22441 Der trottelige Student

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Dummheit Peinlichkeit Verschwendung Studentenleben

Ich (m/21) muss beichten, dass ich extrem trottelig bin. Gerade habe ich, zum vierten Mal in diesem Monat, meinen Studienbeitrag überwiesen, ohne auch nur im geringsten darüber nachzudenken, dass ich das schon erledigt habe. Und ich habe auch zum vierten Mal vergessen, meine Matrikelnummer und das Semester anzugeben, obwohl doppelt und dreifach dabei steht, wie wichtig das ist. Tja, jetzt habe ich der Uni schon viel zu viel Geld überwiesen, wobei ich nicht einmal sicher sein kann, dass sie das Geld überhaupt zuordnen können. Vielleicht bekäme ich ja auch wieder etwas zurück? Aber ich traue mich nicht, dort anzurufen, da mir das einfach zu peinlich ist. Ich meine - zwei Mal überweisen mag ja noch verständlich sein, aber vier Mal?! Dann stelle ich mich ja als den Idioten dar, der ich anscheinend bin. Angezeigt wird mir übrigens, dass ich noch nicht eingezahlt habe, daher die Panik und die Idee, sofort zu zahlen, ohne zu prüfen, ob ich das nicht schon gemacht habe.


Ich hoffe nur, dass ich das im nächsten Semester besser drauf habe. Ich bin wohl einfach nicht fähig, verantwortungsvoll zu handeln. Aber für Dummheit zahlt man eben drauf. Im Übrigen ist das nicht das erste Mal, dass ich etwas nicht alleine hinkriege. Ich muss eigentlich jedes Mal darum bitten, irgendwelche Scheine oder Anträge nachträglich einreichen zu dürfen oder, dass man etwas für mich erledigt, das ich nicht selbst hinbekommen habe. Ich hoffe nur, dass man mir einfach mal die Tür vor der Nase zuschlägt, damit ich auch wirklich etwas daraus lerne. Denn so werde ich nur besser darin, freundlich zu tun und um Hilfe zu betteln.

Beichthaus.com Beichte #00031839 vom 03.09.2013 um 12:35:08 Uhr (19 Kommentare).

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22442 Mein Kampf mit der Essstörung

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Verzweiflung Ernährung

Ich (w/20) will die Schuld für folgende Störungen nicht auf Andere schieben, aber ich mache es eigentlich jeden Tag. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich sechs Jahre alt war, was sich für mich noch heute als sehr tragisch erweist. Ich möchte ein Leben führen mit totaler Loyalität bzw. Treue bis ans Lebensende. Was, wie die Beichten hier zeigen, selten ist. Zudem hat sich mein Vater mehrheitlich von uns abgewendet und meldet sich nur noch an Geburtstagen, was mir das Herz zerbricht. Seit dem Tag als er ausgezogen ist, habe ich immer unter Verlustängsten gelitten. Im Jahre 2010 fingen dann meine richtigen Probleme an. Ich hatte meinen absoluten Traummann kennen gelehrt und kam mit ihm zusammen. Wir hatten eine tolle Zeit. Doch plötzlich hat er sich von mir immer mehr abgewendet. Ich glaube ich war zu eifersüchtig, der Tod einer jeder Beziehung. Aber ich hatte immer mehr Misstrauen, da mein Freund mit anderen Kolleginnen Kontakt hatte und mich immer mehr belog. Ich habe ihm immer nachspioniert und ihn zur Rede gestellt. Das war mein Fehler und ich möchte auch nicht, dass mir jemand nachspioniert. Nun waren diese Frauen meiner Meinung nach hübscher als ich. Zudem hatte ich schon immer Komplexe wegen meinem Aussehen, da ich ein bisschen mollig war und als Kind ab und zu gehänselt wurde. Nun ja schlussendlich haben wir uns getrennt und ich war am Boden zerstört, da ich ihn von ganzem Herzen liebte.

Die Trennung kam jedoch von mir aus, weil er mich offensichtlich nicht mehr liebte, und ich daran so sehr zerbrach. Das alles passierte im März dieses Jahres. Er war jedoch offensichtlich froh, dass ich ging, da er selber keine Eier hatte das ganze zu beenden. Danach konnte ich wegen des typischen Liebeskummers nichts mehr essen und verlor 8kg. Danach ging es nur noch bergab mit dem Gewicht, da ich den Schmerz einfach mit Hungern wegmachte bzw. noch heute mache. Alle sind so stolz auf mich, dass ich nun schon so viel Gewicht verloren habe, und sagen mir immer, wie stark ich auch sei, da sie nie erfolgreich sind mit Diäten. In Wahrheit bin ich nicht Magersüchtig oder übergebe mich. Nein, ich esse einfach nur noch, wenn ich muss, damit es nicht auffällt. Doch da esse ich nur einen kleinen Salat und sage, ich halte Diät. Doch in Wahrheit esse ich manchmal über Tage nur am Mittag einen Salat. Meinen Eltern sage ich immer am Abend "Ich habe bereits gegessen". Nun ja, doch manchmal gibt es Tage da esse ich alles, was mir in die Finger kommt und weine im nächsten Augenblick, da ich so ein schlechtes Gewissen habe und denke ich werde dick und somit nicht liebenswert.

