22151 Auch Grafen und Doktoren sind nur Menschen!

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Hochmut Engherzigkeit Peinlichkeit Rastenberg

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bin unter anderem manchmal mit der Erfassung von personenbezogenen Daten betraut. Ich verdiene gut, bin Abteilungsleiterin, mag meinen Job und bin in der Belegschaft beliebt. Keine Sorge, ich masturbiere nicht heimlich auf der Toilette, ich klaue auch kein Büromaterial, uriniere nicht in den Kaffee oder schlafe während der Arbeitszeit... Aber ich lasse konsequent jeglichen Namenszusatz oder Titel weg, bzw. lösche diese aus der EDV. Alle Menschen sind gleich! Das Adelsaufhebungsgesetz trat bereits 1919 in Kraft und auch Professoren lassen am Klo die Hose herunter! Egal ob Magister, Gräfin, Doktor oder ein "von" oder "van"... Das alles gibt es an meinem Schreibtisch nicht!

Ich behandle die Leute nicht unfreundlicher oder lasse sie länger warten; ich trage lediglich den Nachnamen ohne Zusätze oder akademische Titel ein. Auch bei der Anrede lasse ich hartnäckig das "Herr Doktor" weg und finde es total peinlich und übertrieben, wenn Leute sich mit ihrem Titel oder Namensvorsatz am Telefon melden. Keine Ahnung warum, aber irgendwie verschafft mir das eine merkwürdige Genugtuung. Ich finde nicht, dass manche Leute etwas Besseres sind, nur weil sie promoviert oder einen Adelstitel geerbt haben.

Beichthaus.com Beichte #00005619 vom 25.02.2006 um 08:14:45 Uhr in Rastenberg (6 Kommentare).

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22152 Vertreter ziehen Kunden über den Tisch!

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Lügen Falschheit Arbeit

Ich bin Vertreter von Beruf und ziehe jeden Tag Kunden über den Tisch, nur damit ich meine verdammte Provision bekomme. Ist eigentlich ganz lustig, für das Lügen auch noch bezahlt zu werden! Ich liebe meinen Job!

Beichthaus.com Beichte #00019072 vom 19.11.2006 um 02:54:24 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

22153 Ich bin kein Talkshow-Flittchen!

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Peinlichkeit Familie

Manchmal stelle ich mir vor, als Stripperin beziehungsweise als Gogo-Girl zu arbeiten. Ich glaube, das würde mir unheimlich Spaß machen, aber es gibt einen Haken: Meine Familie würde das niemals unterstützen und mich als dummes Talkshow-Flittchen abstempeln. Das bin ich aber nicht! Ich habe halt nur Spaß daran, mich vor anderen auszuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00017027 vom 04.09.2006 um 01:29:31 Uhr (6 Kommentare).

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22154 Die Erkenntnis nach dem Seitensprung

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Fremdgehen Partnerschaft

Vielleicht ist Folgendes in eurem Sinne nicht Beichte genug, ich aber möchte das Ganze einfach loswerden und glaube, dass hier der richtige Ort dafür ist. Vor einigen Jahren habe ich, ich war damals 20, meinen jetzigen Ex nach mehr als zwei Jahren Beziehung betrogen. Ich habe einen anderen Mann geküsst. Es waren keine Gefühle im Spiel, nur reine sexuelle Gier. Ich wäre damals auch weiter gegangen, allerdings wurden wir unterbrochen. Ich war weder betrunken, noch hatten mein Ex und ich damals direkt Streit gehabt, geschweige denn, dass der Andere damals besonders reizvoll gewesen wäre. Er war einfach da. Es hatte sich einfach Alltag und irgendwie auch Entfremdung eingeschlichen. Mein Ex hat nie etwas davon erfahren, ich habe damals entschieden, dass ich nicht das Recht habe, mein schlechtes Gewissen auf ihm abzuladen. Ehrlichkeit hin oder her, es hätte ihm das Herz gebrochen. Die meisten werden dies Feigheit nennen, sei es drum. Ich konnte nicht mit mir vereinbaren, meinem damaligen Freund das Vertrauen in Frauen zu nehmen.
Meine Schwester wurde einmal von ihrem Freund verarscht und hatte noch Jahre später ein Vertrauensproblem. Das konnte ich einfach nicht tun. Ich hatte Angst ihm so weh zu tun. Ja, ich hätte vorher darüber nachdenken sollen, das habe ich aber nicht und dafür gibt es keine Entschuldigung, aber lösen musste ich das Problem trotzdem. Es wird mir immer leidtun und ich habe verdammt lange daran geknabbert - aber es war die richtige Entscheidung nichts zu sagen. Durch den Seitensprung damals und meine Reue ist mir wieder bewusst geworden, was in meiner Beziehung falsch lief, vor allem aber, wie sehr ich meinen Freund liebte. Danach waren wir noch über ein Jahr sehr glücklich in einer ausgeglichenen und auch treuen Beziehung, bis es irgendwann wegen zu unterschiedlich gewordenen Vorstellungen auseinanderging. Noch heute sind wir enge Freunde.


