Zu faul für guten Sex

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Fremdgehen Begehrlichkeit Faulheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich regelmäßig in den Puff gehe, weil meine (langjährige) Freundin einfach zu faul für richtig guten Sex ist. Dieses faule Stück kriegt meistens sogar nur mit Mühe ihre zwei Beine auseinander, mehr geht gar nicht... Mann, ich könnte kotzen!

Beichthaus.com Beichte #00010180 vom 15.06.2006 um 03:39:22 Uhr (3 Kommentare).

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Wie das Leben spielt...

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Neid Falschheit Morallosigkeit Lüneburg

Ich (w/29) habe vor zehn Jahren, zugegeben sehr überstürzt, meinen Mann geheiratet. Der Hauptgrund war eigentlich, dass wir gegen unsere Eltern rebellieren wollten. Denn sie hielten nichts von unserer Beziehung. Wir zogen damals dann in eine kleine Wohnung, ich hatte gerade mein Abitur gemacht und fing ein FSJ an, er war da schon ausgelernter Bürokaufmann und arbeitete in Festanstellung. Aber unsere Ehe ist gar nicht das Thema dieser Beichte, viel mehr unsere Freunde. Nach dem FSJ studierte ich, entsprechend war es finanziell immer sehr eng bei uns. Wir waren bald als das arme Ehepaar verrufen, die nie in Urlaub fuhren und vielleicht ein, zwei Mal im Monat mit auf Partys kamen, dann aber auch nur zusammen an einem Cocktail schlürften. Und natürlich waren wir beide etwas neidisch, wenn wieder Urlaubsbilder von Malle oder New York rumgezeigt wurden. Dazu muss man sagen, dass die meisten Freunde von uns noch bei Mama wohnten. Nach fünf Jahren wirklich harter Arbeit, war ich dann fertig mit meinem Studium und Referendariat und kam bei einer Privatschule unter, mit entsprechendem Verdienst.

Etwa Mitte meines Studiums kam unser Freundeskreis auf die grandiose Idee, endlich mal zu Hause auszuziehen. Dazu muss ich sagen, dass ich von einem Kern von 3-4 Leuten spreche, die die besten Freunde meines Mannes waren, seit der Kindheit. Sie waren alle in befristeten Verhältnissen und zwei noch in der Ausbildung, zwei brachten noch ihre Freundin mit und sie mieteten sich in ein wirklich schönes Loft ein. Sie fragten uns auch, ob wir nicht Bock darauf hätten, aber ich brauchte meine Ruhe. Ich nahm mein Studium sehr ernst und wollte meinem Ehemann nicht unnötig lang auf der Tasche liegen. Aber trotzdem kamen wir regelmäßig vorbei und feierten dort auch so manche Party mit. Nach zwei Monaten ging dann der Streit los. Keiner wollte sich an den Putzdienst halten, es verschwanden Sachen und auch viele der neuen Möbel waren nach kurzer Zeit ganz schön ramponiert, was nicht zum Frieden beisteuerte. Bald hatten wir regelmäßig jemanden bei uns sitzen, der sich bei meinem Mann auskotzte.

Der Höhepunkt kam aber erst ein Jahr später, als es eigentlich schon wieder harmonisch geworden war. Einer der Kumpels meines Mannes hatte eine Banklehre gemacht, wurde aber nicht übernommen. Zwar bekam er etwas Arbeitslosengeld, aber nicht genug, um den Anteil seiner Miete zu zahlen und auch die Unterstützung seiner Eltern wurde eingestellt. Also zog er aus. Keine zwei Wochen später trennte sich das eine Pärchen, beide zogen aus und die Miete wurde pro Kopf zu hoch. Wir wurden förmlich angebettelt, einzuziehen, aber für uns war die Miete zu teuer. Und auch die Suche nach neuen Mitbewohnern gestaltete sich als schwierig. Da wir in einer Studentenstadt leben, meldeten sich eben auch nur Studenten und für die war die Miete pro Kopf auch zu hoch. Schließlich kündigte der Hauptmieter, ohne den Anderen etwas zu sagen, den Mietvertrag und stellte sie drei Monate später vor vollendete Tatsachen.