Ich habe seit Kurzem einen Freund. Dieser hat mein Verhalten nicht durchschaut, da ich eigentlich immer ein bisschen Gemüse esse, wenn ich bei ihm bin, damit das nicht auffällt. Doch ich habe ihm indirekt gesagt, dass ich Probleme habe und eigentlich indirekt um Hilfe gefleht. Da ich nun zu Genüge nur gehört habe: "Du spinnst doch. Iss doch einfach!" Ich weiß, dass dies eine Störung ist in meinem Kopf, aber ich kann mich nicht überwinden überhaupt etwas zu essen, ohne zu denken "Du hast das gar nicht verdient. Du wirst nur wieder dick!" Hätte ich nicht einen klaren Kopf, der mir sagt, Magersucht ist krank, wäre ich dieser schon total verfallen. Momentan kämpfe ich gegen mich selber. Das wird ein endloser Krieg. Ich habe seit Jahren gute Freunde, welche immer für mich da sind, doch das geht mir persönlich zu weit und ich kann mich nicht öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00029605 vom 09.12.2011 um 15:45:27 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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22443 Ich quetsche meinen Vater aus!

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Rache Ungerechtigkeit Zorn Habgier Prostitution Fremdgehen Wertingen

Ich habe meinen Vater verklagt, weil er mich Jahrelang um meinen Teil meines Unterhalts beschissen hat. Ich werde ihn ausquetschen wie eine Zitrone. Von dem Geld werde ich mir ein Motorrad kaufen und in den Puff gehen, und dort all die Schweinereien machen, die ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00021419 vom 08.04.2007 um 22:54:38 Uhr in Wertingen (2 Kommentare).

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22444 Ex angestiftet eine Partei zu wählen

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Ex Politik

Ich habe meine Ex-Freundin dazu angestiftet SPD zu wählen.

Beichthaus.com Beichte #00000797 vom 11.10.2005 um 23:38:15 Uhr (3 Kommentare).

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22445 Bin ich eine schlechte Mutter?

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Verzweiflung Engherzigkeit Zorn Mutter

Unser 7-jähriger Sohn ist ziemlich langsam beim An-/-Umziehen und kommt morgens nicht in die Gänge. Das führt dazu, dass es morgens fast immer Geschimpfe gibt, weil er es nicht schafft, sich in der zur Verfügung stehenden Zeit anzuziehen. Dadurch gibt es morgens immer viel Stress und keine entspannte Aufstehsituation und mein Freund und er müssen oft zur S-Bahn rennen. Früher Aufstehen bringt auch nichts. Deshalb habe ich (29) ihn gestern Abend nach dem Duschen schon mit Schlüpper, Socken, Unterhemd und Shirt für den nächsten Tag ins Bett gehen lassen, sodass er heute morgen nur noch seine Jeans anziehen musste. Sein Papa war überrascht, wie schnell der Kleine heute fertig war, das Kind war stolz und es gab keinen Stress. Nun habe ich eben meine "geniale Lösung" stolz meiner Mutter erzählt, die mich daraufhin komplett fertig gemacht hat. Sie fand das unmenschlich (er ist doch kein Tier!), unhygienisch (da ist ja dann Nachtschweiß drin!) und unpädagogisch (So lernt er das ja nie!). Sie war mir Faulheit vor, weil ich morgens um sechs Uhr lieber mit unserem 6-Monate alten Baby im Bett weiterschlafe anstatt auch aufzustehen, um meinem Sohn beim Anziehen zu unterstützen. Sie warf mir vor, nichts machen zu wollen und nur an mich zu denken.

Aus ihrer Sicht verstehe ich das irgendwie, aber unser Baby weint nachts und ich muss es mehrmals stillen und dann wieder teilweise mühevoll zum Schlafen bringen. Da möchte ich morgens, wenn das Baby am besten schläft, wenigstens etwas durchschlafen können. Ich fange auch bald wieder an zu arbeiten und will das jetzt noch ausnutzen. Dass zwei Leute morgens aufstehen, um ein Kind beim Anziehen zu unterstützen, halte ich jetzt auch nicht unbedingt für pädagogisch optimal. Dann warf meine Mutter mir noch vor, ich würde die ganze Nacht Serien gucken (was nicht stimmt) und dass das der Grund sei, warum ich morgens nicht meinem Kind helfe. Ich gucke immer nur zwei Serien auf einmal, die wöchentlich ausgestrahlt werden, und habe mittlerweile schon einige Serien geguckt, von denen ich meiner Mutter dummerweise erzählt habe. Leider muss ich wirklich aufpassen, was ich dieser Frau erzähle, denn sie könnte es immer komplett verdrehen oder uminterpretieren und später gegen mich verwenden. Ein vertrauensvolles Mutter-Tochter-Verhältnis sieht anders aus. Meine Mutter ist der Meinung, man sollte als Mutter keinem eigenen Vergnügen nachgehen, also überhaupt kein Fernsehen und mal Weggehen oder zum Sport gehen schon gar nicht (die letzten beiden Dinge tue ich auch nicht).

Die gleiche Einstellung hatte sie schon während meines Abiturs und während meines Studiums. Da hat sie mich auch jedes Mal fertig gemacht, wenn ich mal auf der Couch saß, anstatt was fürs Abi zu machen. Blöderweise kann ich den Kontakt zu ihr nicht reduzieren, weil sie mir schon versprochen hat, auf das Baby aufzupassen, wenn ich wieder arbeiten gehe. Dafür bin ich sehr dankbar, weil ich mein Kind nicht unter 2,5 Jahren in eine öffentliche Einrichtung schicken möchte. Lange Rede, kurzer Sinn, ich möchte beichten, dass ich zu faul bin, um eine selbstlose, aufopfernde Mutter zu sein, wie es anscheinend alle anderen Mütter sind bzw. sein sollten.

Beichthaus.com Beichte #00040910 vom 23.01.2018 um 12:44:59 Uhr (24 Kommentare).

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