Trinken aus Langeweile

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Trunksucht Dummheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Uelzen

An einem Tag vor gut einem Jahr habe ich (m) den Abend bei meiner Freundin verbracht. Wir hatten beide am nächsten Tag frei. Nach einer DVD und anderen Dingen wollte meine Freundin gegen 11 Uhr schlafen. Mir war das noch zu früh und schnell wurde mir langweilig. Als Resultat holte ich mir ein Bier. Aus diesem einen Bier wurden schnell 2 und bald hatte ich mich, aus reiner Langeweile, am offenen Wodka im Kühlschrank vergriffen. Meiner Ansicht nach war ich wohl nicht so voll, wahrscheinlich weil ich dann gegen 12 ziemlich schnell einschlief und der Wodka, den ich in Kurzen getrunken hatte, war noch nicht vollständig absorbiert.


Irgendwann in der Nacht zu einer nicht mehr bekannten Uhrzeit wurde ich wach. Was dann geschah, konnte ich am nächsten Tag rekonstruieren: Nach 2 Bier und etwas Wodka muss man natürlich mal auf Klo, was ich vor dem Schlafen gehen vergessen hatte. Also begab ich mich in Richtung Toilette. Diese war leider abgeschlossen, da die Mutter meiner Freundin offenbar ebenfalls auf den Lokus musste. Das glaube ich im Nachhinein zumindest, vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd, die Tür zu öffnen. Schlaf- und volltrunken ging ich also in das Zimmer gegenüber von der Toilette. Dies war das Zimmer der Schwester meiner Freundin, welche zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause war. Ich öffnete meine Hose und pinkelte auf dem Schreibtisch auf sämtliche Dokumente, einen Schal, mehrere Schulbücher und noch auf andere Dinge. Vielleicht habe ich noch etwas vom Stuhl getroffen, so genau weiß ich das nicht mehr. Seelenruhig habe ich mich dann wieder schlafen gelegt.


Als ich am nächsten Morgen gegen 10 erwachte, war die Mutter meiner Freundin bereits aus dem Haus. In Erinnerung an einen seltsamen Traum (der keiner war) ging ich Richtung Toilette und sah dort als erstes den Schal der Schwester, welcher (offenbar von der Mutter) gerade in einem Bottich Wasser eingeweicht wurde. Schlagartig wurde mein Verdacht bestätigt, als ich in das Zimmer der Schwester schaute. Die Schreibtischunterlage stand am Fenster zum Trocknen, die Dokumente (Kinderbilder und anderer, zum Glück belangloser Papierkram) lagen im Müll. In diesem Moment wollte ich am liebsten sterben.


Meiner Freundin habe ich alles gebeichtet, sie hatte in etwa so viel Verständnis wie die Muslime für den christlichen Glauben. Der Mutter habe ich wochenlang nicht mehr in die Augen gesehen, wir haben nie darüber gesprochen. An dem Tag habe ich das Zimmer der Schwester aus schlechtem Gewissen gründlich gereinigt, die offizielle Ausrede war dann ein verschüttetes Glas Wasser. Die Schwester hat es wohl abgekauft, hoffe ich zumindest. Mit ihr habe ich ebenfalls nicht über den Vorfall gesprochen. Mein Fazit aus der Geschichte ist: Ich betrinke mich nie wieder aus Langeweile, sollte meine Grenzen besser kennen lernen und mich neurologisch mal durchchecken lassen, denn wer bitte verwechselt einen Schreibtisch mit einer Toilette?

Beichthaus.com Beichte #00029137 vom 10.07.2011 um 16:36:27 Uhr in Uelzen (23 Kommentare).

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Das große Geschäft auf öffentlichen Toiletten

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Feigheit Ekel Manie

Ich möchte beichten, dass ich in Großraumklos einfach nicht mein großes Geschäft erledigen kann, wenn irgendjemand in einer anderen Kabine sitzt. Ich schäme mich immer so für das Geräusch, das entsteht, wenn das braune Gold auf die Wasseroberfläche auftrifft. Wenn ich also alleine in meiner Kabine sitze und es betritt jemand das WC tue ich einfach so, als ob niemand da ist, und warte, solange bis die Person ihr Geschäft erledigt hat, bevor ich dann weitermache. Außerdem warte ich dann noch immer mindestens zehn Minuten, damit ich mir sicher bin, dass keiner mehr da ist. Ich vermute mal, dass ich so in der Woche circa eine Stunde Arbeitszeit verschwende, obwohl ich das wirklich nicht gerne tue. Bin ich der Einzige, dem es so geht, oder geht es euch auch so?

Beichthaus.com Beichte #00024488 vom 03.08.2008 um 17:45:07 Uhr (59 Kommentare).

