19516 Mein Problem? Keine Freundin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Holm-Seppensen

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich mich köstlich über all die Leute hier mit ihren seltsamen Problemen amüsiere. Ich bin relativ unkompliziert, lebe sorglos vor mich hin, surfe den ganzen Tag im Internet anstatt zu arbeiten (ich bin faul); meinem Arbeitgeber ist das anscheinend egal. Ich wohne noch bei meinen Eltern, habe keine Geldprobleme, hab viel Spaß mit meinen Kollegen. Mein einziges (kleines) Problem ist, dass ich keine Freundin habe. Ich wünsche mir zwar eine, aber irgendwie bin ich zu faul oder zu scheu eine zu suchen. Ich habe wahrscheinlich auch zu wenig Selbstvertrauen. Aber ich denke, das wird sich schon noch von selbst ergeben, wie fast alles in meinem Leben, es wird schließlich Frühling.

Beichthaus.com Beichte #00007245 vom 31.03.2006 um 19:03:35 Uhr in Holm-Seppensen (2 Kommentare).

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19517 Keinen Bock auf Latein

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Faulheit Trägheit Schule

Ich habe heute Schule geschwänzt, weil ich kein Bock auf Scheiß Latein hatte...

Beichthaus.com Beichte #00000414 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (3 Kommentare).

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19518 Zum falschen Ziel

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Engherzigkeit Boshaftigkeit

Immer wenn mich Leute, die fremd in der Stadt sind, nach dem Weg fragen, lotse ich sie absichtlich woanders hin.

Beichthaus.com Beichte #00000544 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (5 Kommentare).

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19519 Aktiver Onkel

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Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich war mit meinem Cousin und meinem Onkel, der über 65 Jahre alt ist, essen. Nach ein paar Bier hat mein unverheirateter Onkel plötzlich ein Foto einer Frau aus seinem Geldbeutel geholt und uns gesagt, dass das seine beste Freundin war und dass die beiden es immer getrieben haben, wenn sie Lust hatten. Ich und mein Cousin waren sehr überrascht und verwundert, da wir diese Seite unseres Onkels nie erahnt haben.

Beichthaus.com Beichte #00001208 vom 22.10.2005 um 23:19:37 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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19520 Koffeinüberempfindlichkeit

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Unreinlichkeit Ekel Arbeit Gesundheit

Ich habe eine ganz ganz üble Koffeinüberempfindlichkeit, die sich in Zittern, Herzrasen, extremer Unruhe und Übelkeit äußert. Das wäre jetzt ja an sich gesehen nicht so problematisch, da ich koffeinhaltige Getränke vermeiden könnte, aber ich trinke für mein Leben gern Arabicakaffe und grünen Tee, am liebsten unverdünnt und ohne Milch. Das geht eigentlich nie gut und dadurch ist auch meine beichtenswerte Tat entstanden. Ich bin Psychiater und teile mir meine Praxis mit zwei Psychologinnen. Am Freitag war ich so frei mir nach dem Mittag im Beisein meines "Lieblingspatienten" (labil, agressiv, suizidal, unklare Borderlinesymptomatik) zur Entspannung einen Espresso zu gönnen, der ordentlich stark war. Ziemlich bald bemerkt ich eine Hitzewelle und konnte mich nicht mehr so recht darauf konzentrieren, was mir der Patient an Therapiefortschritten mitteilte. Es gluckerte auch etwas im Bäuchlein. Das zu ignorieren war mein erster Fehler. Der zweite Fehler war einer der ganz üblen Sorte: Der Patient war gerade am gehen, und meine Reaktion auf den Espresso lies etwas nach, als ich in dem mir inne wohnenden männlichen Unverwundbarkeitswahn dachte "Ach was soll's denn, zur Feier des Tages gönnste dir noch einen grünen Tee." Dazu muss ich sagen dass normalerweise schon eine Tasse von dem Zeugs für ein zünftiges russisches Roulette in meinen Eingeweiden reicht, auch ohne mir vorneweg einen starken Espresso in den Rachen zu kippen.
Die nächste und letzte Patientin dieses Tages nimmt Antidepressiva. Sie kam rein und setzte sich, während sich ein spürbarer Aufruhr in meinem Schnitzelgrab manifestierte. Mir stand der kalte Schweiß auf der Stirn und ich zitterte die ganze Zeit der Sitzung wie ein Junkie auf Entzug. Die Patientin guckte etwas komisch, aber ich hielt tapfer durch, zumindest eine Weile, schließlich wurde mir jedoch echt übel. Ich rannte auf die Praxistoilette und übergab den Tee samt restlichen Mageninhalts der Kloschüssel. Wegen des Zitterns war ich allerdings nicht ganz so treffsicher, daher geriet eine ganze Menge daneben. Ich wollte die Bescherung wegmachen, aber das ging nicht wegen des Geruchs, der rief nämlich immer neue Würgereize hervor. Ich schickte die Patientin nach Hause und legte mich erstmal in meinen Therapiesessel. Plötzlich hörte ich einen angeekelten Schrei aus der Toilette. Eine meiner Kolleginnen hatte die Bescherung wohl mitbekommen und kommandierte die Schwester zum Aufputzen. Zum endgültigen Feierabend fragten mich die anderen, ob ich wüsste wer die Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte. Ich sagte ich wüsste es nicht, aber meine letzte Patientin wäre auf Antidepressiva und vertrüge diese nicht so gut, vermutlich wäre das der Grund für die unappetitliche Szenerie. Die anderen glaubten mir das unbesehen. Hoffentlich sprechen sie meine Patientin nächsten Freitag nicht auf den Vorfall an.

Beichthaus.com Beichte #00007707 vom 11.04.2006 um 05:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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