22956 Die Dame auf dem Zebrastreifen

5

Boshaftigkeit Selbstsucht Auto & Co.

Habe heute eine ältere Dame nicht über den Zebrastreifen gehen lassen, da ich es sehr eilig hatte.

Beichthaus.com Beichte #00000025 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

22957 Kein Orgasmus nach dem Kind

26

Ungerechtigkeit Neid Falschheit Intim

Seit dem ich mein Kind bekommen habe, bekomme ich einfach kein Orgasmus mehr. Das ist so unfair, dabei ist der Sex so geil. Ich hoffe das ich irgendwann wieder richtig kommen kann wie früher. Mein Freund kommt immer aber ich nicht, ich habe schon überlegt zum Frauenarzt […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00026780 vom 01.08.2009 um 01:07:17 Uhr (26 Kommentare).

Gebeichtet von saskia71
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

22958 Verschwundene Tageseinnahmen

10

anhören

Diebstahl Ungerechtigkeit Feigheit Selbstsucht Arbeit

Nach dem Abi habe ich damals als Aushilfe in einem kleinen Kiosk in meinem Heimatdorf gearbeitet. Ich bekam zwar nicht viel Geld, dafür aber war die Arbeit locker, weil meistens nichts los und ich immer allein im Laden war. Nach knapp einem Jahr wurde mein Chef krank und musste operiert werden, weswegen er längere Zeit nicht arbeiten konnte. Er bat mich, mehr Schichten zu übernehmen und trotz meines Studiums willigte ich ein. Weil meine einzige Kollegin und ich aber nicht zu oft arbeiten konnten, dass alle Schichten abgedeckt waren, fragte mein Chef den Bruder meiner Kollegin, ob er auch mal einspringen könne. Der Bruder meiner Kollegin war ein in der ganzen Region bekannter Schläger und Nazi, der auch schon im Knast war. Da die Krankheit meines Chefs sehr plötzlich kam, wusste er nicht, wen er sonst fragen könnte, machte dem Typen aber immerhin die Auflage, sich bei der Arbeit zusammenzureißen. Dieser strengte sich auch wirklich an und machte keinen Stress. Zu dritt schmissen wir also irgendwie den Laden. Die Vorgehensweise mit den Tageseinnahmen war damals sehr altmodisch. Das Geld wurde abends in einen Umschlag gesteckt und im Laden an einer bestimmten Stelle versteckt. Am nächsten Tag nahm der Chef den Umschlag dann mit. Jetzt war der Chef aber krank und wohnte knapp 80 Kilometer entfernt. Er beauftragte mich, ihm das Geld immer montags vorbeizubringen. Die ganze Woche über stapelten sich also die Geldumschläge im Laden und ich brachte sie dann immer zum Chef, der mir bei der Gelegenheit jedes Mal noch mindestens drei Kisten mit bestellten Waren mitgab, die ich im Laden auspacken und auszeichnen sollte. So ging das sechs Wochen lang. Mein Chef vertraute mir.