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“Beichte

Mein Fake-Account hat sich verliebt

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Eifersucht Falschheit Verzweiflung Internet Großaitingen

Ich beichte, dass ich in einem großen Onlineportal heimlich mehrere Fake-Accounts gemacht habe, um meine Ex-Freundin über ihre neuen Liebschaften auszuspionieren. Nun will sie sich sogar mit meinem Fake-Account verabreden und treffen. Es tut mir weh, dass ich mir ansehen muss, wie einfach und leicht sie selbst von wildfremden Typen aus dem Internet rumzukriegen ist. Außerdem beichte ich, dass mir der wildfremde Kerl sehr leid tut, dessen Fotos ich geklaut habe, um mich als "Er" auszugeben. Mal schauen, wie es sich noch so weiterentwickelt.

Beichthaus.com Beichte #00024826 vom 25.09.2008 um 19:38:33 Uhr in Großaitingen (9 Kommentare).

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Warme Nacht in Norwegen

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Rache Boshaftigkeit Trunksucht Lügen Last Night Norwegen

Ich möchte beichten, dass wir einem Kurskameraden auf einer Studienfahrt vor vielen Jahren sehr böse aufs Korn genommen haben. Wir sind nach Norwegen gefahren. Ein Kumpel und ich konnten den Knaben einfach nicht ab, er hat jede Kleinigkeit an den Tutor gemeldet, nur um besser da zustehen. Unsere Zeit war also gekommen. Wir haben ihm eine normale Freundschaft vorgespielt und uns mit ihm eine Hütte geteilt. An einem Abend haben wir dann ordentlich einen gebechert, wir ein paar Kurze, er dafür das Mehrfache von unserer Menge. Mein Kumpel und ich sind Raucher und haben uns eine angezündet. Um cool zu sein, wollte er auch eine Zigarette. Er bekam eine Tüte um seinem Rauschzustand die Krone aufzusetzen. Als er dann nachts tief und fest geschlafen hat, haben wir ihm eine Menge Rasierschaum in die Boxer gesprüht und anschließend ein mit neutraler Seife angefülltes Kondom neben sein Kopfkissen gelegt. Dann haben wir uns auch hingelegt. Unser Dienst war ja geleistet. Am nächsten Morgen wurden wir alle zeitgleich durch den Wecker wach. Seine Augen gingen auf, er sah das Kondom und fing auch gleich an, sich fleißig den Hintern zu jucken. Ihm dämmerte schon was, er konnte es sich aber noch nicht ganz zusammenreimen. Nach dem Frühstück fragte er uns unter sechs Augen, was letzte Nacht passiert sei. Wir sagten ihm im Vertrauen, dass er abends nochmal kurz aus dem Zimmer und einige Zeit später mit dem Matthias aus der anderen Reisegruppe zurückgekehrt sei und das da wohl was lief. Er kam sich so missbraucht vor, immer noch ordentlich den Hintern juckend. Er glaubt bis heute noch immer, dass da jemand bei ihm nach dem braunen Gold gebohrt hat und wir werden ihn auch nie aufklären. Wir lachen uns heute noch schief und krumm, es war einfach nur gut. Es war ihm so peinlich, dass er seitdem keinen Tropfen Alkohol mehr trinkt. Es ist einfach nur ein gutes Gefühl, ihm so eins ausgewischt zu haben, auch wenn er bis heute einen leichten Schaden davon getragen hat.

Beichthaus.com Beichte #00028916 vom 10.05.2011 um 13:57:19 Uhr in Norwegen (Oslo) (32 Kommentare).

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Mein kleines, süßes Zebra

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Waghalsigkeit Selbstsucht Tiere

Ich habe vor ein paar Jahren in einem Zoo beobachtet, wie sich ein kleines Zebrababy durch ein offen gelassenes, kleines Nebentor auf und davon machte. Anstatt den Tierpflegern Bescheid zu sagen, habe ich sogar extra noch die in der Nähe stehenden Pfleger abgelenkt, damit sie das Zebra nicht aufhalten. Das Zebra ist dann in den angrenzenden Wald geflohen und dort bin ich dann ebenfalls unbemerkt hingefahren, um es dort bis in die Nacht zu streicheln - während im Zoo die Hölle los war. Dort war dann irgendwann die Suchaktion mit Hunden, Polizei und allem drum und dran. Die hatten extra den Zoo schließen müssen, nachdem sie bemerkt haben, dass ein kleines Zebrapferdchen fehlt. Naja, am Ende haben sie es im Wald gefunden, aber ich konnte mich rechtzeitig auf einem Baum verstecken.

Beichthaus.com Beichte #00022956 vom 25.09.2007 um 22:04:38 Uhr (9 Kommentare).

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