Neben dem Stress der Wohnungssuche kam der Streit über die Gemeinschaftsmöbel hinzu. Die hatten sie grandioserweise zusammengekauft und konnten sich nicht einigen, wem was gehört. Es war wirklich eine turbulente Zeit, auch weil oft versucht wurde, uns auf bestimmte Seiten zu ziehen. Ich versuchte mich zwar rauszuhalten, aber mein Mann litt in der Zeit sehr viel unter dem Streit seiner besten Freunde, sodass ich auch immer mitgerissen wurde. Ich hatte zu der Zeit gerade mein Referendariat angefangen, also eigentlich auch mehr als genug eigenen Stress, versuchte dann aber trotzdem zu schlichten und kam durch Studienkontakte zu einigen WG-Angeboten für die Freunde. Wie gesagt, es war wirklich stressig für mich und ich machte drei Kreuze, als ich meine zweite Prüfung bestand und auch sofort zum neuen Schuljahr eine Anstellung fand.

Es ging also bei uns bergauf, bei unseren Freunden bergab. Ich kann nicht mal mehr sagen, wer von ihnen es war, doch von heute auf Morgen tauchte ein Blog im Internet auf - über die WG. Und es waren echt krasse Dinge darin zu lesen und noch krassere Bilder. Der Link wurde an alle verschickt, Vermieter, Kollegen, Mitbewohner. Wer auch immer es war, er hat also auch sein Leben zerstört. Und hier komme ich zu meiner ersten Beichte: Ich habe es richtig genossen, als ich sah, wie die Freundschaften zerbrachen. Und dafür schäme ich mich sehr, irgendwie waren es ja auch meine Freunde. Aber wir haben uns immer viel Kritik über unseren Lebensstil anhören müssen - früh heiraten, obwohl man kein Geld hat. Ich studiere, arbeite aber nicht nebenbei. Und dann auch noch Grundschullehramt, obwohl es ein Grundschulsterben gibt. Ob ich deswegen so eine Genugtuung empfand, kann ich nicht sagen. Gesprochen habe ich darüber mit niemandem. Meine zweite Beichte ist, dass ich einen dieser Freunde extra sabotiert habe. Sein Neffe sollte unbedingt bei uns auf die Schule gehen, also bat er mich, ein gutes Wort einzulegen. Als Privatschule haben wir strenge Auswahlverfahren und alles wird bei richtigen Konferenzen besprochen. Als es zu seinem Neffen kam, sprach ich mich gegen ihn aus. Ich nannte zwar keinen Grund, aber meist reicht ein Nein aus, damit jemand aussortiert wird. Als die Absage bei seiner Schwester ankam, rief er mich an. Ich sagte, dass ich alles gegeben hätte, er aber nicht unseren Ansprüchen genügt hätte.

Mittlerweile bin ich schwanger und wir sind vor einigen Wochen in ein großes, spießiges Reihenhaus gezogen, allerdings nur zur Miete. Bei dem Umzug waren auch einige dieser Freunde anwesend und sie rissen sich sogar richtig zusammen. Trotzdem merkte man ihnen an, wie neidisch sie sind. Das Krasseste war jedoch, als einer von ihnen fragte, wie ausgerechnet wir uns denn so eine Bude leisten können. Mir fiel wirklich alles aus dem Gesicht, aber auch hier sagte ich, wie viel zu oft schon, nichts. Meine dritte Beichte ist also, dass ich immer noch nicht verstehen kann, wie man so oberflächlich und dabei so blöd - oder eher naiv - sein kann. Und ich verstehe mich selbst nicht, dass ich diese Typen immer noch so in mein Leben lasse, obwohl ich seit meiner Hochzeit nur Frust und Ärger mit ihnen hatte und meinem Mann immer noch nicht gesagt habe, dass es nicht infrage kommt, dass einer dieser Idioten Patenonkel meines Kindes wird.

Beichthaus.com Beichte #00035217 vom 08.03.2015 um 09:57:56 Uhr in Lüneburg (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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Versprechen gebrochen für Affäre

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Ehebruch Verzweiflung Partnerschaft

Ich habe meine Frau mehr oder weniger Hals über Kopf für eine andere Frau verlassen. In meiner Ehe hatte sich jede Menge Frust angestaut. Wir haben nicht mehr aufeinander aufgepasst, und alles war selbstverständlich. Und dann kam genau zum richtigen bzw. falschen Zeitpunkt diese andere Frau. Zunächst habe ich mich gut gefühlt endlich ist der ganze Frust vorbei; eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, aber dann ist eine Ernüchterung eingetreten, die bis heute anhält was habe ich getan; was habe ich alles zerstört, materiell und emotional; wir hätten mehr umeinander kämpfen müssen; ich habe ihr doch versprochen, ewig bei ihr zu sein, auch in schlechten Zeiten.

