Die Liebe meines Lebens

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Ignoranz Engherzigkeit Feigheit Verzweiflung Liebe

Ich möchte hiermit beichten, dass ich den wahrscheinlich größten Fehler meines Lebens begangen habe. Vor vielen Jahren hatte ich eine Freundin aus meiner Klasse, die - man kann sagen - meine erste große Liebe war. Wir waren zwar erst 13 oder 14 Jahre alt, aber ich habe mich gleich in sie verliebt. Ihrer Reaktionen und ihrem Verhalten nach zu vernehmen, war sie das wohl auch. Sie war ziemlich krank (Leukämie) und in dieser schweren Zeit habe ich Vollidiot es doch tatsächlich fertig gebracht, sie nicht ein einziges mal zu besuchen - und das bei über einem Jahr Krankenhausaufenthalt. Ich habe mich ihr gegenüber absolut abscheulich verhalten: Sie teilweise ignoriert, mich ihr nicht anvertraut (ich war eigentlich nur oberflächlich zu ihr) und bin fremd gegangen - mehrmals sogar! Schließlich haben wir oder besser sie die Beziehung beendet. Ich habe so getan, als würde mich das überhaupt nicht berühren. Als ich dann abends zu hause alleine im Bett lag, habe ich als erstes meinen Tränen freien Lauf gelassen.

Sie hatte dann später das Gymnasium nach der 10. Klasse beendet, war schwanger geworden von einem Typen usw.
Jedenfalls nahm ihr Lebensweg, soweit ich das von Freunden und Bekannten mitbekommen habe, keinen tollen Verlauf.
Ich habe viele Jahre darüber nachgedacht und philosophiert, an keinem einzigen Tag habe ich sie je vergessen können. Egal, welche Frau in meinem Bett lag oder an meiner Seite stand - sie konnte keine ersetzen, auch wenn wir nie miteinander geschlafen haben. Vor einiger Zeit habe ich Kontakt zu ihr aufgenommen und mich bei ihr entschuldigt. Diese hat sie auch angenommen und das Ganze doch relativ locker gesehen.
Ich habe nur einen einzigen Wunsch: Sie zu sehen, in die Arme zu nehmen und zu küssen. Ich liebe sie einfach immer noch und es tut mir sehr weh. Ich habe sie nie vergessen. Und so lebe ich dahin, unglücklich, unerfüllt und unerhört - bestraft durch meine eigene Dummheit!
Es tut mir Leid, was ich ihr angetan habe und wie ich sie verletzt habe. Ich fühle mich schuldig! Das geht soweit, dass ich (hypothetisch gesehen) sogar für ihr Kind sorgen würde, wenn ich mit ihr zusammen kommen würde.
Es tut mir Leid, für all die Freundinnen, denen ich immer knallhart ins Gesicht gelogen habe. Besonders der letzten Freundin, die meine Entscheidung auch noch begrüßte, mich zu entschuldigen. Es tut mir Leid, dass wenn ich in ihren Armen lag, oft an die andere habe denken müssen.

Beichthaus.com Beichte #00027991 vom 18.07.2010 um 00:26:33 Uhr (19 Kommentare).

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Der gute Ruf am zweiten Schultag

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Feigheit Peinlichkeit

Der gute Ruf am zweiten Schultag
Ich habe mir an meinem zweiten Schultag in die Hose gepinkelt, weil ich mich nicht getraut habe, zu fragen, ob ich zur Toilette gehen darf. Als mich meine betagte Lehrerin fragte, ob da etwas ausgelaufen sei, sagte ich ihr mit hochrotem Kopf es könnte mein Apfelsaft gewesen sein, was sich aufgrund der Farbe anbot. Nach einigen Aufwischversuchen sind wir erst einmal mit dem Unterricht fortgefahren. Nach 5-10 Minuten machte sich aber ein sehr unangenehmer und unverkennbarer Geruch breit, sodass mich meine Lehrerin an meinem Tisch besuchte und meine durchnässte Hose sah. Sie lächelte richtig fies und ich musste alles aufwischen und anschließend vollkommen gedemütigt auf einer Plastiktüte sitzen, damit der Stuhl sauber bleibt. Dieses Erlebnis war so schrecklich, dass ich immer wieder daran denken muss, wenn ich meine Lehrerin oder meine ehemaligen Klassenkameraden sehe. Ich bin aber immer nett und freundlich, denn sie haben mich nie deshalb geärgert. Ich wünschte, ich hätte einen normalen zweiten Schultag gehabt und beneide jeden anderen, der seinen guten Ruf länger als bis zum zweiten Schultag behalten konnte.

