22036 Das dämliche Hobby meines Freundes

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Diebstahl Zwietracht Ignoranz Zorn Ex

Ich habe meinen Freund dazu gebracht, dass er mich sang- und klanglos verlassen und aus seinem Haus geschmissen hat. Und ich habe mein Leben völlig zerstört. Er ist einer von diesen Kindsköpfen, die sich auf Conventions rumtreiben, eine komplette, weiße Rüstung von einem der bösen Soldaten aus Star Trek oder so und ein ganzes Zimmer voll mit Büchern, Comics, Filmen und wasweißich noch alles hat. Ganze Alben von diesen Magickarten, alle möglichen Figuren von irgendwelchen japanischen Zeichentrickserien, die er noch nicht mal ausgepackt hat, hunderte von komischen kleinen Plastikmännlein und Fahrzeugen. Es hat nur Platz weggenommen und ist eingestaubt.

Wenn ich ihn bat, das Zeug doch mal langsam auszusortieren, wurde er bockig und meinte, er werde sich niemals davon trennen, dass es ein Hobby von ihm sei und ich das Zeug nicht anzufassen hätte. Er hatte beruflich viel zu tun und hat seinem dämlichen Hobby nicht mehr so viel gefrönt. Also habe ich es eines Tages zusammengepackt und habe es zum örtlichen Bauhof gebracht. Auch dort hat man mir gesagt, dass das alles kaum was wert sei und die Leute dort haben es mir persönlich aus dem Auto geladen. Als mein Freund ein paar Tage später von der Montage kam, hat er sein Zimmer betreten und statt seines ganzen Mülls einen ordentlichen Schrank für Mietverträge, finanzielle Unterlagen, etc. gefunden. Er hat mich gefragt, wo sein Zeug sei und ich habe ihm gesagt, dass er doch schon viel zu alt für den ganzen Kinderkram sei, ich es zum Recyclinghof gebracht hätte und dass wir so viel mehr Platz hätten. Er sah mich erst nur an, packte mich dann am Arm, öffnete die Tür und warf mich aus der Wohnung.

Minuten später flogen meine Klamotten, Bücher und restlichen Sachen vom Balkon. Ich war völlig fertig, ich schrie, tobte und brüllte und hämmerte gegen die Tür, wollte ihm alles erklären, aber er drohte mir mit Polizei und sagte in einer Ruhe, die mir furchtbare Angst einjagte, dass seine Sammlung viele Tausend Euro wert gewesen sei und dass er mir jeden Cent einzeln aus dem Leib prügeln würde, wenn ich ihm sein Zeug nicht schnurstracks zurückholen würde. Aber da war bereits alles weg, geschreddert oder zerquetscht. Ich traute mich nicht wieder zurück und kroch bei einer Freundin unter. Einmal noch rief er an und fragte, ob ich etwas von seinem Kram gefunden hätte, was ich natürlich nicht hatte. Daraufhin legte er auf. Da er wusste, wo ich untergekommen war, flatterte mir ein Schreiben der Staatsanwaltschaft und seines Anwalts ins Haus, in dem er mich wegen Diebstahls auf Schadenersatz verklagte.

Er konnte vor Gericht den Besitz von wirklich jedem einzelnen Teil belegen, er hatte von wirklich JEDEM Scheißteil die Quittung und konnte auch noch Listen vorlegen, die den aktuellen Wert der einzelnen Teile belegten. Die Leute vom Bauhof wurden als Zeugen geladen und sagten gegen mich aus, einen Vergleich lehnte er ab. Ich musste ihm eine gewaltige Summe Schadenersatz bezahlen. Geld, dass ich nicht hatte. Jetzt habe ich den Mann verloren, von dem ich mir Kinder gewünscht habe, das Erbe meiner Uroma muss ich verkaufen, um die Schulden begleichen zu können und viele unserer gemeinsamen Freunde haben sich von mir abgewandt. Wenn ich ihm nur ein wenig besser zugehört hätte, dann hätte ich gewusst, wie viel es ihm bedeutet. Ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00038723 vom 15.09.2016 um 09:31:42 Uhr (76 Kommentare).

