Ich will nur nicht vollgelabert werden!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich sollte eigentlich mit meinem Leben zufrieden sein, ich habe alles, was ich brauche und will. Aber innerlich geht es mir meistens schlecht, ich denke immer, wie unnütz mein Leben doch ist und dass ich nichts habe, wofür es sich zu leben lohnt. Ich habe einfach kein Glück, egal wo. Ich habe schon öfters mal über Selbstmord nachgedacht - werde es aber nie tun. Wer weiß, was das Leben noch bringt. Mein einziger Lichtblick im Moment sind meine Freunde, auf die ich bauen kann! Danke Leute, ihr seid die Besten! Das wollt ich mal loswerden, ohne dass ich gleich wieder von irgendwem vollgelabert werde.

Beichthaus.com Beichte #00008894 vom 06.05.2006 um 07:17:24 Uhr (3 Kommentare).

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Der böse Ex

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Stolz Lügen Rache Falschheit Ex

Ich habe meinen Ex-Freund aus gekränktem Stolz aus meinem Leben verbannt und negative Dinge über ihn erzählt, die im Grunde stimmen, aber maßlos übertrieben waren. Das tut mir sehr leid und darum bitte ich um Vergebung. Ich begreife mittlerweile, dass er sich mir gegenüber fair verhalten hat, eine Beziehung uns beide auf Dauer unglücklich gemacht hätte und dass er beim Schlussmachen sehr behutsam und schonend vorgegangen ist. Dass man nicht mehr liebt, kann man einem Menschen wohl schlecht vorwerfen.

Beichthaus.com Beichte #00033312 vom 21.05.2014 um 17:06:57 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Gedanklich abgeschaltet

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Ignoranz 50+ Gesundheit Arbeit Lalendorf

Ich arbeite als Altenpflegerin und möchte beichten, dass mir das Gerede der alten Leute tierisch auf die Nerven geht. Dieses stundenlange Rumgejammer kann ich wirklich nicht mehr ertragen. Deshalb schalte ich schon beim Betreten des Zimmers gedanklich ab und denke an etwas anderes.

Beichthaus.com Beichte #00030328 vom 10.10.2012 um 15:58:56 Uhr in Lalendorf (17 Kommentare).

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Mein Schickimicki-Doppelleben

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Morallosigkeit Studentenleben

Ich führe ein Doppelleben. Meine Eltern sind ziemlich wohlhabend und finanzierten mir eine gute Ausbildung. Für das Studium zog ich in eine andere Stadt und dort kauften sie mir eine nette kleine Eigentumswohnung. Bis ich vor einem halben Jahr dann einen heftigen Streit mit meinen Eltern hatte und sie mich aus der Wohnung warfen. Das war für mich nicht so schlimm, wie ich erst dachte. Ich hatte einen annehmbaren Nebenjob und habe ein paar Wochen bei Freunden gewohnt, bis ich eine neue Wohnung gefunden hatte. Im Vergleich zu der Wohnung meiner Eltern war das natürlich ein Loch, aber ich fand mich schnell mit meinem neuen Leben ab. Es war viel lockerer, als unter der Fuchtel meiner Eltern zu stehen. Ich suchte mir neben meinem Studium noch einen zweiten Nebenjob. Eigentlich verrichtete ich nur niedere Arbeiten, aber immerhin verdiente ich etwas. Ich ließ mir meine Haare und den Bart länger wachsen, ging mehr aus und begann zu trinken und zu kiffen. Nicht übermäßig, ich muss schließlich auch mein Studium voranbringen, damit ich keine Beihilfen verliere. Ich hatte auch eine Freundin, die meine Eltern nie geduldet hätten. Sie ist übergewichtig, tätowiert, hat gefärbte Haare und trinkt und raucht ebenfalls.


Alles in allem klingt das nach einem ziemlich heruntergekommenen Leben, aber ich war zufrieden. Ich war froh, nicht mehr das Schickimicki-Leben meiner Eltern leben zu müssen. Dann machte ich ein weiteres Praktikum, um mir etwas dazuzuverdienen. Dort hatte ich eine wundervolle Kollegin. Wir verbrachten die Pausen zusammen und verstanden uns sehr gut. Ich entwickelte Gefühle für sie und nach einigen schlaflosen Nächten, in denen ich viel nachdachte, verließ ich meine damalige Freundin. Ich lud die Arbeitskollegin ein und bald darauf waren wir ein Paar. Wenn ich sie allerdings zu mir nach Hause einlade, gehen wir in die Wohnung meiner Eltern, für die ich glücklicherweise noch einen Schlüssel habe. Und wenn wir gemeinsam mit meinen Freunden etwas unternehmen wollen, dann immer mit denen, die ich noch von früher kenne. Meiner Freundin und ihren Eltern, die ähnliche Snobs sind, wie meine, spiele ich also den zielstrebigen und ehrgeizigen Studenten vor. Was sie aber nicht wissen, ist, dass ich in einem Loch hause, weil ich nicht weiß, wann meine Eltern in ihre Wohnung kommen und ich nicht überrascht werden will. Sie wissen auch nicht, dass ich noch kiffe und eine versiffte Bar jeder Disco vorziehe. Oder dass mir Bier besser schmeckt, als ein teurer Wein aus dem letzten Jahrhundert. Mir ist klar, dass ich zumindest meiner Freundin irgendwann die Wahrheit sagen muss. Ich glaube zwar, dass sie mich verstehen wird, fürchte aber, dass sie sich nicht gegen ihre Eltern behaupten kann und nicht weiter mit mir zusammen sein wird. Also führe ich zwei Leben. Ich hoffe, es geht noch eine Weile gut.

Beichthaus.com Beichte #00032110 vom 24.10.2013 um 13:16:13 Uhr (12 Kommentare).

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“Folge

Ketchup im Automaten

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Vandalismus Engherzigkeit

Ich fahre am Wochenende oft mit der Bahn in die Stadt. Neuerdings bin ich immer dann am Bahnhof, wenn die S-Bahn gerade abgefahren ist und ich eine halbe Stunde auf die nächste warten muss. Ich ziehe mir ein Ticket am Automat. Von zuhause nehme ich mir Ketchup oder Mayo in den kleinen Portionsbeuteln mit. Diese verteil ich danach schön gleichmäßig im Ausgabefach für das Ticket und das Wechselgeld. Unser Bahnhof hat weder Mitarbeiter, noch Überwachungskameras. Die Fahrgäste kommen immer wieder nach und nach. Natürlich greifen diese dann erstmal schön in den Ketchup.

Beichthaus.com Beichte #00025196 vom 24.11.2008 um 12:46:50 Uhr (12 Kommentare).

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