Fahrerflucht

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Feigheit Vandalismus Arbeit Auto & Co.

Fahrerflucht
Ich bin als Monteur mit einem Firmenwagen mit Firmenlackierung ziemlich viel unterwegs. Einmal hatte ich eine Pechsträhne. Beim Zufahren auf eine Ampel habe ich mich kurz umgeschaut (nach einem Mädchen natürlich) und nicht bemerkt, dass das Fahrzeug vor mir gebremst hat. Der hatte eine Anhängerkupplung, darum ist seinem Auto nichts passiert, aber meine Stoßstange war Schrott. Natürlich sind die Autos versichert, aber lästig ist es trotzdem und für alle mit zusätzlicher Arbeit verbunden. Mein Chef hat mich nicht gerade gelobt. Deshalb bin ich abgehauen, als es gleich drei Tage später beim Ausparken hinter mir rumpelte. Ich habe nicht nachgesehen, was da passiert ist. Zwei Tage später gehe ich ins Büro um die Aufträge zu holen, da ist mein Chef am Telefon.

"Nein!", sagte er, "unser Mann kann das nicht gewesen sein. Wir haben nur Geschäftswagen mit Firmenaufdruck. Außerdem ist der Mann, der dort auf der Baustelle war, völlig zuverlässig. Der würde ganz sicher keine Fahrerflucht begehen, wegen eines kleinen Blechschadens." Mir wurde richtig schlecht, als ich das hörte. Mit zitternden Fingern nahm ich meine Aufträge und habe gemacht, dass ich wegkomme. An dem Tag war mein Firmenwagen wegen der Stoßstange in der Werkstatt und ich war mit dem Auto vom Chef unterwegs, ohne Aufdruck. Das war knapp! Hätte der Zeuge die Nummer aufgeschrieben, dann wäre ich dran gewesen wegen Fahrerflucht. Führerschein weg! Job weg! Wahrscheinlich hätte mich gleich noch meine Freundin rausgeschmissen, wegen erwiesener Blödheit! Nie mehr haue ich ab, bloß wegen ein bisschen Blech und ein paar Scherereien!

Beichthaus.com Beichte #00026223 vom 07.05.2009 um 23:54:35 Uhr (15 Kommentare).

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Warum ich meiner Schulfreundin die Liebe nicht gestehe

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Feigheit Begehrlichkeit Liebe

Es geht um mich (w/19) und eine gute Freundin von mir. Wir kennen uns schon seit der Grundschule und wir waren beide nie die Art Mensch, die bei allen beliebt sind und in der Masse mitschwimmen. Vor allem sie ist so anders als alle anderen an unserer Schule, sie hat schon so viel durchgemacht und dennoch nicht aufgegeben. Ihr Musik- und Lebensstil ist so anders, auf eine nerdige Art cool. Ich fand sie schon immer toll und wir verstehen uns echt gut. Gerade diese Andersartigkeit hat uns echt zusammen geschweißt. In der 10. Klasse haben wir dann gemeinsam einen Tanzkurs gemacht, einen Tag der Woche war ich also nachmittags bei ihr und dann sind wir gemeinsam zum Tanzkurs. Während dieser Zeit habe ich irgendwie bemerkt, dass ich für sie mehr empfinde als nur reine Freundschaft. Ich habe mir in allen erdenklichen Situationen ausgemalt wie es wäre, wenn ich sie einfach küssen würde und vielleicht auch mehr. Natürlich habe ich mich das nicht getraut. Auch, weil ich nicht wusste, ob sie auf Frauen steht oder nicht, und ob ich auf Frauen stehe.

