11611 Viren vom Computerfachmann

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Zorn Neugier Engherzigkeit Medien

Ich lebe auf dem Land und bin der einzige Mensch im Dorf, der sich mit Hardware und Software auskennt. Ich habe jahrelang umsonst für alle möglichen Freunde deren PCs und Handys wieder flottgemacht oder sie beraten, was sie sich kaufen sollten. Auch bei Musik und Filmen war ich immer der erste Ansprechpartner. Das alles ging mir aber irgendwann auf die Nerven, grade weil man sich recht ausgenutzt gefühlt hat. Irgendwann habe ich dann jemanden kennengelernt, der mir von RATs erzählte. Das sind Viren oder Trojaner, die unbemerkt eine komplette Fernsteuerung des infizierten Computers zulassen. Am Anfang habe ich dies nur so zum Testen getan, aber inzwischen kenne ich lauter Dinge über Leute, von denen ich solche Sachen nie erwartet hätte. Der Spaß ging so 2-3 Monate, dann habe ich beschlossen, dass die Sache eine Nummer zu heftig ist und habe die Software entfernt. Wenn inzwischen jemand etwas von mir will, sage ich einfach, ich hätte grade keine Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00038498 vom 13.07.2016 um 08:09:20 Uhr (19 Kommentare).

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11612 Zwei Kinder und ein Abschluss ohne Jobchancen

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Peinlichkeit Verzweiflung Familie

Ich beichte, dass mein Leben komplett im Eimer ist und ich daran nichts mehr ändern können werde. Ich habe ein Studium abgeschlossen, das mir absolut gar nichts mehr nützt, weil der Arbeitsmarkt sich während meines Studiums derart drastisch verändert hat, dass es keine Chance mehr gibt, in diesem Bereich eine feste Stelle zu bekommen. Ich bin deswegen für Zeitverträge in den letzten sieben Jahren fünf Mal umgezogen und mache nun eine Ausbildung in einem völlig anderen Bereich, der mir auch Spaß macht, aber es kostet unglaublich viel Energie bei Null anzufangen. Eventuell schaffe ich es noch einmal zu studieren, aber mein Akku ist fast leer.

Viel schlimmer ist jedoch, dass ich zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen habe. Mein erstes Kind (mit 22) wollte ich bekommen, ich habe die Mutter wirklich geliebt. Sie hat mich mitten im Studium sitzen lassen, hinterher habe ich erst gemerkt, dass sie bereits einen Neuen hatte. Nach und nach hat sie den Kontakt zu meinem Kind boykottiert, bis heute. Der Kontaktabbruch zu meinem ersten Kind, der mich fast zerstört hat, hat auch dazu geführt, dass ich für mein zweites Kind keine Vatergefühle mehr entwickeln konnte, wohl aus Selbstschutz. Bei meinem ersten Kind trage ich also keine "Schuld" im eigentlichen Sinne, das konnte ich noch als Pech verbuchen und mache mir auch keine Vorwürfe.

Anschließend habe ich jedoch besagtes zweite Kind bekommen mit einer neuen Freundin. Ich wollte kein zweites Kind, habe das auch gesagt (sie wusste das GANZ genau, und auch warum) und habe mich nicht getraut, nach der Schwangerschaftsnachricht "Nein" zu sagen, obwohl ich wusste, dass ich mit dieser Frau nicht dauerhaft zusammenleben wollte. Ich habe es mir eine Weile lang schöngeredet. Dass ich es darauf habe ankommen lassen, es meine eigene Schuld sei und ich hätte verhindern müssen, dass sie schwanger wird. Ich habe mich von dieser Frau getrennt, da ich es nicht ausgehalten hätte! Weil ich es nicht fertiggebracht habe, direkt ehrlich zu sein und aus moralischen Gründen nicht das Wort Abtreibung in den Mund nehmen wollte, habe ich also mein eigenes Leben vollends zerstört.

Die Konsequenz ist, dass ich für die nächsten 20 Jahre für zwei Kinder unterhaltspflichtig bin und mindestens bis zu meinem 50. Lebensjahr, mit meinen beruflichen Möglichkeiten, an der Selbstbehaltsgrenze von 1.050 Euro herumkrebsen werde, und noch dazu nie wieder eine Frau kennenlernen werde, die akzeptiert, dass ich zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen habe. Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich sogar meiner Therapeutin nur von einem Kind erzählt habe, weil ich mich damit wie ein Assi fühle. Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00039177 vom 07.01.2017 um 13:34:48 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

11613 Ein weiblicher Casanova

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit

Ich wollte das echt mal loswerden: Kann das ja sonst keinem erzählen, weil die mich sonst alle für eine alte Sau halten. Naja und das bin ich ja auch. Ich hatte nämlich schon mehr Frauen als meine Oma alt ist. Und das Tollste ist, das ich erst 25 Jahre alt bin und weiblich. Ich bezeichne mich selbst als weiblichen Casanova und fühle mich sauwohl dabei.

Beichthaus.com Beichte #00021545 vom 26.04.2007 um 09:17:26 Uhr (3 Kommentare).

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11614 Suhlt euch nicht in Selbstmitleid!

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Vorurteile Engherzigkeit Selbstverletzung Dummheit Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich eine irrationale Abneigung gegen weinerlich-depressive Selbstmitleidsfreaks entwickelt habe, insbesondere gegen Selbstverletzungs-Kandidaten. Es ist immer das gleiche Schema, ihre eigenen Probleme und Sorgen sind die gravierendsten auf der ganzen Welt, dabei sind sie in vielen Dingen selbst diejenigen, die mit ihrem maßlosen, selbstsüchtigen und nicht zuletzt dummen Verhalten den Karren in den Dreck gefahren haben. Und ich darf mir den Müll dann immer anhören und in ausschweifenden Chat-Sessions den Motivator spielen. Mich kotzt das an, aber ich könnte es auch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, jemandem durch einen meinerseitigen Rückzieher diesen Rückhalt zu nehmen. Deswegen mache ich es so, dass diese Leute zwar wertlos für mich sind, ich es ihnen aber nicht zeige. Ich weiß, dass Borderlinestörungen und Dergleichen ernstzunehmende Krankheiten sind, deswegen meine Beichte. Aber ich verstehe einfach nicht, wie man als Mensch jeden Funken Rationalität abstreifen und sich dermaßen in Selbstmitleid suhlen kann.

Beichthaus.com Beichte #00005620 vom 25.02.2006 um 12:26:44 Uhr (0 Kommentare).

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“Folge

11615 Bekommt sie ein Baguette quer rein?

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Zorn Hass

Ich muss beichten, dass ich ein großes Problem mit kleinen Leuten habe. Als besonderes Beispiel dient hier meine Englischlehrerin. Die ist nicht nur klein, sondern auch noch fett. Bei der gibt es keine besseren mündlichen Noten als 8. Das kotzt mich tierisch an und […]
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Beichthaus.com Beichte #00007367 vom 03.04.2006 um 08:09:22 Uhr (5 Kommentare).

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