Das Bremsspur-Festival

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Wenzenbach

Das Bremsspur-Festival
Mir ist vor zwei Wochen auf einem Festival etwas ziemlich Peinliches passiert. Ich habe in einen Viermann-Zelt geschlafen, mit einem Kumpel und zwei Freundinnen. Als ich vom Festivalgelände zum Zeltplatz kam, räumten die Beiden gerade das Zelt auf, als ich lautes Lachen aus dem Zelt höre. Sie meinten, ich solle mal ins Zelt kommen. Dort sah ich dann eine auf links gedrehte Boxershort von mir liegen mit einer unübersehbaren Bremsspur drin. Ich lief rot an und ließ die Shorts schnell in meinem Dreckwäschebeutel verschwinden. Die Beiden fragten nur, wie man auf die Idee kommt, so eine Bremsspur-Hose offen rumliegen zu lassen. Die eine Freundin meinte abends dann zwar noch, dass ich ihr schon ziemlich leidgetan habe, da es ja jedem Mal passieren könne, aber ich wäre auch selbst daran Schuld, wenn ich meine Dreckwäsche nicht wegpacke. Wird mir auch eine Lehre sein.

Beichthaus.com Beichte #00036300 vom 03.08.2015 um 22:42:50 Uhr in Wenzenbach (15 Kommentare).

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Normalgewichtige haben es besser

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Ungerechtigkeit Vorurteile Verzweiflung Essen

Hallo ich (m/18) werde aufgrund meines Übergewichts von allen ignoriert und verstoßen. Das Schlimme ist, dass ich nicht 1,60 Meter groß bin und 200 kg wiege, sondern fast 1,90 Meter groß bin und grade mal 100 kg auf die Wage bringe. Ehemalige Klassenkameraden und Freunde laufen einfach an einem vorbei. Wenn ich sie grüße, gucken sie starr weg und grinsen einen nur schräg an nach dem Motto: "Was will denn der Pummel von mir". Ich musste mir immer anhören, wie fett ich sei und dass ich deshalb ein schlechter Mensch wäre. Doch nun zu meiner Sünde. Ich hasse sie - ich hasse sie alle. Ich wünsche ihnen alles Schlechte, weil sie denken, dass sie weil sie normal wiegen, etwas Besseres sind.

Beichthaus.com Beichte #00009668 vom 30.05.2006 um 23:01:04 Uhr in Essen (10 Kommentare).

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Mein Kollege ist kindisch und unfähig!

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Engherzigkeit Ignoranz Hochmut Kollegen Arbeit

Ich (w/23) schäme mich unglaublich, dass ich mich letzte Woche über einen Arbeitskollegen beschwert hatte. Wir arbeiten in einem kleinen Büro von einem Onlineshop für Wellnessartikel. Er kommt ständig zu spät, lässt Arbeit tagelang auf seinem Platz liegen und macht Unsinn wie Augen und Münder auf Drucker, Scanner, etc. zu kleben. Er ist 44 Jahre alt und geht auf Krücken. Er meinte mal beiläufig, dass er vor 15 Jahren einen schweren Unfall hatte und deshalb nicht mehr richtig gehen kann. Ich ging von einem Verkehrsunglück aus. Letzten Dienstag sah ich ein komisches Bild über seinem PC hängen. Er erklärte munter, dass er seinen Kopf auf die Glasscheibe des Kopierers gelegt hätte und das Ergebnis lustig fand. In der Pause kotzte ich mich bei einer Kollegin über ihn aus und meinte er wäre ein unfassbar kindischer Idiot, der unserem Image nur schadet.


Zudem regte ich mich über seine Kritikunfähigkeit auf. Diesen Teil bekam die Büroleitung mit, ich hatte sie in meiner Rage nicht mal bemerkt. Sie meinte, sie würde bald ein ernstes Gespräch mit ihm führen, auch sie war genervt. Gestern saß eine andere Kollegin mit ihm und mir in einem Raum. Die beiden unterhielten sich über alles Mögliche und ich erfuhr, dass er seine halbe Kindheit im Krankenhaus verbrachte, wegen einer seltenen Erkrankung. Irgendwann war er geheilt, hatte jedoch kein soziales Umfeld durch die vielen Klinikaufenthalte und wurde depressiv. Eines Tages ist er aus Verzweiflung von einer Brücke gesprungen und deshalb hat er das mit den Beinen. Ich habe ein furchtbar mieses Gewissen, dass ich ihm ein wohl nächsten Dienstag stattfindendes Gespräch mit unserer Büroleitung aufgedrückt habe. Sie hat es ihm schon angekündigt.

Beichthaus.com Beichte #00036992 vom 08.11.2015 um 01:07:45 Uhr (12 Kommentare).

