15316 Meine Eltern sind jähzornige P

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Zorn Ungerechtigkeit

Meine Eltern spinnen. Jede Laune lassen sie an mir aus. Sie müssen sich nicht wundern, wenn ich nicht mehr freundlich bin. Da kommt mein Vater nach einer Woche Übersee zurück und das erste, was ich höre, ist aggressives "Rumgepöbel." Ich könnte dermaßen kotzen! Zum Glück fliegt er bald wieder über den Teich. Meine Mutter ist auch nicht besser, aber immerhin lässt sie mich meistens in Ruhe. Meine Tante nervt auch. Die meint jetzt auch, sie müsste sich einmischen. Die ist ja sowas von naiv! Das ist schon unglaublich. Man könnte meinen, ich komme mit keinem aus der Familie zurecht und es liegt an mir. Ich habe das früher auch geglaubt. Es ist nicht so! Aber trotz allem lasse ich mir mein Leben von denen nicht verderben. Es gibt nämlich auch Menschen, die nicht so sind. Ganz besondere Menschen! Ein ganz bestimmer Mensch!

Beichthaus.com Beichte #00005660 vom 26.02.2006 um 21:09:06 Uhr (3 Kommentare).

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15317 Erloschener Lebensdurst

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Selbstverletzung Verzweiflung Dummheit Schule

Meine Klassenkameraden machen mich fast jeden Tag rasend. Die Abgrenzung meiner Freunde von mir hilft bei dieser Situation auch ungemein. In meinem Innersten baue ich somit ungemeine Aggressionen auf. Ich muss zugeben, dass ich meinen Gefühlen dann auch oft Luft mache, was aber von den Anderen nie ernst genommen wird. Die Folge ist, dass ich mit zum Teil noch angestauter Wut und ohne richtige Freunde zu Hause rumsitze und nicht weiß, was ich mit meiner Zeit anfangen soll. Man kann es auch so formulieren: Mein Lebensdurst ist erloschen, um nicht zu sagen, mir würde es nichts mehr ausmachen überfahren oder sonst irgendwie getötet zu werden. Bei dem Gedanken daran möchte ich mich bei allen Leuten, denen ich etwas Schlechtes (sei es körperlicher oder seelischer Schaden) zugefügt habe, entschuldigen. Vor allem möchte ich auch dafür um Verzeihung bitten, dass ich nicht fähig bin, mich richtig zu kontrollieren.

Beichthaus.com Beichte #00007254 vom 31.03.2006 um 21:14:13 Uhr (3 Kommentare).

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15318 Das Bild ist unmöglich!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Internet

Ich (w) habe gerade eine Freundin aus meiner Freundesliste gelöscht, einfach, weil mir ihr Bild nicht gefallen hat. Ich mag sie wirklich gern, sie ist auch wirklich hübsch. Aber dieses Bild ging gar nicht, so etwas will ich nicht bei meinen Neuigkeiten sehen. Jetzt bereue ich es. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036185 vom 17.07.2015 um 23:10:26 Uhr (6 Kommentare).

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15319 Die Rache an meiner großen Liebe

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Boshaftigkeit Feigheit Selbstsucht Rache Ex

Meine Geschichte begann vor drei Jahren. Ich (m/26) war in den Endzügen meines Studiums, da traf ich auf einer WG-Party die Liebe meines Lebens, oder zumindest hielt ich sie dafür. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und häufig Dinge zusammen unternommen. Wir wurden im Prinzip beste Freunde. So ein Gefühl von Glück und Geborgenheit habe ich noch nie bei einem anderen Menschen empfunden. Allerdings war sie noch in einer Beziehung. Ihr damaliger Lover war glücklicherweise ein Arsch und diese Beziehung ging schnell in die Brüche. Ich war natürlich für sie da und habe sie getröstet. Als dann etwas Zeit verstrichen war, habe ich ihr meine Gefühle offenbart – und natürlich einen Korb bekommen. Mit der Aussage, dass sie für eine Beziehung gerade nicht bereit sei. Das war natürlich ein tiefer Schlag für mich und im Nachhinein betrachtet wäre es wohl für alle Beteiligten das Beste gewesen, hätte ich sie daraufhin in den Wind geschossen. Doch ich dachte, ich gebe der ganzen Sache noch eine Chance und wurde nicht enttäuscht.