Heute bin ich der Meinung, dass ein Seitensprung zwar ein furchtbarer Fehler und Vertrauensbruch ist und dass es, wenn es erst einmal so weit kommt, wohl heftige Probleme in der Beziehung gibt, dass es aber auch ein neuer Anfang sein kann, selbst wenn man es mit sich allein ausmacht. Mein eigener Seitensprung tut mir noch immer leid und wird mir wohl immer leidtun, solange mein Ex ihn mir nicht verziehen hat, aber ich werde es ihm auch niemals sagen. Ich habe viel daraus gelernt. Nämlich, dass ein Ausrutscher nicht heißen muss, dass man ein Schwein oder ein Miststück ist, sondern dass aufrichtige, ehrliche Reue einem bewusst machen kann, wie kostbar die Dinge im Leben sind, die man liebt und wie leicht man sie durch eine Dummheit verlieren kann. Auch wenn es mir sehr leidtut um all die Opfer solcher Lernprozesse.

Ich glaube trotzdem, oder hoffe, dass so etwas in einer Beziehung, in der man wirklich zueinanderpasst, nicht vorkommt. Aber wenn doch, so muss es nicht das Ende der Liebe bedeuten, sondern kann auch der Anfang von einer viel tieferen Ebene sein, mit weniger Selbstverständlichkeit und mehr Wertschätzung. Es tut mir leid, dass ich erst einen so großen Fehler machen musste, bevor ich das alles begriffen habe und ich bin trotzdem dankbar, dass ich es überhaupt verstanden habe. Seit damals erlebe ich eine Beziehung anders, gehe auch mit Konflikten und eventuell aufkeimender Unzufriedenheit komplett anders um und hatte nie wieder auch nur ansatzweise das Bedürfnis oder den Impuls nach einer Dummheit.
Es tut mir leid, dass ich das Vertrauen meines heute besten Freundes missbraucht habe und ich glaube, ich werde ihm mein Leben lang dankbar dafür sein, dass er es mir gewissermaßen ermöglicht hat, zu verstehen, wie leicht man durch einen dummen Fehler das verlieren kann, das wirklich zählt.

Beichthaus.com Beichte #00031191 vom 13.05.2013 um 23:38:04 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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22155 Die Nachbarn haben uns verpfiffen!

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Rache Vandalismus Maßlosigkeit

Einst hatten wir eine kleine Schrauberhalle in W. Wir wollten dort trinken und unsere Autos tieferlegen, ich hatte einen Ford Mustang. Die Nachbarn fanden es nie so richtig gut, dass eine Werkstatt betrieben wurde und haben uns immer und immer versucht rauszuekeln und verärgert. Als eines Tages Kumpel "Inge" sein Moped aus dem Winterschlaf erweckte und eine Runde fuhr, kam prompt die Polizei und nahm ihn mit. Zum Dank hat er unter unserer Aufsicht den Wohnwagen des Verursachers nach allen Regeln der Kunst vollgeschifft! Kein Polster wurde ausgelassen und das war auch gut so. Weil wir häufig von den Nachbarn angeschissen wurden, dachten wir anscheißen - scheißen.

Die hatten gerade einen neuen Swimming-Pool gebaut. Onkel M. hat in demselben seinen Darm entleert. Kumpel (damals) N. hat unter Alkoholeinfluß die sehr fettleibige Frau unseres Feindes (der immer besoffen war) im Kornfeld... Warum auch immer. Ich werd es nie verstehen. Er hat sie... Pfui, er hat die fette Sau - gef*****! Ohne Skrupel - Ich habe zum Auferhalten des guten nachbarschaftlichen Verhältnisses den Opel Ascona des Nachbarn komplett niedergebrannt - Er hatte es verdient! Es war eine schöne Zeit und ich möchte sie nicht missen.

Beichthaus.com Beichte #00007293 vom 01.04.2006 um 07:36:56 Uhr (2 Kommentare).

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