Ich war allerdings mehr und mehr genervt von den immer mehr werdenden Aufgaben und der Fahrerei zum Chef, für die ich weder Benzingeld, noch sonst irgendwas bekam und die Zeit auch nicht bezahlt wurde. Ich verdiente in dem Laden fünf Euro die Stunde, hatte aber alle Aufgaben vom Chef. Einmal, als ich wieder die Umschläge abholte, konnte ich nicht mehr widerstehen. Ich wollte mich selbst belohnen und steckte einen der Umschläge in meine Tasche, die anderen lieferte ich beim Chef ab. Der rief mich abends an und sagte, dass die Tageseinnahmen von Tag XY fehlen und ich doch mal nachgucken soll, ob die vielleicht noch im Versteck oder bei mir im Auto sind und ich sie übersehen habe. Ich dachte kurz darüber nach, einfach so zu tun, als hätte ich den Umschlag noch gefunden, sagte dann allerdings, dass er nicht auffindbar wäre. Ich dachte mir, dass es schließlich seine eigene Schuld war, so viel Geld im Laden liegen zu lassen und dachte, die Sache wäre damit erledigt. In der Woche darauf wurde der Bruder meiner Kollegin entlassen, weil mein Chef in ihm den Dieb sah. Es gab riesigen Ärger. Ich stellte mich unwissend und tat entsetzt. Das Geld musste jetzt abends immer zum Bankschließfach gebracht werden. Als mein Chef wenig später wieder gesund war, kündigte meine Kollegin, weil sie fand, dass ihrem Bruder unrecht getan wurde. Mein Chef sah ihre Kündigung allerdings als Schuldeingeständnis, hielt es auch für möglich, dass sie selbst das Geld genommen hatte, und zog bei Kunden über sie und ihren Bruder her und bezichtigte sie des Diebstahls. Auch ich verbreitete dieses Gerücht munter weiter, um von mir abzulenken. Für meine Kollegin tat es mir damals leid, für ihren Nazi-Bruder hatte ich allerdings kein Mitleid übrig. Heute schäme ich mich dafür, da er sich ja wirklich angestrengt hat, und sich nichts zuschulden kommen ließ. Mein Verhalten damals war einfach asozial in vielerlei Hinsicht. Mein Chef war mir gegenüber nicht eine Sekunde misstrauisch, er vertraute mir weiterhin. In dem Umschlag waren 70 Euro, der mieseste Umsatz des ganzen Monats. Ich hatte vorher nicht nachgeschaut. Ich habe also für 70 Euro dafür gesorgt, dass zwei Menschen ihren Job verloren haben und auch noch schlecht über sie geredet wurde. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034101 vom 13.10.2014 um 14:58:50 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

22959 Paddy Kelly

59

anhören

Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Musik Tschechien

Ich war gestern und vorgestern in Tschechien und habe den ehemaligen Popstar Paddy Kelly alias John Paul Mary in der Kirche besucht. Er ist ja jetzt Mönch und bald Priester. Hätte ich dies bloß nicht getan. Ich habe ihn gesehen und jetzt ist es wieder so schlimm, bin total verliebt und träume ständig von ihm. Möchte hier nicht erzählen was ich so träume, würde wahrscheinlich nicht mehr aus dem Beichthaus raus kommen. Gott ich fühle mich so schrecklich.

Beichthaus.com Beichte #00027544 vom 22.02.2010 um 12:36:26 Uhr in Tschechien (59 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

22960 Eine Leber für einen Alkoholiker

9

Selbstsucht Trunksucht Gesundheit Wermelskirchen

Ich (51/Alkoholiker) bin seit 20 Jahren stark alkoholabhängig. Vor zwei Monaten war ich im Krankenhaus, weil meine Leber aufgrund des jahrelangen Alkoholkonsums defekt war. Auf meinem Zimmer war ein junges Mädchen, vielleicht 18-19. Sie hatte auch eine defekte Leber, allerdings ohne Selbstverschulden und stand, wie ich, auf einer Liste mit Menschen die eine Transplantat suchen. Sie war nach Auskunft des Arztes nur ein Platz hinter mir.

Ich habe in der Woche darauf eine Leber bekommen und wurde schnell wieder gesund. Heute musste ich in der Zeitung lesen, dass das junge Mädchen gestorben ist, weil es keine Leber bekommen hat, obwohl sie dadurch hätte gerettet werden können. Sie war sehr intelligent und hübsch und hatte ihr ganzes Leben vor sich. Ich trinke immer noch stark Alkohol und bin seit 20 Jahren arbeitslos. Ich habe starke Schuldgefühle und trinke deshalb unbewusst noch mehr.

Beichthaus.com Beichte #00011849 vom 11.07.2006 um 05:23:36 Uhr in Wermelskirchen (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000