Unsere Freundschaft wurde immer intensiver, bis dahin, dass wir uns küssten und miteinander schliefen. Als sie dann Stress mit ihrem Vermieter bekam, war es für mich selbstverständlich, dass sie bei mir wohnen könnte. Ab diesem Zeitpunkt habe ich ihr auch häufig kleine Überraschungen bereitet, ihr Blumen geschenkt, großartig für sie gekocht, sie auf kleine Wochenendtrips eingeladen, etc. Auch mit ihrer Familie verstand ich mich sehr gut. Ich habe häufig Wochenenden bei ihren Eltern verbracht und bei Arbeiten am Haus geholfen. Zwischenzeitlich hatte sie zwar wieder eine eigene Wohnung, verbrachte allerdings die meiste Zeit bei mir. In meinen Augen waren wir in einer glücklichen Beziehung. Dann, Anfang vergangenen Jahres, wurde bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert. Gleichzeitig wurde es sehr stressig in meinem Job und ich hatte nur noch wenig Zeit für meine Freundin, da ich häufig bei meiner Mutter war und selten vor den Abendstunden das Büro verließ. Und dann ging alles Schlag auf Schlag: Meine Mutter starb, ich verlor meinen Job und sie sagte mir, dass sie uns nicht als Paar sieht, sondern nur als sehr gute Freunde. Kurz darauf hatte sie einen neuen Typen am Start und ich musste zurück in mein Elternhaus ziehen, da ich die Wohnung in der Stadt nicht mehr halten konnte.

Für mich stand meine gesamte Welt in Scherben, ich hatte alles verloren - Familie, Freundin, Job und das Bitterste daran, meine beste Freundin. Ich war praktisch allein. In den ersten Monaten war ich nur ein Häufchen Elend, fast jeden Tag betrunken. Kontaktversuche ihrerseits habe ich komplett abgeblockt. Trotzdem habe ich irgendwann die Kurve gekriegt, sei es wegen meiner beiden Geschwister, dem Andenken an meine verstorbene Mutter oder sonst irgendwas, die Hauptsache ist, dass ich wieder angefangen habe zu leben. Ich habe wieder einen Job gefunden und ließ wieder Kontakt mit meiner Freundin zu. Diese war sehr glücklich, ihr Leben lief gut. Auch mit der neuen Beziehung war sie glücklich, was mir natürlich einen Stich versetzt hatte. Ihren neuen Freund wollte ich auch nie kennenlernen, da ich nichts als Hass für ihn empfand. Irgendwann erzählte sie mir dann, dass sie bald auf eine große Rundreise durch Südostasien gehen würden, genau die Reise, die ich mit ihr zusammen geplant hatte. Bis ins letzte Detail. Das hat mir einen heftigen Stich versetzt und irgendwie sind bei mir die Sicherungen durchgebrannt.
Ich gab ihr an allem die Schuld. Trotzdem habe ich noch den guten Kumpel geheuchelt und mich für sie "gefreut." Als sie wieder zurück waren, setzte ich alles daran, die Beziehung zu zerstören. Mit Erfolg - von Fotos und Schnüffeleien wusste ich, wie ihr Lover aussieht, wo er wohnt, wo er häufig hingeht. Irgendwann habe ich ihn dann "zufällig" in einer Bar getroffen und den freundlichen Fremden gespielt, der neu in der Stadt ist und mit Fremden einfach feiert.

Glücklicherweise wusste er nicht, wie ich aussehe. So konnte ich ihn recht leicht ordentlich abfüllen und dann den zweiten Teil meines Plans umsetzen: Eine Prostituierte als Treuetesterin auf ihn anzusetzen. Da er schon jenseits von Gut und Böse betrunken war, sprang er mehr oder weniger auf die aggressiven Annäherungsversuche der guten Frau an und ich konnte einige Schnappschüsse machen. Diese habe ich dann anonym an meine ehemalige Freundin geschickt, deren Leben momentan sonst auch nicht so rund läuft. Und mit der ganzen Aktion war ich sehr erfolgreich: Die Beziehung ging in die Brüche. Als sie dann weinend bei mir an der Tür stand, brachte ich es trotzdem nicht fertig, sie wie geplant einfach abzuweisen. Jetzt, wo ich den Schmerz in ihren Augen gesehen habe, fühle ich mich mit der ganzen Sache überhaupt nicht mehr gut. Ich bereue die Aktion zutiefst, Freunden tut man so etwas nicht an, egal was zuvor war. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, ich kann mich nur entschuldigen, aber den Mut, ihr alles zu beichten habe ich auch nicht. Es tut mir so unendlich Leid K! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033833 vom 27.08.2014 um 19:14:45 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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15320 Bitte stören!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Urlaub

Ich bin überzeugter Frühaufsteher. Immer wenn ich im Urlaub bin und mich auf den Weg zum Frühstück mache, drehe ich jedes dieser "Bitte nicht stören"-Schilder um, die an erstaunlich vielen Türklinken hängen. Dann steht überall "Bitte Zimmer aufräumen" und alle freuen sich.

Beichthaus.com Beichte #00038899 vom 06.11.2016 um 21:47:19 Uhr (17 Kommentare).

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