12786 Die Bewerberin, die mich erwischte

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Arbeit Chef Berlin

Mein Büro ist in der obersten Etage. In der Etage darunter sitzen die Mitarbeiter und dort befinden sich die Besprechungsräume, Waschräume etc. Ich habe oben bei mir nachträglich noch eine Toilette einbauen lassen um nicht immer nach unten rennen zu müssen. Vor einigen Jahren hatte ich einige Bewerber eingeladen. Da aber offenbar in der unteren Etage alle Besprechungsräume belegt waren, schickte meine Assistentin eine Bewerberin gleich zu mir hoch. Ich saß jedoch bei ihrem Eintreffen mit Zeitung und Käffchen auf dem Pott, ließ das Wochenende Revue passieren und bekam von dem Besuch gar nichts mit. Da die Bewerberin nicht wusste, was sie machen sollte, so alleine in meinem Büro, stellte sie sich mitten in den Raum. Ich saß währenddessen in meinem kleinen Kabuff (Leichtbauweise) und arbeitete wie ein Berserker alles raus, was keine Miete zahlt. Ich stöhnte und stampfte und machte richtig Alarm. Mit lauten Donnern kam dann der Braune zum Vorschein. Danach beglückwünschte ich mich selbst zu diesem tollen Ergebnis. Ich wusch mir die Hände und trat zu mir selber sprechend mit den Worten ins Freie: "Junge, Junge. Das riecht aber übel!" Tja, und dann stand ich vor ihr. Wir waren beide peinlich berührt. Ich wusste nicht mal, ob ich ihr die Hand geben sollte, so frisch gewaschen vom Klo. Ich, der sonst um kein Wort verlegen ist, stammelte nur völlig sinnlos: "Was soll das denn?" Und sie entgegnete mir: "Was soll was?" Und ich (leicht panisch): "Naja, dass sie mir vor der Toilette auflauern!" Daraufhin sie: "Aber ich stehe hier doch nur und warte auf Sie." Ich: "Aber warum dann direkt vorm Klo?" Sie: "Wo soll ich denn sonst stehen?" Sie hatte recht. Jeder, der in der Mitte meines Büros steht, steht irgendwie vorm Klo. Ich war inzwischen aber wahnsinnig geworden und motzte: "Aber das hier ist mein Klo! Dass das klar ist!" Sie: "Ich verstehe nicht ganz." Sie stotterte noch etwas wie: "Ich bin hier um mich für den Job vorzustellen." Ich beruhigte mich wieder und führte sie zum Stuhl und gab ihr eine Cola. Wir haben dann doch noch ein einigermaßen gutes Vorstellungsgespräch hinbekommen. Jetzt aber zu meiner eigentlichen Beichte: Dieses Mädel war die mit Abstand beste Bewerberin. Ich habe mich gegen sie entschieden, weil wir so einen bizarren Start hatten. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00027824 vom 18.05.2010 um 10:44:20 Uhr in Berlin (60 Kommentare).

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12787 Mein gammeliger Lebensstil

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Faulheit Trägheit Ekel Schamlosigkeit