Mittlerweile ist das zwei Jahre her und dennoch bin ich nicht komplett darüber weg und denke nach wie das wohl wäre. Man muss dazu sagen, dass wir beide momentan in einer heterosexuellen Beziehung sind, das war während des Tanzkurses nicht der Fall. Jedenfalls waren wir Beide gestern auf einer Geburtstagsfeier und bei einem Trinkspiel habe ich dann erfahren, dass sie bisexuell ist. Also, dass außer küssen noch nichts gelaufen wäre, aber sie nicht abgeneigt wäre auch anderes auszuprobieren. Ich glaube mein Herz ist in dem Moment stehen geblieben. Ich habe mir fest vorgenommen mit ihr darüber zu reden, sie hat mich dann auch nach Hause gebracht. Wir hätten viel Zeit gehabt darüber zu reden. Ich möchte nun also beichten, dass ich einfach nur feige bin in jeglicher Hinsicht. Weil ich mich weder vor zwei Jahren noch jetzt getraut habe, sie darauf anzusprechen. Ich denke auch nicht, dass ich das jemals machen werde, weil ich Angst habe die Freundschaft zwischen uns kaputt zu machen. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mir ausmale meinen Freund zu betrügen und ihn auch betrügen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039222 vom 15.01.2017 um 12:58:21 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein imaginärer schwuler Freund

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Lügen Falschheit Wollust Hamburg

Vor vielen Jahren, ich muss so um die 18 gewesen sein, hatte ich auch eine Freundin. Irgendwann nach einem Fest war ich etwas betrunken und habe erfunden, dass ich bisexuell sei. Ich habe meiner Freundin von einem imaginären Freund erzählt, mit dem ich mich manchmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00029123 vom 05.07.2011 um 13:37:21 Uhr in Hamburg (Meiendorfer Straße) (13 Kommentare).

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Mannsweiber in Schlabberklamotten

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Ungerechtigkeit Vorurteile Feigheit

Ich (w/26) bin wohl das, was man ein Mannsweib nennt. Ich sehe nicht aus, wie man sich das typische Mannsweib vorstellt, kleide mich weiblich und lebe in einer heterosexuellen Beziehung - meine Gestik, Sprechweise und Gangart sind allerdings nicht gerade prinzessinnenhaft. Ich war von klein auf so. Hing lieber mit Jungs rum, kleidete mich männlich und identifizierte mich immer mehr mit männlichen Vorbildern oder Charakteren als mit weiblichen. Mein langjähriger Freund hat es geschafft, dass ich meine Weiblichkeit angenommen habe und mich seit einigen Jahren gerne körperbetont und weiblich kleide. So weit wäre das alles eigentlich kein Problem, wenn ich dasselbe Verhalten bei anderen Frauen nicht so furchtbar ätzend fände. Da ich nicht so wirken will, reflektiere ich mein Verhalten ständig und versuche mich anders zu geben, was ziemlich anstrengend und zudem von mäßigem Erfolg gekrönt ist. Es wird halt doch immer komisch geguckt, wenn Frau sich nicht wie Frau verhält.

Beichthaus.com Beichte #00036388 vom 18.08.2015 um 18:22:53 Uhr (8 Kommentare).

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Der verführerische Drucker

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Neugier Arbeit Peinlichkeit

Ich (w/19) mache seit mehreren Monaten ein Praktikum in einer Firma. Dort gibt es einen pervers großen Kopierer. In vielen Filmen habe ich schon gesehen, dass manche Leute ihr Hinterteil oder ihre Brüste fotokopieren. Als in der Mittagspause einmal alle zum Italiener gingen, blieb ich alleine im Büro um das Telefon zu bewachen. Natürlich überkam es mich und ich tobte mich am Kopierer aus. Die Kopien schenkte ich meinem Freund und er fand sie mehr als nur geil.

Am Freitag wurde ich kurz vor Feierabend in das Büro des Chefs zitiert. Auf dem Tisch hatte er meine intimen Bilder, welche ich am Kopierer angefertigt hatte . Er erklärte mir, dass alle Kopien welche angefertigt werden, zusätzlich digital auf einen externen Speicherplatz geladen und regelmäßig kontrolliert werden, um Spionage und dergleichen auszuschließen. Er sagte nur, ich solle so etwas nicht mehr machen, denn sonst sieht es mit dem Ausbildungsplatz schlecht aus und dass die Sache damit für ihn vergessen ist . Den Gesichtsausdruck, den er dabei hatte, werde ich glaube ich mein Leben lang nicht vergessen. Ich bitte um Vergebung für das Fotokopieren meiner intimsten Stellen und verspreche, dass ich so etwas nie wieder machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00039247 vom 20.01.2017 um 21:59:59 Uhr (21 Kommentare).

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