Ich bereue mein Handeln. Es erscheint mir als größter Fehler meines Lebens. Es macht mir sehr zu schaffen, dass ich daran verzweifle, die Zeit nicht zurückdrehen zu können, und daher nicht optimistisch in die Zukunft schauen kann. Noch nie hat ein negatives Ereignis mein Leben so lange und so nachhaltig beeinträchtigt und zudem ist es nicht einfach so passiert, sondern ich habe es maßgeblich beeinflusst und losgetreten.

Beichthaus.com Beichte #00042248 vom 09.07.2021 um 11:43:12 Uhr (0 Kommentare).

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Ich liebe Dienstreisen

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Manie Dating

Mein aktueller Job beinhaltet relativ wenig Reisetätigkeit. Genau genommen habe ich (w/31) Dienstreisen mit Übernachtung nur, wenn ich Seminare besuche. Ich gehe zwei bis drei Mal pro Jahr für drei Tage auf Reisen. Die Seminare sind dabei nebensächlich, so lange sie einigermaßen dienstlichen Bezug haben, erhalte ich die Genehmigung dafür. Ich suche meine Seminare nach Städten aus, die mich interessieren. Die Abende nutze ich dann um die jeweilige Stadt zu erkunden. Meistens organisiere ich mir schon vor der Reise übers Internet ein Date in der jeweiligen Stadt. So habe ich dann einen einheimischen Stadtführer und muss die Nächte nicht allein verbringen. Wenn mir mein Date zusagt, dann kontaktiere ich ihn für meinen nächsten Besuch in dieser Stadt erneut. Andernfalls suche ich mir jemand neues. Ich habe nun in zahlreichen deutschen Städten Bekanntschaften die ich bei Gelegenheit kurzfristig kontaktieren und mich verabreden kann. Das genieße ich sehr. Da ich das schon seit sieben Jahren so mache, ist ein gutes Netzwerk entstanden.

Mein aktueller Chef ist immer besorgt, wenn Mitarbeiter allein zu Seminaren gehen. Er macht sich Sorgen, dass man sich am Abend langweilen könnte so ganz allein in einer fremden Stadt. Er kann sich nicht vorstellen, dass ich gerne allein fahre. Manchmal begleitet mich mein Chef. Ich muss dann Ausreden suchen weshalb ich am Abend nicht mit ihm ins Restaurant gehen kann. Das nervt. Ich wünschte ich könnte mal wieder allein gehen.

Beichthaus.com Beichte #00040188 vom 16.08.2017 um 12:36:40 Uhr (5 Kommentare).

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Hühnchenfleisch in Dinoform

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Völlerei Ernährung

Hühnchenfleisch in Dinoform
Ich (w) beichte, dass ich, obwohl ich mir die Zähne schon geputzt habe, mir soeben noch ein Knoblauchbutterbaguette aufgebacken habe. Noch einmal putzen werde ich sie aber nicht, erst morgen früh wieder, obwohl morgen ein wichtiges Praktikum am Gericht beginnt, bei dem eine Knobifahne wohl nicht so gut kommt. Außerdem habe ich während des Aufbackprozesses aus Langeweile drei Ausmal-Dinosaurier für Kinder von der Rückseite einer Packung ausgeschnitten, in der Hähnchenfleisch in Dinoform war. Ich werde sie morgen nach Feierabend ausmalen, obwohl ich dafür mindestens 15 Jahre zu alt bin. Eigentlich bin ich auch schon zu alt, um überhaupt Hähnchendinos zu essen, aber ab und zu gönne ich mir das olle Formfleisch aus reiner Freude und Kochfaulheit. Manchmal muss man sein inneres Kind belohnen, in dem man mal nicht (erneut) die Zähne putzt, abendlicher Nahrungslust nachgibt und das isst, was es früher nie gab. Tut mir leid, dass ich manchmal kindisch bin.

Beichthaus.com Beichte #00036510 vom 30.08.2015 um 22:54:48 Uhr (13 Kommentare).

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