20376 Durch Streiks zur Umweltsau

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Vandalismus Ekel Morallosigkeit Zorn

Ich wohne hier seit einigen Jahren in einer süddeutschen Großstadt, wo es mir ganz gut gefällt. Ich verdiene mein Geld in der Privatwirtschaft und bin von den ganzen Streiks des öffentlichen Dienstes sehr genervt und seit dem letzten Warnstreik der Müllabfuhr auch selbst Betroffener. Meiner Meinung nach sollen die froh sein, dass ihnen - unabhängig von der Art und Weise wie der Betrieb wirtschaftet - zumindest am Monatsende ein Gehalt überwiesen wird, welches in den meisten Fällen die Arbeitsleistung auch adäquat entlohnt. Jedenfalls findet dank diversen Warnstreiks seit nunmehr zwei Wochen keine Leerung der Mülltonnen mehr statt, was ich schon aus hygienischen Gründen für unverantwortlich halte. Die Mülltonnen des Mehrfamilienhauses, in dem ich wohne, sind mittlerweile so voll, dass nichts, aber auch wirklich nichts mehr hineingeht, geschweige denn sich der Deckel noch schließen ließe. Da ich zwar viel Müll produziere, allerdings alles andere als ein Messie bin, der seinen Müll in der Wohnung aufbewahren möchte, stand ich vor einem kleinen Problem. Wohin damit?

Und hier fängt auch meine Beichte an, ich glaube, ich bin eine Umweltsau: Die erste Ladung hat der öffentliche Nahverkehr abbekommen, bzw. deren Mülltonnen an der nächsten Bushaltestelle. Leider waren die sehr schnell voll, sodass ich weiter ziehen musste. Den zweiten Sack habe ich mitten in der Nacht in den Altkleidercontainer des DRK geworfen. Meiner Meinung nach haben die es ohnehin verdient, weil sie mich trotz des Hinweises "Bitte keine Werbung einwerfen" am Briefkasten ständig mit ihren Flyern terrorisieren. Selbst Schuld, wenn sie in diesen den Standort ihrer Tonne preisgeben. Bei dem dritten Sack bin ich mir noch unschlüssig. Entweder wieder DRK, oder beim Nachbarn über die Hecke, dessen Katze immer bei uns in den Garten scheißt, oder in einen dieser Zeitungsstände, bei welchen man eine Zeitung entnehmen kann und selbst Geld einwerfen sollte. Hier würde ich mir den von der Bildzeitung aussuchen. Mittlerweile finde ich das sogar lustig und hoffe, dass ich damit aufhören kann, sobald die Tonnen wieder gelehrt werden. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032951 vom 29.03.2014 um 14:27:13 Uhr (11 Kommentare).

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20377 Die 50 Euro meiner Schwiegermutter

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Diebstahl Selbstsucht Familie Sibbesse

Ich habe gestern 50 Euro von dem Konto meiner Schwiegermutter abgehoben, weil ich kein Geld mehr hatte. Den Kontoauszug habe ich danach natürlich verschwinden lassen!

Beichthaus.com Beichte #00001310 vom 25.10.2005 um 15:56:27 Uhr in Sibbesse (4 Kommentare).

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“Beichte

20378 Einmal Raucher, immer Raucher

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Sucht

Ich habe wieder geraucht!

Beichthaus.com Beichte #00003245 vom 16.12.2005 um 08:58:27 Uhr (4 Kommentare).

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20379 Multiple Sklerose

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Feigheit Engherzigkeit Gesundheit Berlin

Ich (m/30) beichte heute froh zu sein, dass ich nie mit meiner seit Jugendtagen begehrten Jugendliebe zusammen gekommen bin. Ich habe jahrelang bedauert, dass wir nie eine richtige Beziehung oder gar Kinder hatten. Ich habe vor Kurzem erfahren, dass sie MS hat. Da ich weiß wie die Krankheit verläuft, habe ich mir selbst gratuliert, dass es nie was geworden ist, denn ich bin so egoistisch und denke das hätte mein Leben nur runtergezogen, wenn sie dann nach und nach abbaut, irgendwann im Rollstuhl sitzt und ich sie pflegen müsste. Aber ich schäme mich dafür nur an mein Wohl zu denken.

Beichthaus.com Beichte #00028131 vom 08.09.2010 um 19:45:52 Uhr in Berlin (52 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

20380 Ein falscher Freund

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich beichte hiermit, schon seit über 16 Jahren in meine mittlerweile beste Freundin verliebt zu sein. Ich kenne sie seit 17 Jahren, doch leider waren wir beide nie gleichzeitig Single und so kam es nie dazu, daß ich ihr meine Liebe offen zeigen konnte. Im Moment ist sie wieder glücklich mit jemandem zusammen, ich aber bin Single, treffe sie regelmäßig und wir verstehen uns sehr gut. Leider bin ich vom Äußeren her nicht ihr Typ und daher male ich mir eigentlich auch gar keine Aussichten auf Erfolg aus. Aber trotzdem genieße ich jede Sekunde die ich mit ihr zusammen sein kann. Wenn wir uns ausser der Reihe mal treffen, so muss ich mich besonders beherrschen, nichts Falsches zu sagen, um mich nicht zu verraten. Es tut so weh! Ich fürchte den Tag an dem meine Überdosis von ihr in mir so dermaßen groß wird, dass ich trotz meines Ehrenkodex (niemals in eine Beziehung eindringen, nicht einmal ansatzweise) ihr all das gestehe.

Und ich fürchte, dass danach entweder unsere Freundschaft zerstört ist, oder ich mich vor den nächsten Baum setzen muss um ihn durch mich durchwachsen zu lassen, denn nach ihr wird nichts mehr mich trösten können. Ich beichte hiermit, ein falscher Freund zu sein!

Beichthaus.com Beichte #00018144 vom 10.10.2006 um 23:12:38 Uhr (6 Kommentare).

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