Beichthaus.com Beichte #00025976 vom 28.03.2009 um 22:02:30 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Im Bad eingesperrt

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Zwang Masturbation Neurosen Ekel

Ich habe seit Kurzem einen echt bescheuerten Tick: Wenn ich ins Bad gehe, um zum Beispiel zu duschen, renne ich mindestens zehn Mal zur Tür und überprüfe, ob sie abgeschlossen ist. Total nervig, ich kann mich echt nicht mehr entspannen. Jetzt zu meiner Beichte: Gestern bin ich ins Bad, um es mir selbst zu besorgen. Aber ich stand so unter Strom wegen der Tür, dass es nicht geklappt hat. Sehr unbefriedigend. Also habe ich vor lauter Wut die Tür verrammelt, mit Wäschetonnen, Regal, und so weiter. Das Blöde war, dass meinem kleinen Bruder anscheinend schlecht geworden ist, er ins Bad rennen wollte, um zu kotzen, die Tür aber zu war. Ich, voll bei der Sache, habe nicht mal gemerkt, dass der Kleine gegen die Tür haut. Fazit: Ein vollgekotzer Flur, ein heulender Bruder und der Schock fürs Leben meinerseits. Bestimmt bin ich jetzt für immer sexuell beeinträchtigt. Verdammt.

Beichthaus.com Beichte #00025393 vom 15.12.2008 um 19:51:02 Uhr (22 Kommentare).

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Star Wars im Sexshop

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Shopping

Ich (m/25) möchte hiermit beichten, dass ich seit gerade eben Hausverbot in der großen Sexshop-Kette habe, die nach einem Sternbild benannt ist. Aber nicht, weil ich gestohlen habe, sondern weil meine Freundin und ich, die dort eigentlich nur unser Sexleben etwas aufpeppen wollten, riesige Star Wars-Fans sind und beim Anblick zweier roter und blauer Dildos in Meterlänge nicht mehr anders konnten und den Endkampf zwischen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi nachgestellt haben und dabei auch auf oder über den einen oder anderen Tisch gesprungen sind. Zerstört haben wir zwar nichts, aber viel hinuntergeworfen. Wir wurden dann, beide fast schon hysterisch lachen, von der Security aus dem Laden gezerrt. Uns ist es egal, und der Spaß war es allemal wert.

Beichthaus.com Beichte #00037112 vom 25.11.2015 um 18:43:39 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Unterbeschäftigt

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Faulheit Falschheit Arbeit Chef

Ich bin in der Baubranche beschäftigt, besser gesagt als Kalkulant und Sachbearbeiter (sprich: Ich rechne aus, wieviel Euro gewisse Anfragen bzgl. Neubauten, Sanierungen usw. kosten). Eigentlich bin ich für 37,5 Stunden pro Woche angestellt, ich arbeite aber bloß 10 Stunden wenn es hoch kommt. Diese Woche hab ich circa 2 Stunden gearbeitet, obwohl ich 37,5 Stunden anwesend war. Das funktioniert, weil in der Firma ein komplettes Chaos herrscht, und ich circa 3-4 Wochen Zeit habe, ein Projekt zu bearbeiten. Dementsprechend ist mein Schreibtisch immer voll mit Unterlagen, und es sieht so aus, als hätte ich jede Menge Arbeit. Da traut sich dann keiner, mir noch was zum Bearbeiten zu geben, weil er denkt "der hat eh so viel zu tun, das mach ich selber". Und die wenigen Aufgaben, die ich dadurch habe, mache ich prinzipiell immer zu 99% fertig, und lass das aber am Schreibtisch liegen. Wenn mich dann mein Chef fragt: "Wie sieht es aus mit dem Bauvorhaben ABC, bis wann kann ich das Angebot haben?", dann antworte ich: "Ist fast fertig!". Brauch dann 5 Minuten bis ich es ihm gebe, und bekomme sogar noch Lob dafür, weil das so schnell ging. Heute war ich allein in der Firma, und ging daher 1 Stunde auf Mittagspause (anstatt der üblichen 30 Minuten). Als ich damit fertig war, kam mein Chef und fragte, ob ich schon Mittagspause gemacht hätte. Ich antwortete ehrlich "ja", und er meinte, weil ich so fleißig bin, könnte ich nochmal mit ihm mitgehen. Gegessen hatte ich ja schon, also ließ ich mich auf 2 Bier einladen, während der Chef gegessen hat. Danach hat er gesagt: "Weißt du was, es ist heute so ein schöner Tag, die Arbeit ist fertig, ich geh nach Hause. Du kannst auch gehen!". Ich beichte, dass ich die Firma schon ein wenig ausnutze, weil ich ja auch anders könnte, aber mein System ist so sicher, dass keiner draufkommt. Und wenn ich es anders tun würde, käme der Chef drauf, dass ich komplett unterbeschäftigt bin, und mein Arbeitsplatz würde unter Umständen wackeln.

Beichthaus.com Beichte #00029028 vom 11.06.2011 um 00:36:58 Uhr (21 Kommentare).

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