angst vor dem Versagen sämtlicher Verhütungsmethoden hat. Ich bin eine erwachsene Frau, Anfang 30, die mit beiden Beinen im Leben steht. Beruflich erfolgreich, glücklich verheiratet. Ich habe wirklich die totale Panik, wenn ich daran denke, schwanger zu werden, ein Kind zu bekommen, eine Geburt erleiden zu müssen. Ja, ich schreibe bewusst erleiden. Bereits als Teenager zeichnete sich ab, dass ich nie Kinder haben will. Ich sah mich nie als Mutter. Weibliche Verwandet prophezeiten mir, das werde sich schon noch ändern. Tat es nicht wirklich. Nur als sich das Ende meiner 20er näherte und die bereits mehrjährige und als sehr stabil zu bezeichnende Beziehung auf eine Hochzeit zusteuerte, lebte ich für eine Weile in einer rosa Zuckerwatte-Welt. In diesem strahlend pinkfarbenen Luftschloss fand ich den Gedanken an eine Familiengründung eigentlich ganz schön.

Nun, drei Hochzeitstage, eine Beförderung und ein Nachdiplomstudium später, ist die rosa Zauberwelt natürlich verschwunden. Wir sind nach wie vor glücklich und genießen unser alltägliches Eheleben. Aber mein Kinderwunsch ist weg. Er ist einer enormen, beinahe schon krankhaften Panik gewichen. Da ich ein Kopfmensch bin, riet mir mein Gynäkologe, mich umfassend mit Fachliteratur über alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung zu informieren. Das sollte mir die Angst nehmen, da ich ja dann Bescheid wissen und jederzeit die Kontrolle über die Geschehnisse haben sollte. Leider war das Gegenteil der Fall. Je mehr ich mich auf ganz sachlicher Ebene mit Schwangerschaft und Geburt auseinandersetzte, mit all den Geschehnissen, Risiken und möglichen und definitiv eintretenden Spätfolgen, desto mehr war für mich klar, dass das Ganze meiner Meinung nach an Selbstverstümmelung grenzt. Alleine die Vorstellung, während Stunden halbnackt und völlig ausgeliefert in einem Behandlungsraum zu liegen, begleitet von erniedrigenden Ereignissen wie Stuhlabgang vor Publikum und unkontrollierbarem Gekeuche. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit von reißenden Körperteilen und damit verbundenen medizinischen Risiken. Einfach der blanke Horror. Wieso soll ich mir das antun?

Selbst wenn man das mal alles ausklammert und einfach mal an die darauffolgende Zeit als Familie denkt: Ich bin dann eine Mutter. Meiner Wahrnehmung nach würde ich gesellschaftlich abgestempelt, beruflich auf das Abstellgleis gestellt, per se als unflexibel betrachtet. Ich will das nicht und kämpfe mit Übelkeit und Schweißausbrüchen, wenn ich an all das denke. Das Problem: Ich habe keine Ahnung, wie ich das meinem Mann beibringen soll. Er merkt zwar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, geht aber wohl nach wie vor davon aus, dass wir in den nächsten 5 Jahren ein Kind bekommen. Das wird nicht geschehen.

Beichthaus.com Beichte #00041669 vom 07.12.2018 um 11:03:46 Uhr in Luzern (16 Kommentare).

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24404 Unfair Abserviert

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Engherzigkeit Rache Schamlosigkeit Trunksucht

Zwei Dinge habe ich, die mir recht leidtun. Ich habe mal in meiner Jugend (ist schon eine Weile her) einen Ex-Freund ziemlich unfair abserviert... Und mein jetztiger Freund findet es nicht so toll, wenn ich mich betrinke, wenn er nicht dabei ist. Im Grunde macht er sich Sorgen um mich. Ist aber trotzdem schon ein paar Mal vorgekommen...

Beichthaus.com Beichte #00014115 vom 29.07.2006 um 07:51:06 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

24405 Der Workaholic

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Bin ein totaler Workaholic. Mache eine Ausbildung, gebe das Ausbildungsgeld für mein Abendstudium aus und verdiene mir mein Taschengeld mit meiner Selbstständigkeit. Habe nur noch wenig Kontakt zu Freunden. Zu meiner Freundin bin ich total scheiße und ich schaffe es nicht, mich mit ihr mal nicht zu streiten. Geht immer nur um Kinderkram. Könnte mich dafür so schlagen...

Beichthaus.com Beichte #00000466 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (3 Kommentare).

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