10016 Die Eskapaden meiner Ex

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Eifersucht Ignoranz Ex

Ich (m/18) habe vor einer Woche mit meiner Ex-Freundin Schluss gemacht. Wir waren fast zwei Jahre zusammen, doch dann hat es nicht mehr so gepasst und wir waren beide nicht mehr wirklich sehr glücklich. Zwei Tage später habe ich erfahren, dass meine Ex wieder viel mit anderen Jungs schreibt und dann auch mal mehr als nur Small Talk. Mich hat das so aus der Bahn geworfen und verletzt, dass ich mir vorgenommen habe, auch mal wieder mehr mit anderen Mädels zu machen, um mich etwas abzulenken. Gestern traf ich mich zum Lernen mit einer älteren Ex-Freundin. Und irgendwie hat es gefunkt und wir haben hemmungslos miteinander rumgemacht. Ich weiß, dass ich nichts Verbotenes mache, dennoch habe ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich auch nicht mehr richtig schlafen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035507 vom 20.04.2015 um 16:22:21 Uhr (11 Kommentare).

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10017 Ist noch besetzt?

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Boshaftigkeit Engherzigkeit

Ich habe mal im Europacenter in Berlin auf dem Damenklo von außen die beiden verfügbaren Toiletten verschlossen. Dann standen die Frauen Schlange und ich habe mich köstlich amüsiert. Dann drängte mich meine Schwester, sie wieder zu öffnen. Die anderen Frauen waren mittlerweile wieder weg und ich schloß sie wieder auf. Als ich wieder zurückkam, schauten mich die Frauen an und sagten: "Ist immer noch besetzt?" Ich zuckte nur die Schultern und ging zu meinem Platz, woraufhin die x-gebeinten Massen zum Klo strömten. Was habe ich mich amüsiert!

Beichthaus.com Beichte #00000617 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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10018 Toiletten in Japan

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Ekel Neugier Schamlosigkeit Fetisch Urlaub

Ich (w) war vor ein paar Wochen in Japan. Wir haben ein Restaurant besucht und ich musste zur Toilette. Unser Guide hatte mich gewarnt, dass ich achtgeben sollte, nicht bespannt zu werden. Die haben dort nur diese Klos zum Hocken, und während ich so mein Geschäft […]
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Beichthaus.com Beichte #00040012 vom 09.07.2017 um 23:03:08 Uhr (14 Kommentare).

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10019 Ich wäre gerne die Sintflut!

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Zorn Dummheit Gesellschaft Politik Gladbeck

Ich finde unsere Regierung und auch die Opposition so dermaßen unfähig, dass ich wünschte, es käme ein großer Regen, der den ganzen Abschaum von der Straße spült. Manchmal wäre ich selbst gerne dieser Regen.

Beichthaus.com Beichte #00000291 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr in Gladbeck (6 Kommentare).

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10020 Wie das Internat mich zur Diebin machte

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Diebstahl Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit meiner Mutter, die arbeiten ging, aber dennoch unter dem Hartz-IV-Satz verdiente - sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und es alleine schaffen. Leisten konnten wir uns dementsprechend nichts, abgesehen von den allernötigsten Dingen. Zusätzliches, wie zum Beispiel Süßigkeiten, waren selten drin. Meistens wurde Schokolade nur als Geburtstagsgeschenk gekauft, wenn eines von uns Kindern Geburtstag hatte. Ich hatte Glück und bekam dank meiner überdurchschnittlich guten Noten ein Stipendium an einem privaten Gymnasium mit Internat, das nicht gerade billig war. Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 15 Jahre alt.

Man kann sich jetzt denken, dass ich von da an mit einem Haufen verwöhnter Kinder mit reichen Eltern zur Schule ging. Sie hatten alle die neusten und teuersten Klamotten und unterhielten sich über die neusten Spielkonsolen und den Spielen dazu bzw. die Mädchen unterhielten sich über ihre Pferde, die sie im Stall stehen hatten. Nachmittags luden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, um im hauseigenen Pool baden zu gehen. Ich konnte von so etwas nur träumen. In den Mittagspausen gingen die Schüler meistens essen. Aber egal ob Döner, McDonalds oder Restaurant, ich bekam kein Taschengeld und konnte mir das somit nicht leisten. Ich musste mir die Butterbrote von zu Hause mitnehmen. Nach ein paar Wochen an der neuen Schule wollte ich auch dazugehören. Es fing erst damit an, dass ich in kleineren Läden Kaugummis und Süßigkeiten klaute, weil ich auch mal so etwas haben wollte. Bald darauf ging es weiter mit Klamotten und Schmuck. Schmuck hatte ich bis dato noch nie besessen und meine Klamotten waren auch immer nur die abgelegten meiner beiden Schwestern gewesen. Aber ich wollte ja auch mal hübsch angezogen sein und mit den anderen Mädchen mithalten können. Make-up klaute ich dann auch.

Nach weiteren Wochen an der Schule begann ich, Dinge wie Glätteisen in Drogeriemärkten zu klauen und diese zu verkaufen. Ein Freund aus meiner alten Schule, der meine Situation kannte, verkaufte das ganze Zeug für mich im Internet. Auf diese Weise hatte ich mein eigenes Geld und konnte mit meinen Klassenkameraden mittags ins Restaurant oder am Wochenende ins Kino gehen. Somit hatte ich mich endlich mit einigen Jungs und Mädchen aus meiner Klasse anfreunden können. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass diese Leute kein Umgang für mich sind. Die meisten meiner "Freunde" waren Internatsschüler und gerade diese haben in ihrem jungen Alter von 14-16 Jahren schon diverse Drogen konsumiert und mich immer wieder dazu animiert, es auch mal zu probieren. Ich glaube, diese Kinder waren damals einfach nur ganz arm dran, denn sie bekamen von ihren Eltern alles, was man mit Geld kaufen konnte - aber eben nur das. Sie wurden einfach in ein Internat abgeschoben, damit sie nicht stören, weil sie unerwünscht waren.

Ich habe dann nach einem Schuljahr an mein altes Gymnasium zurückgewechselt, wo meine echten Freunde waren. Inzwischen schäme ich mich aber unglaublich dafür, dass ich so krampfhaft versucht habe, mich anzupassen und meine Herkunft geleugnet habe, nur um akzeptiert zu werden. Ich schäme mich noch viel mehr dafür, dass ich dafür angefangen habe, zu klauen wie ein Rabe. Und das alles nur für Leute, die mich runterziehen und auf die schiefe Bahn bringen wollten.

Beichthaus.com Beichte #00038489 vom 11.07.2016 um 23:13:26 Uhr (14 Kommentare).

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