Ich (m/20) will hier beichten, dass ich seit einiger Zeit ein unglaublich fauler Mensch geworden bin. Letztes Jahr habe ich ein Jura-Studium begonnen, welches ich jedoch nach einigen Monaten und Klausuren abgebrochen habe, da ich letztlich doch den Weg eines Mediziners gehen will. Da es aber relativ schwierig ist einen Studienplatz zu ergattern, werde ich ab September ins Ausland gehen. Seit Februar gammele ich quasi nur noch rum - bin nur noch am Feiern und treibe nebenbei ein wenig Sport. Durch diesen gammeligen Lebensstil hat sich mein Schlafrhythmus komplett gewandelt, das heißt, dass ich immer um knapp fünf Uhr ins Bett gehe und bis ungefähr 14 Uhr am Schlafen bin. Meine Eltern sind beide berufstätig, beide müssen immer früh raus. Da ich aber persönlich nicht mit einer vollen Blase schlafen kann, pinkle ich nachts immer in Flaschen. Ich präferiere hier die Flaschen mit dieser großen Öffnung, da kann man einfach seinen Johannes Reinhalten und sein kleines Geschäft problemlos verrichten. Ich weiß, dass es einfach lachhaft klingt, aber mein Vater hat nun mal keinen tiefen Schlaf, zu allem Überfluss ist das Schlafzimmer meiner Eltern genau gegenüber der Toilette. Also bevor ich da nachts watschelnd durch das Haus schlendere und alle Beteiligten wecke, nehme ich mir eine Flasche zu Hand und verrichte mein Geschäft.
Ich beichte also hiermit, dass sich gewiss bis September nichts ändern wird, aber ich mir wenigstens immer häufiger die Frage stelle, wie Menschen jahrelang arbeitslos diesen oder einen ähnlichen Lebensstil praktizieren können.
Bis September werde ich aber noch weiter in meine Flaschen pinkeln, einfach auch der Tatsache geschuldet, niemanden wecken zu wollen, der zwei Stunden später schon wieder arbeiten muss.

Beichthaus.com Beichte #00031421 vom 14.06.2013 um 14:29:47 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

12788 Psychedelic

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Drogen Vorurteile Morallosigkeit

Ich (w/24) nehme regelmäßig (hauptsächlich psychedelische) Drogen. Pappen, MDMA, Gras, E, und so weiter. Und trotzdem habe ich ein geregeltes Leben mit einer schönen Wohnung, einem guten Job, einem Auto, normalen Freunden und einen festen Partner. Kurz gesagt fühle […]
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Beichthaus.com Beichte #00033063 vom 15.04.2014 um 12:02:43 Uhr (20 Kommentare).

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12789 Meine Urlaubslüge

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Lügen Urlaub

Ich habe mir als kleiner Junge in einem Urlaub in Griechenland eine Angel gekauft. Abends bin ich damit immer, nachdem ich einige Scheiben Wurst vom Abendbuffet entwendet hatte, an den Strand. Einmal kam dann meine Mutter vorbei und erkundigte sich, ob ich was gefangen hätte. Weil ich mich als kleines, achtjähriges Blag natürlich profilieren wollte, behauptete ich einfach, dass ich einen gefangen und in den ebenfalls geklauten Plastikbecher gelegt hätte, der Fisch dann aber von einer Katze entwendet und verspeist wurde. Genau das musste ich dann auch diversen Omas und Tanten auf die Urlaubsgrußkarten schreiben und die Lüge somit in der ganzen Verwandschaft verbreiten. Der allererste (und einzige) Fisch, den ich dann irgendwann mal aus dem Meer gezogen habe, ist deshalb offiziell mein zweiter. Diese Lüge verfolgt mich nun schon seit Jahren, auch wenn ich mittlerweile wohl der Einzige bin, der sich überhaupt noch an die Geschichte erinnern kann. Doch sollte mich irgendwann mal wieder jemand darauf ansprechen, werde ich nicht zögern, ihm dieselbe Geschichte nochmal zu erzählen. Wahrscheinlich wird mich diese Lüge noch mein ganzes Leben lang verfolgen.

Beichthaus.com Beichte #00021128 vom 03.02.2007 um 09:21:10 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

12790 200 Euro im Bordell

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Falschheit Lügen Prostitution

Also ich möchte beichten, dass ich mir jeden Monat 200 Euro für Bordellbesuche abknapse. Da meine Frau sich die Kontoauszüge vorlegen lässt, ich aber ein Online Konto habe, erzeuge ich einen HTML-Konotoauszug und lösche die Zeilen mit den Barabhebungen raus und […]
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Beichthaus.com Beichte #00022946 vom 25.09.2007 um 07:47:21 Uhr (23 Kommentare).

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