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22037 Hochzeit mit einem Pfarrer

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Begehrlichkeit Vorurteile Partnerschaft

Ich beichte, dass ich (25) seit den Teenagertagen keine Beziehung hatte. Bis ich ungefähr 16 war, hatte ich häufiger mal Beziehungen zu Jungs, zwischen drei Wochen und sechs Monaten lang. Doch dann erteilte ich nur Abfuhren. Ich brach einigen das Herz, denn einige hatten sich auch mal richtig in mich verliebt. Der Grund? Ich bin sehr gläubig und in unserer evangelischen Kirchengemeinde sehr engagiert. Für mich kommt nur ein Pfarrer bzw. werdender Pfarrer infrage. Menschen dieser Berufsgruppe sind die warmherzigsten und tiefgründigsten Menschen, die ich kenne. Der Mann, mit dem ich mein Leben verbringe, muss Pfarrer sein. Mir ist quasi egal, wie er aussieht. Mir ist nur dieser Beruf wichtig. Ich würde sogar komplett umziehen für einen Pfarrer als Lebenspartner. Ich beichte also, dass ich so auf die Pfarrer versteift bin, dass jeder andere Mann, sei er Koch, Anwalt oder Maurer, direkt von mir eine Absage bekommt. Ich frage direkt nach dem Beruf.

Leider gibt es so wenige junge Menschen in meinem Alter, die gläubig sind - deswegen treffe ich so selten gleich gesinnte Männer. Der junge Vikar in unserer Kirche ist leider schon seit seiner Jugendzeit vergeben. Er und seine Verlobte gehören zu meinen engsten Freunden. Niemand weiß von meinen extremen Bedingungen.

Beichthaus.com Beichte #00034601 vom 14.12.2014 um 19:59:42 Uhr (26 Kommentare).

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“Folge

22038 Sex statt Miete

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Prostitution Lippstadt

Ich (w/28) zahle meine Miete mit Sex. Ich wohne in einem 15 Parteien Haus. Daher kann er sich wohl eine Miete "erlauben". Ich treffe mich alle zwei Wochen mit meinem Vermieter (41) in seinem Haus und wir haben etwas spaß. Unser Deal ist zwei Mal im Monat Spaß bei […]
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Beichthaus.com Beichte #00041245 vom 06.05.2018 um 21:28:11 Uhr in Lippstadt (23 Kommentare).

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22039 Ich war mal eine Fisch-Mama

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Engherzigkeit Mord Tiere

Ich (w/28) bin eine ganz schlechte Fisch-Mama gewesen! Zur Vorgeschichte: Mein innig geliebter Mann hat sich von einem Bekannten ein Aquarium andrehen lassen und hat sich daraufhin verschiedene Fische und Zubehör gekauft. Ich betrachtete das Ganze immer kritisch, fügte […]
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Beichthaus.com Beichte #00020386 vom 10.01.2007 um 06:48:01 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

22040 Große Brüste sind einfach genug!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich hatte bis vor einem Jahr eine Beziehung, die insgesamt fast zwei Jahre hielt. Ich habe ihr andauernd erzählt, wie sehr ich sie doch liebe, und so weiter. Doch in Wirklichkeit war ich nur mit ihr zusammen, weil ich ihre großen Brüste so sehr mochte. Ich hatte vorher immer nur Frauen mit kleinen Brüsten, sie war die Erste mit so richtig schön dicken Dingern. Ihr Gesicht war hässlich, vom Charakter her war es unterste Schublade. Aber diese Brüste, ich konnte einfach nicht genug davon kriegen. Inzwischen ist ein Jahr vergangen und ich denke in letzter Zeit wieder öfter an die Dinger und überlege, ob ich sie nicht mal wieder anrufen soll.

Beichthaus.com Beichte #00003110 vom 13.12.2005 um 23:31:35 Uhr (2 Kommentare).

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