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Kaffee im Büro

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Feigheit Lügen Selbstsucht

Mein Ex-Chef war im Gegensatz zu mir – einem chaotischen Wassermann – pedantisch, ordnungsliebend und korrekt. Er hat seinem Leben ganz der Arbeit gewidmet. Er hasste unnötige Kommunikation und hatte uns verboten, Kaffee am Arbeitsplatz zu trinken, wohlweislich habe ich meinen Kaffee trotzdem am Arbeitsplatz getrunken, natürlich nur, wenn er nicht da war. Ich gebe zu, ich hatte große Probleme in Ernst zu nehmen, gab es doch soviel Wichtigeres im Leben und was ist schon einzuwenden gegen einen netten Plausch unter Kollegen und ein gemütlicher Kaffee am Arbeitsplatz?

Im Gegensatz zu meinem eigenen gebrühten Kaffee, den ich morgens durchaus hätte auch trinken können, liebte ich den Bürokaffee. Wie jeden Morgen bin ich auch an diesem einen besagten etwas später gekommen, die Zeit bei einem Schwätzchen mit dem Lieblingskollegen verbummelt und ein Tässchen Kaffee rauslassend, mit dem Hintergedanken, heute ist der Chef ja nicht im Haus! Das Telefon klingelte und ich rannte in mein Büro, stolpere über die Akten und SCHREI, NEIN nicht über die weiße Knitterbluse. Die Tasse fliegt im hohen Bogen gegen die Wand! SUPER, die Bluse ist gerettet - aber oh mein Gott. Das darf jetzt nicht wahr sein!

Die Wand war voll mit einem hellbraunen Kaffeefleck. Mein erster Gedanke: Wie erkläre ich das meinem Chef? Meine Entscheidung: am Besten gar nicht und retten, was zu retten geht! Ich eile in die Küche, versuche mir vor den Kollegen nicht anmerken zu lassen, die übrigens so brav sind und ihren Kaffee immer in der Küche getrunken haben, und holte einen Putzlappen! Ich kam mir derweil vor wie in einem schlechten Sketch, denn trotz intensivem Rubbeln wird es nur noch schlimmer. Meine Idee, mittags weiße Wandfarbe zu holen, verwerfe ich auch gleich wieder. Da kommt mir doch der rettende Einfall! Die Putzfrau, die muss jetzt herhalten!

Ich rufe meinen Chef an und sage: "Herr X, Sie werden es nicht glauben, aber ich habe doch tatsächlich heute morgen die Putzfrau erwischt, wie sie einen Kaffeefleck von der Wand weg machen wollte, sie wollte auch nicht so recht rausrücken, wie das passiert ist. Ich vermute ja mal, sie hatten noch jemanden dabei", selbstredend, dass mein Chef stinkesauer war. Was soll´s er wird sich schon wieder beruhigen, denke ich mir und war froh, dass ich doch so ein ideenreicher, kluger Mensch bin!

Ganz so glimpflich lief die Geschichte nicht ab. Er hat der Putzfirma gekündigt und die Putzfrau zusammen geschissen. Ich stand im Hintergrund, immer wieder den Kopf schüttelnd, mit schlechtem Gewissen. Aufgeklärt habe ich es aber nie!

Beichthaus.com Beichte #00007204 vom 31.03.2006 um 05:37:55 Uhr (5 Kommentare).

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Wir sind halt jung!

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Selbstsucht Morallosigkeit Schamlosigkeit Ex

Ich bin ein sehr böser Mensch. Nein, ich fühle mich auch nicht so. Obwohl ich nicht ganz ehrlich zu meiner Ex-Freundin bin. Wir sind schon drei Monate nicht mehr zusammen und irgendwie stört mich das auch überhaupt nicht, aber irgendwie muss ich sie immer noch anbaggern und habe sie auch schon rumbekommen, dass sie mir einen bläst. Jedenfalls sind ihre Gefühle nun mächtig durcheinander. Meine Gefühle sind ganz klar, es gibt keine, möchte nur etwas Spaß mit ihr. Sie denkt auch, dass ich die ganze Zeit lieb und brav bin, aber das stimmt nicht ganz, habe schon seit vielen, vielen Wochen was mit einer anderen, die allerdings einen Freund hat. Ihr müsst mir nun einfach glauben, dass ich nicht so ein Schwein bin, kam bisher auch nicht vor, aber langsam macht mir das richtig Spaß. Obwohl die mit dem Freund sehr lecker ist und ich nicht unbedingt abgeneigt bin, mehr daraus zu machen, und da stimmen auch die Gefühle von beiden Seiten. Hey, warum hat die noch ihren Freund? Ach Leute, nicht schlimm, wir sind nur einmal jung, ich bereue es jedenfalls nicht, sondern genieße es, in eine Beziehung zu funken und meiner Ex falsche Hoffnungen zu machen. Gut, dass sie Beichthaus nicht kennt.

Beichthaus.com Beichte #00004609 vom 22.01.2006 um 18:45:21 Uhr (0 Kommentare).

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